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Mir zittern immer noch die Knie...

  • Ich war heut mittag unterwegs mit den zwei Süßen aufm Feld. Es hat geschneit und ich wusste, dass wir allein sein werden, denn hier leben nur Schönwetterhunde... wir laufen also unsere große Runde, hatten einen Riesenspaß und haben viel geübt. Auf dem Rückweg sehe ich ca. 400m vor uns, direkt auf einem Streifen neben der Straße zwei Leute mit Yorkie. Nachdem Benji dann schon verdächtig gut drauf war und in die Richtung geschaut hat, habe ich gleich beide angeleint und wollte entspannt Richtung Straße laufen, evtl noch ein wenig übers Feld laufen, damit ich unseren gelungenen Spaziergang nicht durch einen unserer kläffenden Yorkies kaputt mache (um das hier klarzustellen: Ich habe nichts gegen sie, aber die hier rumlaufen sind dank der wunderbaren Besitzer kläffende, zwickende Bestien... außer einem, der ist ein Traum :^^: ).
    Nun ja, ich dreh Richtung Feld, steht plötzlich 20m vor uns ein Riesenschäferhund... Jack hatte ihn auch schon entdeckt, war aber ruhig, Benji hat geniest (sein Zeichen von "das passt mir nicht"). Ich suche nach dem HH, niemand weit und breit da, ich allein auf weiter Flur mit meinen beiden an der Leine... ok, plötzlich schleicht der Schäfi auf uns zu und fixiert, beginnt zu drohen. Da fing dann Jack an zu beschwichtigen, aber nicht lang, denn der Schäfi kam immer näher, daraufhin drohte er ebenfalls..
    Ich habe mich dann zwischen die Hunde gestellt, immer mit dem Gedanken, lieber er erwischt mich als die Hunde, besonders Benji könnte sich ja nicht mal wehren und würde Jack sich wehren, bekäme er als Listenhund nur Probleme, obwohl er sich nur verteidigt hätte. Es ist echt extrem was einem alles durch den Kopf schießt.
    Von irgendwo ganz weit her höre ich die Stimme der HH "Jetzt kom Spatzi, wir gehen heim, brauchst nicht zu Allen hallo sagen"... ich derweil weiter beschäftigt, die Hunde auseinander zu halten. Ich habe dann ganz ruhig zu dem Schäfer ab gesagt, er war ca. 5m vor uns...er stand dort und fixierte, Kamm gestellt, geduckt, kann es gar net gscheit beschreiben. Das einzige was mir klar war, dass ich obwohl ich es nicht wollte Jack loslassen musste, wenn der Hund auch nur einen Schritt näher kommt... denn an der Leine geht einfach nicht.
    Ich habe mich wirklich bemüht mit fester Stimme zu sprechen und den Hund irgendwie abzublocken... nicht leicht mit zwei Hunden, die los wollen an der Leine... irgendwann bin ich dann lauter geworden und habe (evtl dämlich?) einen Schritt nach vorne gemacht und den Hund extrem laut gesagt, dass er abhauen soll... ich glaube ich habe ihn ziemlich erschreckt, er hat sich, nicht ohne letztes Knurren umgedreht und sprang Richtung Auto, in dem die Leute mit dem Yorkie verschwunden waren. Die Leute haben die Tür zugemacht und sind losgefahren... das alles kam mir ewig vor. Am Liebsten hätte ich mich in den Schnee geschmissen und geheult, einfach weil ich so erschrocken war und eine solche Wut im Bauch hatte. Meine beiden haben zwar gezogen und gebellt als der Schäfi nicht weg ist, aber sie haben sich sofort wieder beruhigt - ich war ganz überrascht, dass ich einen Ton ohne Zittern rausbekommen habe.
    Ich bin dann heim und habe Alex angerufen, der kennt den Schäfi... der läuft immer ohne Leine und hört NICHTS... 500m weg ist normal, und dass er plötzlich Hunde angeht auch... das darf doch nicht wahr sein, oder? wenn mein Hund das machen würde, hätte ich SOFORT eine Anzeige mit Leinen- und vermutlich Maulkorbpflicht am A****, weil ich meinen Hund nicht unter Kontrolle hatte.
    Vielleicht war meine Beschreibung nicht gut, aber der Schäfi war definitiv kurz vorm Vorgehen... ich kann nur sagen, dass ich wusste, dass ich beide losmachen muss, damit sie ne Chance haben, aber gleichzeitig hätte ich mich mit Sicherheit dazwischen geworfen.. ich weiß nicht, ich denke einige von euch haben das schon erlebt, aber in dem Moment war mir klar, auch wenns komisch und unvernünftig klingt, dass ich mich lieber beißen lasse, als meine Hunde in Schwierigkeiten oder Schmerzen zu bringen.
    Was mich so aufregt ist die HHin... lässt ihren Hund immer laufen, neulich ist er auf nen angeleinten Beagle, aber hat ihn null unter Kontrolle. Sie hat ihn auch nur einmal gerufen und ist seelenruhig ins Auto gestiegen und hat gewartet, dass ihr Hund kommt. Ich stand da echt allein. Ich war noch nie in einer solchen Situation, da ich gewissen Hunden aus dem Weg gehe oder die Besitzer vernünftig genug sind, ihre Hunde anzuleinen, wenn sie unverträglich sind und auf andere Hunde treffen..
    Sorry, dass ich euch zutexte, aber ich bin immer noch total fertig und das Bild des Hundes geht mir nicht mehr aus dem Kopf... und vor Allem auch nicht, dass ich so zwiegespalten war zwischen "Wissen, was ist theoretisch richtig" und "Was passiert dann mit Jack"... musste mir das jetzt mal von der Seele schreiben.

  • Das finde ich echt UNMÖGLICH :motz:


    Kann dich sehr gut verstehn. - Ich hab zwar (leider) keinen Listenhund, aber mit ganz viel Mühe habe ich die Unsicherheit bei Hundebegegnungen genommen - aber ganz ist sie nicht weg und wenn ich in so einer Situation selbst Unsicherheit gezeigt hätte, wäre er an der Leine garantiert abgegangen und ohne Leine hätte er sich verdrückt und wär erst wiedergekommen, wenn die Luft rein gewesen ist.


    Das wäre ein Riesen _rückschlag gewesen!!
    :motz: :motz:


    Der Besitzerin würde ich was erzählen!!

    Hunde kommen, wenn sie gerufen werden. Katzen nehmen die Mitteilung zur Kenntnis und kommen gelegentlich darauf zurück


    Mary Biy


  • Konnte ich ja nicht..die saß ja im Auto... und auch in Zukunft werde ich ihr aus dem Weg gehen, die Begegnung mit diesem Hund möchte ich nicht mehr riskieren...

  • :streichel: ....net aufregen, das lohnt sich nicht. Gottseidank ist's gut aussgegangen.

    “O Herr, bewahre mich vor der Einbildung,
    bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema
    etwas sagen zu muessen.


    Erloese mich von dem großen Leiden
    die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.


    Lehre mich, nachdenklich ohne argwoehnisch,
    hilfreich ohne diktatorisch zu sein..”

  • :lachtot:


    kann dich total verstehen. ist eine furchbare situation, wenn es dann wirklich zum kampf kommt. wenn du den hund öfter triffst, steck dir eine wurfkette ein.


    gruß marion

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


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