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wie benehmen sich eure Hunde in fremder Umgebung?

  • Hallo,


    mich würde interessieren, wie sich eure Hunde in fremder Umgebung benehmen- einmal in eurer Anwesenheit und dann ohne euch?


    Ich komme deswegen drauf, weil wir gestern bei meinen Schwiegereltern waren. Dort war ziemlich viel Trubel, meine sind das nicht gewöhnt kommen aus einem sehr ruhigen Haushalt. Nun ja, die beiden waren sehr wuselig, aber durch genaue Ansage von mir, ging es. Dann sind wir weg und die Hundis waren bei den Schwiegereltern. Tja, und die erzählten dann, dass sie abends noch Besuch von der Nachbarin bekamen und meine zwei meinten, das Haus bewachen zu müssen und verbellten die Nachbarin wie irre. Das machen die bei mir nicht! Auch haben sie wohl ständig probiert Aufmerksamkeit zu bekommen, haben Dinge gemacht, die sie definitiv nicht dürfen, usw. Bei mir zu Hause wissen sie wo der Hase langläuft, aber wehe wenn sie wo anders sind, geschweige denn ich bin nicht da- wenn die Katze aus dem Haus ist... :D
    Meine zwei sind dann überhaupt nicht schüchtern und nutzen das sofort aus, derjenige der dann verantwortlich ist wird gleich auf Grenzen, etc. augetestet, könnte ja sein, dass sie jetzt doch die Herschaft an sich reisen können.


    wie sieht das bei euch aus? sind eure Fellnasen eher schüchtern ohne euch in fremder Umgebung, bemerkt ihr Unterschiede?


    lg
    Jenny

  • Zitat von "Jenny29"

    Meine zwei sind dann überhaupt nicht schüchtern und nutzen das sofort aus, derjenige der dann verantwortlich ist wird gleich auf Grenzen, etc. augetestet, könnte ja sein, dass sie jetzt doch die Herschaft an sich reisen können.
    lg
    Jenny


    diesen satz hast du jetzt aber über meine 2 geschrieben :lachtot:


    aber gerade sam beobachtet uns immer wieder, das wir nicht ohne ihn gehen, :irre:

    LG Astrid und Bummelprinz Sammy

  • Hi Jenny,


    interessantes Thema. ;)


    Bei Emily beobachte ich immer folgendes Verhalten: Ist sie zusammen mit mir in fremder Umgebung z.B. bei Leuten wo sie vorher noch nie war hält sie sich immer noch ziemlich nah bei mit merkt dann aber nach einer Weile: "Hey hier passiert mir ja gar nichts" und geht dann schonmal auf Erkundung. Hier schnüffeln, dort den Duft einsaugen, ist das dann alles erledigt legt sie sich ruhig ab, was aber meistens etwas dauert. Ihr Verhalten find ich aber auch so weit okay. Ich frag immer erst ob es jemanden stört wenn der Hund ein bisschen rumläuft im Allgemeinen nicht, also dreht Emily so ihre Runden kommt aber auf Abruf zu mir. Eigentlich ja nur normal was sie dann macht, wir "untersuchen" neue Umgebungen halt mit den Augen und Hunde stecken ihre Nase rein. :D
    Wenn ich Emily bei andern Leuten lasse ist es ähnlich wie bei dir, gut sie hält noch ihren "Grund Knigge" ein, aber wieso nicht mal auf's Sofa hüpfen oder die Nase in den Müll stecken? Bei Freunden von uns darf sie das auch alles und wenn sie dann wieder zu uns kommt braucht es so einen Tag bis wieder die alten Regel in Erinnerung getreten sind.
    Lasse ich Emily bei ganz Fremden Leuten (was ich eigentlich niemals mache), so würde sie wohl verstört vor der Tür sitzen und rumjaulen.


    Also bei Emily gibt's da 100% Unterschiede, sie ist zu Anfang schüchtern, dann wird alles erkundet und wenns dann nichts Spannendes gibt und keiner mehr streicheln will, legt sie sich halt hin.
    Bin ich nicht dabei, wird alles ausprobiert auch Sachen die es bei uns nicht gibt.
    Irgendwie erinnert mich das immer total an mein Verhalten, als ich früher bei meiner Oma war: Gab's zu Hause doch kaum Fernsehn und wenig Süßigkeiten gings einem bei Oma doch recht gut. :D
    Die meisten Leuten verhalten sich Emily gegenüber genau so wie sie's dann möchte: Also Futter, Streicheln und am Liebsten schön warm. :roll:


    Tja so sind sie halt die Fellnasen. :D



    LG Janina

    Wer nicht vom Fliegen träumt, dem wachsen keine Flügel...

  • Ich habe hier 2 ganz unterschiedliche Hunde.


    Nr. 1 ist erst etwas aufgeregt, legt sich aber schnell irgendwo in unserer Nähe hin und wartet eben bis wir wieder gehen.


    Nr. 2 ist eine Pest, eine Katastrophe, die man einfach besser für ungefähr 2 Stunden an der Leine behält.
    Gibt es dort einen Hund, säuft sie ihm zuerst das Wasser weg und wenn es ein 3 Liter Napf ist, egal, alles meins!
    Dann wird alles Spielzeug zusammengerafft und man besetzt damit seinen Liegeplatz.
    Gibt es dort keinen Hund wird erst die Küche, dann die ganze Wohnung intensiv inspiziert, jeder, der in die Küche geht, wird penetrant begleitet, zuckt uns nur der kleine Zeh, steht der Hund an der Tür und möchte gehen. Nach etwa 2 Stunden hat auch dieser Hund sich akklimatisiert und benimmt sich normal.
    Wenn wir die Hunde irgendwo lassen, ertragen sie das leise jammernd an der Eingangstür liegend.


    LG
    das Schnauzermädel

    Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.


    Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
    (Helmut Kettelake)

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