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Rüde steigt auf kastrierte Hündin!

  • Hallo,
    Ich war heute wieder einmal mit meiner Freundin und ihren Golden Retriever spazieren. Das machen wir fast jeden Tag, weil dann niemand von uns alleine gehen muss und die Hunde ihren Spaß haben.


    Ich glaube, meine Sally spielt nur mit diesem Hund weil sie ihn von Anfang an kennt. Mit allen anderen Hunden, die wir so treffen, spielt sie nicht mehr.


    Jedenfalls spielten sie wieder wild zusammen und ich habe mich darüber total gefreut. Da der Hund meiner Freundin Benji nicht kastriert ist und meine Sally schon, machen wir uns natürlich keine Gedanken.


    Mitten im Spiel versuchte Benji mehrmals auf Sally zu springen. Er war kurz davor sie zu decken. Sie hat es sich sogar gefallen lassen! Das war mir aber nicht ganz wohl und ich habe sie gerufen. Sally ist gleich gekommen. Dann habe ich sie liebe losgeschiclt. Wieder ging das wilde Spielen los und Sally fand es ziemlich toll, wie Benji um sie herumsprang und versuchte auf zu steigen, am Hinterteil zu riechen und so. Ich habe es nicht zu gelassen, dass mehr passiert,
    Warum lässt sie das zu? Als Sally noch nicht kastriert war und läufig war hat sie nie einen Rüden angeschaut. Wenn die Rüden es bei ihr probiert haben, hat sie sich hingesetzt.
    Soll ich das verhindern oder soll ich sie lassen?[b]
    Kann da irgendetwas passieren?
    Können sie sich verletzten, oder so?
    Danke für eure Hilfe!


    Liebe Grüße von Raphaela

  • Das aufspringen und rammeln hat nicht immer was mit decken zu tun.
    Es kann eine Dominanz-/Unterwerfungsgeste und es kann aber auch dem Streßßabbau dienen.


    Zulassen musst du es nicht, aber dann ist es eher die Aufgabe deiner Freundin, ihren Rüden dahingehend zu erziehen, das man soetwas nicht macht.

    "Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten."
    Dr. rer. nat. Ute Blaschke - Berthold

  • Ok, es ist also nicht so schlimm.. Der Hund meineR Freundin ist nicht eingetragen aber hat schon viele Hündinnen gedeckt. Hat wohl gedacht, bei Sally muss es doch gehn?

  • nur weil der Rüde schon mal gedeckt hat - und dazu sage ich jetzt nichts mehr - hat er trotzdem kein Recht auf jede Hündin zu springen und dafür hat deine Freundin sorge zu tragen. Da kann man auch ein Signalwort für einführen, das der Hund dann weiß, das es bei dieser Hündin nicht erwünscht ist.

    "Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten."
    Dr. rer. nat. Ute Blaschke - Berthold

  • Es kann sein,dass bei der Kastration deiner Hündin die Eierstöcke drin gelassen wurden und nur die Gebärmutter entfernt wurde anstatt von beidem.
    Deswegen riecht dein Hund auch noch nach "Mädchen" und ist für Rüden interessant.
    Da die Eierstöcke noch drin sein könnten,schütten diese auch Hormone aus,weswegen es sich dein Hund auch gefallen lässt.


    Würde mal bei dem Tierarzt nachfragen was entfernt wurde und dann hast du ja vielleicht schon eine Antwort.
    LG

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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  • Hallo!



    Zitat von "Durchgeknallt"

    Es kann sein,dass bei der Kastration deiner Hündin die Eierstöcke drin gelassen wurden und nur die Gebärmutter entfernt wurde anstatt von beidem.


    Wenn eine Hündin kastriert wurde, dann heißt das noch lange nicht, daß sie nicht mehr "will".
    Das Gegenteil kann der Fall sein.
    Das "Wollen" wird meist vom Testosteron bestimmt, und bei einer kastrierten Hündin ist dieses Hormongleichgewicht eben in Richtung des Testosterons verschoben!


    Es kann übrigens auch sein, daß die Eierstöcke der Hündin zwar entfernt wurden, "versprengtes Eierstockgewebe" aber noch vorhanden ist. Soetwas kann dann sogar zu Läufigkeiten von Hündinnen führen, die noch über eine Gebärmutter verfügen.
    Ich habe die Erfahrung gemacht, daß es bei kastrierten Hündinnen Zeiten gibt, in denen sie für Rüden besonders interessant sind und auch "möchten".
    Offenbar sind das genau die Zeitpunkte, in denen sie normalerweise läufig würden.



    Zitat von "SaintPaul"

    Kann da irgendetwas passieren? Können sie sich verletzten, oder so?


    Laß es mich einmal so ausdrücken:
    Es kommt darauf an, wieviel der Tierarzt bei der Hündin drin gelassen hat!


    Normalerweise machen die Halter sich einen größeren Kopf, als es nötig ist, wenn Hunde untereinander "lustig werden". ;)
    Wenn eine Hündin aber kastriert ist und alles entfernt wurde, dann ist womöglich nicht genug Platz für die "Anatomie des Rüden", was u.U. zu Verletzungen der Hündin führen kann.



    Thallus.

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