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Was mach ich nur mit Snoopy??

  • Hallo an Euch,


    vielleicht kann ich einmal eure Meinung zu dem Thema hören...weil ich mich grad in einer ziemlichen Zwickmühle befinde.
    Mein Freund und ich haben seit 4 Jahren einen Hund, ein Westi-Mini-Yorkshire-Mädchen(Trixie), die wir total lieb haben.
    Wir haben sie sie bekommen, da war sie schon 2 Jahre alt.
    Vor 1 1/2 Wochen kam ein Kumpel bei uns zu Besuch und brachte einen kleinen Welpen mit, der sooo süß ist und den ich sofort ins Herz geschlossen habe.
    Es ist ein deutscher-Pinscher-Mix-Rüde(11 Wochen alt), er soll ca 40cm groß werden(Schulterhöhe), weil noch eine kleinere Rasse mit drin ist, welche genau wissen wir aber nicht, konnte die Tierärztin auch nicht genau sagen.
    Mein Kumpel meinte dann, dass es eine ziemliche Fehlentscheidung war, ihn zu holen, weil er eigentlich überhaupt keine Zeit für ihn hat(also sehr unüberlegt von ihm, sich ihn zu kaufen).
    Er hat uns dann so leid getan und wir haben uns entschieden, dass wir ihn erstmal aufnehmen und uns um ihn kümmern, bis wir dann einen neuen Besitzer gefunden haben.
    Nun ist es aber so, dass ich den Kleinen in der kurzen Zeit so doll ins Herz geschlossen habe, dass ich mir gar nicht mehr vorstellen kann, ihn wegzugeben.
    Es ist aber auch so, dass es andererseits sehr sehr viele Zweifel und Probleme gibt, weswegen wir ihn vielleicht nicht behalten können.
    1. haben wir noch nie einen Welpen groß gezogen, versuchen uns aber viel zu belesen..
    2. Trixie ist sehr sehr eifersüchtig auf ihn, zieht sich zurück, kommt oft nicht gleich, wenn ich sie streicheln will und hat schon oft nach ihm geschnappt...was meint ihr dazu, könnte sich soetwas geben oder eher nicht??
    3.haben wir große Angst, dass es auf Dauer zu anstregend wird mit 2 Hunden,...Trixie ist schon ein ziemlich lebendiger Hund, will viel spielen, braucht viel Streicheleinheiten usw, ich verbringe viel Zeit mit ihr....und wir wissen nicht, wie es mit Snoopy in der Zukuft wird, wir hatten noch nie einen Rüden, aber ich habe gehört, dass es generell schwieriger werden könnte mit einem Rüden, da sie sich immer wieder behaupten wollen und außerdem ist er denke ich eine Hunderasse, die wirklich ziemlich viel Auslauf und Bewegung braucht.
    4. bin ich zur Zeit seit gesundheitlich ziemlich angschlagen und habe daher irgendwie große Angst vor dieser Mehrbelastung.


    Mein Freund meint, dass es das Beste ist, wenn wir ihn an eine liebe Familie abgeben, da wir das wohl nicht schaffen.Wir haben auch schon schweren Herzens annonciert und es haben sich auch schon Leute gemeldet, bei denen wir auch ein gutes Gefühl hätten, wir haben aber gemeint, dass wir noch 1 Tag Bedenkzeit bräuchten.


    Wir sind auch schon sehr geschlaucht, da Snoopy noch keine Nacht länger als 3 Stunden durchgeschlafen hat und wir wissen nicht, wann das vielleicht einmal besser werden könnte.


    Ich bin wahnsinnig hin-und hergerissen, da ich ihn so lieb habe und er uns denke ich auch, aber die Angst, dass es zuviel werden könnte, ist einfach sehr groß.
    Könnt ihr mich da verstehen?
    Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr einmal eure Meinung zu dieser Situation sagen könntet?Was würdet ihr tun?


    liebe Grüße, Mickylise ;)

  • Hallo Mickylise,


    wir standen erst vor einigen Wochen vor der gleichen Entscheidung. Wir haben uns das auch ebenso wir ihr nicht leicht gemacht, sondern wirklich das Für und Wider für alle Beteiligten, also für uns selbst, für den vorhandenen Hund und den "Möchten-wir-gerne-Hund", in die Überlegungen einbezogen.


    Bei uns ging es zwar nicht um einen Welpen, dafür um eine eineinhalbjährige Hündin, die ebenso wie ein Welpe nichts kennt und nichts kann.


    Unser eigener Hund toleriert sie nach wie vor, aber die große Liebe wird es zwischen beiden garantiert nie werden.


    Und wir selbst? Seit wir uns für diese Hündin entschieden haben, ist die Mehrarbeit (ich nenne das jetzt mal so, auch wenn ich es nicht als Arbeit sehe) für die nächste Zeit immens: Getrennte Spaziergänge, Hundeschule 2 x pro Woche, zusätzliche Lerneinheiten, zwei Hunde kämmen, das Futter vorbereiten und bei all dem immer darauf achten, dass es nicht doch zu Zoff kommt. Wenn es sich bei dieser Hündin nicht um meinen absoluten Traumhund handeln würden, hätte ich mich nicht für sie entschieden, sondern ihr eine tolle Familie gesucht.


    Was auch wichtig ist: Beide, mein Mann und ich, stehen voll hinter dieser Entscheidung und teilen uns nicht nur die Aufgaben, sondern wissen auch, dass die Arbeit mal an einem allein hängenbleibt, wenn der andere krank ist.


    Klingt jetzt vielleicht alles sehr lieblos, soll es nicht, aber gerade bei einem "unfertigen" Hund (unsere waren bislang immer halbwegs erzogen!) finde ich die Umstellung schon enorm.


    ABER: Es macht natürlich auch unheimlich viel Spaß und Freude, zu sehen, wie sich das neue Familienmitglied entwickelt und die Familie so Tag für Tag zusammenwächst. Das möchte ich keinesfalls missen!!!


    Ich bin gespannt, wie Eure Entscheidung ausfällt, abnehmen kann sie Euch niemand, Ihr müsst Euch einfach klar sein, was so oder so sein wird.


    schlaubi

  • Hallo Mickylise,


    diese Entscheidung ist echt schwer! Aber manchmal heißt 'lieben' auch 'loslassen'! Ich will Dir hier nix in den Mund legen, weil diese Entscheidung musst Du ganz alleine treffen, ich wollte das nur mal sagen.


    Es ist sicher mehr Arbeit und ein Welpe ist nochmal mehr Arbeit. Also doppelt Mehrarbeit. Ich denke hinter so einer Entscheidung muß man voll und ganz stehen, selbst dann kommen Tage (wir haben seit kurzem auch einen Zweithund) wo man sich denkt: Mein Gott, was hab ich mir da angetan - ich hätte es jetzt sooo schön haben können (unsere Ersthündin ist jetzt schon sehr folgsam und gut kontrollierbar). Aber wie auch schlaubi schon schreibt, es macht auch riesen Spaß.


    Die Schnapperei darfst Du nicht überbewerten. Sie ist die Chefin und muß Welpi zeigen, wo der Hammer hier im Hause hängt. In der Regel wird er sich auch unterordnen. Meine Trainerin meinte, dass ein Rüde leichter führbar ist als eine Hündin - nur soviel zum Thema Rüde ist schwieriger!!
    Aber ich denke, das kommt auch auf den Hund selber an.


    Ich habe auch seeehr viel mit Shiva (die Ersthündin) gemacht und die kommt jetzt natürlich schon kürzer. Aber die kann ja schon fast alles und einmal die Woche gehe ich mit ihr in die HS und versuche auch öfters mal alleine mit jedem Hund zu gehen.


    Es ist definitiv mehr Arbeit, mehr Zeit, mehr Kosten, aber auch mehr Freude. Ich empfinde Janosch (unseren Zweithund) als eine Bereicherung!!
    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft für diese Entscheidung. Und egal wie sie ausfällt - die Entscheidung - nicht auf andere hören, für EUCH muss es die Richtige sein und für niemanden sonst.

    Mit Geld kann man sich einen guten Hund kaufen, aber nicht das Wedeln seines Schwanzes!

  • Der erste Hund sollte stets die unangefochtene Nummer 1 bleiben!!!
    Und sich auch so fühlen!!!

    LG
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    Cosmix & der schwarze Teufel ( 12.07.2008 )
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  • Hallöchen,


    ich habe den kleinen Schatz wegegeben :abschied:
    Heute früh haben die Leute, bei denen wir das beste Gefühl hatten, ihn abgeholt.
    Es geht mir so schlecht, ich vermisse ihn so sehr...wie ich mit ihm gekuschelt habe, wie er gerochen hat, wie ich ihm immer auf die Couch geholfen habe, weil er noch so klein war, zu erleben, wie er jeden Tag Lust auf einen größeren Spaziergang hatte...ach man :nosmile:
    Aber ich habe mit meinem Freund hin-und herüberlegt und wir haben es gespürt, dass wir es einfach nicht geschafft hätten, es wäre eine zu große Belastung gewesen. Ich kann zur Zeit oft nicht so lange Spaziergänge machen(gesundheitlich) und da wäre die größte Belastung an ihm hängengeblieben, wovor er und auch ich sehr große Angst hatten.
    Trotzdem...es tut sooo weh.
    Ich verstehe gar nicht, wie ich mich in dieser kurzen Zeit so extrem an den Kleinen gewöhnen konnte, es war einfach so schön, ich hatte vorher auch noch nie einen Welpen und es war einfach ein tolles Gefühl, so sehr für den Kleinen da zu sein...nur wir haben gemerkt, dass es auf Dauer wohl doch eher eine Überlastung geworden wäre, und das einzugestehen war und ist auch immer noch verdammt schwer.


    Ich danke euch sehr für eure Antworten...war schön auch mal von euren Erfahrungen zu lesen,...dass es auch für euch nicht leicht ist mit einem 2. Hund , aber halt auch unglaublich schön...nun ja, unsere Entscheidung ist nun gefallen und ich werde nie genau wissen, ob es die richtige war, ich hoffe es aber sehr.


    Ich stelle euch mal ein Bild von ihm rein.



    ist er nicht süß????


    viele liebe Grüße von mir

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den kostenlosen Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Hi Mickylise,


    laß Dich mal gaaaanz feste :streichel: !!


    Es war ganz sicher die richtige Entscheidung!!! Ihr habt viel überlegt und das Ganze durchgespielt, wenn Ihr Land gesehen hättet, wäre die Entscheidung anders ausgefallen. Ihr habt jemand Gutes für den Kleinen gefunden - hat die Entscheidung vielleicht auch noch bestärkt - und dann war das die einzig richtige Entscheidung!!! Auch wenn es jetzt ganz doll wehtut!!
    Er ist echt ein Süßer :baby-boy:


    Sich einzugestehen, dass man der Anforderung nicht gewachsen ist, ist nicht leicht! Hut ab!!!


    Viele Grüße an Euch und alles Gute!!

    Mit Geld kann man sich einen guten Hund kaufen, aber nicht das Wedeln seines Schwanzes!

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