Angstbeisser - bräuchte Meinungen / Rat
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Hallo,
ich glaube da müsst ihr seeeehr langsam rangehen, mit viel Liebe, Geduld und Nerven wie Drahtseilen.
Ich habe schon mehrere traumatisierte hypernervöse BCs aufgepäppelt und weiß daher wie du dich fühlst. Was uns geholfen hat z.B.: uns einen erhöhten Fleck suchen von dem aus man von weitem andere Hunde vorbeigehen sehen kann. Dort haben wir möglichst viel Zeit verbracht, ganz locker, ganz entspannt und immer nur so viel Sichtkontakt zum anderen Hund ermöglicht wie mein Hund entspannt blieb.
Sobald die ersten Zeichen von Fixierung oder Nervosität (Stochwort Calming Signals) auftreten, Sichtkontakt unterbrechen, ablenken (nicht belohnen).
Bei manchen Hunden hilft auch Clicker, um für entspanntes und gleichgültiges Verhalten zu belohnen. Dafür musst du lernen deinen Hund superexakt zu beobachten und zu reagieren wenn er nur das geringste Anspannungszeichen zeigt. Am besten vorher.
Dann kannst du den Abstand langsam verringern.
Wichtig auch: in der Zwischenzeit verhindern, dass dein Hund anderen Hunden direkt begegnet. Wie schwierig das ist, hängt natürlich von deinen Wohnverhältnissen ab.
Viel Glück!
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18. November 2008 um 10:43
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Angstbeisser - bräuchte Meinungen / Rat - Vor einem Moment
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Hi,
ich habe fast das selbe Problem und auch einen Agstbeißer daheim der inwzischen mehrmals angegriffen wurde und deshalb so reagiert.
Wir haben JAHRE gebraucht um ganz ruhig auch nah an anderen Hunden vorbei gehen zu können. Das es so lange dauerte lag aber absolut an mir weil ich bei jeder Begegnung nervös wurde und egal wie sehr man versucht das zu verbergen - der Hund merkt das.
Wenn du es schaffst sicher und zielstrebig an anderen Hunden vorbei zu gehen wird auch dein Hund irgendwann einfach gelassen folgen.
Ich habe Rocky dann immer relativ kurz genommen, aber ohne die Leine zu straffen (Signal das was passiert) und bin einfach an anderen Hunden vorbei ohne meinen zu beachten. Hat er gezogen oder gebellt habe ich das ignoriert und bin weiter als wäre mein Hund garnicht da. Wenn er dann irgendwann mal ruhig war habe ich ihn doll gelobt.
An Hunden hinter Zäunen hatte er sich z.B. sehr schnell gewöhnt und wenn diese so richtig schön am keifen waren bin ich mit meinem kurz stehen geblieben und habe ihm Leckerchen dafür gegeben das er den tobenden Hund hinter dem Zaun ignoriert. Natürlich nicht unnötig lange da ich den anderen Hund ja auch nicht in den Wahnsinn treiben will
Inzwischen hat sich die Situation durch einen weiteren Beißvorfall wieder etwas verschlechtert aber das liegt auch wieder an meiner Nervösität. Wir arbeiten also wieder dran. -
Hallo
An ChippendaleHast du eine Hundeschule in Schwabach weil du schreibst,du hast schon mehrere ängstlichen Hunde geholfen.
Habe eine 9 monate alte Aussiehündin,die vor Angst die Flucht ergreift oder bellt und knurrt.
Ist dann auch mit nichts mehr abzulenken.
Wohne ja ganz in der Nähe und bin um jede Hilfe dankbar
Es grüßt Andrea -
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