Mein Hund wird ständig bedrängt!

  • [quote="dieschweizer"]Hallo,

    schließe mich MaroonAussies an!
    Dein Rüde ist nicht krank, er riecht nicht wie ein Rüde...

    Obacht, Röntgenblick per Internet!!!! :lachtot:

    Geh zum Tierarzt mit Deinem Hund! Es kann sein, dass es an den anderen liegt und ihm Nichts fehlt, ich würde mich aber nicht darauf verlassen. Das Bespringen von Kastraten ist nicht normal, was Du ja selber auch schreibst. Wenn sich alle Rüden nur an deinen ranmachen, auch wenn andere Kastraten da sind, dann liegt es wohl nicht an den anderen Hunden, sondern an Deinem. Und: auch wenn Hündinnen da sind, werden die ja nicht wahllos bedrängt (oder lasst ihr das zu???), also zu sagen "riecht neutral, wird deshalb besprungen" halte ich für nicht richtig. Daß das bei einem Rüden vorkommen kann, der im Sozialverhalten daneben ist, ok, aber bei x Rüden?

    Und zum Thema Ablecken am ganzen Körper... wenn die anderen Rüden so reagieren, wie bei einer läufigen Hündin, also zittern, verträumter Blick, drübermarkieren, in Traumwelt versunken an Pipistelle Deines Hundes riechen... dann tipp mal eher auf eine Blasenentzündung oder einen Eiterherd. Also ab zum Tierarzt.

    Unser Rüde bespringt keine Nichtläufigen Hündinnen und keine Kastraten. Das macht er nur, wenn der andere Hund Blasenentzündung hat, oder Eiterherd (bei Hündinnen oft Gebärmuttervereiterungen), irgendwie scheint er das zu riechen. Zittern, verträumter Blick, sabbern.... zeigt er auch sonst, wenn er Entzündung/Eiter riecht, warum weiss ich nicht, ist mir halt schon aufgefallen, wenn ich mich irgendwo gerissen hatte und er dann daran geschnüffelt hat. Vielleicht ist das auch schon einem anderen Fori aufgefallen?

  • Nunja,
    wenn junge unerfahrene Rüden sowas machen (also andere besteigen), dann ist das auch oft "Notgeilheit". Da finden die vieles interessant und mega-toll. Meiner stand damals ne ganze Zeitlang auf kleine Windhundartige mit extrem kurzem Fell, da war ihm egal ob Männlein, Weiblein, kastriert oder nicht, aber ich habe ihn immer gestört und ihm das nerven und bedrängen verboten..

    Das mit Eiter habe ich aber auch schon festgestellt. Kann aber auch ne ganz banale Vorhautentzündung sein...

    - die anderen sollen ihre fernhalten und erziehen
    - Du solltest Deinen tatsächlich mal untersuchen lassen, damit auch wirklich alles in Ordnung ist.. Vielleicht ist er auch hormonell durcheinander oder wirklich irgendne Entzündung....

  • Ich würde ihn sicherheitshalber auch mal beim TA vorstellen. Gesundheitstechnisch kenne ich mich da nicht so aus.

    Aber egal aus welchem Grund die anderen Rüden aufsteigen, das haben die HHs zu unterbinden. Bei uns in der HS wird jeder Hund vom anderen RUNTER GEHOLT, wenn dieser sich nicht selber wehrt. Meine Shiva hat ja manchmal auch den Größenwahn und reitet doch tatsächlich bei einem Berner Sennenhund auf, der dreimal so hoch ist wie sie. Und der steht da und guckt.
    Da nehm ich sie sofort runter und sie muß a bißerl warten, bis sie wieder mitmischen darf. Lässt sie ihm gar keine Ruhe (was noch nicht vorgekommen ist) dann würde ich mit ihr den Platz verlassen. Hat sie eben Pech gehabt. Dann wird sie sich nächstes Mal schon besser benehmen.
    Klar, wenn der Berittene sich selber wehrt, greif ich nicht ein. Außer das Ganze artet etwas aus.
    Und das wird bei mir nicht nur in der HS so gehandhabt. Auch wenn ich privat unterwegs bin und Shiva garstig wird, wird sie runtergenommen und eventuell ist das Spiel für sie hier beendet.
    Das gehört einfach zum Anstand - finde ich.
    Die Menschen sollen doch mal denken, wie es ihnen gehen würde, wenn jemand so zudringlich wird...!!!!

  • Zunächstmal: Nein, es ist nicht normal, wenn potente Rüden Kastraten besteigen.

    Die beteffenden Rüdenhalter kannst Du ja mal fragen, ob deren Rüde zu blöd oder zu verzüchtet ist, um einen Rüden von einer läufigen Hündin unterscheiden zu können (ja, das ist zu vereinfacht ausgrdrückt, trifft aber den Kern).

    Ich HABE einen unkastrierten Rüden, oder der hat es sowas von nicht nötig Kastraten zu besteigen, wie es überhaupt nur geht!


    Ich würde den hund unbedingt dem Tierarzt vorstellen, besonders, wenn er offenbar u.a. Fellprobleme hat. Das könnte an Stoffwechelstörungen liegen, die dann natürlich auich den Geruch beeinflussen könnten.

    Falls es so was nicht ist, könntest du den Tierarzt fragen, ob es z.B. sinnvoll ist, dem Hund Chloropyll-Tabletten zu geben. Diese werden Hündinnenhaltern empfohlen, um den Geruch der Läufigkeit etwas zu "entschärfen" - möglicherweise hilft das aber auch dei Rüden??

    Wenn du es igendwie hinbekommen kannst, würde ich unbedingt diesen unbelehrbaren Hundehaltern ausweichen. Die sind Wissenstandsmäßig im letzten Jahrtausend, und Du möchtest bestimmt nicht, dass Dein Galgo dieses Unwissen ausbaden muß!?!
    Dikutieren hilft oft nicht, macht einen nur wütend und frustriert. Such Dir Hundehalter, die Deine Probleme ernstnehmen und die richtig handeln.

  • ich freue mich, dass so viele hier meine meinung zu den vielen hundehaltern teilen.
    ich werdeb gleich morgen zum tierarzt gehen und versuchen, in zukunft diesen leuten und deren hunden aus dem weg zu gehen. da dies nicht immer nötig ist (hundewiese), werde ich weiterhin die ärgerlichen diskussionen führen aber im hintergrund wissen, dass ich mit meiner einstellung gar nicht falsch liege :-) und bei einem unbelehrbaren wede ich auch weiterhin mit angemessener härte selbst durchgreifen. ich als "chef" habe die aufgabe auf meine hunde aufzupassen, damit diese sich sicher bei mir fühlen und mir absolut vertrauen können und mich als "chef" akzeptieren.

  • Berichte uns doch dann, was der TA gesagt hat und ansonsten: recht hast Du. Man muss nicht mit allen können und wenn die Unbelehrbar sind, dann musst Du im Interesse Deines Hundes die Konsequenz ziehen bevor er irgendwann, wenn es ihm zuviel wird, selbst die Initiative ergreift und sich zur Wehr setzt.

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