Hilfe! Hund krank und niemand weiß, was es ist!
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Hallo ihr Lieben!
Nach unzählichen Tierarztbesuchen hoffe ich nun hier etwas Hilfe oder Tipps zu finden oder vielleicht sogar jemanden zu finden, der etwas ähnliches bei seinem Hund erlebt hat.
Ich besitze 2 Labradorhündinnen und meine Eltern waren mit den beiden im Urlaub in der Schweiz. Die Ältere der beiden (6 Jahre alt) fing an, ca. alle 48 Stunden zu erbrechen. Es war sehr schleimig und auffällig war vor allem die gelbe Farbe. Nachdem sie das zweite Mal gebrochen hatte entschied sich meine Mutter am nächsten Tag zum Tierarzt zu fahren. Doch plötzlich hatte Jolie (unsere Hündin) nachts starke Bauchkrämpfe. Sie stand nur da, zitterte und konnte sich nicht hinsetzen/legen. Diese Krämpfe dauerten ca. 25 Minuten und endeten dann nachdem sie nochmal gebrochen hatte. Meine Mutter hat sofort in einer schweizer Klinik angerufen, doch diese sagten uns es wäre nicht lebensbedrohlich und wir bräuchten nicht noch in dieser Nacht vorbeikommen. Das wollten wir aber trotzdem, da man sich als Tierbesitzer da doch nicht so einfach entspannen kann. Als jedoch die Krämpfe aufhörten entspannte sie sich und schlief so fest ein, dass wir uns doch entschieden erst am nächsten Tag zum Tierarzt zu fahren. Sie war danach natürlich auch extrem erschöpft. Allerdings war es kein Zittern wie bei einem Epileptischen Anfall, sondern man sah ihr wirklich an, dass sie extreme Schmerzen im Bauch hatte. Am nächsten Tag war meine Mutter dann bei einem schweizer Tierarzt und sie sagte ihm, dass sie den Urlaub abbrechen will. Der Tierarzt konnte erstmal nichts feststellen und gab ihr MCP Tropfen, also gegen Übelkeit/Erbrechen etc. Sie haben sich dann sofort auf den Heimweg gemacht und da war sie dann auch recht entspannt. Zuhause angekommen waren wir natürlich gleich wieder beim TA, diese tippte dann auf entweder einen Fremdkörper, irgendwas bakterielles oder Nebenwirkungen der Schmerztabletten, die sie wegen ihrer leider kaputten Hüften kriegt. Als unsere TA das mit den Tabletten erwähnte viel es uns wie Schuppen von den Augen. Einige Wochen (ca. 16) vor dem Urlaub, als sie eben noch keine Schmerztabletten bekam, erbrach sie schonmal, genauso gelb und schleimig, doch damals war das nach einem Tag Schonkost wieder vorbei. Also fielen die Nebenwirkungen schonmal raus, auch, da sie die Tabletten schon einige Wochen nimmt und Nebenwirkungen ja denke ich nicht erst nach 2 Monaten auftreten. Also blieben nur noch ein Fremdkörper oder eben etwas bakterielles. Doch es hieß zunächst mal etwas abwarten, um zu sehen, was passiert. Während der Warterei (ein Wochenende) hat sie noch zwei Mal gebrochen und hatte zwei mal einen Krampf, aber nur noch sehr schwach. Es wurde dann so ein Passagenbild mit Kontrastmittel gemacht, doch dabei kam leider nichts raus. Nach dem letzten Röntgenbild entschied sich unsere TA dazu, ihr ein Antibiotikum zu geben, da ja kein Fremdkörper aufzufinden war. Auf den Röntgenbildern waren nur mehrmals riesige Blasen (also Luft) zu sehen und sie hatte auch sehr starke Blähungen. An dem Abend, als ihr unsere TA das erste Mal das Antibiotikum gegeben hatte musste sie noch zwei Mal erbrechen, doch am nächsten Tag war es plötzlich vorbei. Keine Krämpfe mehr und auch kein Erbrechen. Natürlich haben wir ihr nur Schonkost (also Reis etc.) gegeben und die Schmerzmittel hatten wir auch abgesetzt. Obwohl sie nicht mehr erbrechen musste, hatte sie trotzdem weiterhin starke Blähungen. Nun ist seit 2 Tagen das Antibiotikum leer und es sah ja auch so aus, als wäre wieder alles in Butter, doch nun hat sie heute Abend wieder gebrochen. Auch die Blähungen sind weiterhin da. Wir werden nun wieder zum Tierarzt gehen, aber ich wollte eben mal hier fragen, ob irgendjemand ein bisschen Hilfe für uns hat. Wir sind langsam echt am Verzweifeln, weil wir einfach das Gefühl haben, dass bei ihr etwas nicht stimmt, wir aber nicht wissen, was es sein könnte.
So, das war jetzt eine lange Geschichte, ich hoffe ich habe es verständlich beschrieben. Ich würde mich wirklich freuen, eure Erfahrungen/Tipps zu hören.
Vielen Dank schonmal im Voraus.
Sarah
- Vor einem Moment
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Ich könnte mir noch vorstellen, das sie auf irgendwas allergisch reagiert, wenn ansonsten alles abgeklärt worden ist.
Was bekommt sie denn zu fressen, normalerweise

Ich würde ihr vorerst wieder Schonkost geben, und zwar in Form von
Kartoffelpüree mit gekochtem Hühnerfleisch und Möhren, oder mit Reis aber bitte matschig kochen, dann entwässert er nicht noch zusätzlich.
Oder auch Zwieback. -
Normalerweise kriegt sie Josera Trockenfutter.
Ja, meine Mutter ist heute schwach geworden und hat ihr ein Leckerli gegeben, sah ja doch so aus als wäre sie wieder gesund. Vielleicht ist da was drin, auf das sie allergisch reagiert. Ich werde mal verstärkt drauf achten! Ja klar, Reis wird immer matschig gekocht und dann noch mit Wasser püriert. Aber sie trinkt zum Glück wenigstens und Hunger hatte sie auch immer.
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Welche Sorte von Josera

Vielleicht bekommt sie irgendwelche Leckerli die ungesund sind und sie nicht verträgt, darauf solltest du mal achten.
Wie gesagt versuche es mal eine Zeitlang mit der von mir vorgeschlagenen Schonkost, und nichts mehr dazwischen geben, außer vielleicht Zwieback, bis es ihr wieder besser ist.
Und noch was, wenn der Hund Probleme mit den Knochen und Gelenken hat, wäre Grünlippmuschelextrakt und getreidearmes Futter angebracht.
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Hallo Sarah,
also zuerst einmal finde ich die Aussage der Schweizer Klinik miserabel - ein Hund mit so starken Schmerzen gehört behandelt, auch wenn es -möglicherweise- nicht lebensbedrohend war (Ferndiagnosen dürften auch Schweizer Kliniken schwerfallen...). Aber das nur am Rande.
Ehrlich gesagt, ich würde bei einem so unklaren Bild nicht mehr fackeln und eine Gastroskopie machen lassen. Geht zwar nur unter einer leichten Narkose, aber ich hatte bei meiner früheren Hündin auch mal eine unklare Magengeschichte und sie wurde, obwohl sie schon in Narkose lag, leider nicht entsprechend untersucht und ich wußte es damals nicht besser. Das hätte ihr höchstwahrscheinlich eine Woche schlimmes Leiden erspart - könnte aber eben bei Deiner Hündin zu einer genauen Diagnose führen mit der Möglichkeit, gezielt zu behandeln, da es ja anscheinend mit dem Magen zu tun hat. Meine Meinung: dieses Stochern im Nebel führt zu nichts, man vertut nur (wertvolle) Zeit.
LG und alles Gute für Deine Maus
Petra
Ach ja: um eine mögliche Ursache aus dem Weg zu räumen, die ich für nicht sehr wahrscheinlich halte, da sie ja bisher augenscheinlich damit keine Probleme hatte: kein Getreide füttern, also auch kein getreidehaltiges Trofu. Getreide wird m.W. ganz anders verdaut als Fleisch und es kann, wenn beides zusammenkommt, zu Gärungen im Darmtrakt kommen, die auch starke Blähungen/Krämpfe verursachen können. -
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Ja Grünlippmuschelextrakt verkaufen wir selber und füttern wir natürlich auch!

Wir füttern Josera Optiness Adult. Bisher waren wir damit sehr zufrieden. Denkst du eine andere Sorte wäre empfehlenswerter?
Und noch eine Frage zum Kartoffelpürre: Fertiges Pulver oder besser selbst machen? Bei Pulver am besten nur mit Wasser und nicht mit Milch machen oder? Sollte man mehr Wasser nehmen als auf der Packung nehmen, damit "es besser flutscht"?
Vielen Dank für die Tipps, wir werden es auf jeden Fall beherzigen...Hauptsache sie wird wieder fit!
Liebe Grüße,
Sarah
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Auf Grünlippmuschelextrakt würde ich bei akuten Magenproblemen verzichten. Ich habe mal gehört, dass es bei einem empfindlichen Magen zu Schwierigkeiten führen kann und dass es nicht jeder verträgt.
Damit würde ich also erst wieder anfangen, wenn der Magen wieder vollkommen in Ordnung ist. -
Danke euch allen für die schnellen Antworten.
Die Gastroskopie werde ich morgen beim TA auf jeden Fall ansprechen. Man fühlt sich mit der Ungewissheit echt total hilflos und so kann es ja nicht weiter gehen.
Ja, bei Schonkost werden wir auf Grünlippmuschelextrakt verzichten.
Mal sehen, was morgen beim TA rauskommt!
Liebe Grüße!
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Ich drücke euch die Daumen,das ihr sie wieder fit kriegt.
Wir haben ähnliches durch,leider ist völlig ungeklärt,was der Grund für das Erbrechen war.
Allerdings hatte unsere Hündin keine Krämpfe,aber sie hat auch ständig Erbrochen.
Und nach 2 Tagen Klinik war sie super fit und gut drauf,am nächsten Morgen ging es wieder los. -
Hallo,
darf ich mal fragen ob überhaupt ein Blutbild angefertigt wurde? Damit man z.B. auch die Bauchspeicheldrüsenwerte auslesen kann? Unser Rüde hatte damals auch immer wieder Bauchschmerzem, Blähungen erst recht und das daraufhin gemachte Blutbild zeigte das es am Pankreas lag.
Ich wünsche deinem Hundilein alles Gute.
LG
Maggie - Vor einem Moment
- Neu
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