Arthrose bei 1-jährigem Labbi

  • HalliHallo... =)
    Ich hätte mal eine Frage bezüglich der Arthrose.
    Unser einjähriger Labrador hat leider diese chronische Krankheit. Sie (Shari) wurde auch bereits zur Vorsorge (oder so) operiert (am 29.09.08 ).
    Und genau darin liegt eigentlich auch schon meine Unsicherheit: Ich weiß nicht genau was Arthrose ist und wie sich diese ausbreitet oder wie die "Krankheit" verläuft...!!
    Der TA hat uns zwar beim abholen erzählt,was gemacht wurde und uns an den anderen Läufen (sie wurde hinten recht operiert) gezeigt, wo das Problem liegt (dort wird sie auch noch operiert! :| ). Aber da wir einfach so froh waren unseren Engel wieder zu haben, haben wir (mein Papa und ich) leider nicht richtig zugehört... und ich wüsste eig schon gern,was meinem Hündchen noch früher oder später bevorsteht. :???: Und was jetzt bei der OP genau entfernt wurde, weil der TA hat immer davon geredet, dass sich, wenn man die OP nicht gemacht hätte, die Arthrosen noch früher bilden würden... :???:
    Ich wäre über ein paar Antworten sehr erfreut!
    Ein Danke schon mal im vorraus!! :ops:
    Lg Lisa

  • Hallo,

    hier kannst Du erstmal ein bisschen was grundsätzliches zu Arthrose lesen:

    http://www.dogtouch.de/indi1.php


    An Eurer Stelle würde ich nochmal genau bei dem Arzt, der Eure Hündin operiert hat, nachfragen, was genau gemacht wurde, eventuell schreibt er Euch ja auch einen Bericht.

    So, wie Du es beschreibst, könnte bei Eurer Hündin eine sogenannte "Gelenkmaus" entfernt worden sein. Dazu mal diese Infos:

    "Osteochandrosis dissecans (OCD) - Gelenkmaus

    Die OCD ist eine Erkrankung des Gelenkknorpels im Rahmen einer Knorpelwachstumsstörung, bei der es zur Ablösung eines Knorpelstücks samt darunter liegendem Knochengewebes kommt. Die so entstandene Knorpelschuppe, auch „Gelenkmaus“ genannt, kann den normalen Bewegungsablauf des betroffenen Gelenks stören, Schmerzen verursachen und Entzündungen hervorrufen. Lahmheit ist die Folge. Hauptsächlich erkranken schnellwachsende Hunde der großwüchsigen Rassen. Betroffen können verschiedene Gelenke sein: Schultergelenk , Ellenbogengelenk, Kniegelenk. "

    Hoffe Dir helfen die Infos erstmal weiter...


    Viele Grüße
    Claudia

  • Hallo Claudia!
    Danke für deine recht umfassende erläuterung und den Link!(-> hat geholfen.. ;) )
    Der von dir beschriebene Eingriff passt auf das,was wir mitbekommen haben... - > DANKE! Werden uns allerdings nochmal informieren!! :^^:
    aber ich hätte noch eine Frage dazu! ... :
    Shari soll nun auch an den anderen 3 Läufen operiert werden. Wir überlegen aber im Moment, ob dies notwenig ist oder ob es evtl alternativen o.Ä. gibt???

    Danke und liebste Grüße Lisa

  • Hallo,

    da stellen sich erstmal folgende Fragen:

    Bei welchem TA/Tierklinik seid Ihr gewesen?
    Wie kam der Ta auf die Diagnose?
    Wurde geröngt? Oder ein CT o.ä. gemacht?
    Welche Symptome zeigt Eure Hündin?
    Habt Ihr eine zweite Meinung eines anderen TA eingeholt? (würde ich persönlich auf jeden Fall machen, bevor alle Beine operiert werden)

    Eventuell kann Euch auch ne gute Hundephysio weiterhelfen...

    Liebe Grüße
    Claudi

  • HAllöchen...
    Also bei uns war das so:
    Als Shari ca 5 Monate alt war fing sie an zu Humpeln und wir zu unserem HausTA nach Osnabrück gefahren um das behandeln zu lassen. (Dort wurden Röntgenaufnahmen gemacht!) Dieser hat aber leider nichts gefunden und uns weiter nach Bramsche geschickt! In Bramsche leider das gleiche,keiner wusste was unserem Liebling fehlte, obwohl die mit 3 TÄ um sie herum standen... aber nunja! Dort wurde uns zumindest gesagt, dass wir wenn es schlimmer werde,wieder kommen sollten.. :kopfwand: und natürlich wurde das Humpeln immer schlimmer und irwann war es nicht mehr nur der rechte, sondern auich der linke Hinterlauf.. Mein Dad und ich haben uns daraufhin im Internet schlau gemacht, welche Kliniken empfohlen werden. Dabei wurden wir mehrmals auf die Justus-Liebig-Universität in Giessen hingewiesen,wo wir schließlich auch einen Termin gemacht haben. DOrt wurden neue Aufnahmen von ihrem rechten Hinterlauf gemacht und und gesagt, dass es vermutlich Arthrose sei. Dann haben wir einen neuen Termin ausgemacht,um dise Vermutung mit einer Kernspint zu bestätigen und den Hund,gleich zu operieren! nachdem das Kniegelenk operiert wurde,wurde noch ein CT gemacht, um uns zu zeigen, an welcher Stelle was gemaczt wurde und wie diese im Vergleich zu einem anderen (noch "kranken" LAuf) aussieht.
    Was bei ihr auffällig war, dass sie nach längerer Belastung humpelte und nachdem sie geschlafen hatte,musste sie zunächst ihre ganzen Beine strecken um überhaupt halbwegs laufen zu können.
    Mit der 2. meinung sind wir dabei... wir wollen noch zu einem TA hier bei uns in der nÄhe und diesen fragen und zusätzlich, da wir eh zum Fäden ziehen dorthin müssen, noch unseren HausTA fragen!
    Mit dem Hundephysio ist eine Überlegung wert.. Danke!
    Liebe Grüße Lisa

  • Hallo Lisa,

    das ist natürlich nicht schön, ein Jungspunthund und dann gleich Athrose.

    Hier gibt es einige (zumeist zwar ältere Fellnasen) einen Thread, wo wir alle unsere Tipps zur Futterzusätzen und Medis bezgl. Athrosehunde zusammengetragen haben.

    Vielleicht hilft Euch das für Eure Fellnase auch weiter.

    https://www.dogforum.de/ftopic57567.html

    Falls du oder dein Vater dazu noch Fragen habt, meldet euch einfach im entsprechenden Thread. ;)

    Alles Liebe für eure kleine Maus.

    Liebe Grüsse
    Pandora

  • Hallo Sharilein,

    eine Freundin von mir ist Tierärztin (leider ohne eigene Praxis) und hat mit ihrer Hündin ähnliche Probleme:
    Mini, Labrador x altdeutscher Schäferhund, hat von beiden Rassen die typischen Probleme mitbekommen, leider. An den Ellbogen ED und OCD, an den Hüften HD und auch mit einem Jahr schon Verdacht auf leichte Arhrose.
    Die Röntgenbilder mit anderthalb Jahren sahen wohl so verheerend aus, daß mehrere TÄ gleich zum einschläfern rieten, da OP nicht möglich.
    Würde man erst vorne operieren, würde das die Hinterhand nicht aushalten und umgekehrt.
    Schmerzmittel (in dem Fall Rimadyl) wurde nicht vertragen. Also beschloss meine Freundin den Hund selbst mit Horizontaltherapie und diversen Futterzusätzen zu behandeln.
    Das Ergebnis: Ein mittlerweile 3 - jähriger lebenslustiger Hund, die super gut Muskulatur aufgebaut hat und dadurch die instabilen Gelenke sehr gut
    stabilisiert.
    Wenn man etwas aufpasst daß sie sich nicht übernimmt und sie in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen ans Gerät hängt merkt man dem Hund fast nichts an.
    Kommst du aus der Gegend von Osnabrück?
    Meine Freundin wohnt in Fürstenau, das ist glaub ich ein bisschen weiter nördlich, oder?
    Wenn du Interesse hast, geb ich dir gerne ihre Email oder bei Bedarf nach Rücksprache auch ihre Telefonnummer.
    Du kannt mal auf http://www.hsh-tiergesundheit.de gehen und dich über Horizontaltherapie schlau machen- damit kann man bei Arthrose und ähnlichen Problemen schon fast "Wunder wirken"

    LG

    Ines

  • Wir haben wg. einer anderen Sache in Gießen sehr gute Erfahrungen gemacht und die Röntgenergebnisse vom Zuchtverband gehen auch immer dorthin zur Auswertung. Ich denke schon, dass sie sehr kompetent sind.
    Aber ich erzähle jetzt mal von mir und das gibt dir vielleicht Hoffnung. Ich selbst habe seit ich 12 Jahre bin Arthrose in beiden Kniegelenken und beide wurden operiert. Ich hätte anders nicht ohne Schmerzen laufen können. Heute bin ich 28 und habe seither nie wieder Probleme mit den Knieen gehabt. Ich kann alles machen außer extrem Sport, der auf die knie geht wie Profi Tennis oder laufen oder so, aber ich abe überhaupt keine Einschränkungen im Alltag. Kann Rad fahren, wandern etc. Das wichtigste ist aber nicht nur die OP sondern auch, dass ihr die Muskulatur im Anschluss stärkt. Erst mit Reha und dann Z.B. mit schwimmen. Denn eine gute Muskulatur verlangsamt den Verschleiss und entlastet das Gelenk. Das ist sehr wichtig. Zusatze nehme ich persönlich nicht, sondern wie gesagt Sport. Alles Gute für eure Maus.

  • Hallöchen... =)

    Vielen Dank für eure Hilfe... unserer KLeinen geht es jetz ca ne woche nach der OP wieder super...(also den Umständen zumindest.. ;) )
    Haben uns schon einen Termin bei einer Hundephysio gemacht und uns ebenso schón über ein paar naturheilmittel erkundigt...

    sind wirklich erleichtert,dass die arthrose doch halbwegs therapierbar ist..

    DANKE!!

    Gruß Lisa

  • Hallo Lisa,

    ja heilbar ist das nicht, aber es gibt irre viele Möglichkeiten den Fortschritt der Athrose auf einem Level zu halten für eine gewisse Zeit und eben sehr viele Sachen wie, schohende und kontrollierte Bewegungstherapie mit Schwimmen für Muskelaufbau, Massagen, usw. Futterzusätze, schohnende Naturheilsachen, die es deinem Hund möglich machen können, trotz der Athrose alt zu werden.

    Er ist noch sehr jung und ich denke, da ist die Athrose auch noch nicht so weit fortgeschritten. Lest euch hier und im Internet mal quer, hier gibt es wie gesagt einige die schon Erfahrungen mit ihren Fellnasen bzgl. Athrose gemacht haben.

    Meine Rottimaus hat jetzt seid 3 Jahren Athrose im linken Hinterlauf und kommt recht gut damit zurecht. Sie wurde vor ein paar Tagen 12 Jahre und kabbelt sich und tobt auch immer noch mit meinem 2jährigen Leonberger hier rum.

    In dem Thread, den ich dir gegeben hab, hat es auch einen Hund gegeben, der am betroffenen Gelenk ein Goldimplantat bekommen hat. Das würde sich vielleicht bei eurem Jungsprunt sicherlich lohnen.

    Liebe Grüsse
    Pandora

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