• Hallo Ihr Lieben!

    Wie die meisten wissen, habe ich mich zimlich gut vorbereitet auf die Ankunft meines Welpen, das heißt auch viele Bücher gelesen. Dort stand auch das man einen Welpen am besten in den ersten 16 Wochen, allerdings erst nach der zehnten Woche ans Allein sein gewöhnen sollte. Daran habe ich mich gehalten. ich habe in der 12 Woche angefangen, erst ein paar Minuten, das ging schon prima, dann fünf Minuten,dann sogar zehn Minuten länger. So war ich gestern (sie ist jetzt 13 Wochen alt) schon auf 60 min problemloses allein sein. Nun hat mir jemand aus dem Forum gesagt, das man ab 60 min, das allein sein schon auf 15 min. verlängern kann (Also 1 Std und 15 min), was ich heute gemacht habe.

    Dann kam ich nach Hause. Mein Welpe hatte sich aus dem Bord neben der Tür einen Stadtatlas und eine Fahrradkarte gezogen und sie zerfetzt.

    Ich denke, das meine kleine Babymaus Trennungsstress hatte, denn sonst geht sie nie an meine Sachen.

    Wie soll ich jetzt weiter trainieren? Wieder auf 50 min runter gehen?

    Morgen gehe ich einen halben Tag weg (ausnahmsweise!). Bin sonst immer da. Ich habe mir eine Hundesitterin bestellt, die die Maus betreut. Meine Hundetrainerin findet das okay. ich habe aber Angst nach dem heutigen Ereignis, dass sie mich wieder so stark vermisst und vielleicht tarumatisiert wird. Andererseits ist sie ja nicht alleine und in der gewohnten Umgebung. Was meint Ihr?

    LG Cafedelmar

  • Trennungsangst äußert sich nicht in einem einmaligen Rückschritt.

    Beim Training des Alleineseins heißt es schrittweise vorgehen (was Du ja prima machst) und wenn der Hund irgendwann damit Probleme hat, dann zwei Schritte zurück und weiter gehts. Und es passiert halt, dass Welpie doch was zerstört.

    Du musst Dir wirklich keine Sorgen machen, dass Dein Hund Dich vermisst oder gar gleich unter einem schweren Trauma leidet. Aber Du musst auch lernen loszulassen, was nicht nur leicht ist.

  • Was wiederum beweist, dass Hunde durchaus ein gewisses Zeitgefühl haben. Deshalb sollten die Schritte m.M. nach auch nach geschafften 60 Minuten kleiner gewählt werden, vor allem, wenn der Hund noch so jung ist.

    Wie souma sagt, 2 Schritte zurück und langsam weitermachen.

    Die Lösung mit dem Hundesitter ist doch prima. Sie ist in ihrer Umgebung und nicht allein. Das passt schon.

    cazcarra

  • Über Trennungsnagst brauchst du dir beim jetzigen Stand der Dinge tatsächlich keine Gedanken zu machen!

    Wie bereits gesagt wurde, verringere den Zeitabstand wieder (auf unter 60min).
    Und mach in kleineren Schritten weiter.
    Hundi auch tagsüber mal ne halbe Stunde in einem anderen Raum alleine lassen. Auch im wachen Zustand. :D
    Ausserdem ist glaub ich niemand davor gefeit, dass Welpi NICHT an Dinge geht, die ihm nicht gehören...

    Keine Panik.

  • Hi!
    Zwei Schritte wären doch 40ig minuten, oder wie ist das gemeint?

    Ich hab sie eben erst 5 min, dann zehn Minuten, dann 15 min, dann zwanzig Minuten, dann halbe Stunde, dann vierzig Minuten, 50 und sechsziog Minuten, dann 1 Std und 15 min allein gelassen.


    Die ersten Male noch mit Ohr an der Wand, um zu hören ob sie nicht winselt, hat sie nicht, deshalb hab ich minuten verlängert.


    LG Cafedelmar

    P.S. "Ausserdem ist glaub ich niemand davor gefeit, dass Welpi NICHT an Dinge geht, die ihm nicht gehören... "


    Nee darauf hatte ich mich auch schon vorbereitet. ich war auch nicht böse, nur traurig und nachdenklich, dass sie doch anscheinend Angst hatte dass ich nicht zurück komme, die arme, kleine Maus:-(

  • Hallo,
    die Zeitabstände sind doch lediglich Richtwerte.
    Passe die Zeiten deinem Hund an.
    Geh zurück auf max. 50 min. Und mach in kleineren Schritten als bisher weiter.


    Ich denke nicht, dass sie große Angst hatte, dass du nicht zurück kommst.
    Erstmal ganz Junghundtypisch hat sie sich eine "erreichbare und für sie interressante"Abwechslung gesucht.
    Läßt du einen Kauknochen da, an dem sie gütlich tun kann, wenn sie wach ist?

    Weiterhin ist es wirklich ratsam, den Hund auch in der Wohnung / dem Haus auch mal über einen längeren Zeitraum allein in einem Raum zu lassen. Ich weiß nicht, ob du dies beim Aufbau des Alleinbleibens berücksichtigt hast?

  • Hi!
    JKa hgab sie auch schon allein in einem Raum gelassen und Kauknochen hat sie immer da. Aber ich denk mal es war tatsächlich nur Erkundungsverhalten:-) Aufatmen! Da sie gestern tatsäcjhlich in meinen Beisein nochmal dran gehen wollte.


    Danke Euch allen.

    Carola (mal n bischen persönlicher:-)

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