• Naja Leinenführigkeit ist so ne Sache. Mein Vater ist immer mit Ihr rausgegangen. Bei ihm hat sie aber auch immer gezogen glaube ich, frei laufen lass ich sie nicht da sie auf kommando nicht zurückkommt. Na klar es soll ja nicht perfekt sein, wenn es nicht geht lass ich es so aber wäre schön wenn sie mitläuft an der leine.

  • schau mal hier:
    Bezugsperson

  • Klar kannst du ihr noch beibringen ordentlich an der Leine zu gehen, bedeutet eben konsequentes Leinenführigkeitstraining - auch im Beisein der Leute, die mit dir spazieren kommen. Wird ne zeitlang eher ungemütlich und man sollte sich nicht auf eine schöne, ruhige Gassirunde einstellen, denn oftmals kommt man nichtmal sehr weit. Wichtig finde ich aber auch, dass du dann noch eine zweite, lange Leine dabei hast, denn es ist nicht schön für einen Hund, die ganze Runde ordentlich an der kurzen Leine zu gehen ohne mal ein wenig vor oder zurückbleiben zu dürfen, zu schnuppern oder zu markieren. Auch wenn sie nun schon elf Jahre alt ist und der Bewegungsdrang wahrscheinlich nicht mehr so groß ist, sollte man sie mal "ihr eigenes Ding" drehen lassen - an der langen Leine eben!

  • Zitat

    Ich würde nicht sagen dass es so egal ist, dass der Hund die "Weltherrschaft" an sich reißen möchte...

    also nur weil ein Hund als erster durch die Tür geht, als erster die Treppe hoch geht, bedeutet das ja nicht, das er alles an sich reißt.

    Mein Hund geht immer zuerst durch die Tür, rast vor mir die Treppe rauf und liegt auf dem bett und Sofa. Trotzdem weiß er ganz genau wo er steht.

    Ein Rudelführer is souverän, und braucht seine Stellung nicht unbedingt mit solchen Dingen klar machen.

    Das ziehen and er leine kenne ich, und meißtens kommt man weiter, wenn man bei zug stehen bleibt und erst wieder weiter geht, wenn die Leine locker is. Auch Richtungswechsel sind sehr effektiv.

    Schließlich möchte ein Hund voran kommen und das geht nunmal nicht, wenn er zieht.


    Das geht natürölich nicht von heute auf morgen und braucht Zeit und Geduld. Man kommt auch nicht großartig voran, aber das muss man in kauf nehmen. erst wennd er Hund begriffen hat, wird er das ziehen lassen.

    Du kannst dich auch super Interessant für deinen Hund amchen. Stecke dir super duftende Leckerlies in die Tasche.

    Und bei jedem erfolg kräftig loben.

    Um eine gute Beziehung zum Hund zu bekommen hilft es auch, wenn man kausachen beispielsweise aus der Hand füttert. Geht besonders gut, beim TV schauen. Kauknochen etc. festhalten und Hundi knabbern lassen.

    Ein Hund is immer lernfähig, auch mit 11 jahren, nur darf man nicht erwarten, das es von heute auf morgen klappt.

  • Zitat

    Ich finde, das bringt es auf den Punkt. Für mich heißt "Rudelführer" zu sein, einfach eine Person zu sein, der mein Hund Vertrauen kann.
    Ich würde lieber an der Bindung und am Vertrauen arbeiten.
    Ein Hund strebt auch nicht die Weltherrschaft an, ich denke, dass wir Menschen teilweise viel zu viel damit beschäftigt sind, wann der Hund denn die Weltherrschaft ansich reißt. Also vergiß die Weltherrschaftstheorie mal ganz schnell.
    Wenn sie 11 Jahre lang keine Leinenführigkeit gelernt hat, dann wirst du das jetzt auch nicht in ein paar Tagen hinbekommen, für sie ist das Ziehen ganz normal. Es gibt einige Lösungen dafür, such dir die für dich und deinen Hund beste Lösung aus und arbeite daran. Ich habe auch bemerkt, wenn sie leinenführig sind, dann versuchen sie auch nicht mehr die ganze Zeit andere Leute und Hunde zu überholen. Meiner ist nämlich auch so ein Kandidat, der das gerne versucht hat, ich bin dann einfach stehen geblieben u. wenn er ruhig war, bin ich weiter gelaufen. Es könnte auch ein Anzeichen von Streß sein u. deshalb schießt sie so voraus.

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