Freundin mit Problemhund!!!

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    Findest du nicht,dass du sehr egozentrisch bist?
    Du stellt dich ständig in den Mittelpunkt,allein DEINE Sicht ist die richtige!Der pöse Hund verärgert DICH.DU willst dies und das nicht!DU siehst das so und so.Andere Sichtweisen sind alle falsch und nichtig,DEINE Ansicht ist die einzig richtige!

    Sorry, aber die Sichtweise, den Hund so wie er ist weiter gewähren zu lassen, ist nunmal die falsche. Das wird doch wohl niemand abstreiten!?

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    Und vielleicht hat der Hund einfach nur Angst wenn er alleine ist,oder langweilt sich?

    Ich bin ziemlich sicher, daß es Punkt 2 ist. Sie langweilt sich. Kann ich ihr auch nicht verübeln, allein in der Wohnung.
    Ich hätte die Möglichkeit, einen eigenen Hund mit auf die Arbeit zu nehmen, da ich im elterlichen Betrieb arbeite, mit Anschluß ans Elternhaus, incl. ca. 20.000m2 Grundstück, o.g. Teich und Hundegesellschaft. Der Sennenhund meiner Eltern ist hier auch ständig unterwegs. Nur verhält der sich auch ganz anders. Den Hund meiner Freundin hierhin mitzunehmen, wäre undenkbar. Allein schon Kunden anzubellen, ist ein NoGo, geht nicht.

    Daß sie nicht der richtige Hund ist, um allein gelassen zu werden, steht außer Frage, soviel Feuer wie die hat. Aber da hätte man vor der Anschaffung dran denken sollen, jetzt ist sie halt da. Stellt sich halt nur die Frage, wie man sie ausreichend auslastet, die Vorschläge hier sind ja schonmal klasse.

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    Na ein Glück! ^^

    Mein Nachbar hat übrigens auch nen Hund, und ratet mal wie der drauf ist??? Der hat sich am Sonntag erstmal die Katze von gegenüber vorgenommen und alle 7 Leben ausgehaucht... ich bin umgeben von verzogenen Kläffern. Aber das ist Offtopic.

  • Ach Toni Korn. Man hat es nicht leicht mit dir. :D

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    Sorry, aber die Sichtweise, den Hund so wie er ist weiter gewähren zu lassen, ist nunmal die falsche. Das wird doch wohl niemand abstreiten!?


    Du bist nach all den Beiträgen immernoch sehr auf den Hund fixiert. Der Hund der Hund der Hund. Der Hund darf nicht, der Hund muss. Gib dir ein bisschen Mühe, und formuliere deine Gedanken diesbezüglich etwas um. So zum Beispiel: „Sorry, aber die Sichtweise, meine Freundin ,so wie sie es handhabt, weiter gewähren zu lassen, ist nunmal die falsche. Das wird doch wohl niemand abstreiten!?“ ;)

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    Daß sie nicht der richtige Hund ist, um allein gelassen zu werden, steht außer Frage, soviel Feuer wie die hat. Aber da hätte man vor der Anschaffung dran denken sollen, jetzt ist sie halt da.


    Du denkst, Hunde, die zum Verkauf angeboten werden, haben ein Schild um den Hals zu hängen: Kann alleine bleiben. / Kann nicht alleine bleiben. Kann Sitz. / Kann Pfötchen geben. / Ist lieb zu Kindern. / Verträgt sich nicht mit Rüden.
    --> Ein Hund ist nicht für etwas „richtig“ und für anderes nicht. Alles was er einmal können muss, müssen ihm seine Menschen erst beibringen. Jedem Hund.

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    ... ich bin umgeben von verzogenen Kläffern.


    Und wieder ein umformulierungs-Tipp: „... ich bin umgeben von Menschen, die nicht mit ihren Tieren umgehen können.“
    Übe das mal ne Weile, du wirst sehen, dass du einen ganz neuen Blickwinkel bekommst.

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    Hab ich gestern. U.a. hab ich auch die Vorschläge aus dem Forum angeboten. Ergebnis:
    Raum mit Treppenklappe: Nein, der Hund wird nicht "eingesperrt". Sie ist es gewohnt, sich in der Wohnung frei bewegen zu können (also muß das natürlich auch so bleiben). Wenn man sie dort einsperrt, zerkratzt sie das Geländer, jault und bellt. Abgelehnt.


    Man kann sich an vieles gewöhnen. Auch an Dinge, die gar nicht gut für einen sind. Stellt sie sich selber denn gar nicht die Frage nach dem Warum? WARUM jault und bellt der Hund wenn er eingesperrt wird. Nicht weil er sich alleine fühlt, sondern weil er grundsätzlich falsch gehalten wird.
    Überleg doch mal, das ist wie mit Kindern. Sagt man denn, ein Kind ist böse, weil es nervt, und Dinge anstellt? Da guckt man doch auch danach, was die Eltern gemacht, bzw. versäumt haben.

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    Hundeschule: Der Hund ist bereits zu alt, die Verhaltensweisen sind so verinnerlicht, das kriegt man nicht mehr raus. Punkt.


    Woher hat sie dieses Pseudowissen?

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    Außerdem gibt es sowieso niemanden, der das hinbekommen würde. (Gut zu wissen.) Abgelehnt.


    Wer sagt das? Kann sie das beweisen?

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    Mir bleibt jetzt nix anderes mehr übrig, als sämtliche Verantwortungen abzulehnen. Ab jetzt ist meine Freundin allein dafür zuständig, daß der Hund weder den Müll zerfetzt, noch auf dem Sofa oder im Bett liegt. Wie sie das macht, ist mir völlig egal.


    Die Verantwortung an sie abzugeben, finde ich ne gute Einstellung. Allerdings wird dir das nicht gelingen, wenn ihr zusammenzieht, denn dann bist du genauso mitverantwortlich.

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    Du bist nach all den Beiträgen immernoch sehr auf den Hund fixiert. Der Hund der Hund der Hund. Der Hund darf nicht, der Hund muss. Gib dir ein bisschen Mühe, und formuliere deine Gedanken diesbezüglich etwas um. So zum Beispiel: „Sorry, aber die Sichtweise, meine Freundin ,so wie sie es handhabt, weiter gewähren zu lassen, ist nunmal die falsche. Das wird doch wohl niemand abstreiten!?“

    Ok, Achtung: "Meine Freundin vertritt die Sichtweise, den Hund weiter gewähren zu lassen. Ich vertrete jedoch eine gänzlich andere Sichtweise." Weche Sichtweise ist nun richtig?

    Zitat

    --> Ein Hund ist nicht für etwas „richtig“ und für anderes nicht.

    Gut, dann schaff ich mir jetzt nen Mastiff an, macht sich sicher gut in der Wohnung. (Ironie :lachtot: )

    - Ich denk mal wenn man sich nen 1-jährigen Labbi/Windhund-Mix aus Privathaltung anschafft, kann man sich vorher schon ein Bild von dem Hund machen. Aber die Umstände sind mir auch nicht bekannt.

    Mir ist auch klar, das jegliches Fehlverhalten auf die Haltung, sprich meine Freundin zurückzuführen sind. Aber Schuldzuweisungen bringen mich jetzt auch nicht weiter.

  • Hallo ...

    Ich kann Dir leider keine Tipps geben.
    Ich schreib hier nur, weil ich deinen ersten Beitrag gelesen habe und mit meinem Hund teilweise ähnliche Probleme habe.

    Es interessiert mich, offen gestanden, was die anderen so dazu sagen...
    Und wenn ich nicht schreibe finde ich die Themen immer nicht wieder... :ops:

    Viele Grüße,
    Hanna

  • :^^: Siehst du, du bist nicht alleine. Ist doch auch schon was wert, oder?


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    Ok, Achtung: "Meine Freundin vertritt die Sichtweise, den Hund weiter gewähren zu lassen. Ich vertrete jedoch eine gänzlich andere Sichtweise." Weche Sichtweise ist nun richtig?


    Keine. Oder anders: Hast du schon mal von der „goldenen Mitte“ gehört? Wenn man nach einem bestimmten Extrem lebt, dann ist das nie besonders gesund.

    Zitat


    Gut, dann schaff ich mir jetzt nen Mastiff an, macht sich sicher gut in der Wohnung. (Ironie )


    Was genau willst du damit sagen? Dass ein Mastiff etwas zu „voluminös“ ist, um in einer kleinen Wohnung gehalten zu werden, ohne dass etwas zu Bruch geht? Mag schon sein. Ich redete aber von angelerntem Verhalten. Jeder Rasse, und egal aus welchen Verhältnissen der Hund kommt, kann man ein normales Zusammenleben, und die wichtigsten Benimmregeln beibringen.

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    - Ich denk mal wenn man sich nen 1-jährigen Labbi/Windhund-Mix aus Privathaltung anschafft, kann man sich vorher schon ein Bild von dem Hund machen.


    Mein nächster Hund wird sicherlich einer aus dem Tierschutz mit Vorgeschichte sein. Vielleicht einer mit Verhaltensauffälligkeiten, den sonst keiner will. Für mich spielt es keine Rolle, wie der Hund drauf ist, wenn ich ihn zu mir hole, sondern was ich aus ihm mache.

    Zitat


    Schuldzuweisungen bringen mich jetzt auch nicht weiter.


    Ich will dir keine Vorwürfe machen, und die anderen User auch nicht. Und niemand verlangt von dir, dass du deiner Freundin welche machst. Ich versuche nur, deine Sichtweise etwas umzulenken, damit du dich auf die Dinge konzentrierst, die euch tatsächlich weiterbringen. Wenn du dich an dem Hund festbeißt, bleibst du auf der Stelle stehen.

    Zitat


    Wenn etwas passiert, ist die Anzeige an meine Freundin adressiert, nicht an mich.
    Da meine Vorschläge nicht beherzigt werden, halte ich mich von nun an aus der Sache raus. Ich stelle lediglich die Bedingungen, die einzuhalten sind.


    Hört sich ja nach ner sehr harmonischen und herzlichen Beziehung an. :roll:

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    Ich werde aber den Vorschlägen zur Hundebeschäftigung auf jeden Fall nachkommen, da sollte wohl niemand etwas gegen haben.


    Super! :2thumbs:

  • Langsam weiß ich nicht mehr so genau, was Du eigentlich
    willst. Möchtest Du Dich einfach über den Hund Deiner Freundin
    ausweinen und von uns hören, was für ein armer Kerl Du bist
    und wie böse der Hund? Möchtest Du von uns hören, dass
    Deine Einstellung zu Hunden besser ist, als die Deiner Freundin?
    Oder möchtest Du Hilfe?

    Ich finde, dass Alina sich in Ihren Threads unheimlich viel
    Mühe gegeben hat, Dir zu helfen. Sie hat Dir Denkanstöße
    gegeben und Dir Fragen gestellt, deren Antworten meiner
    Meinung nach sehr hilfreich sind. Wenn man sie denn für sich
    beantwortet.

    Und nach 13 Seiten Diskussion über Dein Problem fällt Dir nichts
    weiter ein, als Ironie, die nicht nur völlig unpassend ist (Man kann
    eine Grunderziehung, die JEDER Hund lernen kann wohl nicht
    mit grundsätzlichen Rassemerkmalen vergleichen, wie Du es hier versuchst und damit auch noch völlig falsch liegst. Auch Mastiffs können gut erzogen sein und sind nicht per se "Killer".)

    Hier geben sich viele Leute Mühe, Dir zu helfen. Da ist Ironie fehl am Platze.

  • Die Ironie war darauf bezogen, daß ein Mastiff sich nicht unbedingt als Wohnungshund eignet. Da spiel ich lediglich auf die Größe an, mir ist durchaus klar, daß ein Mastiff eher der sanfte Riese ist, jedenfalls der den ich kenne.

    Ich wollte damit auf die Aussage anspielen, daß es den richtigen/falschen Hund nicht gibt. Mein Beispiel war, daß für jemanden mit einem 30m² Appartement ein Mastiff wohl eher der falsche Hund ist. Das war schon alles, nix wildes.

  • Kann mich Henri Hasenfuß nur anschließen.

    Du bist genau, wie Du Deine Freundin schilderst: starr und unbeweglich - die Hunde Deiner Eltern mögen für Dich das Ideal sein, für andere Menschen aber höchstwahrscheinlich nicht. Man, so alt bist Du doch noch nicht, komm mal aus Deiner Schwarzweißdenke (ich-gut, meine Freundin-Depp) heraus. Vielleicht gibt es auch etwas, was sie mit dem Hund gut macht?
    Magst Du überhaupt irgendetwas an dem Hund? Wenn nicht, dann könnte er wahrscheinlich Kopfstand machen für Dich, und es wäre immer noch nicht ausreichend.
    Wo bist Du denn kompromissbereit? Eigentlich soll mit dem Hund doch alles nach Deiner Mütze laufen.

    Klar kann ich mich auch über diverse "Kläffer" in meiner Nachbarschaft aufregen - was habe ich damit für die Erziehung meines eigenen Hundes gewonnen?

    Bitte, das soll jetzt nicht anmaßend rüber kommen, aber wenn Du nur von Deiner Freundin verlangst, verlangst, verlangst und Dich selbst als den Messias der Hundeerziehung hinstellst - dann könnte das in die Hose gehen.....

  • Es ist immer noch alles beim Alten. Meine Vorschläge werden konsequent abgeblockt, die Hundehalterin sieht weiterhin keinen Bedarf einer Änderung. Somit stehen meine Bedingungen nach wie vor, und es liegt in ihrer Verantwortung, daß diese eingehalten werden. Mit ihren Mitteln, wie auch immer. Wenn das funktionieren sollte, ist alles in Ordnung, bisher klappt es jedenfalls.

    Ich werde mich weiterhin mit dem Hund beschäftigen, und die Vorschläge aus dem Forum umsetzen, soweit es mir möglich ist. (Gestern z.B. Spaziergang gemacht und ständig die Richtung gewechselt, wie hier geschrieben wurde. Der Hund ist mir gefolgt, aber gut, daß mich keiner gesehen hat...) Vielleicht bringt mich das weiter und vielleicht bekomme ich auch Frauchen dazu, daran mitzuwirken.

    Ansonsten sind mir leider die Hände gebunden. Es ist nunmal ihr Hund, den sie sich nach ihren Vorstellungen herangezogen hat. So wie ich es sehe, wird mir da nur wenig Mitspracherecht eingeräumt. Einerseits sicherlich schwierig, andererseits aber vielleicht auch verständlich.
    Allerdings ist es meine Wohnung und da habe ich sehr wohl Mitspracherecht. Also stelle ich meine Forderungen und Kompromisse, diese umzusetzen ist allerdings ihre Sache.

    Ich könnte jetzt wieder ein schönes Beispiel nennen, welches sich soeben zugetragen hat, aber ich will euch nicht weiter mit meinem Gejammer nerven.

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