vergrößerte leber etc.
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der tierarzt hat eine vergrößerte leber bei unserem Yorki (15) festgestellt (mit druckschmerzempfinden). hat jemand damit erfahrung.
außerdem fangen jetzt die wehwechen an: unterfunktion schilddrüse, viel saufen und wasser lassen, schlecht fressen ... insgesamt aber immer noch ein recht mobiler eindruck vom hundchen.wir wissen nicht richtig, wie man richtig mit der situation umgehen soll. Mit Medikamenten wollen wir ihn nicht vollstopfen. er soll es einfach so weit möglich guthaben. und momentan macht er - nach unserer ansicht - einen ganz munteren eindruck.

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Hallo,
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Moin,
was hat Euch der Tierarzt denn empfohlen?
Ich würde schon wissen wollen, welche Ursache die vergrößerte Leber hat. Kann eine Leberentzündung oder im schlimmsten Fall auch ein Tumor sein. Auf jeden Fall solltet Ihr fettarm füttern, um die Leber zu entlasten und herausfinden lassen, was die Ursache für die Leberprobleme sind.
Die Regeneration der Leber kann mit homöopathischen Mitteln sehr gut erreicht werden.Eine Unterfunktion der Schilddrüse kann klassisch mit Schilddrüsenhormonen behandelt werden, einige Hunde reagieren auch sehr gut auf die Zugabe von Jod. Aber unbehandelt würde ich die Unterfunktion nicht lassen, da sich diese meist auf das Allgemeinbefinden des Hundes auswirkt.
Viel saufen und wenig fressen kann mit der Leber zusammenhängen, aber auch Anzeichen für Nierenprobleme sein.
Was sagt denn das Blutbild dazu?Viele Grüße aus HH
Silke -
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[color=green]da sind wir wieder. es ist inzwischen klar, daß die vergrößerte Leber ein nunmehr chronischer Zustand ist aufgrund wahrscheinlich schon längerer Unterfunktion der SChilddrüse. Was heißen soll, wir müssen jetzt damit irgendwie umgehen (lernen). Das größte "problem" ist das ständige Wasser-Lassen-Wollen aufgrund des vielen Trinkens. Es gibt Tage, da hält Pauli viele Stunden ohne Probleme aus, dann wieder "drückt" es scheinbar ständig auf der Blase. Selbst wenn er gerade von draußen kommt, also alles erledigt hat, stellt er sich beispielsweise urplötzlich mitten in die Küche, hebt manchmal sogar wie ganz selbstverständlich sein Beinchen (z.B. am Küchenstuhl) und läßt es laufen.
Fressen tut er mittlerweile wieder ganz anständig, hat aber insgesamt doch verhältnismäßig viel an Gewicht verloren (sonst immer so 5 kg, jetzt maximal 4,4 - 4,5 kg). Es scheint ihm aber insgesamt ganz gut zu gehen. Ist für sein Alter sehr lebendig und hunde-kontaktfreudig. Und auch nachts ist er mittlerweile sehr unruhig, läuft immer hin und her.
Das neueste ist, daß ihm jetzt schon 2 Backenzähne einfach so rausgefallen sind - was ihn beim Fressen offenbar aber nicht stört. (Dazu muß man sagen, daß er schon immer Zahnprobleme hatte und nur noch Backenzähne hat.)Alles in allem eine sehr schwierige Situation für uns, und vor allem auch sehr anstrengend, zumal man doch sehr oft auch nachts mit ihm raus muß, wenn man "Überschwemmungen" auf dem Teppich o.ä. vermeiden möchte.
Aber wenn er einen dann mit seinen Knopfaugen ansieht und man sieht, wie er sich freuen kann - da vergißt man für diese Augenblicke allen anderen Streß.
Aber wie soll das weitergehen. Wie können wir sicher sein, daß er nicht doch Schmerzen hat - er zeigt zumindest nichts.
Heilen kann man an der Leber nichts mehr. Man kann nur unterstützend pflanzliche Tropfen geben. Und mit Tabletten wollen wir ihn auch nicht vollstopfen, zumal er die bereits versuchte "RAtion" sehr schlecht vertragen hat und fast noch kranker war als ohnehin.
Also werden wir uns noch eine schöne Zeit machen und ihn noch verwöhnen. Ich hoffe, er zeigt uns rechtzeitig, wann und daß er nicht mehr will.
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hallo,
werdet ihr den die unterfunktion von der schilddrüsse nicht behandeln?
mein hund hatt das auch und keine nebenwirkungen von den medis.kannst schauen ein paar tage von diesen tabletten und euer pauli blüht wider mehr auf. -
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Meine vorherige Hündin hatte über zwei Jahre Leberkrebs (Tumorbildung und Vergrößerung der Leber) und bekam zur Unterstützung derselben ein homöopathisches Medikamtent: Hepeel N, dreimal am Tag. Diese Tabletten nahm sie wie "Bonbons", da sie einen leicht süßlichen Beigeschmack hatten.
Weiterhin bezog ich über den Tierarzt ein spezielles Diätfutter für Lebererkrankungen: Hepatic von Eukanuba. Das gibt es sowohl als Trocken- wie auch Nassfutter.
Da sie aufgrund des übermäßigen Trinkens wegen der Leber auch häufiger urinieren musste, habe ich insbesondere in der Nacht an den "gefährdeten" Stellen Baby-Wickelunterlagen ausgelegt. Die saugen perfekt auf und man kann sie am nächsten Morgen gut entsorgen.
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danke für die guten tips.
Leider muß ich heute mitteilen, daß wir Pauli gestern abend erlösen mußten. Bereits seit donnerstag stimmte irgendetwas nicht mehr mit ihm. Er war total überempfindlich, was heißen soll, auf jedes noch so leises Geräusch oder eine Bewegung reagierte er total verängstigt und sackte dabei meist mit den Hinterbeinen zitternd weg. Freitag abend und auch gestern Samstag vormittag schien es ihm wieder etwas besser zu gehen, obwohl diese "Anfälle" nach wie vor vereinzelt auftraten. Doch nach einem Schläfchen Samstag mittag ging es offensichtlich bergab. unsere (nunmehr leider) letzte Gassi-Runde war schlimm. Alle paar Meter sackte er - ohne erkennbaren Grund - immer wieder nach hinten weg. Als wir wieder zuhause waren, war er extrem unruhig, hatte nach wie vor diese "Anfälle". Und dann legte er sich in seine Ecke und der nächste Anfall führte dazu, daß er auf dem Rücken lag, die Beine von sich streckte und der ganze Körper völlig steif war. Mein Mann konnte ihn dann wieder zu Bewußtsein bringen - Aber für uns war klar, wir mußten jetzt handeln - dies war ein dringendes zeichen. Also haben wir unsere Tierärztin kontaktiert und auch sie kam nach eingehender Untersuchung zu der "Empfehlung", ihn zu erlösen. Denn keiner weiß, wann der nächste Anfall kommt - und was, wenn dann gerade niemand da ist. So hatte Pauli zumindest das Gefühl - also als mein Mann ihn wieder zu Bewußtsein brachte - daß wir da sind und ihm helfen.
Pauli ist ganz ruhig eingeschlafen, ohne sich bei der spritze irgendwie zu wehren. Heute morgen haben wir ihn im Garten begraben.Man hat sich viel damit in den letzten Wochen beschäftigt, aber wenn es dann plötzlich so weit ist, glaubt man garnicht, wie schwer man damit zu tun hat. Pauli fehlt an allen Ecken und Enden!
Aber wir werden ihn immer liebhaben!Macht's Gut und paßt immer schön auf eure Lieblinge auf!
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Ach Gott, das ist wirklich zu traurig!
Fühl Dich gedrückt - und bedauert!
So schlimm es ist, dass Ihr Pauli gehen lassen musstet - für ihn ist es jetzt besser so. Keine Schmerzen, Ängste und Anfälle! Nur noch Ruhe und Frieden!Wo Worte fehlen,
das Unbeschreibliche zu beschreiben,
wo Augen versagen, das Unabwendbare zu sehen,
wo die Hände das Unbegreifliche nicht fassen können,
bleibt einzig die Gewissheit,
dass du immer in unserem Herzen fortleben wirst.Externer Inhalt i34.tinypic.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
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