halsung oder geschirr, was meint ihr?

  • HMMMM

    Mir wurde in einer Tierhandlung erklärt, das ein Geschirr bei einem Welpen zu Deformierung im Brustbereich kommen kann weil die Knoche noch sehr weich sind. Also ein lockeres Halsband sollte besser sein!?! :???:
    Habe zum Autofahren ein Geschirr womit ich meine Kleine anschnalle. (Sie mag das Geschirr nicht wirklich).Sonst an großen Straße ein Halsband. Lasse sie aber meistens ohne Leine und Halsband laufen. Sie hört wirklich sehr gut für ihre zarten 4 1/2 Monaten. :D

    Aber ich denke das muß jeder selber wissen. Man merkt ja womit sich ein Hund wohl fühlt :roll:

    LG Nicole

  • Huhu..
    meine (bald 7 Monate) hat beides.
    Geschirre (K9 und eins von Hunter) und HB's.
    Geschirr kriegt sie an für längere Autofahrten zum besseren sichern oder wenn's zu meiner Mom geht damit die sie schneller festhalten können wenn's drum geht.

    Derzeit läuft sie aber fast nur mit HB, allerdings Zugstop. Geschirr will ich später verwenden um sie zum ziehen zu bringen. Wenn sie jetzt zum normalen Gassi Geschirr trägt bekommt sie trotzdem ein HB um - lässt sich leichter "bewegen" wenn wir von andren Hunden fortgehn weil sie da ab und zu einfach kein Bock drauf hat ;)

    Solang net wild am HB gezerrt wird dürft das auch keine Schäden oder Verletzungen verursachen. Was m.E. aber auch mit Geschirr möglich ist (vorallem am Bauchgurt wenn gezogen wird obwohl der Hund sitzen bleibt)

  • Nicole schrieb:

    Zitat

    Mir wurde in einer Tierhandlung erklärt, das ein Geschirr bei einem Welpen zu Deformierung im Brustbereich kommen kann weil die Knoche noch sehr weich sind. Also ein lockeres Halsband sollte besser sein!?!

    Wenn sich beim BG die Knochen des Brustkorbs deformieren sollen, dann deformiert sich beim HB auch die HWS - auch mit "lockerem" Halsband.... Kaum ein Welpe läuft vom ersten Tag an an lockerer Leine, dementsprechend kommt immer wieder Zug drauf. Da nützt dir auch das lockere Halsband nix, es drückt im Zug auf den Kehlkopf, die Speiserohre und der Hals "biegt" sich.

    Allerdings ist die Gefahr, dass sich die Knochen "verformen" noch nirgends wissenschaftlich belegt worden. Dafür jedoch, dass beim Halsband die Verletzungsgefahr für HWS in Richtung Wirbelverschiebungen sowie Schädigungen von Kehlkopf, Speiseröhre etc. hoch ist.

  • Zitat

    zoeunserwauwau
    was bedeutet für dich konkret" konsequentes ritualisiertes handeln..."?

    anleinen und ableinen ist bei uns halt von beginn an ein ritual, zoe setzt sich und schlüpft freudig von alleine durch die halsung, da sie als welpe jedes mal ein leckerli durch die halsung gehalten bekommen hat und sich die hand nach und nach zurückgezogen hat. sie holt auch die leine, das mache nicht ich.

    heute (nach natürlich viel training) weiß sie z.b. also, wenn bei uns morgens öse auf links dann kommt kein aufgaben-spiel sondern enges fuß gehen. öse rechts aber mit leine ist absolutes ruhe signal, sie muß warten bis man sie abholt und darf diesen platz, der zusätzlich durch cap oder gegenstand von mir markiert ist nicht verlassen auch wenn andere hunde kommen. sog. bleib bis jemand kommt und es auflöst, das kann auch stunden dauern. sie darf dabei sitzen oder stehen oder liegen nur darf sie dien bereich eben nicht verlassen. meist liegt sie natürlich aber sie muß sich ja umsetzen/legen dürfen.

    öse rechts aber ohne leine heißt es folgen gleich aufgaben wie apportieren, verlorensuche, schwimmen etc...

    ich wollte damit nur sagen, dass wie viele andere ja auch schon schrieben, konsequentes handeln es egal werden lässt ob halsung oder geschirr. die konsequenz ist halt irre schwer, denn 1 mal nicht so gemacht wird der radius für persönliche handlungen die der hund diktiert größer und man weiß heute eben eine handlung/erfahrung reicht dem hund leider schon und sollte es eine sein, die unerwünscht ist bedarf es leider deutlich mehrerer handlungen bis es wieder raus aus dem verhaltensmuster ist...

    für mich hier in der großstadt ist ein funktionierender hund der mit in die praxis fährt und mich täglich 24h begleitet eben sehr wichtig. ich muß frei fuß an tauben oder auch wild vorbeigehen können ohne dass ich kucken muß, was macht der lumpi gerade...

    aber klar muß jeder das für sich entscheiden. bei einem ziehenden/unerzogenen WELPEN ist das geschirr sicher besser, wenn man hier noch von besser sprechen darf, doch es sollte dem HH eigentlich zeigen, mooooment ich mach da was verkehrt, mein hundi zieht. wenn meine gezogen hat und das hat sie natürlich zu beginn auch hab ich postwendend kehrt gemacht oder baum gespielt und das für 5 minuten. für eine strecke von 300m hab ich mir auch mal 30 min. zeit genommen zu beginn. slalom laufen an verkehrsschildern war hartes training bis sie merkte ich muß so eng an der wade kleben dass die leine sich nicht spannt und ich wieder zurück ums schild laufen muß, denn herrchen geht einfach weiter, egal was passiert. der hund muss auf meine beine und mich fixiert sein, ich gebe den weg vor und wenn der vor zurück vor zurück rechts links links rechts vor zurück ist, EGAL er soll im kommando fuß nicht denken sondern an meiner seite sein IMMER!

    zu beginn war das natürlich nicht so aber näherte sie sich gabs leckerli aber eben nur direkt an der wade. zoe weiß nun, an wade kleben iss geil da gibts was, weg gehen löst unmutshandlung meinerseits aus etc....

    es ist echt einfach wenn man ein system lebt, ganz egal welches aber man muss es wirklich leben und IMMER praktizieren. das war für mich anfangs sehr schwer aber es führen sehr viele wege zum wohl erzogenen hund, doch man muß halt konsequent sein.

    hoffe ich konnte grob beschreiben was ich meinte...

    ganz liebe grüße an euch alle :-)

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