Welpe macht Probleme an der Leine
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Hallo,
mein Aussie Rüde, 17 Wochen, macht fast bei jedem Spaziergang an der Leine Theater. Er schnappt dann in die Leine, will ein tolles Ziehspiel damit anfangen, springt auch an mir hoch und will zwicken, bellt mich an. Ich habe schon viel ausprobiert, er macht es jeden Tag wieder.
Ignorieren: Fuß auf Leine stellen und erst wenn er ruhig ist, gehe ich weiter, dann fängt das Spiel wieder von vorne an.
Klares "Nein": Dann packt er noch fester zu und bellt mich an.
Auf den Rücken legen bis er ruhig ist: Da hört er meistens auf, probiert es einige Zeit aber wieder
Ich weiß halt nicht, warum er das macht:
- Übermut
- Überforderung?
- Unterforderung: Ich mache Gehorsamsübungen mit ihm, Futterdummy verstecken, apportieren lassen u.a. er geht zweimal wöchentlich in die Welpenstunde
- Grenzen austesten, vielleicht will er sehen, wie ich reagiere?
Im Haus ist er wirklich brav, bleibt alleine, zerstört nichts. Auch in der Stadt hat er keine Angst und geht dort eigentlich gut an der Leine, manchmal ziehend.
Dieses Theater macht er nur wenn, wir auf Feld- und Waldwegen gehen.
Er darf natürlich auch frei laufen um sich auszutoben.Es wäre super, wenn mir jemand sagen kann, wie ich da vorgehen soll.
Liebe Grüße
Katrin
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7. September 2008 um 09:37
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Welpe macht Probleme an der Leine - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Zitat
Auf den Rücken legen bis er ruhig ist: Da hört er meistens auf, probiert es einige Zeit aber wieder
Katrin
Hallo,
das solltest Du NICHT tun. Schau mal hier rein: https://www.dogforum.de/ftopic58152.html
Dein Kleiner bekommt für sein Verhalten anscheinend zuviel Aufmerksamkeit. Das ordentliche Gehen an der Leine muß ja gelernt werden und grade Aussies strotzen ja vor Energie. Zur Auslastung tust Du ja schon einiges, besonders Kopfarbeit. Eventuell tust Du zuviel?! Der Kleine ist erst 17Wochen und Du mußt ein gesundes Maß finden, damit er nicht zu sehr hochpuscht.
So schwer es fällt, sein Rumgehopse mußt Du ignorieren. Übe das Leinegehen, indem Du selbstsicher und straight mit ihm gehst, Richtungswechsel machst und seine Aufmerksamkeit auf Dich lenkst. In sicherem Terrain würde ich so üben, daß ich einfach die Leine fallen lasse und weggehe, wenn er so aufdreht. Sein Verhalten darf keinerlei Erfolg haben. Auch ein scharfes "Nein" ist Aufmerksamkeit.
Aber zu dem Thema kommen hier bestimmt auch noch andere brauchbare Tips.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
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Ja, ich finde es auch nicht gut, schon Welpen so hochzupushen. Er schläft am Tag auch viel und es wird immer nur kurz geübt. Dann wird noch gespielt und dann ist wieder Pause.
Nun zu dem "Auf den Rücken legen". Mir ist jetzt klar, dass das keine geeignete Methode ist. Ich wollte diese bei meinem Welpen auch nie anwenden, aber als das Zwicken gegen uns zunahm, wurde mir in der Hundeschule geraten, ihn so lange am Boden zu halten und ihm an die Gurgel zu fassen, bis er ruhig ist!!! Aber ich merke, dass das die falscheste Sache ist, die man machen kann!
Dann werde ich lieber weiter ignorieren, als sowas anzuwenden!!!Katrin
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Hallo,
gute Einsicht. Ich bin immer wieder schockiert, wieviele Hundeschulen und Trainer zu solchen Methoden raten. Wenn Du willst, daß Dein Hund Dir mißtraut, dann erreichst Du es damit. Alles andere geht nach hinten los. Wenn man Todesangst hat, kann man nicht lernen.
Habe viel Geduld mit dem kleinen Racker, er ist noch jung und weiß folglich nicht, was "richtiges" Verhalten ist. Benimmt er sich an der Leine angemessen, mußt Du natürlich ganz doll loben und könntest dafür ein kleines Spiel machen. Z.B. nach dem Üben auf dem Feld und dann ohne Leine...da darf nämlich dann gekaspert werden.
Zwickt er zu dolle, was auch noch normal ist, quietsch kurz auf und dreh Dich von ihm weg und ignoriere ihn. Wird er zu grob, ist das Spiel eben beendet. So lernt er es am besten.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
PS.: Ganz vergessen: Willkommen im Forum...!!!
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Ja, danke für Deine Tipps. Gerade war ich mit ihm spazieren, auf der Straße ging er wunderbar an lockerer Leine. Doch als wir in der Mitte der Wiese waren wollte er geradeaus gehen, ich aber wollte links, zack - da hing er schon an der Leine. Ich mit eine Zeit lang mit dem wild rumhampelnden Hund geradeaus gegangen, dann habe ich die Leine zu Boden geworfen und ihn machen lassen. Doch sobald ich mich in Bewegung gesetzt habe, zwickte er in Hosenbein und Jackenärmel, da er jetzt mehr Freiraum hatte zum Rumspringen. Ich kann es doch nicht übergehen lassen, wenn er mich zwickt. Das tut ja weh. Da lernt er doch dann, dass er sich alles erlauben kann, oder? Dann habe ich ihn noch zweimal festgebunden und bin wortlos weggegangen, beim Zurückkommen wurde ich wieder gezwickt. Das macht mir wirklich Sorgen. Das mit dem Ignorieren, gibt sich das erst bei täglichem Training oder zwickt er jeden Tag? Wäre für neue Ratschläge dankbar.
Ratlose Katrin
- Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Hallo,
ihn mal kurz wo anzubinden ist auch ne gute Idee. Wenn Du zu ihm zurückgehst und er wieder zwickt, mach auf dem Absatz kehrt und bleib mit dem Rücken zu ihm stehen. Beruhigt er sich, geh wieder hin, zwickt er, dreh Dich wieder um.
Die Leute werden Dich für bescheuert halten, Aussie aber wird lernen, wenn ich zwicke, geht sie weg, verhlate ich mich ruhig, krieg ich Aufmerksamkeit.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
PS.: Wenn er hopst und springt, kannst Du ihm den Rücken zudrehen und die Arme vor dem Körper verschränken? Guck Dir die Wolken an und laß ihn hüpfen, dreh ihm immer wieder den Rücken zu und schubs ihn SANFT mit dem Bein, Knie, Oberschenkel weg, das nennt man Bodyblock. Bloß nicht treten oder so, nur sanft wegdrücken.
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Ok, das werde ich machen. Ja, dann bleibt er so lange angebunden, bis er sich brav verhält. Ja, die Leute halten mich bestimmt schon für bekloppt.
Danke für Deine Hilfe
Katrin
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Hallo,
Du wirst viel Geduld brauchen, aber Ignorieren oder kurzer Ausschluß vom Rudel zeigt Wirkung. Ist ne größere Strafe als Schimpfen oder andere körperliche Einwirkungen.
Hab ich mit Ronja auch gemacht. Wenn sie zu wild war, bin ich manchmal ganz aus dem Raum raus und habe die Tür für ein paar Sekunden geschlossen. Sie saß (glaube ich) dahinter, und hat geguckt wie ein Auto (nur nicht so schnell *lach*), aber so hat sie es irgendwann kapiert.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
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