junge hündin scheinträchtig

  • hallo ihr Lieben !

    Wir besitzen einen 2 jahrige Yorkshire terrier hündin.

    1 mal im Jahr hat sie ihre scheinträchtigkeit und schleppt überall ihre kleine gummi Ente hin .

    Selbst im bett ist man vor ihr nicht sicher und wehe das Gummitierchen ist weg denn ist aber Alarm denn Jauckelt und wimmert sie und ist Total nervös rennt immer hin und her .

    Auch beim gassi gehen wir haben solch schicken hunde park mit einen kleinen enten teich da kann sie nie genug von bekommen und nun macht sie ihr geschäft und will gleich wieder rein zu ihrer ente.

    Habt ihr ne ahnung was man mahen könnte das sie sich nicht so fertig macht wir denken schon das sie dadurch leiden tut .

    Man sagte uns auch schon man sollte sie Steriliesieren lassen aber ich halte davon nichts der hund soll so bleiben wie er ist und nicht einfach so was rumgeschnippelt werden .

    Vielen dank für eure meinungen byby und viel Spaß mit euren rackern.

  • Hallo,

    also meine war jetzt nach der Ersten Läufigkeit auch sehr Scheinträchtig.

    Der TA hatte mir geraten, ihr Spielzeug weg zu tun und sie gut abzulenken, also raus mit ihr toben.

    Das haben wir auch gemacht, und es wurde besser.

    Es gibt wohl auch Medikamente dafür, aber ich würde es erst mal so versuchen.

  • Konsequent weg mit der Ente und anderem potentiellen Welpenersatz - auch wenn die Hündin jault. Ich weiß aus eigener Erfahrund, dass es nicht einfach ist, das Gejaule zu ignorieren, aber letztlich hilft eben nur das.
    Lenk deine Hündin ab, dan bessert sich das Verhalten rasch.

    Ich persönlich sehe in der physiologisch völlig normalen Scheinträchtigkeit in dieser Ausprägung auch keinen Grund zur Kastration. Aber das muß natürlich jeder für sich entscheiden.

    P.S.: Man kann versuchen, homöopathisch einzugreifen bzw. prophylaktisch etwas zu tun. Wenn man das versuchen möchte, dann wäre ein guter THP die richtige Anlaufstelle.

  • Am Ende der Läufigkeit zeigen viele Hündinnen dieses Verhalten und das Spielzeug wegzupacken, ist da nie schlecht.

    Eine Scheinträchtigkeit ist aber noch einmal was ganz anderes, denn da sollte man mit seinem TA Rücksprache halten, wie man ihr diese erleichtern und auf Dauer ersparen kann.

  • Hallo,

    zeigt sich die Scheinträchtigkeit nur durch Verhalten (Spielzeug als Baby ansehen, wimmern, etc.), ist es nicht so tragisch und man sollte versuchen die Hündin abzulenken, Spielzeug wegnehmen, viel mit ihr raus und viel spielen.
    Ihr solltet aber vor allem auf ihre Mlchleiste achten, ob sie Milch ansetzt und ob sie vielleicht sogar Knoten in der Milchleiste und dem Gesäuge bildet.
    Gehen die Knoten nach der Scheinträchtigkeit wieder weg, bleiben sie, wachsen sie bei jeder Scheinträchtigkeit, etc.
    Das ist sehr wichtig, denn durch häufige Scheinträchtigkeiten kann sich schnell ein Tumor in der Milchleiste und dem Gesäuge bilden.
    Ich möchte jetzt keinem hier Angst machen aber da sollte man wirklich unbedingt drauf achten und falls vorhanden, dann bitte zum TA.

  • Zitat

    Das ist sehr wichtig, denn durch häufige Scheinträchtigkeiten kann sich schnell ein Tumor in der Milchleiste und dem Gesäuge bilden.


    Es gibt neuere Studien, in denen kein kausaler Zusammenhang zwischen Läufigkeitsunregelmäßigkeiten und Scheinträchtigkeiten im Hinblick auf ein erhöhtes Risiko für die Ausbildung von Mammatumoren festgestellt werden konnte. (Es wird allerdings ein Zusammenhang zwischen Anomalien des Geschlechtsapparates wie Eierstockzysten und Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut hinsichtlich der Tumorbildung gesehen.)
    Ausgeprägte Scheinträchtigkeiten sind, zumindest was Mammatumore betrifft, somit kein zwingender Grund zur Kastration.
    Wer das Tumorrisiko deutlich mindern will, dem bleibt nur, sich Gedanken über eine Kastration nach der 1.Läufigkeit zu machen (oder noch besser über die umstrittene Kastration vor der 1-Läufigkeit). Danach ist die prophylaktische Wirkung in bezug auf Krebs der Gesäugeleisten nicht mehr signifikant.
    Eine Kontrolle der Gesäugeleisten sollte - unabhängig von Scheinträchtigkeiten - immer mal wieder erfolgen, besonders bei älteren Hündinnen (das Durchschnittsalter für Mammatumore leigt bei 9,5 Jahren).

    Am Ende der Läufigkeit zeigen viele Hündinnen dieses Verhalten und das Spielzeug wegzupacken, ist da nie schlecht.

    Zitat

    Am Ende der Läufigkeit zeigen viele Hündinnen dieses Verhalten und das Spielzeug wegzupacken, ist da nie schlecht.

    Eine Scheinträchtigkeit ist aber noch einmal was ganz anderes, denn da sollte man mit seinem TA Rücksprache halten, wie man ihr diese erleichtern und auf Dauer ersparen kann.

    Die Unterscheidung macht irgendwie keinen Sinn, denn das beschriebene Verhalten im Hinblick auf Spielzeuge ist schließlich ein Symptom der Scheinträchtigkeit. Letztere ist nun mal ein normaler Bestandteil des Zyklus der Hündin. Sicher, es gibt individuell unterschiedliche Ausprägungen, aber selbst eine Hündin, die einen Milcheinschuss hat, ist nicht zwingend ein Kandidat für eine Kastration. Und selbst Medikamentengabe ist nicht unbedingt notwendig.
    [/quote]

  • Mich würden diese Studien sehr interessieren, hast du die verfügbar? Denn so ziemlich jeder langjährige TA-Praktiker sagt, dass in seiner Erfahrung die regelmässig klinisch scheinträchtigen Hündinnen deutlich öfter auf dem OP-Tisch landen wegen Mammatumoren oder Pyometra als die Hündinnen ohne klinische Symptome.

    Ganz abgesehen davon birgt jeder Milcheinschuss das Risiko einer Mastitis. Ich bin da ein gebranntes Kind, denn ich habe den Verharmlosungen des Milcheinschusses geglaubt....

  • Ich such die Links nachher raus, direkt parat habe ich sie nicht, da ich mittlerweile unzählige Seiten zu dem Thema durchforstet habe (meine eigene Hündin ist ja unkastriert und neigt zur Scheinträchtigkeit mit der ganzen Palette an Symptomen bis zum Milcheinschuss).
    Ich kenne die gängigen Infos auf diversen Seiten von Arztpraxen auch (da haben offenbar auch durchaus einige Leute von anderen abgeschrieben ;) ) und auch andere Studien, die einen Zusammenhang zwischen Scheinträchtigkeit und Mammatumoren vermuten ließen.
    Natürlich kommen unterschiedliche Studienbetreiber zu unterschiedlichen Interpretationen und Schlussfolgerungen, aber es ist schon interessant, dass es eben nicht nur die eine belegte Sichtweise zum Thma gibt.

    Edit: Ich kann nur schon mal schnell mit einem Link zum Thema dienen, wo Mammatumore und Ursachen angesprochen werden (allerdings ohne konkrete Quellenangabe, ist die HP eines Tierarztes):
    http://www.tierarztpraxis-frank.de/info_Hd_Mammatumor.htm

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