ICH BRAUCHE DRINGEND HILFE

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    hallo ihr lieben,vielen dank für die vielen antworten,also gut dann werde ich es mal mit der auslastung im kopf versuchen u heute mittag gleich mal in die tierhandlung fahren u schauen was die da so zu bieten haben...

    Für geistige Forderung von HUndi muß du nicht unbedingt den Tierladen aufsuchen. Suchspiele z.B. kannst du mit kleinen Futterbrocken machen, Weiteres Beispiel für Nasenarbet wäre ein Becherspiel - a la Hütchen.
    2 Becher, unter einem liegt das Futterstücken. Hundi wird schnell raus haben, wie er dran kommt. Erweiterbar.
    Leinenführigkeit, Sitz und Platz, usw. also Grundgehorsamsübungen fordern ebenfalls Hundis Aufmerksamkeit.

    Zitat


    viell starte ich auch mal wieder den versuch mit der hundeschule man wird da nur immer so schräg angeschaut wenn ein so wütender schäferhund auf alles los gehn will u frauchen nur so hinten an der leine hängt :rollsmile:

    Ist auf jeden FAll der richtige Weg zum Glück.
    Die Blicke der Anderen sollten dich nicht abschrecken - DAFÜr ist eine HUndeschule da, um Hilfestellung zur Problemlösung zu geben.
    Bleib nicht bei der erst Besten, wenn sie dir nicht wirklich zusagt. Hör auf dein Bauchgefühl.
    Edit sagt: Nimm Einzelstunden oder schau, dass Trainer mal zu dir nach Hause kommt.

    Viel Erfolg. Weitere Berichterstattung wird gewünscht :D

  • An Toran und Frigg...
    Also das mit dem Kastrieren,wir hatten Ihm mal so ne Spritze geben lassen,da der Tierarzt meinte wenn diese nicht anschlägt würde auch eine Kastration nichts brtingen oder wahrscheinlich nichts bringen...
    das Problem ist,dass Dolf damals bei der Polizei nen ziemlichen Schaden erlitten hatte und auch nen Hrzinfarkt hatte und das mit 1 Jahr!deshalb sollte man Ihn nicht unbedingt unter Narkose setzten...das mit der Spritze war eben ein Vesuche auf den er nicht wirklich reagiert hat, nur sein Moorhuhn hat er noch mehr beschützt und abgeschleckt u rumgetragen :D

    Ausgemuster aus dem oben genannten Grund,er ist mit der Strenge nicht klar gekommen und hatte dann einen Herzkoller u wurde direkt aus dem Training verwiesen...
    Dolf war bei einem Polizisten der noch andere Schäferhunde hatte, die Polizei meinte nur,dass er als Welpe von einem dieser Hunde gebissen wurde u das wirklich arg...
    Ich weiss,dass das solche Folgeschäden hervorrufen kann,aber warum dann so plötzlich u nach dieser Zeit?Wie gesagt es war ja nicht von Anfang an der Fall...
    Nein danach keine wirklichen Beisserreien mehr...eher gerangel um die Rangordnung wo er selber aber mitgemacht hat,was glaub auch normal ist.

    Ja ich versuche das Problem seit knapp 2 jahren in den Griff zu bekommen, wie gesagt mit Hundeschuile,Tierpsychologen usw...
    Hört sich doof an aber irgendwann,wenn keine wirklcihe Veräanderung passiert verliert man wirklich die Geduld!

    Zu dem Thema aussweichen :-) ich wäre Gott froh wenn er den Hunden einfach nur Ausweichen und Sie ignorieren würde,dass würde mir vollkommen reichen...

    Ja in der Wohnung fühlt er sich sicher,da schläft er auch die meiste Zeit,wobei ich gestern den ärger mit Ihm hatte,dass er nich vom Balkon rein wollt :-) er schläft im Sommer im draussen auch in der Nacht,da lassen wir dann die Türe offen damit er rein u raus kann...jetzt wird es aber zu kalt u ich wollte Ihn in der Wohnung schlafen lassen,fand er nich wirklich toll *lach*
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    Danke SaChi für die Vorschläge ich werde das mal probieren,der guteste lässt sich halt immer von Gott und der Welt ablenken...

    ich werde berichten wenn ich irgendwie eine Veränderung feststelle...

    Habe jetzt auch mal den animal learns geschrieben,viell melden die sich ja u können mri auch nochmal helfen...

    denn so ist das wirklich kein Zustand mehr u macht auch einfach keinen spaß mehr...

    Ist einfach schade wenn man leute auf der Straße im Biergarten oder wo auch immer trifft mit den allerliebesten Hunden und meiner sitzt daheim,weil er nicht in der Lage ist sich mal ruhig zu verhalten...

    echt sch.....!

  • ich wollte nur wissen ob der hund kastriert ist oder sich im besten mannesalter befindet. nicht mehr und nicht weniger. denn viele potente rüden haben probleme mit dem gleichen geschlecht.

    vielleicht hat ja irgendein klitzekleiner unbedeutender vorfall etwas ausgelöst, was er zu zeiten bei der polizei an negativen erfahrungen machen mußte. und nun reagiert und agiert er so wie es es gerade macht.

    aber die untersuchung der schilddrüse würde ich machen lassen, kenne einige die nach erkennung und behebung von fehlfunktion dieses organs besser händelbar waren und mit ihrem umfeld klar kamen.

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    hallo sandra, tatsache deine geschichte könnte meine sein...
    ich war gestern mal auf der seite von animal learns...
    kannst du mir mal sagen welche bücher du gelesen hast???
    und wie du vorgegangen bist???
    meine tierpsychologin hatte nämlich auch mit haltie u maulkorb,ablenkung durch leckerlies u ausweichen gearbeitet...
    aber auch mein hund hast diese dinger über der schnautze...viell hast du ein paar tips für den anfang?

    Hallo Jennik,

    suche Dir einen vernünftigen Trainer, der mit Dir in diese Situationen rein geht und Dir direkt, wenn es passiert, Hilfestellung gibt und Dir Lösungswege aufzeigt. Sowas ist wirklich Gold wert. Ich glaube nicht, daß ich das ohne unsere Trainerin alleine geschafft hätte...

    Ich weiß, daß diese Trainer etwas teuerer sind, als eine HuSchu, aber es lohnt sich wirklich. Die Trainer werden gut ausgebildet und geben sich auch wirklich sehr viel Mühe. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, man würde uns wieder aufgeben... es hat zwar lange gedauert und machmal gab's eben auch Rückschritte, aber wenn Du nicht aufgibst, dann schafft Ihr Beiden das...

    Haben sich den die Animal Learn's schon bei Dir gemeldet?

    Hier erstmal die Bücher, welche ich zuerst gelesen habe:
    - CALMING SIGNALS und Workbook
    - Stress bei Hunden
    - Leinenaggression
    - Das Bellverhalten der Hunde
    - Hundereich
    - Die Welt in seinem Kopf
    - Es würde Knochen vom Himmel regnen
    - DOMINANZ – Tatsache oder fixe Idee?

    Falls er beißen würde, wäre eine langsame Gewöhnung an einen Maulkorb nicht verkehrt. Vom Halti und anderen Hilfsmitteln halte ich mittlerweise gar nichts mehr. Das verschlimmerte unsere Situation erheblich, wenn diese Sachen zum Einsatz kamen.

    Aufgrund dieser vielen negativen Erfahrungen mit Halti und Co. , trägt Leon mittlerweile ein Geschirr.

    Ballspiele und sonstige Rennspiele, also alles was zusätzlich hochpowert wurde uns strengsten's untersagt. Also ruhige Kopf- und Nasenarbeit war angesagt um Leon von seinem Extrem hohen Stresslevel runter zu kriegen.

    Unser Training zusammen mit unserer Privattrainerin - in einzelnen Schritten:

    Leon und ich lernten die Worte „Ist ok!", „Vergiss es!"
    Ist ok! = mach dir keine Sorgen, ich habs gesehen, kein Grund zur Aufregung, interessiert uns nicht .
    Vergiss es! = Abbruchkommando für alle nervigen, ungewünschten Verhaltensweisen, sei es kläffen, die softere Variante zu "NEIN", kommt mehr so beiläufig, wenn er schon Anzeichen zeigt
    Nein = hingegen ist ein absolutes Nein
    Fein, Supi, Klasse = Bestätigung

    STudium des Verhalten meiner Fellnase, damit ich im richtigen Moment eingreifen kann...

    Unser erstes Training fand in einem Park mit freien Flächen mit Ausweichmöglichkeit statt. Wir standen weit ab, so daß wir uns noch sicher fühlten, Hund sollte noch ansprechbar sein. Die Leine unbedingt(!) lang und locker lassen, den Hund NICHT ablenken, sondern bewußt den anderen Hund wahrnehmen lassen. Im Moment des Sichtkontaktes kommt ein enspanntes, ruhiges „Is ok!" und sofort ein aufforderndes „Komm", wir gehen weiter, zügig, unbeirrt und ohne auf den anderen Hund zu achten – den gibt es für uns nicht.

    Die kleinste negative Reaktion des Hundes (Ansatz zum fixieren, steif werden usw.) wird mit einem ernsten, aber ruhigen „Lass es!" unterbunden, wieder gefolgt von einer Alternativhandlung ( freudiges Komm, zügiges Gehen, bei Blickkontakt evtl. auch mit Futterbelohnung).

    Jedes unerwünschte Verhalten also im Ansatz stoppen, direktes Lob bei entsprechendem Abbruch (z.B. Blick abwenden) und immer in dem Bereich anfangen, wo alles noch funktioniert.

    Wird der Hund zusehends gestresster, einen größeren Bogen laufen, vor dem Hund abbiegen, etc. Richtung wechseln.

    Umgedreht sind wir, wenn es keine andere Möglichkeit gab, denn mit einem fremden Hund im Rücken ist es für den Anfang einfach zu schwer.

    Zu Beginn waren's nur bekannte Hunde oder Menschen, was den Vorteil hatte mit freundlichen Hunden, die mit Sicherheit nicht bellten oder irgendwelche Drohgebärden zeigten in Ruhe zu trainieren.

    Der Abstand wird langsam verringert und man geht dazu über, den Bogen später zu beginnen, kleiner zu machen, nach Passieren des Hundes umzukehren und ein Stück hinterherzulaufen, mit Abstand stehen zu bleiben. aber vorsicht nicht fixieren lassen.

    Ich stand mir anfangs hierbei selbst im Weg, sich zu sagen: Bleib entspannt und ruhig! ist einfach, aber wenn man eine Weile mit einem Leinenraudi unterwegs war, steigt der Adrenalinspiegel automatisch mit Erblicken eines anderen Hundes. Hier hilft ein konzentriertes Ablenkungstraining: Große Fläche mit einigen Hunden, ein Ziel am anderen Ende der Wiese (Baum, etc.) und geht unbeirrt, egal was passiert auf dieses Ziel zu. Jegliches Verhalten wird wie oben kommentiert, aber alles um einen herum wird NICHT beachtet. Nur ich- mein Hund - das Ziel!

    Bei sonnigem Wetter am Rand (Abstand individuell) eines Spazierweges zu sitzen, Hund neben sich kraulen und andere Hunde mit ihren Menschen beobachten.

    Die Leine muss immer locker bleiben, Hund verbal bei mir behalten, er darf nicht in die ziehen – würgen – stress – Falle gelangen. Rechtzeitig ansprechen, freudig loben, selber Ruhe und Sicherheit ausstrahlen (war für mich schon schwer), Hundi die Möglichkeit geben an dem fremden Hund abgewandten Seite zu gehen, also nicht immer im Fuss. Schauen darf er, er soll ja seine Umgebung incl. „Feind" wahrnehmen, aber damit ruhig umgehen können.

    Ablenken mit Futter, Spielzeug, ständiges Anschauen haben wir nicht gemacht, denn schließlich sollte Leon sich ja benehmen und nicht, weil er den anderen nicht mitbekommt, sondern weil er gelernt hat, vertrauensvoll und gelassen zu bleiben.

    Hoffe man kann es verstehen, wie wir es trainiert haben... Ist richtig lange geworden. UPPS! Falls Du Fragen hast oder noch mehr wissen möchtest kannst Du mir gerne eine EMail schicken oder Deine Telefonnummer...

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