• Hallo ihr lieben,

    da ihr mir so schön geholfen habt habe ich wieder mal eine Frage an euch...und es werden sicherlich noch so einige folgen ;-)

    Wie schaffe ich es das Amy....blickkontakt zu mir sucht....und wie bringe ich ihr am besten handzeichen bei,
    ich lasse sie auf wiesen auch frei laufen, da sie die blöde angewohnheit hat ihr KAKA immer im tiefsten Busch zu verrichten (kann man das auch abgewöhnen??) sie kommt zum glück immer wieder direkt zu mir.

    LG
    Nicole

  • Wenn sie nach ihren Geschäften sofort wieder zu dir kommt, ist das doch super ;) Wenn sie nicht in tiefe Gebüsche verschwindet würde ich mir da keine Sorgen machen, also wenn du sie noch sehen kannst, ansonsten wüsste ich nicht wie man dieses Problemchen abgewöhnen kann.
    Das mit dem Blickkontakt, ich kenne zwar keinen tauben Hund, aber ich kann mir vorstellen, dass wenn du ein bestimmtes handzeichen machst, z.b finger nach oben und sie dich dabei ansieht, du sie mit leckerlie belohnst, dass sie vllt das zeichen mit einem Blick zu dir verbindet. Weiß allerdings leider nicht ob das überhaupt effektiv wäre. ABer ich denke es werden dir nur genug leute hier gute tips geben, die auch mehr ahnung davon haben wie ich ;)

    L.g Helen

  • auf das zeichen finger hoch setzt sie sich ja auch scho, ich meine nur wie kriege ich das hin wenn wir gassi gehen, das sie blickkontakt zu mir sucht? weil sie läuft fast nur schnüffelt wild rum und beachtet mich oder freundin kaum.

  • Ich werde diesen Thread sicher mit größtem Interesse verfolgen, da ich selbst ja taub bin, da interessieren mich taube Hunde sehr. Vielleicht, kannst du ja mit "Gebärden" versuchen mit dem Hund zu kommunizieren.

    Bei meinen Tierheimhunden hat es sehr gut geklappt, das obwohl sie nicht Taub sind, vielleicht ein vorauseilender Instikt.

    - Zeigefinger nach oben -> sitz
    - handfläche nach unten absinken -> platz
    - auf schenkel klopfen -> anspringen gestattet
    - fingeraufhandballen (ähnlich winkzeichen) -> aktion abbrechen
    - Zeigefinger nach unten -> bei Fuß

    bei mir hat es ganz gut geklappt, ganz ohne leckeries und mit vielen streicheleinheiten bei erfolgreichen aktionen. Leckeries sind laut Tierheim nicht gestattet. Aber jedenfalls klappt es ganz gut ihne sprache.

    Mir fällt jedenfalls vielleicht noch etwas ein, hast du es mal mit einer Hundepfeife gehört? Vielleicht kann der taube Hund zumindest diese Ferquenzen noch am Rande wahrnehmen und so zumindest ein "komm zurück"-Ruf an diesem antraniert werden könnte oder bzw. die Aufmerksamkeit auf dich zu lenken.

    Einmal - Achtung Aufmerksamkeit
    Zweimal hintereinande - Bei Fuß

    Zumindest das wäre mein erster gedanke, ich würde jedenfalls das mit der Ferquenzpfeife mal versuchen, die töne sind da ja höher. Mit Glück kann der Hund diese noch wahrnehmen.

    Oder versuch mal mit Fußaufstampfen, der boden übertragt zumindest einen teil dieser Schallwellen - der Hund könnte diese ggf. durch seine Pfoten erspüren und aufmerksam werden. Bei Gehörlosen in einer Wohnung klappt das sehr gut, da die Böden gut spürbar sind.

  • hey, da biste ja wieder!
    was machen die katzen?

    bis zum selbstständigen blickkontakt wird's vielleicht noch was dauern... aber beginnen solltest du mit zwei sachen:
    kommt sie zu euch gibt's immer was tolles (lecker oder spiel) und wenn sie euch anguckt, geht ihr in die knie und schlagt mit den händen auf die schenkel, dannn wird sie angerannt kommen. für jeden blickkontakt gibt es auch ein leckerchen. wenn sie in deiner nähe ist, dann direkt aus der hand, wenn sie weiter weg ist kannst du probieren, es ihr zuzuwerfen.

    wenn ihr eine größere eingezäunte wiese habt, kannst du bald auch anfangen ihr den rücken zuzuwenden und öfter mal die richtung zu wechseln. das macht dich spannend und amy muss gucken, wo du bist, damit ihr nicht das rudel verlieren geht.
    aber mach nicht allzu viel, sie ist noch klein und sollte generell noch nicht so viel laufen. aber damit kannst du schon langsam anfangen.

    es gibt auch vibrationshalsbänder. (das hat nix mit elektroschocks oder sonst einer strafe zu tun!!!) die funktionieren auch ganz gut. das probiert man zuerst in der wohnung: mann lässt es über eine fernbedienung vibrieren und wenn sie dich daraufhin anguckt (was wahrscheinlich passieren wird) -> leckerchen. auch wenn sie dich nicht anguckt, trotzdem leckerchen. später weitest du das aus. sie soll verbinden: es vibriert, mein frauchen gibt mir was, also muss ich hinkommen.

    liebe grüße aus köln,
    momo

    ps: habt ihr lust morgen nach dellbrück zu kommen? gemeinsamer spaziergang? oder ist das zu kurzfristig? ist auch ein anderer welpe dabei, wir laufen also sowieso nicht so viel.

  • Katzen sind halt so :irre: *g Das wird schon werden mit der Zeit. Meine Stubentiger kennen eigentlich Hunde und verstecken sich auch dauernd vor dem "großen bösen Hund". Dabei sind meine Katzen größer als Napoleon.

    Habt Geduld mti dem Katzentieren und spendet diesem Verhalten nicht zuviel Aufmerksamkeit. Wenn ihr euch normal verhaltet als sei nix, dann wird das mit der Zeit.

    Lieben Gruß

    Carina

  • Zitat

    es gibt auch vibrationshalsbänder. (das hat nix mit elektroschocks oder sonst einer strafe zu tun!!!) die funktionieren auch ganz gut. das probiert man zuerst in der wohnung: mann lässt es über eine fernbedienung vibrieren und wenn sie dich daraufhin anguckt (was wahrscheinlich passieren wird) -> leckerchen. auch wenn sie dich nicht anguckt, trotzdem leckerchen. später weitest du das aus. sie soll verbinden: es vibriert, mein frauchen gibt mir was, also muss ich hinkommen.

    Hallo,

    ich hätte Dir auch vorgeschlagen, es mit einem Vibrationshalsband zu versuchen. Allerdings würde ich es nicht einfach mal selbst versuchen, sondern würde mir gleich einen geeingneten Trainer suchen. Es können nämlich ganz schnell falsche Verknüpfungen entstehen, die für einen gehörlosen Hund gefährlicher sind, als für einen hörenden.

    Z.B. das Vibrieren verbinden mit dem Herankommen.
    Da wäre ich persönlich vorsichtig. Ich würde nur den Blickkontakt über das Vibrieren herstellen und für das Herankommen eine extra Handbewegung/Sichtzeichen.
    Es geht mir darum, daß ja mal ein Hindernis oder eine Gefahr entstehen könnte, die ein gehörloser Hund nicht wahrnimmt. Wenn ich nun über das Vibrieren die Aufmerksamkeit des Hundes in Form von Blickkontakt erlange, dann kann ich ihn durch Handzeichen entweder heranholen oder stoppen. Rennt er nach dem Vibrationsalarm sofort zu mir, dann könnte er im schlimmsten Fall in das Hindernis, das er ja nicht hören kann, hineinrennen. Also wenn das Hindernis zwischen mir und dem Hund ist.

    Ich hoffe, ich konnte es verständlich rüberbringen.

    Liebe Grüße von Birgit und Barny

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