Welpe und Autofahren

  • Hallo,

    meine Kleine ist jetzt 3 Monate alt und bricht bei jeder Autofahrt. Bleibt das so wie bei uns Menschen oder kann sich das auch rauswachsen?
    Gibt es vielleicht irgendwelche Tricks wie man sie daran gewöhnen kann?

    LG
    bonni0

  • Hallo,
    Bifi hat am anfang auch gekübelt wie eine Weltmeisterin... fragte mich als wo die das alles herhohlt was sie da erbricht.
    Hab ihr dann bevor wir Auto gefahren sind nichts mehr gefüttert bis das Autofahren nicht mehr sooo aufregend und neu war.. sprich bis es keine Stresssituation mehr war.
    Nach ein paar Wochen hatte sich das aber gegeben und inzwischen steigt sie sogar freiwillig ins Auto ;) bzw. lässt sich ins Auto auf ihren Platz setzen.
    Übergeben hat sie sich seit sie das Autofahren mit etwas tollem verbindet auch nicht mehr.

    Also nicht verzweifeln ;)

  • Bei uns ist es so, dass unser Hund von klein auf auch immer erbrochen hat. Bei uns war es auch egal, dass er das Auto mit was positivem verbunden hat ... er wußte, dass es meist wo schönes hingeht aber er hat trotzdem gebrochen. Wir sprechen hier nicht von ganz kurzen Touren, da ging es ihm auch nicht gut aber er mußte nicht brechen.

    Da das alles sehr streßig für ihn war haben wir, wie für den Menschen Reisetabletten für ihn genommen. Unser Tierarzt hat gesagt das viele Hunde darunter leiden und das es sich bei manchen verwächst, bei anderen aber nicht und das für die das Autofahren immer extremer Streß sein wird. Es wurde uns der Wirkstoff Dimenhydriant 50 mg empfohlen und wir haben die Reisetabletten von Stada gekauft. Damit geht es ihm gut und die Autofahrt geht streßfrei.

    Ich weiß das nun viele aufschreien werden, von wegen Medikamente usw. aber dem Hund geht es so deutlich besser als wenn er total fertig ist vom reiern. Wir haben 7 Monate alles probiert (Autofahren trainieren, nebenher füttern (das hat auch ganz gut geklappt war aber auch keine Lösung)) und es wurde kein Stück besser. Da wir eher selten lange Strecken von einer Stunde oder so fahren bekommt er auch recht selten eine Tablette, denn kurze Strecken bewältigen wir noch ohne, in der Hoffnung, dass es sich irgendwann ganz gibt und wir keine Stützen mehr brauchen.

  • Kein Grund zur Sorge,
    es ist normal das Welpen und Junghunde das Autofahren noch nicht so gut vertragen.
    Wichtig ist es, zunächst nur kurze Fahrten zu unternehmen. Der Hund sollte nach der Fahrt eine positive Erfahrung machen, wie z. B. Gassi gehen etc.
    Um ihn die erste Unsicherheit zu nehmen, habe ich den Hund die ersten Male auf den Schoß transportiert (natürlich als Beifahrer...).
    Später dann in einer geräumigen Transportkiste.
    Fatal ist, dass Hunde die erste Fahrt als Trennung von der Familie erleben und die zweite Fahrt meist beim Tierarzt endet. Dieses Trauma muß ersteinmal verarbeitet werden ...
    Viel Erfolg !

  • Hallo bonni,
    versuche doch auch mal, dich einfach so mit Hund ins Auto zu setzen und füttere ihn ein bisschen. Steigt ein paar Mal ein und aus, lass ihn im Auto rumschnüffeln, ohne dass es fährt.
    Dann gewöhnt er sich schonmal daran, dass ein Auto was ganz Normales ist, nix Böses oder so. Du kannst auch ruhig im stehenden Auto mal mit dem Welpen spielen. Hauptsache, er verbindet dann positive Sachen mit dem Auto.
    Es kann natürlich sein, dass das nichts bringt, wie die anderen ja schon geschrieben haben, weil manche Hunde es einfach wirklich nicht gut vertragen.

  • Hallo,

    Es muss auch nicht zwingend so sein, dass es psychischer Stress ist. Ich kenne einen Hund, der ist einfach nicht Schwindelfrei und das gewackel und geeier macht ihn einfach nur "seekrank". Er bekommt Reisetabletten und fertig ;-)

    Ansonsten einfach weiterüben!

    Liebe Grüße
    Dana und Wauzis

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!