Angst bei Hunden!!!
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Meine Jacky Hündin ist fast 9 Monate alt.
Kurz zu ihrer Vorgeschichte:
Sie war die kleinste und schwächste im Wurf, ihre Mutter starb bei der Geburt. Dies war auch der Grund warum wir sie schon mit 7 Wochen nach Hause geholt haben, da die Züchterin mit 9 kleine Welpen (die sie alle an der Flasche großgezogen hat) eindeutig überfordert war. Dazu muss ich sagen, das unsere Züchterin in dieser Zeit auch an MS erkrankt ist.Als wir unsere Kira bekamen, wog sie grade mal 700 g und der TA schnaufte damals nur und sagte: Hoffentlich kommt sie durch!!!
Heute ist sie fast 9 Monate alt, ca. 32 cm klein und wiegt 6 kg!!!
Und sie ist ein typischer Jacky: frech, temperamentvoll.... ;-)Kira ist jedoch oft sehr ängstlich.
Sie hat Angst vor LKW, vor dem Staubsauger, alles was Lärm macht, und vor Hunden.
Wenn uns ein fremder Hund begegnet, wird dieser direkt angbellt und angeknurrt - anfreuden mit bekannten Hunden will sie kaum. Und oft passiert es das wir im Wald sind und ein fremder Hund auf uns zu kommt und sie direkt die Zähne zeigt, und einmal hing sie einem auch am Hals.Wir gehen mit ihr auch in die Hundeschule, die ihr super viel Spaß macht. Jedoch beim freien Spiel weicht sie nicht von meiner Seite, sie zeigt kein dirketes Angstverhalten mehr, dies war am Anfang um einiges Schlimmer, aber Spielen will sie nach wie vor nicht. Aber ich mein es ist ja schon mal ein Fortschritt das sie sich auch schon mal einge Meter von mir entfernt und schon Selbstbewusst über den Platz läuft. Aber sobald ein anderer Hund sie zum Spielen auffordert knurrt sie und zeigt die Zähne. Ich denke so viele Hunde aufeinmal, ist einfach noch nicht ihr Ding.
Meiner Meinung nach zeigt sie diese Verhalten weil sie Angst hat. Also ich denke das es ihr gutes Recht ist, dem anderen Hund auch klar zu zeigen, ich will nicht spielen und das ist mir grade zu viel. Ich würde aber gerne versuchen, diese Angst bei ihr abzubauen.
Ich muss noch dazu sagen, es gibt drei Hunde, die wir im Privaten Kennen mit denen sie sehr schön spielt. Diese Kontake suche ich natürlich auch sehr oft.
Um ihr mehr Vertrauen und Sicherheit zu geben, habe ich jetzt z.b. angefangen, ihr die Angst vor dem Staubsauger zu nehmen. Ich lege ihn mitten in die Küche und locken sie dann mit Lecker: das sie drüber steigen muss, lege das Lecker genau davor, bwege ihn, wenn sie es sich holen kommt. Das möchte ich jetzt immer steigen, z.b. Staubsauger anmachen dabei und so weiter!!!
Ich habe auch schon überlegt mr das Buch vom Rütter "Angst" zu kaufen.
Habt ihr noch weitere Anregungen und Tips für uns???
Liebe Grüße KiRa und Sam
- Vor einem Moment
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Hallo,
frag doch mal einen der "bekannten" Hundehalter, ob er nicht Zeit hat, Deinen Hund, seinen Hund und einen Dritten Hund zusammen spielen zu lassen. Vielleicht kann so das Eis gebrochen werden, damit sich Dein Hund nicht mehr selbst im Weg steht.
Oft gibt ein vertrauter "Kumpel" Sicherheit und nimmt die Angst.
Das gibt auch für ungewohnte Situationen, die zu Angst führen können. Wenn wir unsichere Hunde im Training haben, hilft es oft, wenn ein souveräner älterer Hund vorangeht (z.B. über Bahnsteig), an dem sich der unsichere Hund orientieren kann.
Vermutlich ist bei Deinem Hund in der Prägephase durch die Handaufzucht viel versiebt worden, gerade weil die Züchterin nicht die Zeit und körperliche Fähigkeit hatte, neben der Satt- und Sauberpflege auch noch Umweltreize zu üben. Überfordere Deinen Hund nicht, sprich im Verein Deine Probleme an und frag, ob es nicht die Möglichkeit gibt, zum Beispiel nur mit einem Hund spielen zu lassen. Wir machen das dann so, dass wir einen zweiten Halter fragen, ob er nicht früher kommen kann, dass zuerst nur die zwei Hunde spielen und dann eventuell (wenn das gut klappt) jeweils ein weiterer hinzugenommen wird.
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Danke für deine Anregung. Ich denke das in der Hundeschule nochmal anzusprechen ist eine gute Idee.
Im Privaten versuche ich das schon. Meine Freundin trifft sich täglich mit einer Bekannten die zwei Hunde hat. Ich versuche so oft wie ich kann, dann mit zu gehen. So hat Kira genau das was du beschrieben hast. Ihren bekannten Hund und zwei Fremde.
Anfangs zog sie auch nur den Schwanz ein, aber mitlerweile läuft sich viel gelassener durch den Wald. Spielen will sie zwar noch nicht unbedingt mit den zwei fremden Hunden udn sie werden auch angeknurrt wenn sie zu nahe kommen, aber wenn wir durch den Wald gehen, orientiert sie sich nicht mehr an mir, sondern läuft mit dem Rudel. -
Du könntest auch noch probieren, wie sie reagiert, wenn Du mit den anderen Hunden spielst. Wäre einen Versuch wert. Wenn sie sich seither an Dir orientiert hat, orientiert sie sich vielleicht auch im Kontakt mit Hunden an Dir. Wenn sie sieht, "mein Rudelführer findet fremde Hunde klasse, dann droht mir keine Gefahr von den fremden Hunden". Evnetuell spielt sie dann ja mit.
Aber sei insoweit vorsichtig, wenn Du das noch nicht probiert hast, nicht dass sie eifersüchtig ist und dann die anderen Hunde anranzt. Nicht dass sie dann von den anderen Hunden zurecht gestutzt wird und auch noch negative Erfahren macht, die die Angst dann verschlimmern.
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Ja das mach ich auch schon. Und bei dn zwei Fremden, passiert es auch schon mal das sie dann auf der anderen Seite des Stockes mit zieht.
Wenn wir fremde Hunde beim spazieren treffen und die nichts tun, streichel ich diese auch immer und zeig ihr das dann und wenn sie sich dann langsam nähern lob ich sie.
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"...und die nichts tun, streichel..."
klingt irgendwie so, als wärst Du auch nciht sicher im Umgang mit fremden Hunden! Angst überträgt sich vom Halter auf den Hund, nur vorsichtig angemerkt.
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Ne ich hab keine Angst vor fremden Hunden, das hast du falsch verstanden.
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