Unser Problemhund 3

  • Hallo wieder mal Zusammen!

    Ach, mit Unkas wird es einfach nicht besser. Wir waren mit ihm beim Arzt wegen seinen Ohren, er kratzt sich in letzter Zeit häufiger daran. Er hatte so viel Angst, Schwanz eingezogen usw., aber dennoch war es kein Problem, dass die Ärztin ihm eine Salbe ins Ohr träufelte. 2x täglich sollen wir diese Salbe in sein Ohr geben, aber das lässt er einfach nicht zu. Wir probierten es erst ohne Maulkorb, aber da knurrte er schon wahnsinnig. Nachdem wir es ihm anzogen, riss er es sich dauernd ab und wird total wild, aggressiv und versucht wieder zu beissen.
    Bei fast jeder Gelegenheit nutzt Unkas es aus und will zuschnappen. Wir weisen ihn zurecht, schicken ihn auf seinen Platz. Die Ärztin meinte, wir sollten ihn dann runterdrücken und ruhig den Nacken richtig fest halten, bis er sich beruhigt hat. Aber noc nicht mal das klappt, weil wir gar nicht erst an seinen Nacken kommen, denn im nächsten Moment beisst er wieder.
    Was haltet ihr von einem Hundepsychologen? Kostet zwar wieder unmengen an Geld, aber ich möchte endlich einen lieben Hund, den ich auch mal knuddeln kann. Manchmal mag er Knuddeln, aber wie aus heiterem Himmel fängt er dann auch wieder an zu knurren und zwigt die Zähne. Eine Bekannte von uns meinte, wir sollten uns so kleine Wassersprühflaschen besorgen und in anspritzen, wenn er wieder knurrt oder Zähne zeigt, ist ja nur Wasser, aber nützt das was und reagiert Unkas überhaupt darauf? Wir möchten endlich eine Methode finden, die fruchtet.

    :kopfwand: :kopfwand: :kopfwand:

  • Hallo,
    ich würde dir wircklich einen guten trainer raten, der euch hilft, wenn der hund euch bedroht, wird es allein nicht einfach für euch.

    ich würde auf keinem fall aversive methoden benutzen wie wasserflasche oder im nacken runterdrücken, das sind keine vertrauensaufbauenden methoden, und das scheint bei euch und uncas schon zu fehlen, sonst hättet ihr nicht so massive probleme. wenn ihr nun so gegen ihn vorgeht wehrt er sich unter umständen richtig.

    ein trainer kostet was, aber ein hundeleben dauert ein paar jährchen, und wenn ihr an den richtigen trainer geratet, der über positve verstärkung arbeitet und ohne gewalt und irgendwelche hilfsmittelchen wie discs oder sprayhalsband arbeitet, lohnt sich das investierte geld!!!!

    schaut mal nach trainern die nach zB: animal-learn arbeiten.
    schaut euch den trainer genau an, denn der falsche kann auch einiges kaputt machen. er sollte an euch und eurer beziehung zum hund arbeiten und klare regeln aufstellen, aber ohne gewalt- schnauzen- nackengriff oder alphawurf, wenn ihr das von ihm hört, sucht einen anderen.

    lg annia

  • Tut mir leid, dass von uns immer das Schlechteste gedacht wird, aber wir haben so einige Ratschläge befolgt, die alle nichts nützten, denn wenn irgendwas geholfen hätte, dann würden wir nicht schon wieder um Hilfe bitten. Wir lieben unseren Hund sehr und trainieren fast den ganzen Tag mit ihm, aber, aber, aber.....
    Er reagiert fast immer aggressiv, egal, was wir tun. Wir sind verzweifelt, aber brauchen keine Zurechtweisung, sondern jemanden, der uns versteht, versucht sich in uns hineinzuversetzen und uns hilft. Viele haben es ja versucht, dennoch klappt es nicht.
    Unsere Trainerin ist jetzt leider 4 Wochen im Urlaub und da können wir nun leider kaum auf Hilfe hoffen. :???:

  • ....und täglich grüßt das Murmeltier...

    Ich denke in diesem Fall: unbedingt einen erfahrenen Trainer suchen, der auch mit Euch Menschen an Eurem Verhalten arbeiten kann (und Euch vielleicht auch die Angst, die ich momentan bei Dir spüre wieder nehmem kann).
    Von Wasserflaschen, Schütteldosen oder ähnlichen Experimenten würde ich abraten. Das könnte Unkas eventuell völlig falsch verstehen.

    Nicht unendlich viele verschiedene Konzepte (der hat gesagt, jener hat geraten) innerhalb kürzester Zeit ausprobieren. Das verwirrt alle im Haushalt nur noch mehr.
    Mit fachlicher Unterstützung erst mal eine klare Linie finden und versuchen danach zu handeln.

    Immer nochwünsche ich Euch Erfolg, denn trotzdem bin ich überzeugt, dass Dir viel an Unkas liegt!

  • Hallöchen!!!

    Also, mit Unkas wird es immer besser, er ist folgsamer und macht auch sonst keine Anstalten mehr, toi toi toi.......
    Allerdings ist da noch ein Problem, was unbedingt gelöst werden muss. Und zwar gehen wir manchmal mit ihm an den See mit Decke und ein paar Büchern, aber wenn dann ein paar Leute kommen, verteidigt er sehr aggressiv sein Revier und will nicht, dass die Leute in unsere Nähe kommen. Sonst ist er total verträglich, auch beim normalen Spaziergang können alle Leute, Fahrräder usw an uns vorbei, ohne dass er irgendwas macht, es interessiert ihn gar nicht. Wie kann ich ihm beibringen, dass die Leute, die an unserer Decke vorbeigehen nichts böses wollen. Wenn wir Besuch bekommen, macht er auch nichts. Wir halten ihn zuerst fest, begrüßen den Besuch und dann darf Unkas hin und ihn begrüßen. Sehr seltsam unserer Unkas, ein Teufel im Engelskostüm......

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