Hilfe!!!! Mache ich einen Fehler?
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Hallo an alle!
Ich bin neu hier... Bestimmt gibt es schon viel Themen mit dem selben Inhalt aber ich bin zu verzweifelt um mir alles durchzulesen.
Ich lebe in Griechenland (nicht gerade dem tierfreundlichsten Land!) und habe 2 Hunde.
Meinen ersten habe ich "gebraucht" bekommen (Buck einen Cockerspaniel). Er sollte eigentlich fuer die Jagd eingesetzt werden, war aber selber "Tierschuetzer" (er hat die Beute in Sicherheit gebracht, oder vergraben...) und kam so ueber Bekannte zu mir.
Wir sind schon seit ueber 10 Jahren zusammen und hatten ein perfektes Verhaeltnis.. Er war zwar immer ein wenig eigensinnig und ungehorsam, aber letzendlich konnte ich ihn doch immer in Schach halten.Seit letztem Jahr habe ich einen zweiten Hund. Auch einen Rueden (einen English Setter mit Namen Odysseus). Ich habe ihn vor meiner Haustuer gefunden.
Da ich aber selber einen eifersuechtigen Rueden zu Hause hatte, wollte ich diesen nicht auch noch behalten. Aber versucht mal hier in GR eine Hund loszuwerden, so perfekt er auch ist!!!!!!!!!
So kam es, das wir ihn liebgewonnen und behalten haben (wir haben monatelang ueber den Tierschutzverein, Plakate, Freunde und Verwandte und internet nach neuen Besitzern gesucht)Die letzten 3 Jahre hat Buck, mein "Alter" aber auch sehr abgebaut. Er sieht nicht mehr gut, hoert mittlerweile gar nichts mehr und ist trotzt Diaet sehr dick geworden.
Die letzten 3-4 Jahre beisst er auch immer oefter. Dieses Jahr im Januar hat er mich bewusst (das war mein Eindruck) in mein Handgelenk gebissen. Ich wollte meinen Freund morgens wecken (Buck liebt ihn abgoettisch) und er hat mich nicht ins Schlafzimmer gelassen. Als ich dann einen Schritt nach vorne gemacht habe und mich gebueckt habe hat er sich in meiner Hand festgebissen und nicht mehr losgelassen.
Das Resultat war die Notaufnahme (Sonntag), es wurde genaeht und ich habe seitdem kaum noch Vertarauen zu meinem Hund.
Es war ausserdem nicht das erste mal, dass er mich oder andere (bewusst oder unbewusst (als er beim Tierarzt in Narkose lag)) gebissen hat.
Er ist vor allem durch seine Taubheit und sein schlechtes Sehvermoegen sehr unsicher und agressiv geworden.
Zwischendurch hat er schon oefter mal nach Verwandten und Freunden und auch mir geschnappt und auch oft feste gebissen.Jetzt kommt noch das "Sommererlebnis" dazu. Ich hatte ihn fuer 15 Tage bei meiner Tante gelassen. Sie kennt ihn von Geburt an und gehoert zu meinem engsten Familienkreis. Buck ist sehr sehr oft bei ihr, und bis jetzt gab es ausser seinen kleinen, regelmaessigen Aussetzern keine Probleme.
Dieses Mal aber ist er auf meine beiden Cousins und meinen Onkel regelrecht losgegangen.Ich habe mich schon lange mit dem Gedanken vertraut gemacht, ihn irgendwann einschlaefern zu lassen. Jetzt aber ist es soweit............
Ich habe ihn kastrieren lassen, damit er ein bisschen ruhiger wird., habe ihn eigentlich recht gut erzogen und meiner Meinung nach auch ein grosses Vertrauen zu ihm aufgebaut.
Manchmal habe ich das Gefuehl, dass er als Welpe sehr schlecht von seinen Besitzern behandelt wurde (er hat z.b. grosse Angst vor Fuessen die in seiner Naehe auftreten und beisst sofort zu, ohne das sie ihm nahe gekommen sind) Haben sie ihn getreten?!?!?
Anbinden oder in ein anderes Zimmer bringen (damit meine ich um Gottes Willen nicht staendig!!!!!), sobald wir Besuch haben ist nicht drin. Er bellt und heult solange bis er sich uebergibt. Ein Maulkorb hat dieselbe Auswirkung. Er schlaegt solage mit seinem Kopf umher, bis das Ding abgeht, er sich uebrgibt , oder sich irgendwo anhaut.....
Ich habe sogar (uber den Tierarzt) Beruhigungstabletten ausprobiert... aber ich will meinen Hund nicht benebelt irgendwo in der Ecke liegen sehen... Muss ja wirklich nich sein!ICH HABE ABER SO ANGST! Ich meine... es ist mein Hund! Er hat mich so lange durch mein Leben begleitet und mir soooooo oft geholfen!!!! Bin ich voreilig? Hysterisch? Was kann ich sonst noch tun? Ich bekomme hier auch kaum Unterstuezung, oder Kritik von jemandem.... Sei es Verwandte, Freunde Tierschutzvereine oder Aerzte
Uber jede Meinung (positiv oder negativ)bin ich dankbar!
Gruss Christina
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23. August 2008 um 02:50
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Sowas zu lesen ist Schön und traurig zu gleich.
Schön ist das auch jemd in Grichenland ein so großes Herz für Hunde hat. Sonst hör ich immer nur schlechtes. Schön ist das zwei Fellnasen bei dir ein warmes bett gefunden haben, auch wenn der zweite nicht geplant war

Traurig ist das es um deinen alten hund so schlecht steht. Sein Verhalten ist ja verständlich wenn auch unschön. Ob man da was gegen tun kann vermag ich leider nicht zu sagen.
:ua_solace:
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ZitatAlles anzeigen
Das Resultat war die Notaufnahme (Sonntag), es wurde genaeht und ich habe seitdem kaum noch Vertarauen zu meinem Hund.Nach 10 Jahren? Wie verlief das denn die letzten 10 Jahre?
Ich habe mich schon lange mit dem Gedanken vertraut gemacht, ihn irgendwann einschlaefern zu lassen. Jetzt aber ist es soweit............
Ok, nur um ganz sicher zu gehen, dass ich es nicht falsch verstehe. Du möchtest Deinen Hund jetzt auf Grund seines Verhaltens oder auf Grund des "Abbauens" einschläfern lassen? Vor allem, warum das: "Schon lange"?
Ich habe ihn kastrieren lassen, damit er ein bisschen ruhiger wird., habe ihn eigentlich recht gut erzogen und meiner Meinung nach auch ein grosses Vertrauen zu ihm aufgebaut.
Was nun? Grosses Vertrauen oder kaum Vertrauen? -
Um auf Deinen Titel kurz und bündig zu antworten:
JA, Du machst nicht nur einen Fehler, sondern anscheinend ziemlich viele. Leidtragender ist der Hund.Wenn ich sowas lese, werde ich traurig. Traurig, weil da jemand ist, der seinem Hund absolut nicht gerecht wird. Ein Hund, zu dem der Besitzer angeblich jahrelang ein perfektes Verhältnis hatte, wird nun als Übel angesehen, wo bereits seit langem darüber nachgedacht wird, ihn einzuschläfern.
Auf die Idee, dass der Hund sich nur wegen Deinem eigenen Fehlverhalten so verhält, kommst Du anscheinend nicht - schade!
1. Beispiel:
Wenn ich einen eifersüchtigen Rüden habe, nehme ich mir nicht noch einen zweiten Hund dazu. Ich habe in südlichen Ländern auch bereits Hunde "gefunden", die krank waren und dringend Hilfe brauchten. Aber ich habe diese Hunde nicht mitgenommen, sondern eine seriöse Tierschutzorga in Deutschland mit Kontakt zu einer Tierschutzorga vor Ort informiert, damit sich um das Tier gekümmert wird. Mein eigener, mit anderen unverträglicher Hund geht da definitiv vor!2. Beispiel:
"Die letzten 3-4 Jahre beisst er auch immer oefter. Dieses Jahr im Januar hat er mich bewusst (das war mein Eindruck) in mein Handgelenk gebissen. Ich wollte meinen Freund morgens wecken (Buck liebt ihn abgoettisch) und er hat mich nicht ins Schlafzimmer gelassen. Als ich dann einen Schritt nach vorne gemacht habe und mich gebueckt habe hat er sich in meiner Hand festgebissen und nicht mehr losgelassen."
Selbst schuld, sage ich da. In solch einer Situation darf ich nicht einfach weitergehen und mich dann noch bücken, sondern ich bleibe stehen und schicke den Hund aus dem Zimmer.3. Beispiel:
"Zwischendurch hat er schon oefter mal nach Verwandten und Freunden und auch mir geschnappt und auch oft feste gebissen. Jetzt kommt noch das "Sommererlebnis" dazu. Ich hatte ihn fuer 15 Tage bei meiner Tante gelassen. Sie kennt ihn von Geburt an und gehoert zu meinem engsten Familienkreis. Buck ist sehr sehr oft bei ihr, und bis jetzt gab es ausser seinen kleinen, regelmaessigen Aussetzern keine Probleme.
Dieses Mal aber ist er auf meine beiden Cousins und meinen Onkel regelrecht losgegangen."
Ebenfalls einzig und allein DEIN Fehler!!!
Wenn ich weiß, dass mein Hund bereits öfters geschnappt hat, gebe ich ihn nicht zu anderen Personen. Und sag mir nicht, das geht nicht. Ich habe so einen Hund und es geht. Es ist teilweise extrem schwierig, aber machbar.4. Beispiel:
"Ich habe mich schon lange mit dem Gedanken vertraut gemacht, ihn irgendwann einschlaefern zu lassen."
Glaubst Du wirklich, Dein Hund merkt das nicht?5. Beispiel:
"Anbinden oder in ein anderes Zimmer bringen (damit meine ich um Gottes Willen nicht staendig!!!!!), sobald wir Besuch haben ist nicht drin. Er bellt und heult solange bis er sich uebergibt. Ein Maulkorb hat dieselbe Auswirkung. Er schlaegt solage mit seinem Kopf umher, bis das Ding abgeht, er sich uebrgibt , oder sich irgendwo anhaut.....
Ich habe sogar (uber den Tierarzt) Beruhigungstabletten ausprobiert... aber ich will meinen Hund nicht benebelt irgendwo in der Ecke liegen sehen... Muss ja wirklich nich sein!"
Der wesentlich einfachere Weg wäre, sich mit Familie oder Freunden außerhalb der eigenen vier Wände zu treffen. Wenn man will, durchaus auch über einen längeren Zeitraum möglich.Vieles ist mit einem nicht ganz einfachen Hund möglich, aber eben nur, wenn einem der eigene Hund am Herzen liegt ... und ich bin ehrlich, nach dem Lesen Deines Textes glaube ich nicht, dass Dir wirklich (noch) etwas an diesem Tier liegt. Der arme Hund!
schlaubi
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@schlaubi:
ZitatBeide sind grundverschieden, aber gleichzeitig das beste was mir je "uber den Weg gelaufen ist"
Ich moechte sie nicht missen.......Liebe Gruesse, Christina
Das hat Christina im Vorstellungsthread geschrieben.
Von daher finde ich einige deiner Aussagen schon etwas, na sagen wir mal, daneben.
Meiner Meinung nach liebt sie diesen Hund und macht sich Sorgen.
Wieso glaubst du, macht sie sich die Mühe und schreibt hier?
Der einfachere Weg wäre doch, daß sie Buck einschläfern läßt, oder?Christina: Warst du mit Buck schon beim TA?
Vielleicht ist er nicht nur taub, sondern hat auch Schmerzen.
Oder er hat die Krankheit: http://www.volcatia.de/cockerwut/Conny
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Zitat
Um auf Deinen Titel kurz und bündig zu antworten:
JA, Du machst nicht nur einen Fehler, sondern anscheinend ziemlich viele. Leidtragender ist der Hund.Gott, wie überheblich. Wenn es ihr so egal wäre, wäre der Hund seit drei Jahren tot, und sie würde sich hier nicht so einen konstruktiven Beitrag (DEINEN) durchlesen müssen.
Wie gesagt. Es hilft nichts, Aussagen, wie" Du hättest vor zehn Jahren damit anfangen sollen, xy zu machen!" oder "Du hättest den Setter nicht dazu nehmen sollen!"
Das sind alles nur blöde Blubberblasen um seine eigene Aggressivität rauslassen zu können und hilft nicht im geringsten, an der jetzigen Situation irgend was zu ändern.
Solche Beiträge sind einfach nur dumm, nicht die Bohne einfühlsam, kontraproduktiv, und tragen dazu bei, dass Christina sich noch mehr Vorwürfe macht, als sie das sowieso schon tut.Ganz ehrlich? Dein Beitrag ist traurig!
Ein Beispiel, dass man viel gemeines Zeug schreiben kann, ohne auch nur ein Körnchen posiotive Veränderung hervor zu bringen...
Schade, eine gute Chance, gute Ratschläge zu geben, verpasst... -
@ Conny
„Das Beste, was mir über den Weg gelaufen ist“ und „das ich nicht müssen möchte und“ und „ich denke schon länger darüber nach, ihn einschläfern zu lassen“ passt für mich einfach nicht zusammen.
@ Martina
Na zum Glück ist Dein Angriff auf mich für die Threaderöffnerin ein konstruktiverer Beitrag als meiner.Aber ich überlasse ab sofort gerne den "Fachleuten" das Wort.
schlaubi
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Zitat
@ Conny
„Das Beste, was mir über den Weg gelaufen ist“ und „das ich nicht müssen möchte und“ und „ich denke schon länger darüber nach, ihn einschläfern zu lassen“ passt für mich einfach nicht zusammen.
@ Martina
Na zum Glück ist Dein Angriff auf mich für die Threaderöffnerin ein konstruktiverer Beitrag als meiner.Aber ich überlasse ab sofort gerne den "Fachleuten" das Wort.
schlaubi
ich arbeite daran...
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Hallo,
Mein erster Weg ginge auch zum Tierarzt. Schmerzen sind schrecklich! Und vielleicht hat Dein Schatz welche? Lass ihn durchchecken. Cockerwut ist hier auch schon gefallen. Alles Möglichkeiten, die ich ins Auge fassen würde.
Das ein Hund schnappt kann aus Unsicherheit, weil er Blind und taub (oder fast) ist sein,das ist auch nicht unüblich. Daran muss man sehr arbeiten. Ihr müsst eine ganz andere Art der Kommunikation aufbauen. Vielleicht eine Pfeife (wenn er noch ein bisschen hört) als Signal, dass er angefasst wird. Solche Kleinigkeiten können helfen.
Und ich würde ihn an einen Maulkorb gewöhnen. Man kann jeden Hund dazu bringen einen Maulkorb toll zu finden. Auch wenn die Gewöhnung einige Zeit dauert.
Hier ist ein sehr toller Link dazu=
http://www.tierschutz-tvt.de/maulkorb.pdfGanz wichtig ist auch den richtigen Maulkorb auszusuchen. Der Hund soll sich ja damit wohlfühlen. Hier werden die verschiedenen Möglichkeiten mal genauer unter die Lupe genommen=
http://www.vet-doktor.de/DRUMHERUM/Maulkorb/maulkorb.htmlViel Erfolg - und gib Deinen Schatz noch nicht auf!
Liebe Grüße
Dana und Wauzis -
Zitat
Ich lebe in Griechenland (nicht gerade dem tierfreundlichsten Land!) und habe 2 Hunde.
Meinen ersten habe ich "gebraucht" bekommen (Buck einen Cockerspaniel). Er sollte eigentlich fuer die Jagd eingesetzt werden, war aber selber "Tierschuetzer" (er hat die Beute in Sicherheit gebracht, oder vergraben...) und kam so ueber Bekannte zu mir.
Wir sind schon seit ueber 10 Jahren zusammen und hatten ein perfektes Verhaeltnis.. Er war zwar immer ein wenig eigensinnig und ungehorsam, aber letztendlich konnte ich ihn doch immer in Schach halten.
Wie alt war Buck, als Du ihn bekommen hast?ZitatSeit letztem Jahr habe ich einen zweiten Hund. Auch einen Rueden (einen English Setter mit Namen Odysseus). Ich habe ihn vor meiner Haustuer gefunden.
Da ich aber selber einen eifersuechtigen Rueden zu Hause hatte, wollte ich diesen nicht auch noch behalten. Aber versucht mal hier in GR eine Hund loszuwerden, so perfekt er auch ist!!!!!!!!!
So kam es, das wir ihn liebgewonnen und behalten haben (wir haben monatelang ueber den Tierschutzverein, Plakate, Freunde und Verwandte und internet nach neuen Besitzern gesucht)Die letzten 3 Jahre hat Buck, mein "Alter" aber auch sehr abgebaut. Er sieht nicht mehr gut, hoert mittlerweile gar nichts mehr und ist trotzt Diaet sehr dick geworden.
Also, wenn ich das richtig verstanden habe, ging es Buck schon schlechter, bevor Ihr Oddysseus dazu genommen habt, richtig?
Falls Du das noch nicht gemacht hast, würde ich ihn (Buck) sehr sehr sehr gründlich tierärztlich durchckecken lassen. Es ist für einen Hund ja eh’ nicht ganz einfach mit zweifacher Behinderung (taub, blind) fertig zu werden. Vielleicht hat er noch weitere Beschwerden. Spontan fällt mir bei Dick werden die Schilddrüse ein, aber natürlich gibt es da noch viel mehr Krankheiten, die in frage kommen. Was bekommt er denn zu fressen? Vielleicht besteht ja die Möglichkeit, dass Du ihn auf ein anderes Futter umstellen kannst, das er besser verträgt?ZitatDie letzten 3-4 Jahre beisst er auch immer oefter. Dieses Jahr im Januar hat er mich bewusst (das war mein Eindruck) in mein Handgelenk gebissen.
Der Biss während der Narkose war sicherlich nur ein Reflex. Bei den anderen Bissen wird eine Rolle spielen, das vermutest Du selber ja auch schon, dass er einfach bestimmte Dinge nicht mehr wahrnehmen kann und er sich dann erschreckt, oder er Angst hat, dass er nicht verstanden wird. Es gibt inzwischen viel gute Literatur zum Thema Körpersprache des Hundes – die kann man sich über Internet bestimmt auch nach Griechenland bestellen. Wenn Du magst, empfehle ich Dir gerne einige Bücher, auch dazu, wie man am Besten damit umgeht!
Hier in Deutschland gibt es auch tolle Seminare zum Thema, aber ich fürchte, es wird Dir nicht möglich sein, daran teil zu nehmen??ZitatIch habe ihn kastrieren lassen, damit er ein bisschen ruhiger wird., habe ihn eigentlich recht gut erzogen und meiner Meinung nach auch ein grosses Vertrauen zu ihm aufgebaut.
Manchmal habe ich das Gefuehl, dass er als Welpe sehr schlecht von seinen Besitzern behandelt wurde (er hat z.b. grosse Angst vor Fuessen die in seiner Naehe auftreten und beisst sofort zu, ohne das sie ihm nahe gekommen sind) Haben sie ihn getreten?!?!?
Mach Dir da nicht allzu viele Gedanken. Wenn es so war, ist das doof, aber leider ohne Zeitmaschine nicht mehr zu ändern (meine ist gerade in Reparatur…)ZitatAnbinden oder in ein anderes Zimmer bringen (damit meine ich um Gottes Willen nicht staendig!!!!!), sobald wir Besuch haben ist nicht drin. Er bellt und heult solange bis er sich uebergibt. Ein Maulkorb hat dieselbe Auswirkung. Er schlaegt solage mit seinem Kopf umher, bis das Ding abgeht, er sich uebrgibt , oder sich irgendwo anhaut.....
Ich denke schon, dass das eine gute Lösungsmöglichkeit wäre, besonders wenn er lernen könnte, den Maulkorb zu akkzeptieren, denn dann könnte er ja weiterhin überall dabei sein.
Andererseits ist es aber vielleicht auch gar nicht so schlecht, ihm einen Platz zu geben, an dem er sich sicher fühlt und an dem er weiß, dass ihm dort nichts passieren wird.
Beides kann man üben. Und ich würde an Deiner Stelle sofort damit anfangen. Weil ich diesen Beitrag nicht zu klumpen will, beschreibe ich, wie man das jeweils macht in einem anderen (also etwas Gedult – kann auch etwas länger dauern, weil das ein umfangreiches Programm ist, und ich eigentlich erst noch mit meinem Vierbeiner raus muss…ZitatIch habe sogar (uber den Tierarzt) Beruhigungstabletten ausprobiert... aber ich will meinen Hund nicht benebelt irgendwo in der Ecke liegen sehen... Muss ja wirklich nich sein!
Frag Deinen Tierarzt, ob er Dir einen DAP Zerstäuber besorgen kann. DAP ist ein Pheromon, dass beruhigend auf Hunde wirkt. Es gibt es als Zerstäuber, den man in eine Steckdose steckt und der dann ca. 6 Wochen lang das Pheromon freigibt. Es gibt es aber auch als Spray, dass man auf die Decke des Hundes, auf ein Halstuch das er trägt, etc. aufsprühen kann und es gibt es sogar als Halsband.
Ausserdem würde ich es mit Rescue-Tropfen versuchen. Rescue-Tropfen sind Bachblütten-Essenzen, die ebenfalls eine Entspannung des Hundes bewirken können (google mal…)ZitatICH HABE ABER SO ANGST! Ich meine... es ist mein Hund! Er hat mich so lange durch mein Leben begleitet und mir soooooo oft geholfen!!!! Bin ich voreilig? Hysterisch? Was kann ich sonst noch tun? Ich bekomme hier auch kaum Unterstuezung, oder Kritik von jemandem.... Sei es Verwandte, Freunde Tierschutzvereine oder Aerzte
Du kannst nicht hysterisch sein, du suchst seit drei Jahren (oder akut, seit einem Jahr) eine gute Lösung für Eure Situation und ohne Unterstützung ist das sehr sehr schwer.
Wenn Du vor Ort keine Unterstützung findest, kannst Du aber wo anders danach suchen! z.B. hier.
Schau auch mal bei http://www.tier.tv rein – das ist ein digitaler Fernsehsender, denn man glaube ich über Satellit auch in Griechenland empfangen kann. Falls nicht, schaust Du auf die Internetseite – dort sind die Sendezeiten der Sendung „doc & Co. aufgeführt bei denen Fachleute Ratschläge zum Thema Gesundheit und Verhaltensproblemen geben. Man kann da Anrufen und sein konkretes Problem schildern und bekommt dann Hinweise, z.B. wonach der Tierarzt noch mal besonders untersuchen soll, oder was man wie trainiert, oder wo und wie man weitere Hilfe bekommen kann. Die können natürlich, wie wir ja auch nicht, Ferndiagnosen stellen, haben aber oft gute Hinweise dazu, auf welche Krankheiten man noch untersuchen soll, wen Symptome xy vom Halter beschrieben werden.
In Deutschland gibt es auch Hundeschulen, bei denen Man „edog“-Kurse, das heißt interaktive Kurse über das Internet machen kann – die Trainer senden einem da nicht einfach Sachen zu, die amn alleine für sich abarbeitet, sondern stehen auch persönlich im Kontakt und helfen bei Fragen und Problemen gerne weiter (schau unter http://www.cumcane.de)Als aller erstes musst Du aber überlegen, wie Ihr den Alltag so organisieren könnt, dass Buck gar nicht mehr in Situationen gerät, in denen er beißen kann.
Schreib Dir möglichst genau auf, in welchen Situationen Buck gebissen hat, und wie es evtl. möglich wäre, diese Situationen zukünftig zu vermeiden.
Versucht auch für jede Möglichkeit genau zu analysieren, was genau der Auslöse-Reiz war, der den Biss ausgelöst hat. Sehr oft ist das nicht nur einer, sondern mehrere, die gleichzeitig auftreten. Z.B. ein Hund, der nur knurren würde, wenn ihm jemand zu nahe käme, und der Angst vor Gewitter hat und der außerdem noch Ressourcen wie seinen Kauknochen verteidigt, würde wohl beißen, wenn ihm während eines Gewitters ein Mensch zu nahe kommt, wenn er gerade einen Kauknochen zernagt, ups!Vielleicht ist es möglich, dass er nachts an einem Ort ist, an dem er Dir morgens nicht in die Quere kommen kann. Richtet ihm einen Platz ein, den er als höchst angenehm empfindet. Hunde liegen gerne in was Höhlenartigem – und je nach Vorliebe weich oder lieber auf Hartem Untergrund – da sollte kein Durchgangsverkehr sein, er sollte dort niemals gestört werden und dort sollten ihm nur angenehme Dinge widerfahren.
Links zum Thema Maulkorb Gewöhnung hast Du ja jetzt schon bekommen – und andere Lese-Tipps kommen bestimmt auch noch.z.B. kannst Du über die Suchfunktion nach dem „konditioniertem Entspannungssignal“, nach „systematischer Desensibilisierung“ und nach „klassischer Gegenkonditionierung“ suchen – da gibt es viele Beiträge, die für ähnliche (oder auch ganz andere Fälle) beschreiben, wie man diese Traingsmöglichkeiten anwendet – das system dabei ist immer gleich aber man kann den Lösungsweg individuell an den Hund anpassen. Wenn Du ein konkretes „Ding“ hast, von dem Du weißt, dass er darauf reagiert, kannst Du das kurz beschreiben und wir versuchen, Dir dazu Lösungswege aufzuzeigen.
Am wichtigsten ist, dass Buck jetzt so wenig wie möglich seinen „Auslösereizen“ ausgesetzt wird, denn Du kennst seinen bevorzugten Lösungsweg – beissen – dsaher ist es wichtig, dass Du diese Auslösereize genau analysierst…
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