Starker Jagdtrieb - Tipps dagegen
-
-
Hi,
es geht um meinen gerade einjährigen Frensch-Bulldog-Beagle-Mix Champ. Er hat eine sehr große Macke die leider von Woche zu Woche schlimmer wird - er jagd (der Beagle komtm da stark durch).
Alles fing damit an das er Vögeln hinter her rannte selbst wenn diese hoch oben am Himmel flogen. Er blieb dabei aber immer in Sichtweite und ich ließ ihn weil ich es für ein Spielchen eines Welpen hielt. Mein jetzt fast 11 jähriger Schäferhundmix Rocky machte dies auch als Welpe und ließ es irgendwann von alleine weil es ja keine Erfolgserlebnise gibt.
Dann fing Champ an auch mal außer Sichtweite zu rennen wenn er ein Reh oder einen Hasen sah. Er war aber immer nur wenige Sekunden weg und ich versuchte ihn da schon mit Ablenkung, Bindung festigen, noch mehr "Komm" trainieren usw. davon abzubringen. Leider erfolglos

Seit einigen Wochen nun ist es so schlimm das er gezielt nach Fährten sucht und auch wegrennt wenn kein Tier direkt zu sehen ist. Und das nicht nur ab und an mal sondern bei jeder Runde sobald er von der Leine los ist und wir uns Wäldlichen Gegenden nähern. Er kommt zwar immer wieder aber bleibt inzwischen bis zu 20 Minuten verschwunden was natürlich so nicht geht und weshalb er fast nurnoch an der Leine ist. Bei uns im Feld sind zu viele Weiden mit Vieh mit welchem er spielen möchte so das ich ihn angeleint lassen muss und im Wald geht nichts mehr.
Da ich ihn schon mehrfach direkt in der Nähe von Rehen mit Kitzen und auch Pferden und Kühen gesehen habe weiß ich das er nicht vor hat den Tieren etwas zu tun und stehenbleibt wenn die Tiere nicht flüchten aber sein Trieb schnelle Dinge zu verfolgen wird immer stärker. Zum Glück läßt er Radfahrer, Jogger und Co in Ruhe.
In diesen Situationen bin ich komplett abgeschrieben und weder rufen, noch Spielzeug oder Leckerchen interessieren ihn dann mehr. Auch in eine andere Richtung laufen oder mich verstecken habe ich schon versucht aber das bekommt er nichtmal mit und am Ende bin ich ja doch immer wieder da so das er eigentlich nichts zu befürchten hat. Wenn er wieder kommt lobe ich ihn ganz doll und spiele dann mit ihm oder gebe ihm Leckerchen aber er rennt trotzdem immer wieder weg.Da auch Rocky früher so ähnlich war und ich ihn Jahrelang 90% der Zeit an der Leine führen musste habe ich nun natürlich Angst das es Champ so ähnlich ergeht.
Ich weiß in diesem Punkt aber einfach nicht mehr weiter und habe schon vieles versucht. Wir üben täglich die Grundkommandos und ich bin auch immer konsequent. Auch sämtliche Jagdspiele wie Bällchen und Stöckchen holen haben lassen wir seit dem ich seinen Jagdtrieb entdeckte. So lange keine Ablenkung da ist hört er super und versteht auch sehr schnell was von ihm verlangt wird aber wehe er riecht Wild auch nur oder sieht irgendwann in hunderten Meter entfernung - weg ist er.
Ich versuche die Spaziergänge so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten und gehe viel mit meinen beiden zu Bächen oder Teichen und nutze jeden Baumstamm für Balancier- und Springspiele. Desweiteren lasse ich sie ungestört buddeln wenn sie das wollen und übe auch draußen immer wieder sämliche Komandos in wechselnden Umgebungen.Ich bin eigentlich sehr stolz auf meinen kleinen da er schon sehr viel geleistet hat seit wir ihn haben. Er fährt freiwillig Auto wovor er am Anfang ja panische Angst hatte und er bleibt nun endlich gelassen alleine. Er hat unzählige Kommandos gelernt und macht täglich fortschritte. Wenn nur dieses eine Problem nicht wäre :kopfwand:
Vielleicht kennt ja jemand von euch noch einen Tipp der ihm ein Leben an der Leine erspart, ich bin ratlos

Gruß
Saskia -
8. August 2008 um 15:15
schau mal hier:
Starker Jagdtrieb - Tipps dagegen - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
Hallöchen!
Bin zwar kein Profi, aber vielleicht hilft Dir das hier schonmal ein bissel weiter!
https://www.dogforum.de/viewtopic.php?…hlight=antijagd
Zur Ermutigung:
https://www.dogforum.de/viewtopic.php?…ntijagd&start=0
Und vielleicht auch das hier:
https://www.dogforum.de/fpost7107347.html#7107347
Gehst Du denn mit Deinem Hund in eine Hundeschule? Einige Schulen bieten extra "Anti-Jagd-Training" an! Darüber gibt es auch einige Bücher!
Vielleicht melden sich hier ja noch einige die sich besser auskennen, aber so hast erstmal was zum lesen!
LG, Sönnchen
-
Hallo Saskia,
als Erstes stelle ich mal einen Link ein, der für Dich sicherlich sehr interessant ist.
Diese Probleme hatten wir anfangs mit unserem "Borderländer" auch und ich machte ein Antijagdtraining.
Abrufen üben, Platz/Sitz auf Entfrernung, Vorstehen belohnen und Impulskontrolle. Das sind die Eckpunkte, die für mich sehr wichtig waren.
Ich denke, Du bekommst das mit viel Konsequenz hin.
Von Pia Gröning gibt es ein buch zum Thema Antijagdtraining
-
Hi,
danke für die vielen Links. Habe sie mir alle durchgelesen und es war auch das eine oder andere dabei was ich noch nicht ausprobiert habe.
Was mich etwas verwirrt ist die Dummyarbeit als Ausgleich. Die einen sagen man solle alles was mit jagen zu tun hat unterbinden und dann kann man andereseits aber wohl auch Erfolge erziehlen wenn man den Hund gezielt jagen oder apportieren läßt :irre:
Wie finde ich den nun heraus was der richtige Weg für meinen Hund ist? Wenn er erst etwas gelernt hat und ich dann merke es brint nichts wird es wohl sehr schwer ihn wieder um zu konditionieren.Desweiteren sind die Rassen in ihm auch nicht gerade förderlich für einen sicheren Gehorsam generell. In der Wohnung und draußen, wenn ihn gerade nichts ablenkt, kann er sich wunderbar auf mich konzentrieren, was aber auch nur mit Leckerchen klappt. Aber sobald ihn was ablenkt oder einfach die Lust verliert ist es aus. Dann sind ihm Leckechen egal und verbales Lob scheint ihn eh nie so besonders zu ineteressieren. Von meinem großen und auch den Hunden davor kenne ich das so, dass sie wedeln oder anders zeigen das sie sich freuen wenn sie gelobt werden. Champ schaut mich höchstens mal an oder ignoreirt das Lob völlig und wendet sich lieber wieder anderen Dingen zu. Er hat einfach einen unheimlichen Dickschädel und ist wenig bereit dazu mit mir ihm Team etwas zu machen außer spielen aber dann eben auch nur so lange er will. Ich weiß natürlich das er damit versucht mir auf der Nase umher zu tanzen und sein eigenes Ding durch zu ziehen und versuche immer wieder mich spannend zu machen und den Gehorsam zu verbessern aber so wie ich es von anderen Hunden gewohnt bin klappt es bei ihm auf keinen Fall.
Es ist halt auch mit vielen Übungen leider nicht ganz einfach durch meinen zweiten Hund. Schleppleine würde gehen und dadurch das er ja fast nurnoch an der langen Leine ist üben wir ja quasi schonmal ein bisschen. Ich versuche immer ihn verbal zu lenken und so wenig wie möglich die Leine zu nutzen um ans Ziel zu kommen aber z.B. Dinge wie richtiges jagdliches Trainig und auch richtige Dummyarbeit sind halt sehr schwer wenn man noch einen zweiten Hund dabei hat.
Zu der Frage nach der Hundeschule:
Nein, wir besuchen keine da es hier leider keine gute Hundeschule gibt.
Ich gehe fast jeden Abend mit einigen HH aus dem Ort spazieren und die haben schon alle Hundeschulen hier durch und leider nichts gutes zu berichten.Gruß
Saskia -
Hi Saskia.
Ich kann Conny nur zustimmen.Ansonsten zu deinen weiteren Fragen:
ZitatWas mich etwas verwirrt ist die Dummyarbeit als Ausgleich. Die einen sagen man solle alles was mit jagen zu tun hat unterbinden und dann kann man andereseits aber wohl auch Erfolge erziehlen wenn man den Hund gezielt jagen oder apportieren läßt
Das ist ganz einfach, man kann den Trieb NICHT unterdrücken. Und man sollte es auch nicht. Das funktioniert nicht.
Das kann zu einem Triebstau führen und irgendwann bricht es unkontrolliert aus dem Hund heraus und der Hund ist SO abgelenkt und auf die "Beute" fixiert das du gar nicht an ihn rankommen kannst. Adrenalin tut da sein übriges
Deswegen sollte man den Trieb kontrolliert zulassen und lenken.
Heißt z.B. mit der Dummyarbeit z.B. Futterbeutel, kann man den Trieb des Hundes kontrolliert, als in dem Rahmen den du deinem Hund gibst, zulassen.
Es kann keinen Triebstau geben und dein Hund ist kontrollierbarer.
2. Arbeitet man mit dem Dummy auch an der Impulskontrolle oder auch Steadyness genannt.
Das bedeutet der Hund lernt in kleinen Schritten das es sich LOHNT wenn er ruhig und cool liegen bleibt während die "Beute" (hier dann die Ersatzbeute) sich erst langsam und dann rasch und ruckartig entfernt.
Das ganze muss allerdings in ganz kleinen schritten aufgebaut werden damit man dem Hund die Chance gibt es auch zu schaffen!
Denn das ist eine wirklich HOHE Anforderunga nd en Hund!Die Dummyarbeit FÖRDERT also den Jagdtrieb nur in eine Richtung und zwar in die gewünschte. Nichts anderes tun Jäger. Denn ein Jagdhund der unkontrolliert hervorprescht, hetzt und jagt ist absolut unerwünscht und unbrauchbar für die Arbeit, denn er hat eine bestimmte Aufgabe in der Jagdarbeit.
Der Hund wird also auf diese Art Arbeit trainiert und vorbereitet und darf seinen Trieb genau SO zulassen.Wird der Trieb regelmäßig rausgelassen und kontrolliert zugelassen ist also kein triebstau vorhanden und der Hund ist wesentlich lockerer und zugänglicher in den Situationen weil er per se schonmal nicht so angespannt ist - er kriegt ja was er will und vorallem auch BRAUCHT!
Im weiteren ist es natürlich so das man durch das gezielte Training auch viel erreichen kann. Der Hund lernt sich selbst zu kontrollieren udnd as es POSITIV ist und er seinen Erfolg anders bekommt, wenn er sich beherrscht. Bedeutet auch wieder das der Hund ansprechbarer ist in diesen Situationen. Das Training ist langwierig weil es auch eine erhöhte Anforderung ist!Desweiteren wollte ich noch mitteilen das dein Hund dir NICHT auf der nase herumtanzt. Du bist einfach nicht interessant genug!
Dein Hund hatte alleine dadurch das du ihn hast amchen lassen Erfolgserlebnisse gehabt.
Alleine das hetzen und der Positive Stress fördert die Adrenalinausschüttung und macht vorallem auch Glückshormone frei.
Er belohnt sich alleine mit dem hetzen selbst.
In der Dumymarbeit kann man z.B. auch mit der Reizangel oder einer einfachen Leine am Dummy ähnliche Voraussetzungen schaffen. Er wird damit z.B. (oder mit nem geworfenen Dummy) belohnt oder mit dem hetzen SEINER Beute, allerdings unter den GESTELLTEN Bedingungen.
Heißt z.B. ein Bleib BIS du ihn losschickst und er darf!Dein Hund tanzt dir nicht auf der Nase herum weil er gar nicht anders kann. Du und deine Motivation seid NICHT besser als das was er dort kriegt bzw. sich eben selbst holt.
Das bedeutet das gerade durch seine Selbstbelohnung und die Erxtreme Ablenkung (die min. doppelt so stark ist wie andere Ablenkungen) deinen Hund komplett einnehmen.
Alle Sinne konzentrieren sich NUR darauf. Der Hund ist kaum ansprechbar, oft agr nicht, weil er sich NUR darauf konzentriert. Deine Stimme ist nur im Hintergrund zu hören und verschmilzt mit normalen Alltagsgeräuschen.
Deswegen funktionieren pfeifen als Supersignal auch so gut, weil die Hunde dieses Signal von den Alltagsrundrumgeräuschen besser Wahrnehmen können als ne Stimme oder ein oft viel zu leiser Mundpfiff.Den Hund trifft in diesen Situationen überhaupt keine Schuld, er tut was für ihn richtig und wichtig ist und das bist in diesen Situationen nicht du!
Ich selbst führe Russell Terrier von deinen einer einen extremen Jagdtrieb hat. Auch er ist recht schwer händelbar. Durch das Antiajgdtraining und kontrolliertes Arbeiten an diesen Problemzonen (die genannten von Conny) haben wir das "Problem" gut im Griff.
was ihn allerdings immernoch aus der Fassung bringt sind rennende Katzen*gg*Das ist RICHTIG viel Arbeit und bedarf einiger Tricks und ein bissel was an Wissen und Handlungsrepertoire dann klappt das.
Ein Trick ist z.B. das man den Stresslevel der "versuchung" SOWEIT runterfährt das der Hund es überstehen KANN.
Und das dann übt und ganz ganz langsam die Bedingungen erschwert.
Ein weiterer das man mit mehr Belohnungen arbeitet als Lob und nen normales leckerchen.
Es kann helfen SUPERleckerchen einzusetzen. Es kann helfen das normale Futter erarbeiten zu lassen (Hund ist hungriger und wird infolgedessen etwas ansprechbarer für solche Dinge).
Es kann helfen das Lieblingsspielzeug selten werden zu lassen und dann einzusetzen. Es kann helfen die Belohnung in der sache selbst zu geben. Ein schönes Sitz und ein Blick zu dir und er wird abgeleint in den Freilauf oder wenn er aus dem Spiel mit anderen Hunden herausgerufen wird, darf er danach sofort wieder hinein flitzen.
Es kanna uch in form des Dummy/Futterbeutels erfolgen - der wird bei uns SUPER angenommen als Belohnung und fliegt schonmal in die andere Richtung bei nem schnellen HIER!Ansonsten noch der Tip, geh alleine bzw. einzeln Gassi mit den Hunden. Du kannst dich besser konzentrieren und besser trainieren, genau an solchen Problemzonen.
das hilft häufig. dafür geht man dann vielleicht nicht 2 std. sondern mit jedem ne Stunde. kann aber jedem hund mehr zeit und intensive Aufmerksamkeit und Kopfarbeit zu kommen lassen was effektiver ist als 2 std. zu gehen und ab und an ne Übung einzuschieben für beide.
Nur ein tip.Nina
- Vor einem Moment
- Anzeige
Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
-
@ Scherbenstern
Vielen Dank für deinen Beitrag. Ich finde ihn extrem hilfreich und habe mich entschieden es mal mit der Dummyarbeit und mit dem Futterbeutel zu versuschen.
Deine Aussagen über den Jagdtireb den man nicht unterdrücken kann macht für mich Sinn und denke genauso wird es wohl auch sein.Ich hoffe nur das mir bei den Übungen den Jagdtrieb zu kontrollieren nicht wieder die Bulldogge in Champ in die Quere kommt die ihren Sturkopf durchsetzen will.
Um mit den beiden wenigstens eine Runde am Tag getrennt zu gehen habe ich mir schon etwas überlegt. Da unser großer ja schon sehr alt ist und mit einer großen Runde am morgen sehr gut klar kommt und an sonsten noch kleine Runde geht werde ich nachmittags nun immer mit Champ eine Übungsrunde machen und danach den großen abholen und nochmal kurz mit beiden gehen.
Wir wohnen direkt am Feld so das ich sehr schnell in spannende Umgebungen und neben Viehweiden komme bei denen ich dann, wenns etwas sitzt, auch unter Ablenkung üben kann. Denn auch Vieherden werden ja leider nicht von Champ verschont wobei er generell bei allen Tieren nie vor hat sie zu töten sondern irgendwie sieht es mehr danach aus das er mit allem spielen will.Gruß
Saskia -
Ich mache auch Dummytraining deswegen und der Nutzen bezüglich des Jadgtriebes ist mir erst jetzt wirklich bewusst geworden.
Es funktioniert.
Man braucht Geduld und muss gaaaaaaaaaaaaaaaaaanz klein anfangen, Monate lang haben wir "nix spektakuläres" mit dem Dummy gemacht... so hätte es jednefalls für AUßenstehende ausgesehen.
Aber die Erfolge lassen sich nun so langsam verzeichnen.
Kleine Erfolge, aber wichtige.
Impulskontrolle (ich kann etwas wegwerfen, so richtig mit Ausholen, ohne dass sie aufspringt) und sie ist zum ersten Mal während einer "Jagd" zumir zurückgekommen, als ich sie rief.Ich kan nur unterschreiben, was Scherbenstern diesbezüglich geschrieben hat.
Viel Erfolg euch beiden.
Das schafft ihr scon und lass ab von der rassespezifischen kategorisierung des Verhaltens deines Hundes ... er ist Champ und das in erster Linie. Beobachte ihn als Individuum und trainiere mit ihm als Individuum... dann schafft ihr das ganz ganz sicher!!! -
Hi,
vielen dank fürs Mut zureden und die tollen Tipps.
Ich habe gestern nachmittag gleich das erste mal so richtig mit Champ etwa 15 Minuten mit dem Futterbeutel an der Schleppleine trainiert und ich bin wiedermal begeistert wie schnell er lernt und versteht wenn ich etwas spannend für ihn mache.
Er sollte sich bei dem Training neben mich hinsetzen und ich warf den Beutel etwa 2m. Erst auf Kommando sollter dann zu dem Beutel, ihn mir vor die Füße legen und sich dann hinsetzen um darauf zu warten etwas aus dem Beutel zu bekommen.
Er hat nach wenigen malen Werfen und ihn festhalten gleich kapiert das er nicht gleich losrennen soll sondern auf mein Kommando zu warten hat. Das herbringen klappte auch sehr gut da er dies schon kannte als ich am Anfang mit ihm noch normal mit dem Bällchen gespielt habe.
Und hinsetzen bevor es was zu fressen gibt kennt er auch schon weil ich draußen ja immer Leckerchen dabei habe für die er sich setzen muss da er sonst immer an einem hochspringen möchte. Desweiteren kennt er das auch vom normeln Fressen her schon. Da muss er sich auch hinsetzen bis ich den Napf abgestellt habe und ihm das Kommando zum fressen gebe.Ich bin also schon nach einer Übungseinheit wieder ziemlich positiv eingestellt. Natürlich liegt ein langer weg vor uns bis er dadurch und durch weitere Übungen das jagen läßt aber der Beginn hat mich schonmal ziemlich ermutigt.
Selbst als ich ihn nach dem training losschickte damit er ganz normal schnüffeln und spazieren gehen kann wich er mir kaum von der Seite und wartete ständig auf weitere Aktionen von mir. Es war richtig schön zu sehen wie er mich endlich mal so richtig beachtete.
Danach bin ich mit meinem großen eine Runde gegangen und habe mich doch entscheiden Champ für diese Zeit Zuhause zu lassen damit auch Rocky mich mal ganz für sich alleine hat. Er ist ein alter Hase was das apportieren von Dingen angeht nur kannte er den Futterbeutel bis gestern nicht. Und so richtig angetan bin ich bei ihm davon auch nicht da er leider extrem auf dem Beutel rumkaut während er damit auf dem Weg zu mir ist und dann nurnoch Paniermehlt in dem Beutel ist statt Futterbröckchen
Desweiteren ist ihm das Futter dadrin völlig egal - ihm geht es einfach darum das ich möglichst schnell das Ding wiede wegwerfe
Was ich nie gedacht hätte ist das ich bei ihm wohl wesentlich länger brauchen werde bis er verstanden hat das er erst sitzen bleiben muss und nicht sofort hinter dem Beutel herrennen darf. Wir haben den Beutel dann zwar später durch ein Stöckchen ersetzt und ab sofort werde ich einen Kong bei ihm mitnehmen aber da ist es ja das selbe. Er kennt es aber auch so nicht da ich seit über 10 jetzt immer alles einfach nur geworfen habe und er sofort hinter her durfte. Er ist auch viel verrückter nach solchen Spielen wie Champ und wird extrem hibbelig sobald ich nur einen Stock oder einen Kong in die Hand nehme. Dann vergisst er leider die meißten seiner sonst super sitzenden Grundkommandos.
Aber auch hier arbeiten wir dran wobei ich mit Rocky im Alltag eigentlich keine Probleme habe da er alleine altersbeding das jagen gelassen hat und sonst schon immer gut gehorchte. Allerdings war es auch hier sehr schön zu sehen wie sehr er sich auf mich konzentrieren kann und mich fordert etwas mit ihm zu machen. Sowas haben wir in den Jahren zusammen zwar natürlich schon gemacht aber richtig regelmäßig gab es Übungen nie sondern immer nur nach Lust und Laune. Ich denke auch ihm wird ein regelmäßiges Trainig und viel geitige Arbeit gut tun.Gruß
Saskia -
:2thumbs:
Das klingt doch schonmal super... Missy hat das nicht ganz so schnell begriffen mit dem Futterdummy^^
Aber ich denke, da lag es auch eher an mir... ich war total aufgeregt.
Freut mich zu hören, dass es euch Spaß gemacht hat und dass du das Gefühl hast, dass es sinnvoll ist, es regelmäßig in euer Leben zu integrieren.
Als Anreiz... wir trainieren drei Monate und es klappt grad ganz gut, den Dummy richtig weit zu werfen, während sie liegen bleibt. Sie kommt auch auf Kommando erst zu mir (Dreicksstellung... Punkt 1 Hund, Punkt 2 Dummy, Punkt 3 ich), legt sich hin und darf dann den Dummy suchen.
Mein nächster Schritt wäre, ca 10 Meter weit weg zu gehen und ihr den Dummy entgegen zu werfen.
Und dass sie erst zu mir kommen, also am Dummy vorbeigehen muss und ihn dann erst suchen darf... aber ich glaub, dafür muss ich die Schlepp wirder rauskramen^^Ich kann wirklich jetzt schon sagen, dass sie sich aus brenzlichen Situationen abrufen lässt. Nicht perfekt, bei weitem nicht, aber sie reagiert.
Unsere Bindung ist daduch auch stärker geworden... sie konzentriert sich einfach mehr auf mich und ich lerne sie immer besser einschätzen.Ich wünsche euch, dass ihr drei eurer Kreativität freien Lauf lassen könnt und das bewusste Zusammen-arbeiten genießt...
Und nicht aufgeben, wenns mal plötzlich nicht mehr klappt.. sone Tage gibts auch mal^^
-
Hi,
wir haben nun fast täglich fleißig geübt und ich bin schon jetzt begeistert von den Fortschritten die mein kleiner macht.
Zumindest so lange wir üben hat er kein Auge mehr für Vögel die er ja sonst auch liebend gerne jagte. Ich denke bei einem Hasen oder Reh sähe das noch anders aus aber ich finde es schonmal super das er Vögel ignoriert so lange ich mich mit ihm beschäftige. Soll er einfach nur spazieren gehen jagt er sie leider wieder aber läßt sich abrufen und dann machen wir gleich wieder andere Übungen damit er lernt das ich viel spannender bin. Klappt auch recht gut.
Den Futetrbeutel werfe ich inzwischen etwa 15m weit und er warten auf das Kommando ihn zu holen und kommt dann auf dem direkten Weg zuverlässig zu mir. Bin ganz stolz auf ihn wie gut und schnell das klappt :liebhab:
Außerdem sind wir ein ganzen Stück weiter mit dem Kommando "Bleib". Das versuche ich schon seit April in ihn zu bekommen aber ich konnte nie weiter als einen Meter gehen ohne das er sofort nachkam. Da er auch noch starke Probleme mit dem alleine bleiben Daheim hat war mir schon klar das dies nicht gleich klappen wird. Ich denke aber sein Vertrauen zu mir hat sich gefestigt seit wir so viel üben und auf einmal klappt es sehr gut. Bis zu 10m kann ich jetzt weggehen und er warten bis ich ihn rufe oder zu ihm zurück komme. Das wechselt immer mal, er soll beide Möglichkeiten kennen. Besonders zu helfen scheint es ihm wenn mein großer neben ihm sitzen bleiben muss. Dann fällt es ihm nicht so schwer als wenn er aleine auf mich warten muss.Und wir sind ja noch dabei ein Superkommando einzuüben welches wohl auch schon ganz gut sitzt. Ich übe es nurnoch alle paar Tage einmal und beide Hunde kommen sofort angeschossen wenn ich Pfeiffe. Es gibt dann lecker Geflügelfleischwurst. Hoffe das wird mir helfen wenn wir irgendwann so weit sind wieder ohne Schleppleine gehen zu können und Champ doch nochmal in eine brenzliche Situation kommt. Ich habe mir dafür eine Büffelhonpfeiffe geholt da ich sonst nie pfeiffe und es dann ein ganz besonderes Geräusch bleibt.
Das Kong-werfen mit Rocky klappt leider noch immer nicht so wie ich es mir vorstelle. Durch das jahrelange einfacvh werfen und der Hudn rast los hat er unheimliche Probleme damit sitzen zu bleiben bis ich ihn losschicke. Ich muss ihn immernoch festhalten und er hängt wie ein irrer im Halsband. Es dauert sehr lange bis er dann endlich freiwillig sitzen bleibt und auch erst dann darf er los. Aber er bellt die ganze Zeit in diesem super hellen Kreischton bis er losgelassen wird. Dieses Bellen hat er immer wenn er Streß hat und ich weiß noch nicht so genau wie ich ihn dazu bringe mal etwas gelassener an die Sache ranzugehen. Für ihn das Training ja eigentlich nicht wichtig da er sonst einen guten Gehorsam hat und auch nicht jagt aber es macht ihm halt viel Spaß und ich würde es gerne weiter machen. Nur ist es in seinem Alter einfach nicht mehr gut wenn ich ihn einfach rennen lasse da er dann dermaßen losschießt und so apruppt bremst das er fast jedesmal nach einigen Würfen irgendwo humpelt weil er sich vertreten hat. Lasse ich ihn erst los wenn der Kong liegt, rennt er viel langsamer und bremst auch nicht so stark weil er im hohen Gras erst nach dem Kong suchen muss was ja zusätzlich Spaß für ihn ist. Aber wie nur bekomme ich ihn ruhiger
Hätte nie gedacht das ich mit meinem arbeitswilligen und sonst auch gelassenen Opi mal soche Probleme beim üben haben werde. Da er sonst immer gerne gehorcht waren alle anderen Kommandos immer sehr schnell drin und klappten auch ohne Leckerchen zu benutzen immer super. Er will einfach gefallen und das machte mir die Erziehung bis jetzt immer sehr einfach. Nur hierbei dreht er völlig ab :|Gruß
Saskia - Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!