Mein Hund ist richtig böse zu mir nu wenn ich ihn anleine...
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Ich bin doch offen für Kritik und habe hier doch nur um Hilfe gebeten.
1. verstoße ich meinen Hund nicht!Doch das tust du! Und zwar jede Nacht!
Ich habe ihn wirklich sehr gern.
2. Er hat Auslauf. Er get jeden Morgen mit mir zum joggen(ohne Leine) und muss eigentlich auf 80% nicht bei Fuß laufen sondern darf schnüffeln und machen was er will, solange er in Ruf- und Sichtweite ist. Er geht Mittags Gassi und Abends mit meinem Dad meißtens nochmal zum laufen oder mit meiner Mutti zum Radeln. Der hat sicher mehr Auslauf als der ein oder andere Hund mancher fleißigen Stimmungsmacher hier! Und in der Zeit zwischen Gassi gehen ist er so lange wie möglich bei uns. Nur halt nicht im Haus.Du kannst tagsüber noch so tolle Sachen mit dem Hund machen, wie du willst, ich glaube, daß gefühl des Abgeschobenwerdens verschlimmert sich sogar.
3 Wenn ich lese, dass "so ein kleiner Hund nicht für draußen geschaffen ist" bekomme ich auch so einen Hals. Gegenfrage: Wieso ist denn zum Beispiel ein größerer Hund für die Wohnung geschaffen? Der wäre mit einem Garten doch viel besser bedient.Es spielt überhaupt keine Rolle, ob kleiner HUnd oder Großer, offensichtlich ist dein Hund sehr unglücklich. Er zeigt es ja wohl mehr als deutlich
4. Es ist nicht unser erster Hund und wir haben wirklich Erfahrung mit Hundeerziehung. Dieser Hund ist gut erzogen und beherrscht alle gängigen Kommandos wirklich toll, aber es gibt halt die Situationen in denen er halt doch auf andere Leut zurennt und sie anspringt (keinesfalls immer böse oder agressiv)Ich wollte eigentlich nur wissen wie ich auf meinen Hund reagieren soll wenn ich ihn anleine und ich merke, dass er total umschlägt und aus seiner Angst diese Abwehrhaltung entsteht. Ich mache ihn doch auch nicht einfach an und gehe dann weg oder schnauze ihn womöglich noch an.
Ich versuche beruhigend auf ihn einzureden, streichele ihn. Wenn ich ihn dann noch mal abmache ist ja wieder alles in Ordnung solange er halt ohne Leine ist. Aber wenn da dioe Situationen sind in denen er mit meinem kleinen Bruder beim Spazieren gehen war und in dann beim anleinen zähne zeigend in die Ecke stellt und ihn nicht mehr von dort weg lässt, dann ist das traurig.Also geht bitte von dem aus was ich schreibe und unterstellt mir nicht, dass der Hund zu wenig Auslauf hat oder er von uns in irgendeiner Form ignoriert, drangsaliert oder verstoßen wird.
Ich denke, gerade weil er tagsüber doch viel mit euch zusammen ist, fällt es um so schwerer, nachts eingesperrt alleine zu verbringen. Wie ich das verstanden habe, bringst du ihn angeleint zu seinem Schlafplatz? Falls es so ist, ist es auch nachzuvollziehen, warum die Leine für ihn etwas Schreckliches ist. bestimmt gibt es Hunde, die man an eine solches "Hundeleben " gewöhnen kann, aber DIESER eben nicht. Am Besten haltet ihr mal einen Familienrat ab, was man ändern könnte, um diese für den Hund unerträgliche Situation zu ändern.
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8. August 2008 um 20:49
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Mein Hund ist richtig böse zu mir nu wenn ich ihn anleine... - Vor einem Moment
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Hallo chank!
Gibts denn nun schon Neuigkeiten?????????????
Bearbeitet den Papa!!!! Da muss unbedingt was passieren!!!!
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Hallo,
habe ja die ganze Zeit hier still mitgelesen, jetzt will ich auch mal was dazu sagen.
Vorweg möchte ich Terry's Beitrag loben, da ist eigentlich alles mit gesagt. Ihr Beitrag ist aufschlußreich und hilfreich, mach was draus...!
Einwände gegen das Übernachten im Gartenhaus gab es hier auch zur Genüge...den Hinweis darauf, daß der Hund ein Rudeltier ist, hab ich auch schon oft genug hier gelesen.
Wenn man an einer bestehenden Situation etwas ändern möchte, muß man sich erst mal bewußt machen, was bisher falsch gelaufen ist. Das mal nur so allgemeingültig in den Raum gestellt. Was bei Euch falsch läuft, wurde hier ausreichend beleuchtet. Wie Ihr das jetzt angeht und ändert, liegt ganz allein bei Euch. Ändert Ihr den Umgang mit Eurem Hund nicht, ändert der Hund sein Verhalten auch nicht.
Dein Bruder ist 10Jahre alt und geht auch hin und wieder mit dem Hund Gassi, richtig...? Ich persönlich, bin der Meinung, daß ein 10Jähriger nicht in der Lage ist, einen Hund "zu führen"...und damit meine ich den Wortsinn. Ein 10Jähriger kann mal mit einem Hund spielen, ihn kraulen und ihn füttern. Er kann auch mal auf einem Spaziergang (abgesichert durch einen Erwachsenen) die Leine "halten". FÜHREN kann er einen Hund nicht. Er versteht die Körpersprache des Hundes nicht und er ist auch nicht in der Lage, dem Hund die Signale zu senden, die er für eine feste Führung braucht. Mit 10 Jahren kann man Situationen noch nicht zuverlässig einschätzen und hundgerecht reagieren. Demzufolge wird Euer Hund Deinem Bruder die Führung auch nicht zutrauen und nimmt das selbst in die Hand. Ich verweise nur auf die von Dir beschriebene Situation (Hund drängt Kind in die Ecke und knurrt).
Ich habe beim Lesen des gesamten Threats noch nicht so ganz geblickt, warum der Hund nach dem Spaziergang angeleint wird, um ihn auf seinen Schlafplatz zu führen / dort anzubinden, aber egal. Jedenfalls ist es eindeutig, daß die Leine für ihn komplett negativ belegt ist, was ich nachvollziehen kann. Für meinen Hund bedeutet die Leine "Yeah...jetzt geht's raus...schnüffeln, laufen, spielen, Spaß haben...!". Dein Hund verknüpft mit der Leine "Jetzt lassen sie mich wieder alleine und ich kann nicht mit...:-(". Die Leine wurde bisher für den Hund nur negativ eingesetzt. Leine = Alleinbleiben
Du schreibst, daß Du beim Anleinen beruhigend auf ihn ein redest und ihn streichelst. Dazu wurde Dir bereits gesagt, daß Du damit sein Verhalten bestärkst. Du hast gefragt, warum...? Du willst ihn ja schließlich beruhigen und nicht loben. Paß auf...: Wie lobst Du? "Feeeeiiin, guuuuter Junge...!" Beachte dabei mal Deine Tonlage. Wie beruhigst Du ihn? "Ruuuhig, alles guuuut, gaaaanz ruuuhig...". Welche Tonlage hast Du dabei? Das kommt dem Loben sehr nahe, gelle? Hunde verstehen nicht wirklich die Worte, die wir sprechen...sie orientieren sich viel an der Stimmlage, Tonlage, Lautstärke...Beruhigen und Loben liegen da sehr nah beieinander. Ich hoffe, ich habe es so gut erklärt, daß Du es verstehst.
Um Situationen, in denen Hund Angst hat oder unsicher ist, sollte man kein großes Drama machen. Nicht schimpfen, nicht beruhigen...schließlich soll diese Situation ja völlig normal sein (das Anleinen z.B.). Also geh auch "normal" damit um. Bei Euch stimmen zwar anscheinend grundlegende Dinge im Umgang mit dem Hund nicht, weshalb es ein harter und schwieriger Weg werden wird, seine Verknüpfungen zu verändern, aber es sollte möglich sein. Tips hast Du hier genügend bekommen. Am besten finde ich den Tip, Euch einen Hundetrainer zu suchen. Der kann vielleicht dem Papa auch nochmal deutlich machen, daß der Hund allein im Garten (oder nachts im Gartenhaus) sehr unglücklich ist.
So, das war jetzt erstmal viel, aber das lag mir nun auf dem Herzen. Ob es ankommt, angenommen wird und letztenendes hilft...wer weiß das schon...?!
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
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