Draußen ängstlich und unsicher
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Hallo!
Ich glaube, es gab vor Kurzem einen ähnlichen Thread, aber finde ihn nicht mehr. Darum trage ich mein Problem einfach mal vor.
Seit Sonntag lebt Nila bei mir. Sie ist ca. 4 Monate alt und stammt aus Spanien. Sie hat bislang so gut wie nichts kennen gelernt und die Spaziergänge mit ihr gestalten sich als recht schwierig.
Schon wenn sie in der Wohnung die Leine sieht, verkriecht sie sich und legt sich hin. Es sieht fast aus, als stellt sie sich tot

Wenn ich sie dann raus trage, setzt sie sich vor den Hauseingang und bewegt sich keinen Schritt vorwärts. Mitlerweile fühlt sie sich im Vorgarten recht sicher, schnuppert auch mal und erledigt ihre Geschäfte dort. (was ich eigentlich vermeiden wollte)
Manchmal lässt sie sich dazu hinreißen, mit einem Ball zu spielen. Wir brauchen schon allein 10 Minuten, nur um mal die Straße zu überqueren und das nur mit vielen Sitzunterbrechungen.Ich zerre sie natürlich nicht einfach mit. Bisher habe ich es so gemacht, dass ich jeden noch so kleinen Schritt wie verrückt gelobt habe. Locken mit Leckerlie oder Spielzeug hilft leider nicht.
Ich weiß ja, dass es Zeit und Geduld braucht, bis sie sich an alles gewöhnt. Aber ich habe Sorge, dass ich sie in ihrer Angst noch bestärke und sie dadurch noch unsicherer wird. Ich weiß manchmal einfach nicht, wie ich mich verhalten soll.
Zum Beispiel folgende Situation:
Wir gehen 10 Meter. Die Häuser bei uns sehen sich alle sehr ähnlich und sobald wir am nächsten Hauseingang vorbei gehen, will sie dahin flüchten. Sie setzt sich dann davor oder legt sich hin. Manchmal winselt sie auch.
Ich habe versucht, energisch und selbstsicher voran zu gehen, aber es hilft nicht.
Jetzt hocke ich mich immer ein Stück von ihr entfernt hin und warte. Ich versuche sie zu mir zu locken und meist kommt sie dann. Sie kriecht dann förmlich auf meinen Schoß. Ich lobe sie dann, für das Kommen.
Doch bestärke ich damit nicht auch ihre Angst?Habt ihr vielleicht noch Ideen, wie ich ihr draußen mehr Sicherheit vermitteln kann?
Gestern trafen wir auf ein Paar mit einem kleinen Hund. Dem ist Nila hinterher gelaufen und letztendlich sind wir sogar eine schöne Runde zusammen gegangen. (zusammen mit dem Paar) Soweit kamen wir sonst nie.
Leider müssten wir erstmal 3 Straßen alleine schaffen, bis wir an einem Park sind, in dem sie die Möglichkeit hat, auch mal auf andere Hunde zu treffen. Dorthin tragen will ich sie auch nicht, sie soll ja selbst ihre Erfahrungen sammeln und lernen, dass es schön draußen ist.
Ich würde so gerne mit ihr die Welpenspielstunde besuchen, aber dafür müssten wir mit dem Bus fahren..und sie schafft es ja nichtmal bis zur Haltestelle, obwohl die nicht weit weg ist.
Meint ihr, die Unsicherheit von Nila legt sich irgendwann von allein? Oder soll ich gezielt dagegen wirken? Und wenn ja, wie?
Ich habe Sorge, dass sie sich einfach daran gewöhnt sich immer nur in diesem kleinen Radius zu bewegen.Hoffe auf eure Ratschläge!
Liebe Grüße, Raska.
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6. August 2008 um 10:54
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Draußen ängstlich und unsicher - Vor einem Moment
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Hallo,
die kleine ist seit Sonntag nach einer turbulenten reise mit millionen von fremdem eindrücken im kopf bei dir ..lass dir das mal auf der zunge zergehen und vor allem lass den hund erst mal ankommen.
Du musst nicht gleich in den ersten tagen deine ganze welt mit ihr erkunden. Lass ihr zeit und beschäftige dich ruhig und stressfrei viel in der wohnung mit ihr. auch wenn es jetzt nicht unbedingt für immer so bleiben soll ..lass ihr zum geschäftemachen den vorgarten und geh nur weiter mit ihr wenn sie ziemlich stressfrei ist und auch neugier auf mehr zeigt.. zeigt sie vor irgendwas unsicherheit , angst ..dann vermittle ihr ganz selbstbewusst das dazu kein grund besteht indem du auf keinen fall beruhigend auf sie einredest sondern kurz zum auslöser blickst und mit nem sicheren "okay" das Ding hochnäsig ignorierst.. wenn sie nach 2 Wochen immer noch probleme hat muss natürlich gezielt daran gearbeitet werden. -
SO schlimm wie bei euch ist es bei uns zwar nicht, aber ich schreib trotzdem mal. Nanuk hatte anfangs draussen auch ziemlich Angst. Ich hab ihm immer wieder gelobt nach ein paar Schritten (tue es immer noch). Jetzt klappt es eigentlich ganz gut... nur wenn andere Leute kommen. Da sitzt sich Nanuk dann immer hin oder bleibt stehen und schaut den Leuten zu bis sie sich genug von uns entfernt haben. Ich gehe dann immer auf "Nanuk-Höhe" hinunter, streichel ihn und sag ihm alles ist OK. Mittlerweile bleibt er meistens nur noch kurz stehen und schaut, und wenn ich ihm sage "Ist alles OK. Komm." Dann bewegt er sich auch wieder vorwärts- vorher schaut er mir noch in die Augen als ob er noch die Bestätigung braucht dass alles wirklich OK ist. Anfangs war er auch so bei Fahrradfahrern, aber dass jetzt nicht mehr so, und langsam wird es auch mit den anderen Leuten.
Ich bin kein Experte, und weiss zwar nicht ob alles richtig so war wie ich es gemacht habe, aber bei uns klappt es so ganz gut.
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wie oben schon gesagt .. mit dem loben wäre ich im moment sehr vorsichtig.. vor allem wenn sie gerade stress hat hast du ruckzuck etwas bestärkt was du eigentlich gar net wolltest. auch das loben für's kommen wenn sie auf deinen schoß kriecht ..das ist so ein beispiel..würd ich auf gar keinen fall machen..und sie nicht mal auf meinen schoß lassen..lieber locker aus der situation führen.
Zum Loben hast du in der "sicheren" wohnung im moment auch tausend möglichkeiten und draussen ganz sicher auch bald.
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