Hallo ich habe seit 4 tagen eine Husky hündin

  • sorry, aber einen husky mit einem Fuchs gleichzustellen?!

    In einem Punkt gebe ich dir Recht: es kommen meißt Tips von leuten, die selber keinen Husky besitzen und überhaupt keine Ahnung von dieser rasse haben.

    Aber gerade hier in dem thread wird gezeigt wie es abläuft.

    - ein husky is ein schöner Hund
    - ein husky möchte man besitzen
    -weil andere auch einen haben

    aber:

    -man is nicht bereit sich vorher zu erkundigen
    -man gibt auf
    (das is aber bei allen Hunden so)

    Auch ich halte es in diesem speziellen Fall für die richtige Entscheidung, wenn das Tier in kompetente Hände gegeben wurde! Ganz klar!


    Zitat

    Jedenfalls kann ich die Entscheidung der Threaderstellerin ganz gut nachvollziehen. Stellt Euch mal vor, Ihr holt Euch einen Hund und bekommt einen Fuchs - so ähnlich ist das.

    ich selber war einer von den menschen, die sich unbedacht ein solches Tier geholt ahben. Auch ich habe gedacht, ach das wird schon nicht so schlimm. Ein husky is eben auch nur ein hund. Tja pech geschi**en, auch ich wurde eines besseren belehrt, nur mit dem Unterschied, das ich angefangen habe, mich zu informieren, mit dem Tier zu arbeiten und vorallem an mir zu arbeiten. Der Hund lebt noch immer bei mir, und wir sind ein gutes Team geworden.

    Aber nicht, weil der Hund sich geändert hat, sondern weil ich was getan habe. ICH wollte das Tier haben, ICH hab es unterschätzt, und da kann das Tier nichts für.

    Und ich bin vom Husky Virus befallen: ich hätte gern noch ein paar davon und sollte mein Süßer mal nicht mehr sein (was hoffentlich noch lange dauert) und ich noch fit genug bin, kommt erneut ein Husky ins haus. Denn es sind fabelhafte, wundervolle und vorallem lernfähige Hunde.

  • HI,
    da gebe ich Dir in jedem Wort Recht. Bei uns war es ähnlich. Bei einem Besuch im TH fanden wir ihn, 4 Monate alt, seit 3 Wochen im tierheim. Wir haben uns vorher informiert und waren auf vieles vorbereitet. Aber die INfos von Tierschutzorganisationen, Trainiern etc. trafen nicht auf das zu, was uns erwartete.
    Ich habe sehr viel mit dem Hund gearbeitet (habe früher Schäferhunde ausgebildet), für einen Husky hat er wunderbar gefolgt. Er lief am Pferd durch Schafherden, Küken und sonstiges Getier. Er konnte gut ohne Leine laufen, ließ sich recht zuverlässig abrufen und ablegen, wilderte nicht, raufte nicht, war mit allen Hunden unproblematisch.

    Zentrales Problem wurde das aus dem Haus huschen - daher der Vergleich mit dem Fuchs. Dieses Jahr wurden unsere Kinder selbständiger und leider bleiben bei Kindern auch immer mal die Türen offen. Ein Husky braucht nur wenige Sekunden, um vollkommen unbemerkt abzuhauen und genau diesen Punkt brachten wir dieses Jahr nicht in den Griff und das war auch sein Todesurteil. Leider hat uns auf den Punkt "Kinder = offene Türen" niemand vorher hingewiesen. Erfreut fand ich vor ein paar Tagen einen Hinweis darauf auf der HP einer Huskynothilfeorganisation - immerhin scheinen wir nicht die einzigen mit dem Problem zu sein. Ich glaube, ich schreibe denen noch einen Mail, daß sie diesen Punkt rot unterlegen sollen.
    Keine Sorge - wir gehören nicht zu denen, die aufgeben oder sich einen Hund unbedacht holen, sehr wohl zu denen, die auch mal offen zugeben, daß sie eine Schwierigkeit nicht in den Griff bekommen haben.

  • Zitat

    Zentrales Problem wurde das aus dem Haus huschen - daher der Vergleich mit dem Fuchs. Dieses Jahr wurden unsere Kinder selbständiger und leider bleiben bei Kindern auch immer mal die Türen offen. Ein Husky braucht nur wenige Sekunden, um vollkommen unbemerkt abzuhauen

    ohne dir was zu wollen, also bitte nicht falsch verstehen, aber das kann ein husky auch lernen, wie jeder andere Hund auch.
    Meiner beispielsweise flitzt nicht weg, und meine Tür steht öfters stundenlang, speerangelweit offen. Sie schließt manchmal nicht richtig und die Kids lehnen sie meißtens nur an, und der Wind "schmeißt" sie dann auf. Mein hund huscht aber nicht raus. Entweder er liegt in der Tür oder er liegt innen vor der Tür. Manchmal stört es ihn noch nichtmals und er geht einfach cool auf seinen Platz.

    Aber er hat gelernt, das er ohne mich nicht hinaus darf und es klappt.

    Mit eurem Husky tut mir wirklich leid!!!!!

  • Naja - dann sei froh, daß es bei Euerem funktioniert. Unserer wußte auch, daß er es nicht darf, aber ein nicht Einhalten wird dann eben jedesmal positiv verstärkt. Wenn es so leicht für jeden Husky erlernbar wäre, dann stünde dieser Aspekt aber sicher nicht auf einer Huskynothilfeseite. Hunde wissen auch, daß sie auf Abruf zu kommen haben und tun es doch nicht immer. Und gerade Huskys sind keine Kommandoausführmaschinen, sondern haben ihre eigenen Vorstellungen.

    Er ist übrigens einmal sogar vom Balkom gesprungen, um seinen Drang nach Freiheit nachzukommen. Zum Glück unverletzt. Das zeigt aber, was er in Kauf zu nehmen bereit war. Danach hielt ich sogar die Dachfenster verschlossen :irre: .
    Er ist übrigens nie weit gegangen, blieb im Dorf, alle kannten und liebten ihn. Er hatte seine Hundefreunde und besuchte immer die Pferde ( die waren für ihn wohl der Innbegriff von Lebensqualität). Leider entdeckte er irgendwann die Spur zweier Pferde im Nachbardorf und dafür mußte er die Bundesstraße überwqueren.
    Es ist so geschehen, wir können es nicht rückgängig machen. Aber ich verstehe jeden, der Probleme mit seinem Husky nicht ohne weiteres in den Griff bekommt. Daß es davon genügend gibt, zeigen die Unfallhäufigkeiten mit Huskys und die häufigen Weitergaben dieser Hunde. Nicht alle Weitergaben sind dann zum Wohle der Hunde.
    Was hast Du denn für einen und wie kamst Du an ihn?
    Das war unser Pacco - er ist es ja immer noch:

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  • Wunderschöner Kerl, dein Pacco!
    Behalt ihm im Herzen!

    Tut mir auch leid, das ihr ihn auf so tragische Weise gehen lassen musstet. :/

    Generell glaube ich aber, das der Themenstarter sich überhaupt nicht informiert hat!
    Er hat Erwartungen von seinem Hund, die selbst eine andere Rasse als Second Handhund nicht bringen kann.
    Jeder Secondhandhund muss doch erst mal ankommen, dann erst kann man anfangen zu arbeiten.
    Auch wenn nordische Hunde anders sind als "normale", sind sie trotzdem nicht erziehungsresistend oder gar unerziehbar.
    Es sind ganz wundervolle Hunde, auch wenn manchmal manche "Macken" bleiben.

    Ich denke nicht das sich der Threatstarter hier noch mal meldet und ich hoffe von Herzen, er bekommt in diesem Huskyforum- Hilfe, Aufklärung oder gar ein neues Heim für seine Maus!

  • nun, es is leider gottes so, das viele diese Tiere einfach unterschätzen, dann aber auch nicht bereit sind, etwas zu tun und deshalb werden soviele Tiere wieder abgegeben.

    natürlich verstehe ich es, wenn man probleme hat, aber die Lösung is dann nicht einfach abgeben. Schließlich hat man das Tier haben wollen und Tiere sind eben keine Maschinen. Man muß SELBER was tun. Und dazu sind die wenigsten bereit.

    Ich habe einen sibirischen Husky. Ein wirklich aufmerksamer Jäger. ich habe ihn von einem Züchter im alter von 14 Wochen geholt. ich habe vorher mit verschiedenen Organisationen Kontakt gehabt, war in TH......

    nun ja, er lebt jetzt bei mir und wird sein leben bei und mit mir verbringen.

    Ich habe sehr viel zu tun mit ihm, ganz klar. Ich muss viel laufen, ihm "Arbeit" geben, ansonsten wäre das alles nicht möglich. Er hat also im prinzip auch garkeine Lust auf "reise" zu gehen, wenn die Tür auf is. Er weiß, wo er Spannung und Arbeit bekommt.

    Er is auch nicht perfekt, das soll er auch nicht sein. Aber abhauen geht garnicht.
    Und ja, er hat auch Kontakt zu Pferden, Schweinen, Hasen...dennoch er zischt nicht ab.

    mein snowy:


  • Vielleicht stimmt es ja, daß die Threaderstellerin sich zu wenig informiert hat. Das ist hier ja längst auch alles OT. Ging mir nur irgenwie nahe und ein wenig habe ich das hier wohl mißbraucht, mir den Schmerz von der Seele zu schreiben. Ich wünsche niemandem, seinen gerade gestorbenen Hund neben der Straße tot in den Arm nehmen und ins Auto legen zu müssen. Meine Kinder waren zu Hause und erwarteten mich - es war ein Drama (5 und 7 Jahre alt).

    Pacco ist im Zwinger aufgewachsen, er hatte wohl nicht viel Menschenkonakt als junger Welpe und ein großes Bedürfnis nach Distanz. Die Wochen im TH haben ihm sicher auch nicht gut getan. Nach meinem Empfinden wollte er den ganzen Tag unterwegs sein, dabei war er vormittags immer mehrere Stunden mit bei den Pferden, bei zig anderen Hunden und fast täglich mehrere Stunden am Pferd unterwegs. Es war wohl eine Macke, wie fast jeder Hund so "seine" Macke hat. WEnn ich in der Halle reite, schaue ich jedenfalls immer noch auf die Treppe, von wo aus er mir immer zugeschaut hat.
    Wir haben jetzt eine kleine Mischlingshündin. Pacco war einmalig und wird es für uns auch bleiben.

    darkshadow: hübscher Kerl, Dein Sibirischer - schaut auch ein wenig arrogant - das habe ich immer so geliebt.

    Silke: danke fürs Mitgefühl.

    Ach ja - das ist unser Welpe - da war sie aber gerade mal 9 wochen alt, jetzt ist sie 15 Wochen - Cocker-Pinscher-Schäfer-Dackel-hund.

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