ängstlicher Hund
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wir brauchen ganz dringend eure Hilfe
mein Freund und ich haben uns einen Dobermann Labrador Rüde gekauft. Zuhause ist er der liebste und beste Hund den man sich vorstellen kann. Kaum sind wir draussen, griegt er mit einmal seine Macken. Wir wissen das es ein Problem Hund ist, da er vom Vorbesitzer auf éinem Feld gefunden wurden ist als Welpe. Ich denke aber der Vorbesitzer hat ihn auch nicht gerade gut behandelt. Wir haben aber unseren Fynn nun seit März mittlerweile und griegen seine Angst einfach nicht weg. Schon bei den kleinsten Geräuschen wirkt er verschreckt und ängstlich,alles was man ihm sagt, geht an ihm vorbei, er hört und ist relativ gut erzogen. Nur viele Menschen, Knall Geräusche sowas wie Ball etc, kleine Kinder alles was eben laut macht,verschreckt ihn und man kann ihn kaum wieder ruhig griegen,dann fängt er an zu zerren und kommt nicht klar.
Kann uns jemand vielleicht helfen oder hat das gleiche Problem, Ich weiß Dobermann sind ängstliche Hunde von Natur,bei ihm ist es aber schlimm.
Ich hoffe mir kann jemand weiter helfen.
Danke -
2. August 2008 um 16:14
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So ein bisschen war ich in der selben Situation. Meine Kleine kam auch aus einer ganz schlimmen Familie (wurde dort grundlos geschlagen, war nur Haushund - ist nur zum "Geschäft machen" kurz rausgekommen). Dadurch, dass sie kaum aus dem Haus kam, kannte sie nichts. Selbst Gras hat sie am Anfang komisch angeschaut. Es passiert sogar heute noch, wenn wir abends spazieren gehen, dass sie Müllsäcke oder einfach nur einen Busch anbellt :irre: . Wir machen das dann immer so, wenn sie vor irgendwas Angst hat, gehen wir hin und zeigen ihr, dass es nichts schlimmes ist und versuchen sie zu locken, damit sie sich auch mal aus der Nähe anschauen kann, vor was sie überhaupt Angst hat - wir geben ihr dann einfach das Gefühl, dass sie nicht alleine ist und auch keine Angst haben braucht. Ich denke, das klappt auch ganz gut, wenn der Hund genug Vertrauen hat. Wie alt ist denn euer Kleiner jetzt? Ist ja schließlich nie zu spät, dem Hund zu zeigen, dass er sicher ist, wenn er in eurer Nähe ist und dass ihm nichts passieren kann...

Edit: Dolly ist auch noch sehr schreckhaft bei lauten Geräuschen, aber mittlerweile kriegen wir das auch langsam in den Griff ;), dadurch dass wir auch oft mit ihr irgendwohin spazieren gehen, wo sie auch einmal mit lauten Geräuschen konfrontiert wird (z.B. Badesee) und ihr dann halt immer gut zureden, dass sie keine Angst haben muss und alles gut ist.
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also unser kleiner ist noch n " Kind" er ist jetzt 1 Jahr.
Danke schon mal für die Antwort.
Also bei ihm ist folgendes :
Wenn er Knall Geräusche hört, zum Beispiel Ball, kleine Kinder oder irgendwas andres was ihn verschreckt, fängt er an richtig zu zittern, er würde am liebsten sich losreisen und sich in irgendeinen Busch verkriechen,was er auch ab und an macht, Wir waren jetzt die Woche baden, da lassen wir ihn auch frei, ist alles kein Problem, aber wenn Menschen kommen, bellt er ständig was er vorher auch nie gemacht hat, ich denke aber das ist Beschützer Verhalten, dann hat er irgendwas gehört und er war aufeinmal weg, in irgendeinem Busch verkrochen das ist richtig extrem.
wir machen es jetzt mittlerweile so,wenn wir Gassi gehen, und er weglaufen will vor einem Geräusch,bleiben wir stehen und konfrontieren ihn mit der Angst, mit ihm reden gut zu reden haben wir auch versucht,aber wir haben das Gefühl, das checkt er nicht und es wird noch schlimmer dadurch,also bestärkt das Angstgefühl. Ich habe gehört einfach lassen, stehen bleiben und zeigen das nichts passiert. Aber es wird nicht besser. Es ist manchmal so schlimm, dass er nur pullern will und gleich wieder rein am liebsten,manchmal macht das gassi gehen keinen Spaß mehr. Wir wissen nicht wie wir uns verhalten sollen
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Hmm..wie wärs mal mit einem ganz "aussergewöhnlichen" Spaziergang als sonst? So lieber erstmal irgend ein Feldweg oder so, wo nicht soviele Autos oder kleine Kinder oder Bälle sind, wo er nicht so schreckhaft sein muss?! Dann vielleicht noch sein Lieblingsspielzeug mitnehmen und richtig toben? Ihn einfach mal vom üblichen Spaziergang ablenken. Ihm beweisen, dass ihm nichts passiert. Klappt bei unserer Kleinen ja auch
Sie blüht mittlerweile richtig auf. Wenn das nicht möglich ist, dann könnt ihr ja auch mal versuchen ihn abzulenken (z.B. mit Spielzeug oder so), wenn er mal wieder fluchtartig wegrennen will oder immer und immer wieder gut zureden dabei. Ein Ball macht ja nun nicht gerade großartige Geräusche..wenn nicht erstmal zu Hause mit einem Ball toben? Damit er sieht, dass er davor nun wirklich keine Angst haben muss..
Wie konfrontiert ihr ihn denn genau mit seiner Angst? -
Hallo,
wichtig ist, dass ihr absolut entspannt und gelassen bleibt . Oft bestärkt man den Hund schon unbewusst, in dem man auf ihn herab schaut oder stehen bleibt, wenn er ängstlich reagiert.
Eine Fluchtmöglichkeit sollte er am besten nicht haben, denn so lernt er, dass Flucht eine Alternative ist um der Angst zu entkommen, er lernt aber nicht, dass er bei euch sicher ist.
Von daher ist es schon gut, wenn ihr an der Leine mit den alltäglichen Dingen konfrontiert, die ihm ( noch ) Angst machen.Von dieser ganzen Ablenkungsgeschichte halte ich persönlich gar nichts.
Der Hund soll ja seine Umwelt bewusst wahrnehmen und lernen, dass er bei EUCH sicher ist. Nur so wird er in neuen, unbekannte Situationen gelassen bleiben.Also: schenkt ihm keine Beachtung wenn er Angst zeigt, redet auch nicht darüber, sagt euch " das ist absolut nichts, wovor man Angst haben muss, also, cool bleiben. "
Kleine Fortschritte müsst ihr sofort loben ! Da ist das richtige Timing wichtig.Ihr könnt ihn auch gut zu Hause etwas abhärten, in dem mal "zufällig " was runter fällt, ein leerer Eimer umkippt und ähnliches.
Viel Erfolg

- Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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wir danken schon mal für die antwort
das was du geschrieben hast, versuchen wir so gut es geht umzusetzen. Also wenn eine Situation kommt wie du geschrieben hast, lassen wir ihn sowieso an der Leine, bleiben meistens stehen ohne mit ihm zu reden, damit er sieht das ist nichts,auch wenns für ihn schwierig ist und er dadurch noch mehr zieht,aber manchmal zeigts schon Besserung.
Wir haben auch mitbekommen wenn man auf ihn einredet das ihn das halt in seiner Angst noch mehr bestätigt. Deswegen haben wir uns das abgewöhnt.
Ich hoffe das wir das in den Griff griegen, ich denke auch das liegt auch ein bisschen daran, dass er im Rüpel Alter ist und auch versucht uns zu testen.
Aber ich denke es wird besser.
Aber es ist gut wenn man von anderen auch dein paar Tipps bekommt.
Vielen Dank
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Bei uns hat oft geholfen, dass ich Mücke habe anbsitzen lassen, damit er quasi wusste, was zu tun ist, weil nur so an der Leine rum stehen, verunsichert vielleicht auch ein bisschen.
Also absitzen lassen, Hund dazu zu bringen, einen anzuschauen, alles wie verrückt loben.
Sollte das noch nicht gehen, wirklich so lange warten, bis der Hund sich etwas beruhigt hat, wenn die Leine locker ist, loben.
Denkt daran, ihm nicht gut zu zureden, ihr habt ja selber gemerkt, dass das nichts bringt.Viel Erfolg!
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also mit dem absitzen lassen ham wir auch schon gemacht, dass Problem ist,er sitzt nicht,wenn er einmal so in seiner angst vertieft ist, will er nichts als weg, wir haben halt auch am Anfang den Fehler gemacht und sind weggegangen,aber der Hund muss ja merken das wir auch keine Angst haben,deswegen hab ich gesagt, wir bleiben stehen, aber das hilft nix, manchmal gehts,aber wenns richtig schlimm ist, checkt er nicht mal das wir mit ihm reden,geschweigedenn guckt er uns an oder irgendwas, ich glaub der is so in seiner Angst vertieft das er nicht mal mehr merkt das wir noch da sind, er fängt an richtig durchzudrehen, richtig laut jammern und fieben man denkt der hund stirbt vor angst, das is eben wo wir nich wissen wie wir uns verhalten sollen und ob das doch so richtig ist stehen zu bleiben.....
Ist halt das Problem das uns n Jahr fehlt bei ihm und wir ne wissen wie es ihm als Welpe ergangen ist,ich denke er ist wirklich richtig misshandelt wurden oder hat irgendwas schlimmes erlebt,wodurch die angst kommt- er traut sich ja nicht einmal im Hinterhof von unserer Wohnung im haus rum zu laufen wenn er Leute hört die auf ihren Balkons sind oder irgendwas machen.. Haben auch erst überlegt ne Tierpsychologin zu suchen,vielleicht bringt das was? -
Ja, wenn die Angst natürlich so groß ist, dass er überhaupt nicht mehr ansprechbar ist, braucht ihr auch keinen Gehorsam verlangen, das ist schon richtig.
Dann ist es schon regelrecht Panik.
Dennoch denke ich, dass der Hund da durch muss. Also quasi nicht Weggehen ( sonst würdet ihr ja "mitflüchten ") sondern bleiben und warten, bis er merkt, dass nichts passiert.Ist natürlich nicht ganz leicht. Wenn ihr das etwas kontrollieren könnt ( also wenn es um vorhersehbare Situationen geht ), dann würde ich mit ihm eine Distanz wählen, die er noch toleriert und dann versuchen, ob er mal sitzt.
Und wenn er dann ruhiger wird bestätigen.Wenn es spontane Situationen sind, auf die ihr keinen Einfluss habt, müsst ihr einfach ruhig bleiben und den Hund in seinem Durchdrehen absolut ignorieren.
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Zitat
Ich hoffe das wir das in den Griff griegen, ich denke auch das liegt auch ein bisschen daran, dass er im Rüpel Alter ist und auch versucht uns zu testen.
Sorry, aber mit "euch testen" hat diesen Verhalten nichts zu tun.
Offensichtlich steht euer HUndi in diesen Situationen unter sehr hohem Stress!
Ohne es dramatisieren zu wollen, rate ich dringend zu kompetenter Hilfe!
Unerfahrene Hände (nix gegen euch persönlich!) richten mit vielem herumprobieren eher Schaden an...
Ein guter TRainer tut hier not!
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