Problemhund Tira
-
Velander -
31. Juli 2008 um 21:07
-
-
Hallo,
ich habe viele Probleme mit unserer 8 jährigen Jack-Russel-Mischlingsdame.
Gerne würde ich die Probleme hier im Forum vorstellen um vielleicht die eine oder andere Meinung einzuholen und auch hoffentlich sehr viele Tipps zu bekommen.Ein derzeit großes Problem ist ihre vermutliche Scheinschwangerschaft. Sie sucht sich überall ein "Nest", kratzt auf den Holzböden in den Ecken und läuft ständig jaulend mit ihren Spielsachen umher. Das hält jetzt schon einige Tage an. Kann man sie irgendwie ablenken und wie oft kann so eine Scheinschwangerschaft vorkommen? Ab wann ist es nicht mehr "normal"?
Meine Mutter hat den Fehler gemacht und unsere Hündin als Welpe mit ins Bett genommen (wo sie auch heute noch schläft), seit dem ist sie sehr auf meine Mutter fixiert und ich komme nicht an sie ran. Sie hört schlichtweg nicht auf mich. Sobald meine Mutter das Haus verlässt beginnt der Hund zu warten und fängt an zu bellen, jaulen und lässt sich kaum besänftigen. Ich habe eine Zeitlang versucht einfach nicht zu reagieren und nur zu ihr zu gehen so bald sie still ist, mit und ohne Leckerli. Aber auch sowas bringt nichts. Wenn meine Eltern dann noch gemeinsam das Haus verlassen weint sie ganz schrecklich und es wird nur noch schlimmer.
Ein weiteres Problem ist das Spazieren gehen. Wir gehen nicht mit dem Hund spazieren, sondern der Hund mit uns. Sie zieht solange bis sie sich die Luft abschnurrt und würgen muss.
Etwas sehr belastendes ist ihr Spieltrieb. Natürlich spielen wir gerne und auch viel mit ihr. Aber eine typische Situation bei uns ist, vor dem Fernseher. Solange nur eine Person in unserem Haushalt mit ihr alleine in einem Raum ist kommt sie kuscheln oder legt sich einfach ganz gesellig dazu. Sobald sich allerdings eine weitere Person dazubegibt, hört sie nicht mehr auf zu spielen. Das belastet meine Eltern manchmal so sehr, dass Sie sogar schon getrennt fernsehn schauen. Man bekommt ja weder was vom laufenden Fernseher mit, noch kann man sein eigenes Wort verstehen. Sie legt einem ja nicht still das Spielzeug hin, sondern bellt es solange an, bis sich jemand bewegt oder schnappt es einem noch bevor man es hat wieder weg.
Ich wohne erst seit kurzen wieder bei meiner Familie und habe kaum Bezug zu ihr gehabt. Ich würde gerne versuchen den Hund etwas zu erziehen. Ist das noch möglich in ihrem alter diese Probleme zu bewältigen?
Über Meinungen, Tipps und Hilfestellungen würde ich mich sehr freuen.
Weitere Fragen beantworte ich natürlich auch gerne.Vielen Danke,
Velander
-
31. Juli 2008 um 21:07
schau mal hier:
Problemhund Tira - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
Moin Moin Velander!
ZitatAlles anzeigen
Ein derzeit großes Problem ist ihre vermutliche Scheinschwangerschaft. Sie sucht sich überall ein "Nest", kratzt auf den Holzböden in den Ecken und läuft ständig jaulend mit ihren Spielsachen umher. Das hält jetzt schon einige Tage an. Kann man sie irgendwie ablenken und wie oft kann so eine Scheinschwangerschaft vorkommen? Ab wann ist es nicht mehr "normal"?Nicht mehr normal ist es, wenn sie wirklich leidet, wenn der Milcheinschuss stark ist und der Hund mit dem Hormonhaushalt überfordert ist.
Generell dürfte es sich etwas schwieriger gestalten, dem Hund Neues aufzuzeigen und sollten deine Eltern nicht mitziehen, kannst du es vergessen (so hart das klingt). SO auch in Bezug auf die Scheinschwangerschaft.
An sich ist sie normal.
Fängt allerdings die Hündin an, Nester zu bauen, ist es wichtig, den Hund abzulenken. Wenn du wegen fehlender Bindung dazu nicht in der Lage bist, dann muss es deine Mutter machen.
Das heißt Spielzeug wegnehmen, sie unterbnrechen, wenn sie anfängt zu bauen und etwas mit ihr unternehmen, sprich Kopfarbeit, Spazierengehen, toben etc.
Sie muss auch davon abgehalten werden, sich an den Zitzen zu lecken, da das den Milcheinschuss fördert.Meine Mutter hat den Fehler gemacht und unsere Hündin als Welpe mit ins Bett genommen (wo sie auch heute noch schläft), seit dem ist sie sehr auf meine Mutter fixiert und ich komme nicht an sie ran. Sie hört schlichtweg nicht auf mich. Sobald meine Mutter das Haus verlässt beginnt der Hund zu warten und fängt an zu bellen, jaulen und lässt sich kaum besänftigen. Ich habe eine Zeitlang versucht einfach nicht zu reagieren und nur zu ihr zu gehen so bald sie still ist, mit und ohne Leckerli. Aber auch sowas bringt nichts. Wenn meine Eltern dann noch gemeinsam das Haus verlassen weint sie ganz schrecklich und es wird nur noch schlimmer.
Da scheint das Problem nicht nur zu sein, dass der Hund auf deine Mutter fixiert ist (was an sich ok ist), sondern vor allem dass der Hund offensichtlich nie gelernt hat, alleine zu bleiben. Das kann man mit viel Geduld noch hinbekommen. Das Problem auch hier wieder... wenn sie gar keinen Draht zu dir hat, wirst du auch da nicht helfen können.
Ein weiteres Problem ist das Spazieren gehen. Wir gehen nicht mit dem Hund spazieren, sondern der Hund mit uns. Sie zieht solange bis sie sich die Luft abschnurrt und würgen muss.
Als erstes: Wechseln zum Geschirr... ein Hund, der nicht an der Leine laufen kann, darf um Gottes Willen nicht erwürgt werden!!!!!!
Bitte kauft ein Geschirr!
Dann heißt es Leinenführung üben. Auch das kann noch gelernt werden.Etwas sehr belastendes ist ihr Spieltrieb. Natürlich spielen wir gerne und auch viel mit ihr. Aber eine typische Situation bei uns ist, vor dem Fernseher. Solange nur eine Person in unserem Haushalt mit ihr alleine in einem Raum ist kommt sie kuscheln oder legt sich einfach ganz gesellig dazu. Sobald sich allerdings eine weitere Person dazubegibt, hört sie nicht mehr auf zu spielen. Das belastet meine Eltern manchmal so sehr, dass Sie sogar schon getrennt fernsehn schauen. Man bekommt ja weder was vom laufenden Fernseher mit, noch kann man sein eigenes Wort verstehen. Sie legt einem ja nicht still das Spielzeug hin, sondern bellt es solange an, bis sich jemand bewegt oder schnappt es einem noch bevor man es hat wieder weg.
Mir scheint es, als sei eure Maus nicht richtig ausgelastet... magst du mal beschreiben, wie der Alltag ungefähr mit dem Hund aussieht? Wenn der Hund permanent Aufmerksamkeit einfoprdert, ist sie wirklich nicht ausgelastet und hat anscheinend auch gelernt, dass sie Aufmerksamkeit bekommt, wenn sie bellt.
Zwei gravierende Probleme, an denen wahrscheinlich in erster Linie gearbeitet werden müsste.
Zum einen Kopfmäßige Auslastung... nicht nur spazieren gehen... sie fordern. Spiele mit ihr machen, wo sie sich konzentrieren muss, Kommandos lernen, Dummyarbeit, Suchspiele etc.
Das ist das Wichtigste überhaupt. Ein und, der nicht gefordert wird, wird auch nicht müde. Da kann man noch so viel rennen.
Auch das Kompensieren des Jagdtriebes gehört dazu.Zum anderen müssen alle im Haushalt daran arbeiten, dass der Hund nur dann Aufmerksamkeit bekommt, wenn er sich brav verhält.
Ich befürchte, so lange da kein Interessa an dir seitens der Hündin besteht, wirst DU an der Situation nicht viel ändern können.
Versuch am Besten erstmal Vertrauen zu ihr aufzubauen, sprich mit deinen Eltern, bitte sie darum, sich etwas zu informnieren und sich etwas um die Erziehung zu kümmern.Ich wohne erst seit kurzen wieder bei meiner Familie und habe kaum Bezug zu ihr gehabt. Ich würde gerne versuchen den Hund etwas zu erziehen. Ist das noch möglich in ihrem alter diese Probleme zu bewältigen?
Über Meinungen, Tipps und Hilfestellungen würde ich mich sehr freuen.
Weitere Fragen beantworte ich natürlich auch gerne.Vielen Danke,
Velander
-
Hallo Aura,
vielen Dank für deine schnelle und informative Antwort! Ich werde deine Tipps beherzigen!
Deine Anmerkung mit der Auslastung könnte sogar sehr gut zutreffen. Meine Mutter ist zwar sehr viel im Garten beschäftigt und spielt auch beiläufig mit dem Hund, aber eben nicht so, als wenn man "richtig" mit ihr spielt.
Der Alltag bei uns ist eigentlich, dass der Hund bis ca. 10 Uhr morgens auf dem Bett liegt und noch schläft, während meine Mutter den Haushalt oder ähnliches macht. Danach wird spazieren gegangen und dann bewirtschaftet meine Mutter eigentlich weiter Haus und Garten. Mein Vater ist bis 17 Uhr auf seiner Arbeit, genauso wie ich. Der Hund jagd hinter unserem Zaun den Fahrradfahrern hinterher und läuft mit meiner Mutter mit. Sie wird also nicht sonderlich gefordert. Sobald mein Vater eintrifft spielt er eigentlich mit ihr und dann rast sie auch schon regelrecht durch den garten.
Was ich noch ansprechen wollte: Unsere Hündin muss in der Nacht mindestens einmal raus. Manchmal sogar bis zu viermal! auch wenn man noch kurz vor dem schlafengehen mit ihr raus geht. Woran kann das liegen? Eine schwache Blase kann es nicht sein. Sonst hält sie es auch mal den ganzen Tag aus.
-
Ja, also das hört sich wirklichj eher so an, als würde sie so nebenher laufen im Alltag...
Das ist nicht wirklich optimal und führt dann zu solchen Problemen.
Ich kann verstehen, dass du da was ändern möchtest.
Also als allererstes... red mit deinen Eltern.
Sie sind die Hauptbezugspersonen der Hündin und sie sind die jenigen, die da was ändern können/sollten.Wegen des nachts ruas müssens... vielleicht, um sicher zu gehen, die Blase des Hundes mal durchchecken lassen beim TA.
Sollte der Tierarzt nichts feststellen, wird der Hund lernen müssen, auszuhalten.Auch eine Sache, die nur deine Eltern ändern können.
Ich denke wirklich, du solltest das Gespräch suchen und herausfinden, wie viel Änderungsbereitschaft da ist, wenn sie im Gegenzug dazu ein harmonischeres Leben mit dem Hund bekommen können.
Ich hoffe für die Kleine, dass der Wille da ist, wenn man sie mal drauf anspricht.
Vielleicht findest du auch eine Hundeshcule in der Nähe, in die DU mit der kleinen gehen kannst? -
Da wäre schon das nächste Problem mit dem Tierarzt. Wir können ihr nicht mal ein Maulkorb anlegen (ohne Maulkorb geht unsere Ärztin nicht an sie ran), weil sie sonst zubeißt! Auch so lässt sie sich erst nach einer sehr langen Zeit von fremden anfassen. Ich habe manchmal das Gefühl sie ist regelrecht verstört. Zudem ist sie sehr verwöhnt.
Aber ich werde auf jedenfall deine Meinung berücksichtigen und genanntes anwenden!
Vielen, vielen Dank für deine Antworten und gute Nacht

- Vor einem Moment
- Anzeige
Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
-
Hi,
also, es tut mir leid, wenn das jetzt sehr direkt kommt, aber es hört sich für mich hier nach einem typischen Fall von unter-ausgelastetem, verzogenem, verwöhntem Köterchen an!
Es ist sicher, dass du nix dafür kannst, aber frag mal deine Eltern: Würden sie es sich gefallen lassen, wenn ein Kind so lange mit Spielzeug vor ihnen rum-krakeelt, bis es seinen Willen bekommt? Der Hund kennt ja seine Grenzen nicht! Genauso das mit dem TA und dem Maulkorb. Ein Hund muss lernen, sowas zu ertragen, klar, viele haben Angst, aber wenn Frauchen dabei ist, muss es doch möglich sein, den Hund so zu fixieren, dass er nicht beißen kann.Ich weiß nicht. Kannst du mit deinen Eltern reden? Wir kennen sie ja nicht. Hilft es was, wenn du ihnen klar machst, dass sie vielleicht bei einem größeren Hund solche Unarten nie dulden würden? Oder finden sie das alles "nicht soooo schlimm"?
Allgemein gesagt, kannst du dem Hund sicher noch einiges beibringen, im Sinne von Kommandos, aber wenn deine Eltern nichts ändern, wird sich das Verhalten (fordernd, frech, auf deine Mutter fixiert) nicht ändern.
Viele Grüße
Silvia -
Hi Velander,
hatte ähnliche "Probleme".... und haben uns dann professionelle Hilfe geholt. Wir haben eine private Hundetherapeutin, die sich viel Zeit für uns nimmt und uns sehr sehr viel beibringt. Ich betonte hier, UNS nicht wirklich unserem Labbi, denn leider ist es wirklich so,dass in 90 % aller Probleme der Mensch das größte Problem ist, nicht der Hund.Was du beschreibst, erinnert mich stark an unseren Labbi....
Hast du dir schon mal die Frage gestellt, ob die Rangordnung geklärt ist ? wer ist denn der Rudelführer ? wenn sich ein Hund als dieser fühlt, wirst du mit fast nichts Erfolg haben.
Bei uns hat sich alles -eigentlich durch nichts machen- gebessert.
Auch die Leinenführigkeit war ruck zuck gut, mit wirklich KONSEQUENTEM stehen bleiben bzw. umkehren, wirst du das hinbekommen, denn denk dran, der Rudelführer bestimmt den Weg und der bist DU.
Wir haben es wirklich innerhalb von 2-3 Tagen geschafft. Ich musste erstmal lernen, was es wirklich bedeutet konsequent stehen zu bleiben..... hört sich vielleicht blöd an, aber der Hund ist eigentlich ganz einfach gestrickt, nur der Mensch weiß oft nicht, was wirklich Konsequenz bedeutet. Der Hund sucht Grenzen und klare Regeln, die du als Rudelführer aufstellen und KONSEQUENT ohne Ausnahme einhalten musst. Hierzu zählt natürlich auch das Gassi gehen... der Rudelführer geht voraus - also DU, nicht dein Hund !!!Auch das alleine bleiben kann damit zusammen hängen, denn somit lassen ja die Rudelmitglieder den Rudelführer alleine und damit kommt sie nicht klar.... oder auch das im Bett schlafen fördert natürlich nicht die Rangordnung. Aber in diesem Zusammenhang gibt es so unendlich viele Kleinigkeiten, die du nicht verallgemeinern kannst !... dem einen Hund ist es gar nicht wichtig, wo er schläft, dem anderen ist das Futter nicht so wichtig.... das ist bei jedem anders. Aber jeder Hund braucht Grenzen und Tabu's !!!
Das alles hört sich vielleich jetzt einfach an... ich weiß aber, dass es ganz und gar nicht einfach ist, aber ich weiß inzwischen auch, dass es anders geht. Je nachdem wie sich der Mensch verhält ! ... wir mussten viel lernen, um unserem Labbi zu zeigen, wer hier der Chef ist und wer fordern darf und wer nicht.
UND DAS ALLES OHNE GEWALT, einfach mit viel Ignorieren und konsequentem Menschen-Verhalten.
Ich betone nochmals, wir haben einen wirklichen "Härtefall" (er beisst nicht und ist nicht böse, aber ist bzw. war ein sehr gestresster Hund durch die Führerschaft und das ständige Aufpassen auf den Menschen)....
Gerne gehe ich näher darauf ein und versuche dir zu erläutern, was wir geändert haben und welche Regeln wir aufgestellt haben....
Vielleicht kannst du mal beschreiben, wie sie sich im Alltag genau verhält.... wann frisst sie, wer und wann spielt ihr, wieviel gassi geht ihr, wo ist ihr platz usw.... vielleicht ist es ähnlich wie es bei uns war und ich kann dir ein paar Tipps geben.
lg nadine... ach und noch was... der Garten, egal wie groß, ersetzt auf keinen Fall das Gassi gehen. Ein Hund möchte raus und mit seinem Besitzer die Welt erkunden. Der größte Garten ist für den Hund eigentlich nur ein großer Zwinger !
-
also ich hätte auch noch einen tipp zm gassi gehen ,denn ich hatte mit unserem jack-russel.rüden genau das gleiche problem..ich habe es dann so gemacht wir sind rausgegangen und immer wnen er gezogen hat bin ich mit ihm in eine andere richtung begangen imma wieder...dann irgendwann wusste er nicht mehr wo ich als nächste hin will und er hat gewartet...:)
naja lg.........alina
p.s.bitte benachrichtige mich mal ob es geklappt hat:)danke -
ZitatAlles anzeigen
der Rudelführer geht voraus - also DU, nicht dein Hund !!!
Das stimmt so nicht ganz. Das männliche Leittier geht deshalb OFT voraus, weil er das Rudel beschützen und sein Leben für das Rudel opfern muss, ... werden bekannte Wege gegangen, ist es schnurz piep egal, wer voraus geht. Es gibt keine GANZHEITLICHE DOMINANZ in einem Rudel, das ist Quatsch. Dass allerdings ein Hund Führung benötigt, ist richtig, sonst ist der Hund gezwungen sich selber zu führen, Verantwortung für sich selber zu übernehmen und damit sind Hunde einfach überfordert, weil das restliche Rudel sich nicht danach richtet... für den Hund erscheint es wie "Anarchie" und so leidet der Hund permanent Stress, wenn es niemanden gibt, an dem er sich orientieren kann. Damit ist nicht gemaint, dass ein Hund nicht vor einem laufen darf.
Leinenführigkeit bedeutet auch nicht, dass der Hund lernt, permanent bei Fuß zu gehen. SOndern dass der Hund lernt, sich am Herrchen/Frauchen zu orientieren, wei er sich verhalten soll/darf.
Auch das alleine bleiben kann damit zusammen hängen, denn somit lassen ja die Rudelmitglieder den Rudelführer alleine und damit kommt sie nicht klar.... oder auch das im Bett schlafen fördert natürlich nicht die Rangordnung.
Leider auch nicht richtig.
Im Bett schlafen lassen bedeutet nicht, dass die Rangordnung nicht geklärt ist. Ist sie NICHT geklärt, kann es den Zustand durchaus verschlimmern, aber mein Hund schläft auch im Bett. Mein Hund darf mich im Spiel dominieren, darf mir im Spiel meinen "Futterersatz" klauen, darf vor mir durch die Tür gehen etc. Dennoch orientiert sie sich an uns, ist aber EINGEGLIEDERT ins Rudel, nicht UNTERGEORDNET. Das iost ein veraltertes Bild, welches in der Natur so nicht zu finden ist.
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!