Hund kann nicht mehr laufen ...
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... und auch nicht mehr aufstehen...
Hallo!
Vielleicht hat der eine oder andere ja damit schon Erfahrung oder kann einem einen Tipp geben.
Und zwar:
Unser Hund ist vor ein paar Tagen beim spazieren gehen mit den Vorderläufen einfach weggeknickt. Abends (Zuhause) konnte er nicht mehr aufstehen und demnach auch nicht mehr laufen.Natürlich sind wir zum Tierarzt. Wirbelsäule, Knochen sind ok. Beim Zwicken jault sie zwar nicht, aber sie reagiert und scheint es zu spüren. Auch bei den Blutwerten ist nichts zu finden. Alles ok. Jetzt bekommt sie seit 3 Tagen Cortison. Aber eine richtige Besserung ist nicht in Sicht. Sie ist zwar jetzt vomn Cortison her etwas matt, vom Kopf her ist sie aber klar. Die einzige kleine Besserung ist, das sie versucht aufzustehen, aber es nicht schafft.
Hat jemand sowas schon einmal erlebt? Einen Rat? Die Ärzte wissen nicht mehr was sie machen sollen... Wollen sie aber auch noch nicht aufgeben. Wir natürlich auch nicht. Ein "schnelles" einschläfern kommt für uns nicht in Frage.
Viele Grüße Nicole
Die Ärzte wissen nicht weiter
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Hallo,
hast du hier Hund kann nicht mehr laufen ... schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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Wurde sie auch auf Borreliose getestet ?
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Angeblich wäre das bei den Blutwerten mitgetestet worden. Nichts!
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Ich würde auf einen speziellen Borelliose-Test bestehen. Die Tests auf Antikörper im Blut sind so gut wie nicht aussagefähig, da sie eine hohe Anzahl falsch negative Ergebnisse liefert.
Es gibt leider nur wenige Labore, die darauf spezialisiert sind. Somit würde ich Borreliose noch nicht ausschliessen.
Vielleicht hilft es Dir ja weiter:
ZitatDeshalb erscheint folgende Vorgehensweise bei einem Verdacht auf Borreliose beim Hund sinnvoll:
Verdächtiges klinisches Bild (zum Beispiel wechselnde Lahmheit) unter weitgehendem Ausschluss möglicher Differentialdiagnosen und evtl. anamnestischem Hinweis auf massiven Zeckenbefall (vor ca. zwei Monaten)
IgG-Bestimmung im IFT (oder EIA)
bei grenzwertigem IgG-Titer zwischen 1:40 und 1:80, Kontrollle mittels Immunoblotbei Titern über 1:80 oder grenzwertigem IgG-Titer und deutlich positivem Immunoblot Antibiotika-Therapie mit entsprechender klinischer Erfolgskontrolle
Ansonsten würde ich mich mit Dr. Peter Kopp, Institut für klinische Prüfung Ludwigsburg GmbH, Veterinärmedizinisches Labor in Verbindung setzen.
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Danke dir erst einmal... Da ich nicht "anwesend" bin, muß ich es meinen Eltern weitergeben.... Hoffentlich machen sie es nochmal...
Kann jetzt gar nicht sagen ob dieser "genaue"Test gemacht worden ist.
Weißt du zufällig was man denn dann mit dem Hund macht wenn es Borelliose ist?
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Zitat
Weißt du zufällig was man denn dann mit dem Hund macht wenn es Borelliose ist?
Borreliose kann gut mit Antibiotika behandelt werden
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Borreliose muss antibiotisch behandelt werden (2 bis 4 Wochen), da sich diese Erreger sehr langsam vermehren. Zur Behandlung der Schmerzen können Aspirin und nicht kortisonhaltige Schmerzmittel verwendet werden. Um die Heilung von Nerven zu unterstützen, erfolgt eine Vitamin B-Gabe. Je nach Erkrankungsbild und betroffenen Organen können auch homöopathische Medikamente eingesetzt werden.
http://www.hr-online.de/website/rubrik…ocument_1054414
Liebe Grüße
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Aber irgendwo habe ich eben gelesen das Antibiotika nicht empfohlen wird....
Hilft das Cortison das sie jetzt bekommt eventuell auch schon???
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Zitat
Hilft das Cortison das sie jetzt bekommt eventuell auch schon???
Das sind ja leider alles nur Spekulationen und sollte es sich tatsächlich um Borreliose handeln, wird ein Cortison diese nicht bekämpfen
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Zitat
Aber irgendwo habe ich eben gelesen das Antibiotika nicht empfohlen wird....
Hilft das Cortison das sie jetzt bekommt eventuell auch schon???
Nochmal Hallo
Das hat so keinen Wert.
SOlange Ihr nicht wisst, was dem Hund fehlt, kann niemand sagen, ob das Cortison oder andere Medikamente helfen. Wenn die Tierärzte nicht wissen, woran der Hund erkrankt ist, muss weiter diagnostiziert werden, bis man der Ursache auf den Grund kommt.
Cortison gibt man immer gern, wenn man erst mal nicht weiter weiss. Cortison heilt in den seltesten Fällen die Ursache. Ich würde eine gute Klinik aufsuchen, in der weitaus bessere diagnostische Untersuchungen durchgeführt werden können als in einer normalen Tierarztpraxis.
Dem Hundi alles Gute.
- Vor einem Moment
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