Scheiße, Kaninchen erwischt!
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Gast24530 -
26. Juli 2008 um 10:06
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Ich empfinde diese Diskussion relativ müssig, und ich denke wir hatten vor nicht allzu langer Zeit ähnliches schon mal im Gespräch.
Dass ein Hund nicht bewusst wildern sollte, dass ist ja absolut glasklar.
Darüber gibt es auch keinerlei Zweifel, und auch sind wir uns da alle einig.
Dass was die Themenstarterin jedoch schrieb, hat in meinen Augen nichts mit Wilderei zu tun.
Wildern bedeutet für mich bewusstes Aufspüren, hetzen, packen und in Folge töten.
Das hat der 6-Monate alte Hund aber nicht getan.
Ihm ist, wie auch immer, das sogenannte "Täubchen" ins Maul geflogen...und in Folge spulte sich das angeborene Verhaltensmuster ab.
Obwohl nur fast, denn der Hund hat bereitwillig seine Beute hergegeben, und das sollte man ganz hoch loben.Es ist ein absoluter Vertrauensbeweis, das der Hund in diesem Fall gegenüber seinem Frauchen zeigte, denn Beute wird nur ungern bis gar nicht geteilt...je nach Erziehungsfortschritt.
Wir sollten uns als Hundebesitzer davor hüten, unser Raubtier, das bisweilen auch gerne mit Maus und ähnlichen Kosenamen tituliert wird ( ich schliesse mich nicht aus) hinter der rosaroten Brille zu betrachten.Unsere Hunde, zumindest die meisten, folgen ihren Instinkten in bestimmten, vor allem plötzlich auftretenden Situationen, beinhart.
Da nützt das allerbeste Training oft nur wenig, vor allem in jungen und unerfahrenen Jahren.
Dass wir dagegen versuchen anzukämpfen, indem wir Antijagdkurse etc. belegen und auch entsprechende Bücher lesen, das steht ausser Frage.
Allerdings sollte sich jeder davor hüten, derartige Vorfälle aufzubauschen und zu dramatisieren.
Auch sollte man nicht den Hund X mit dem Hund Y vergleichen.
Was beim einen funktioniert, funzt beim anderen schon gar nicht.
Auch die Triebe sind unterschiedlich angesiedelt.
In dem Moment, wo ich mir einen Hund ins Haus hole, muss ich damit rechnen, mir einen leibeigenen Jäger als besten Freund ausgesucht zu haben.
Dazu gehört auch, derartige Vorfälle gelassen anzugehen.
Ausserdem hat man dadurch immer wieder neue Ansatzpunkte im täglichen Training.Was die Hasen im Allgemeinen angeht stimmt es wirklich, die bleiben bis Ultimo sitzen und rennen dann dem Hund buchstäblich ins Maul....wirklich.
Unschön, aber es ist die Wahrheit. -
26. Juli 2008 um 21:35
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Scheiße, Kaninchen erwischt! - Vor einem Moment
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Ganz schön doof, ... so'n Hase!
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[quote="Britta2003"]
Dass was die Themenstarterin jedoch schrieb, hat in meinen Augen nichts mit Wilderei zu tun.
Wildern bedeutet für mich bewusstes Aufspüren, hetzen, packen und in Folge töten.
Das hat der 6-Monate alte Hund aber nicht getan.
Ihm ist, wie auch immer, das sogenannte "Täubchen" ins Maul geflogen...und in Folge spulte sich das angeborene Verhaltensmuster ab.
Obwohl nur fast, denn der Hund hat bereitwillig seine Beute hergegeben, und das sollte man ganz hoch loben.Es ist ein absoluter Vertrauensbeweis, das der Hund in diesem Fall gegenüber seinem Frauchen zeigte, denn Beute wird nur ungern bis gar nicht geteilt...je nach Erziehungsfortschritt.
quote]Genau das wollte ich auch mit meinem Posting zum Ausdruck bringen. Und mit "weitermachen wie bisher" meinte ich, dass die Themenstarterin ja schon seit längerem mit der Schleppleine u.a. das herankommen übt, um auch in Zukunft ihren Hund unter Kontrolle halten zu können.
Und ja, auch wir haben hier solche "Kamikaze"-Hasen, die erst auf Hund zulaufen und kurz vorher die Biege machen. Da erwarte ich dann auch von meinem Hund, dass er bei mir bleibt und sich nicht verleiten lässt, denn DAS wäre für mich jagen, nicht der "Zufallsfund" der Hündin der Themenstarterin!
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