Scheiße, Kaninchen erwischt!

  • Zitat

    @ rollmops

    Glaub die Themenstarterin wollte das Verhalten auch gar nicht entschuldigen!
    Sondern einfach nur wissen ob sie korrekt gehandelt hat. Natürlich würde sie, glaub ich, mit Ihrem Hund nicht in ein Wildgehege fahren um Sie dort toben zu lassen :irony2:

    Klar hast Du mit Deinem schönen Auszug aus dem Deutschen Jagdrecht recht. Aber immer vermeiden das ein Hund was reißt kann man sicherlich nicht. Oder führst Du deine Hunde immer nur an der Leine in Fußnähe???

    Bubble

    Hallo Bubble

    mein Nick schreibt sich Mollrops ;-)

    Ich habe auch nicht die Threadstarter mit meinem Post gemeint, sondern Dingsta. Sie schrieb:

    Zitat

    Ich kenne das.
    Ali hat mal ein Hund gerissen. Ich hatte ihn an der Schleppleine, plötzlich springt er ins Gebüsch (auch ohne für mich erkennbaren fixieren odr anschleichen) und erwischt ein Huhn, das wohl auf dem danebenliegenden Garten ausgebüchst war.
    Das Huhn war so verletzt, dass es getötet werden musste.

    Ich denke nicht, dass du was falsch gemacht hast. Versuch einfach deine Spaziergänge genauso wie bislang zu gestalten. Dich trifft da keine Schuld, der Hund ist nunmal ein Raubtier.

    Darauf habe ich meinen Post verfasst.

    Und ja - in all den Jahren, in denen ich Hunde halte - das sind immerhin schon über 32 - hat keiner von ihnen ein anderes Tier verletzt oder gar gerissen. Und nein, meine Hunde verbringen ihr Leben nicht nur an der Leine und bei Fuss. Vielleicht liegt es daran, dass meine Hunde von Welpenbeinen an mit Tieren, die normalerweise ins Beuteschema passen, zusammen leben ?

    Und würde wieder Erwarten einer meiner Hunde einem Tier hinterher hetzen, werde ich etwas dagegen tun, dass dies in Zukunft nicht mehr passiert und nicht tatenlos hoffen, dass dieses Verhalten einmalig war. Ich liebe nämlich nicht nur meine HUnde, sondern auch die Tiere in Wald und Flur.

    Die Themenstarterin habe ich mit keinem Wort angegriffen. Im Gegensatz zu allen anderen Postern macht sie sich wenigstens Gedanken darüber, wie sie das Verhalten ihres Hundes ändern kann.

  • @mallrops

    was würdest DU denn tun, wenn einer Deiner Hunde doch mal ein Tier reißt?

    Denn das wäre genau die Antwort die die Themenstarterin hier sucht und sicherlich nicht was Sie NICHT darf laut JgschGe.

  • Glaub mir, ich fands auch nicht klasse, dass mein Hund das Huhn gerissen hat. Das ist weder davor, noch danach jemals passiert.
    Ich habe mir zu dem Zeitpunkt auch sehr wohl Gedanken gemacht, dass das nicht wieder passiert.
    Aber ein Hund ist und bleibt nunmal ein Raubtier, und so schnell wie das ging, konnte ich gar nicht reagieren. Das heißt aber nicht, dass ich es dulde, dass mein Hund fröhlich durch die Gegend springt und andere Tiere tötet.
    Ich arbeite seit ca. 2 Jahren am Jagdtverhalten meines Hundes, nicht nur wegen dem Vorfall mit dem Huhn, sondern generell. Ich tue also was dagegn und hoffe nicht tatenlos, dass sowas nicht mehr passiert.

  • Zitat

    @mallrops

    was würdest DU denn tun, wenn einer Deiner Hunde doch mal ein Tier reißt?

    Denn das wäre genau die Antwort die die Themenstarterin hier sucht und sicherlich nicht was Sie NICHT darf laut JgschGe.

    Seufz. MOLLROPS, mein Nick lautet Mollrops.

    Liest Du nicht richtig ? Habe ich doch geschrieben - sie sollte einen Antijagdkurs belegen. Der macht Spass und hat sogar einen Nutzen. Ich habe einen Windhund - da ist Voraussetzung, dass man sich mit jagdbaren Tieren auskennt und abwägen kann, wo man seinen Hund laufen lässt oder nicht. Und ja, ich finde das JgschG wichtig. Jeder Hundehalter sollte es kennen. Denn es bewahrt den Hund u.U. vor einem Abschuss !


    Zitat

    Glaub mir, ich fands auch nicht klasse, dass mein Hund das Huhn gerissen hat. Das ist weder davor, noch danach jemals passiert.
    Ich habe mir zu dem Zeitpunkt auch sehr wohl Gedanken gemacht, dass das nicht wieder passiert.
    Aber ein Hund ist und bleibt nunmal ein Raubtier, und so schnell wie das ging, konnte ich gar nicht reagieren. Das heißt aber nicht, dass ich es dulde, dass mein Hund fröhlich durch die Gegend springt und andere Tiere tötet.
    Ich arbeite seit ca. 2 Jahren am Jagdtverhalten meines Hundes, nicht nur wegen dem Vorfall mit dem Huhn, sondern generell. Ich tue also was dagegn und hoffe nicht tatenlos, dass sowas nicht mehr passiert.

    Du widersprichst Dich doch jetzt. Der Themenstarterin rätst Du, wie bisher spazieren zu gehen und hier schreibst Du, dass Du seit 2 Jahren ein Antijagdtraining absolvierst ? Warum gibst Du diesen Rat nicht weiter ?

    Versteh ich nicht.

  • Zitat

    Du widersprichst Dich doch jetzt. Der Themenstarterin rätst Du, wie bisher spazieren zu gehen und hier schreibst Du, dass Du seit 2 Jahren ein Antijagdtraining absolvierst ? Warum gibst Du diesen Rat nicht weiter ?

    Versteh ich nicht.

    Weil ich ganz persönlich erstmal schauen würde, ob der Hund jetzt überhaupt verstärkt Jagdtverhalten zeigt. WENN er das tut, dann würde ich klar mit dem AJT-Training anfangen.

  • Amy hat letztens ein Rebhuhn gerissen, was aber meine Schuld war. Ich war mit ihm auf unserem Feld zum Üben. Naja, da kam dann unsere Nachbar und wollte was wissen und in dem moment hat ich gar nicht auf sie geachtet(eigendlich hätte ich sie aberufen und neben mir Platz machen lassen) tja, und da ist sie dann los und ich habs nur noch Flattern sehen :/
    Da hat dann auch kein rufen oder sonst was geholfen...sie hat sich ihr futter selbst geholt.

    Ist doof gelaufen, nun muss ich mit meinen anzen Übungen neu anfangen!
    Ich könnte mich über meine doof heit sooooo ärgern!!!! :kopfwand:

  • Nicht immer kann der HH was dafür, wenn es doch Tote gibt. Ich war mal mit meinem auf ner Fahhradtour und hatte ihn an einer kurzen 1.5m Leine.

    Aus dem Gebüsch springt eine Katze ihm direkt vor die Schnauze. Er hat zu zugebissen.

    Da konnt weder er noch ich was dafür, geschweige denn hätte ich es ändern können :ka:

  • Zitat

    Weil ich ganz persönlich erstmal schauen würde, ob der Hund jetzt überhaupt verstärkt Jagdtverhalten zeigt. WENN er das tut, dann würde ich klar mit dem AJT-Training anfangen.

    Aha.

    Also wenn er das nächste Kaninchen, Katze, Reh hetzt, vielleicht sogar reisst, sich dabei selbst gefährdet, dem Jäger eventuell vor die Flinte läuft, der aber grad Ladehemmung hat, sich die Lust am Hetzen, Töten noch mehr manifestiert ....

    ICH würde SOFORT etwas tun ;-)

  • Also mal ne kurze zusammenfassung:

    die meisten hier sind der Meinung, dass der Hund immer noch ein Raubtier ist und wenn er Gelegenheit hat und ein Suizit gefährdetes Beutetier rennt Ihm praktisch an der Schnauze vorbei... das dann so ziemlich jeder Hund zupackt.

    Klar finden es auch fast alle traurig aber Natur ist Natur....

    Möglichkeiten dagegenzuwirken sind u.a. Antijagdtraining....

    Ich finds auch nicht ok wenn meine kleine das macht aber ich bin der Meinung, dass man selbst mit einbem professionellen Jagdtraining nicht immer 100%ig sicher sein kann. Und wenn doch, dann nur mit sehr sehr viel Übung. Klar gibt es auch Hunde die nicht zupacken, das sind aber in aller Regel ausgebildete Jagd und Diensthunde.

    Übrigens... der Hund der Themenstarterin ist erst wenige Monate alt.

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