Souveränität lernen
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Hallo
Ich hatte ja schon mal nachgefragt ,bzw. zwei Vorfälle erzählt, daß mein Jacko nach Kastra nun aggressiv auf Rüden reagiert.
Ich hab mir eine Trainerin genommen. Und ich bin nun irgendwie bissel traurig darüber, was ich doch für Fehler gemacht hab.
Der eine große Fehler war meinen Jacko kastrieren zu lassen und nicht gemerkt zu haben, daß er davor schon ein Weichei von Rüde war .Also unsicher Rüden gegenüber . Ich hab meiner Trainerin so Vorfälle erzählt ,die mal waren, wie zum Bsp.: daß da ein Dalmatinerrüde meinen Jacko von vorn und von hinten behippelt hat. Und Jacko stand da schaute deprimiert zu mir und ich hab ,bitte schimpft jetzt ruhig mit mir ---ihr habt ja Recht---, nichts gemacht. Weil ich glaubte , dies müssten beide selber klären. Dann gibt es da noch den Hund meiner Schwiegermutter.Der das auch heute noch ständig bei Jacko versucht.Nun wurde mir erklärt : Jacko ist im Februar diesen Jahres kastriert wurden. Das Testosteron ist wohl erst jetzt richtig weg. Und Jacko war vorher schon nicht sicher. Er war und ist ansonsten ein lieber Trottel.
Deshalb wohl jetzt solche Reaktionen ohne Vorwarnung auf andere Rüden los zu gehen.
Anstatt sich würdevoll aufzubauen und zu vermitteln: da schau her was ich für ein Kerl bin.Ich war jetzt jedenfalls zum Gespräch und zum kennenlernen meiner Hunde. Ich nehm beide mit. Ich möchte auch bei Kira lernen was besser geht.
Dann war ich gestern zum ersten Treffen. Die Trainerin brachte einen ihrer Hunde mit. Diese Trainingsstunde war für mich
ein Spiegel meiner Unwissenheit.
Ich war ganz schön traurig deshalb.Also Mittwoch geht es weiter.
Wollte euch das nur mal erzählen.
Ich werde ab und an was dazu schreiben ,was so passiert ist und was ich gelernt hab und was meine Hundis lernen.
und ich bitte um Meinungen .
Sicher kommt dann hier und da auch noch was erlernbares für mich dazu.
LG Simone -
21. Juli 2008 um 10:09
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Souveränität lernen - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Hallo Simone!
Ich weiß, sowas ist wirklich ernüchternd, wenn man mal von kompetenter Seite einen Spiegel vorgehalten bekommt... aber: Es bringt Euch voran!
Vor allem Dich und Deinen Jacko!Auch wenns schmerzt (grade, wenn man auf etwas bestimmtes heimlich echt stolz ist und dann gesagt bekommt, es sei totaler Mist! ich kenn das...), es tut Not und da muss man dann durch.
Für den Hund und auch dafür, dass man seinen Horizont erweitert.Du weißt doch: Wenn man nichts mehr lernen kann, dann ist man tot.

Also, nur weiter so!
Liebe Grüße und viel Erfolg,
Sub. -
Hallo,
nun mache dich doch nicht so fertig.
Du bist doch dabei etwas zu ändern, das ist das beste was du jetzt
für deine Hunde machen kannst.
Vorwürfe machen hilft dir jetzt nicht weiter, fange einfach noch mal an
deine Hunde merken die Umwandlung die du durch machst und so wirst
du ihnen auch die Sicherheit geben die ihr alle braucht.
Fehler sind da um gemacht zu werden und wenn man noch bereit ist
aus den Fehlern zu lernen was willst du mehr? Jeder macht
Fehler, aber deswegen geht die Welt nicht unter. Du bekommst
jetzt eine neue Sichtweise die euch in Zukunft gut weiter helfen wird.
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Hallo Simone,
mach Dir keine Vorwürfe. Du hast mit Sicherheit das Deiner Meinung nach Beste für Deine HUnde getan. Du hast es einfach zu dem Zeitpunkt nicht besser gewußt. Aber nun kannst Du viel lernen und Du wirst sehen, es macht auch noch Spaß.
Liebe Grüße Regina
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Ich möchte noch mal unverbindlich einflechten, dass die Trainerin ja auch Sachen finden MUSS, die bei euch zu verbessern sind, damit sie etwas zu tun hat...
Und noch mal böser: Mein Eindruck ist, dass die Trainer teils selbst erst mal so was wie Revier markieren betreiben müssen. Vielleicht um die Frauchen und Herrchen weich zu kochen, äh, ich meine um sie zur Mitarbeit (insbesondere zur Konsequenz) zu motivieren.
Kennt ihr den Witz, dass es nur EINE Situation gibt, in der 2 Hundetrainer die gleiche Meinung haben? Das ist die, wenn sie schlecht über einen Kollegen reden
Also in dem Sinne: Kopf hoch! Nicht vergessen, dass du eine Expertin für deine Hunde bist!! Niemand kennt sie so gut wie du! Du bist Profi genug, um dir Hilfe zu holen! Gehe also von einem Kontakt auf Augenhöhe aus und mach dich nicht so klein! Wuff.
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Danke Euch. Ich hab das ja schon länger vor. aber hier in der Umgebung gibt es nur einen Hundetrainer für Schutzhunde. Und diese Ausbildung brauch ich nicht. Das hab ich mir mal angesehen dort und fand das schon ganz schön hart.
Nun fahre ich fast 50km zum Lernen. Aber ich freu mich drauf und bin gespannt wie es weitergeht.Aber sagt mal, was ist eigendlich, wenn es dort zu einer Beißerei kommt? Wenn jetzt der Jacko anfängt und der andere Hund sich wehrt und Kosten entstehen? Egal bei wem?.Kennt einer die rechtliche Sache?
Aber das muß mir die Trainerin bestimmt auch beantworten, oder?
Ok,Mittwoch gibts Bericht.
LG Simone -
Hallo,
ich würde halt den Abstand so groß wie möglich zu anderen Hunden halten,
damit erst gar keine Beißerei entstehen kann. Du weißt ja wie
dein Hund sein kann. Erkläre es dem Trainer und das du einfach den
Sicherheitsabstand einhalten willst um etwaigen Problemen erst
gar keine Chance zu geben.Frei laufen lassen würde ich ihn auf keinen Fall und an der Leine
kannst du den Abstand am Besten kontrollieren das nichts vorfällt.So würde ich es halten, aber der Trainer wird dir bestimmt noch einige
Möglichkeiten aufzeigen damit ihr das in den Griff bekommt.
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Ich bin zufrieden gewesen am Mittwoch. Weil, auch die Trainerin hat gesagt, so schlimm war es nicht. Und das bekämen wir hin.
Sie hatte den kleinsten ihrer Hunde mit. Einen Beagle. Ein ganz lieber war das. Der alles problemlos mitgemacht hat. Wir haben mit dem Halti geübt. Und das ging gut.
Der Jacko hat nur am Anfang als Sie mit dem Hund (er heißt übrigens Oscar) reinkam , kurz den Tollen makiert. Aber als er merkte , daß Oscar so gar kein Intresse zeigt sich mit ihm anzulegen und meinte Jacko auch nicht mal beachten zu müssen , ging Jacko dann auch seelenruhig (naja bissel Anspannung war schon
) an ihm vorbei. Am Dienstag kommt dann noch eine Frau mit einem Problemhündchen .Der aus dem TH ist und so gar nicht mit anderen kann. Und dann bringt sie ihren großen Hund mit. Puh ..da wirds anders.LG

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Hallo Simone,
ich schieb mal Grüße aus Gossa rüber :^^:
Hab Dir auch eine PN geschrieben.Sorry, ist OT
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hallo simone,
ich will dir mal eine tüte ganz viel mut und selbstvertrauen rüberschicken
.
du wirst sehen, in ein paar wochen wirst du staunen, wie sich alles zum guten gewendet hat.
ich arbeite mit meinem unverträglichen tierheimrüden, der am anfang nur in der leine hing, ca. 2 monate auf einem hundeplatz. erst 2 einzelstd. dann mit einem anderen hund, dann mal mit 3 anderen hunden zusammen.gestern hatte er zuhause eine unerwartet enge begegnung mit einem hund. ich habs geschafft, einfach weiter zu gehen und er ist schön mitgelaufen. boah, ich hab mcih so gefreut. gestern abend hat uns eine fußhupe total "fertig" gemacht. ich hab den abstand etwas vergrößert und bin mit ihm dran vorbei gelaufen, ohne dass er darauf reagiert hat. ein riesiger fortschritt.
heute auf dem hundeplatz habe ich die ablage und vom hund weggehen ohne leine gemacht (ich fasse es noch immer nicht
) er kam auf direktem weg auf mich zu geschossen, obwohl ein anderer rüde nicht weit von mir entfernt lag.nach dem unterricht habe ich ihn abgelegt und wir haben ncoh was zusammen getrunken. er lag eine gute halbe std. ohne aufzustehen und das, obwohl einige hh mit ihren hunden an ihm vorbeigingen. (zaun war dazwischen)
wenn das alles nicht nur am wetter lag
bin ich total glücklich und froh. jede minute, die ich mit ihm gearbeitet habe war es wert.ich drücke dir die daumen und hoffe, dass es dir auch so geht. alles nur eine frage der zeit, sagt mein trainer immer. jeder hund kann erzogen werden

viele glück. ich hoffe, mein "bericht" macht dir mut.
gruß marion
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