wieviel Sozialkontakte?
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Hallo zuammen!
Habe mal eine Frage: Was meint ihr, wieviel Kontakte zu anderen Hunden braucht ein Hund (wenn er alleine in einer Familie lebt)
Bin mir unsicher. einige sagen so viel wie möglich andere wieder meinen, für Hunde sei nur das eigene "Rudel" wichtig u. jede Begegnung draussen nur Stress.
Frage deshalb, da mein kastr. Rüde Probleme mit anderen Hunden hat, wenn die zu nah kommen. Wir gehen jeden morgen mit zwei unkastr. Rüden spazieren, die er von klein auf kennt u. die ungefähr auch sein Alter haben(1,5Jahre alt). Mit denen klappt es erstaunlicher Weise gut.Bei uns gibt es eine Freilauf-Hunde-Wiese, dort läuft er mit erhobenen Schwanz und so groß es geht über die Wiese u. versucht seine Schnauze auf den Nacken des anderen Hundes zu legen u. wenn nach kurzen Beschnüffeln er weiterläuft u. der andere Hund es wagt nach zulaufen, dann geht er auf ihn los.
P.S. Das hat er auch schon vor seiner KAstratation gemacht.Was meint ihr?
Würde mich über eure Meinung/ Antworten freuen. Vielleicht hat ja einer einen guten Tip für mich.
Ich gehe jetzt nicht mehr auf diese Hundewiese, da ich meine, das ist für ihn einfach nur Stress pur.LG Hermine

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10. Juli 2008 um 11:22
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wenn er jeden tag mit seinen Hundekumpels unterwegs ist, ist das dochh voll ok meiner Meinung nach

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Man kann sich auch selber Probleme schaffen wo gar keine sind. Ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht wieviel Sozialkontakte meine Hunde täglich "dürfen". Ich lebe mit zwei Hunden zusammen, der eine ist 14 Jahre, der andere 1,5 Jahre. Es gab schon Wochen wir wir kaum einen anderen Hund trafen und dann gibt es wieder Wochen wo meine Hunde täglich x verschiedene Hunde treffen. Sie kommen mit beidem klar. Ob nun viel oder wenig, oder mal einige Tage gar nicht- was solls. Es kommt wie es kommt. Und es wird genommen wie es kommt. Mal sind gewisse Treffen geladener (mehr Spannung), mal entspannter und mal in völliger Ignorierung. Alles okay. Das ist das Leben. Meine Hunde kommen mit klar.
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Micki, sehr gut beschrieben. So sehe ich das auch. Habe mir zuvor auch nie Gedanken darüber gemacht

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Ich persönlich denke das kommt immer drauf an.
Es gibt Hunde die brauchen und wollen das gar nicht so viel, andere hingegen LIEBEN andere Hunde und man merkt es ihnen an wenn sie keine Kontakte zu anderen Hunden haben. Wiederum einige Hunde werden dazu "gezwungen" obwohl sie es gar nicht wollen, anderen wird es ganz verwehrt und sie entwickeln daher ne Abneigung etc.
Denn wenn ein Hund nicht lernt und weiß wie Hunde so kommunizieren und er keine Kontakte hat/hatte kann es z.B. Kommunikations und Verständigungsprobleme geben.Ja ich finde auch die meisten Hundebegegnungen draußen sind purer Stress für den Hund.
Aber nicht von den Hunden aus weil sie es Grundsätzlich nicht wollen sondern weil die Menschen es dazu machen!
Die Leinen sind straff, stramm kurz. Auf Druck wird mit Gegendruck geantwortet, menschen spannen sich an, Hunde auch. Hudne fangen an zu fixieren, sehen den gegenüber, bauen sich auf. Adrenalin, Stresspegel steigt. Viele Hunde können nur unzureichend mit Stress umgehen und PENG es explodiert.
Das Geschehnis wirkt sich oft noch mehr aufs Verhalten des Hundebesitzers aus und ergibt nen Teufelskreis.
Wenn der Hund keinen Bock hat, kann er an der Leine aber auch nicht ausweichen, weil die Menschen gerade Schnurstracks aufeinander zu gehen. Oftmals ziehen viele Hunde auch an der Leine, so kann sich druck noch mehr aufbauen. Hund lernen natürlich durch viele solcher Begegnungen das man das genauso regelt.
Manche Hunde haben Angst, sins unsicher und reagieren deswegen Aggressiv, andere wollen sich eben verteidigen und wissen: wenn ich ZUERST beiße oder belle, dann passiert mir weniger als wenn ich ruhig bin und der andere mich verprügelt.Viele Leute meinen auch einfach: Och die müssen nur einmal Schnuppern und dann ist gut. Jap sicher, beide schon voll auf 180 und dann noch schnuppern und häufig kommt DANN der Moment wos richtig losgeht.
Wenn sie losgemacht werden dann steht man oft nur auf der Stelle rum, solche Energien können sich dann nicht ausfließen und rasugelassen werden, Stauen sich an und es explodiert.
Anstatt sich einfach zu bewegen, den Hund aus der Gruppe zu rufen etc.pp.
Es funktioniert besser wenn man trainiert COOL zu bleiben, COOL an lockerer Leine und abgelenkt (Hund konzentriert sich auf den Menschen) an anderen Hunden vorbei zu gehen. Lieber nen Bogen zu gehen, oder kurz rückwärst gehen, die Aufmerksamkeit wiederholen und drumherum zu gehen. dann gibts eben keinen Kontakt.Ich persönlich finde so lange die meisten Begegnungen genau so und nciht anders ablaufen oder bedingt durch Wegbegrenzungen etc. genau so ablaufen müssen/es weiterhin tun. Muss man nicht jede Hundebegegnung wahrnehmen. Ich mache das schon lange nicht mehr, das ist mir einfach zu blöd.
Besonders wenn die Leute einfach stehenbleiben und ihren Hund auf Teufel komm raus provozieren lassen, fixieren lassen und dann doof gucken und meckern wenn einer meiner Jungs nen Ton von sich gibt!
Oder in Übungen reinplatzen oder wenn ein hund angebunden ist weil er warten muss, deren Hund ganz nah dran vorbei oder hingehen zu lassen obwohl der andere angeleint oder angebunden ist weil er warten muss etc.
Und sich dann beschweren...Naja, zurück zum Thema. Ich glaube das muss man individuell sehen.
manche Hunde wollen und brauchen mehr, andere weniger.
Wenn dein Hund nur Probleme hat würde ich aber NICHT einfach nur sagen: na er hat Stress er will das nicht, sondern schon daran arbeiten das es für ihn erträglich wird und er es schaffen kann. Ihn dann aber trotzdem nicht dazu zwingen Kontakte zu haben!Meine Hunde spielen gerne mal mit anderen Hunden. Yako und Amadeus rennen mal ne Runde oder spielen ein bissel mehr aber nicht. Sie sind auch lieber für sich bzw. in der eigenen Gruppe.
Crazy Clou hingegen spielt total gerne mit anderen Hunden und braucht das auch.
Ich lasse das zu bei Hunden die ich/wir kennen. Auf sauberem Terrain (nicht hier im Wohngebiet was durch Vorkomnisse eh shcon Stress und negatives bei meinen Hunden auslöst - sie sind mehrfach gebissen und attakiert worden hier) und auch nur wenn ichs elbst glaube das es von meinen Hunden klappt bzw. das der Gegenüber okay ist.
Ich brauche es nicht nochmal das meine Jungs meinen sie müssten sich verteidigen oder das sie gar wieder angegriffen werden.
Bin da vorsichtig.
Außerdem achte ich darauf obs hoch kocht oder nicht, rufe sofort raus, bleibe in Bewegung, versuche zu entstressen und selbst ganz cool zu seinNina, etwas abgewichen

Edit: @ Micki aber es wurde danach gefragt wennd er Hund ALLEINE bei den Menschen lebt!

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Zitat
Edit: @ Micki aber es wurde danach gefragt wennd er Hund ALLEINE bei den Menschen lebt!

ebenwenn du 2 Hunde hast, haben sie ja Sozialkontakte zu Hunden, auch wenn man niemanden trifft

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Danke für eure Antworten!
Ich mache mir keine Probleme, wo keine sind....
Es war eine Frage, da ich halt mal ein paar Meinungen wissen wollte. Deshalb hatte ich ja auch dazu geschrieben, dass wir nur einen und nicht zwei Hunde (die ja dann automatisch Hundekontakt haben) haben.Naja, iast ja auch egal. Ich tu mich nur etwas schwer, da meiner halt etwas angespannt ist, wenn andere Hund sich nähern u. dann auch nicht einfach weiter gehen. Er geht von sich aus nie auf andere zu.
Und er im Grunde nur längeren Kontakt mit Hunden hat, wenn wir morgens unsere Runde gehen.
LG Hermine
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Mir ist es eigentlich relativ egal wieviel Kontakt mein Hund zu anderen Hunden aufnimmt. Die Möglichkeit dazu hat er regelmäßig, was er daraus macht ist seine Sache.
Das einzige, was ich von ihm verlange, ist, dass es keinen Streit gibt bzw. dass er sich an bestimmte Regeln hält (Weder besteigt, noch mobbt, noch dominiert z.B.)
Ansonsten ist es mir wurscht, ob er einen Bogen läuft, spielt, nur kurz schnüffelt oder was auch immer Hunde so zusammen machen

Kontakt gibt es grundsätzlich nur im Freilauf, an der Leine soll er sich benehmen

P.S.
Verwehren tu ich ihm einen Kontakt eigentlich nie, wenn vom anderen Hundehalter das okay kommt. Bisher war Sascha immer in der Lage sich adäquat mit dem anderen Hund zu verständigen. Ich mische mich nur in den Kontakt ein, wenn er sich nicht an obengenannte Regeln hält oder der andere Hund sich inadäquat verhält und der andere Hundehalter sich nicht entsprechend darum kümmert. -
Hallo Hermine,
ich hab hier zu Hause zwei ganz gegensätzliche Kandidaten. Die eine mag lieber keinen Kontakt zu anderen, fremden Hunden. Der andere liebt diese Kontakte so sehr, dass er als Welpe noch auf seiner Pflegestelle sämtliche Warnungen eines erwachsenen Hundes ignorierte und das ganze mit einem ziemlich unschönen Schnauzenbiss endete, der unserem Hund beide Kiefer brach. Und was macht unser Flaffy, nachdem er nach drei Tagen aus der Klinik kam? Er läuft geradewegs zu eben besagtem, alten Hund hin und fordert ihn zum spielen auf. Nix draus gelernt und das ist bis heute so geblieben. Er mag einfach nicht verstehen, dass andere Hunde vielleicht ihre Ruhe haben wollen. Durch seinen Kieferbruch schnauft er nun ziemlich laut und hat eine schiefe Schnauze. Das macht ihn für manche anderen Hunde in seinen Aussagen mißverständlich und so haben wir ein paar Mal andere Hunde von ihm pflücken müssen, die eigentlich als lieb galten.
Damit sein grundsätzlich freundliches Auftreten fremden Hunden gegenüber durch solche Vorfälle keinen Schaden nimmt, machen wir es seit dem so, dass wir draußen keinen Kontakt zu fremden Hunden zulassen, sondern ihn durch Spiel, Übungen, Mantrailing usw. auslasten und ruhig an anderen vorbei gehen. Als Ausgleich gehen wir zur Spielstunde unserer Hundeschule, wo er ganz viel Kontakt unter Aufsicht mit allen möglichen Hunden haben kann. Innerhalb dieser Gruppe, die selten immer aus den gleichen Hunden besteht, hat er gelernt, nicht so penetrant zu sein, wenn ein Hund nicht spielen möchte, sondern sich dann einen anderen zu suchen, mit dem er das tun kann.
Hinzu kommt, dass er so lernt, seinen Platz in der Hundewelt zu finden und sich unterschiedlich auf kleine, große, ältere, jüngere, kastrierte, intakte, männliche und weibliche Artgenossen einzustellen.Für uns die ideale Lösung, da beide Hunde so bekommen was sie brauchen. Der eine Kontakt, die andere ihre Ruhe.
Wenn dein Bauch dir sagt, so ein Freilaufgebiet ist nicht das richtige für ihn, dann ist es sicherlich besser dieses erstmal zu meiden. Dein Bauchgefühl (sprich Unsicherheit) merkt ja auch dein Hund. Und durch die gemeinsamen Spaziergänge mit den anderen Hunden hat er ja Kontakt zu Artgenossen. Vielleicht lernst du ja im Laufe der Zeit noch mehr solcher Hunde kennen oder du suchst vielleicht in deiner Nähe nach einer Hundeschule, die auch solche Spielstunden anbietet?
LG,
SaFla -
Also ich persönlich schleppe meine Lucy nun nicht unbedingt zu jedem Hund, der angeleint irgendwo vorbei kommt. Ich lauf da lieber nen Bogen und lass Hunde und den anderen Besitzer entscheiden, ob geschnuppert wird.
Meine Maus spielt nicht wirklich mit anderen Hunden. Trotzdem sind wir 2x in der Woche in der HS zur Spielstunde, denn wir hatten bis dahin so einige Probleme, da meine Kleine (ein griechischer Straßenhund) nicht wirklich was von Sozialkontakten wußte.
Seit wir in die HS gehen, geht es uns Beiden besser. Ich habe gelernt auch mal mit Geknurre der Hunde umzugehen und Lucy hat gelernt, auch mal zurück zu stecken. Jetzt darf auch schon mal ein anderer Hund an mir schnuppern, ohne dass sie gleich ausflippt.
Ich denke, auch für nicht so spielbegeisterte Hunde sind Sozialkontakte wichtig, vor allen Dingen, wenn sie allein unter den Zweibeinern leben, so wie bei uns. - Vor einem Moment
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