Augentropfen!
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Hallo zusammen.
Gestern waren wir beim Tierarzt. Unsere Hündin (10 Monate) hat Bläschen im Lid. Sie braucht nun 3 mal täglich Tropfen, 10 Tage lang. Gestern hat sie beim Arzt die ersten Tropfen bekommen. Sie hatte richtig Angst, und hat auch die Kontrolle über ihre Blase verloren.
Gestern Abend haben wir dann nochmal versucht ihr Tropfen zu geben. Bei einem Auge hat es geklappt, beim anderen hat sie nach uns geschnappt. Sie kommt jetzt so gut wie gar nicht mehr zu uns, dreht den Kopf weg oder nach unten. Trotzdem haben wir es nochmal versucht, und sie hat wieder nach uns geschnappt. Ich habe dann bei der Tierärztin angerufen, und sie meinte, wir sollten eine Mullbinde um ihre Schnauze machen, und dann die Tropfen rein.
Wenn das nicht bald klappt, müssen ihr die Lider ausgeschabt werden. :|
Hat jemand einen Tipp, wie ich das irgendwie schaffen könnte? Sie will ja nicht mal mehr zu uns kommen.
Ich will ihr ja nichts Böses, aber sie braucht halt diese Tropfen. Sonst müssten wir ja 3 Mal am Tag zum TA, kostet ja auch immer wieder.
Weiss jemand einen Rat? - Vor einem Moment
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Hallo,
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Wenn es um Medikamente geht gibt es bei mir kein Pardon: Was sein muss, muss sein.
Klemm Dir hundi unter den Arm, lass von jemanden die schnauze zu halten und dann rein mit den Tropfen. Ansonsten wirklich ne Mullbinde um´s Maul machen.
Gib danach Leckerchen und gut ist.
Kein Hund lässt das gerne über sich ergehen aber das ist immerhin besser als in Narkose gelegt zu werden um das Auge auszuschaben oder?
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So etwas muss man immer mit Ruhe angehen und auch mit was positivem verknüpfen, das heisst, ihr auch etwas gutes hinterher geben oder sie stark loben.Ansonsten lege ich meine Hund bei so etwas entweder auf den Boden, schmuse mit ihnen und gebe dabei die Augentropfen, also alles mit Ruhe verbunden oder ich fixiere sie zwischen meinen Beinen, rede wiederum ruhig auf sie ein und verabreiche die Tropfen.Sowie du unsicher bist, geht das auf den Hund über und er äussert das eben indem er versucht sich zu wehren.Oder wenn es wirklich gar nicht anders geht einen Maulkorb oder eben eine Maulschlinge anlegen, wäre für mich allerdings der allerletzte Schritt, denn der Hund bekommt dadurch ja nicht gerade Vertrauen..
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Ich hab' ja auch so einen Schisser, was Behandlungen jeglicher Art angeht. Und muß auch extrem aufpassen, sonst hab' ich perforierte Finger.
Für solche Fälle hab' ich ein ganz besonderes, Superleckerli, was es nur bei so was gibt und auf das mein Roter absolut scharf ist. Da gibt's eins beim Mauli aufsetzten, dann Behandlung (Augen, Ohren etc. bei Cockern sind das ja die Schwachstellen) und nachher gibt es ganz viel Lob, Freude und eine dicke Portion von den Leckerli. Am Anfang war es echt stressig, aber inzwischen schwangt er zwischen "Boäh Angst, will nicht!" und "Geil, her mit den Kekesen!". Meistens überwiegt die Freßlust.
Bei so was gibt's nicht viel getue. Da muß der Hund durch, denn es ist notwendig, auch wenn es ihm nicht gefällt. Maulschlinge ist unangenehm, das glaube ich, aber ein Mauli ist okay. Denn man geht dann selbst auch ruhiger ran, weil die Angst, einen Biß abzubekommen weg fällt und man kann anders mit dem Hund agieren. Manchmal ist, gerade bei so ängstlichen Hunden, ein bestimmtes und sicheres Auftreten die halbe Miete.
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