kann die agresivität bei meinem hund therapiert werden?
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Hallo liebe Hundefreunde,
mein Hund Buffy ist zusammen mit dem Hund meiner Mutter aufgewachsen. Leider kam es (wohl durch Eifersucht) immer öfter zu Rangeleien die manchmal ausgeartet sind. Wir haben wohl, oder bestimmt, zu spät gehandelt , denn die Rangeleien wurden bald zu Kloppereien und das so massiv, das die Hunde ausseinander genommen werden mussten. Allerdings haben sie sich sonst sehr lieb gehabt, aber nur so lange kein Krümel auf den Boden fiel
. Einmal wurde mir sogar in die Hand gebissen, als ich beim schlichten so blöd war und sie zwischen die beiden Hunde gestreckt hab. Danach haben wir beiden einen Maulkorb verpasst, den wir nur zum spazierengehen abgenommen haben, da dann ja beide an der Leine gehen. Eines Tagen allerdings, als ob sie nur drauf gewartet hatten, sind sie in dem Moment zwischen Maulkorb abnehmen und anleinen, sofort aufeinander losgegangen. Natürlich wollte ich die Hunde sofort auseinanderbringen und bin im Eifer des Gefechts genau zwischen die beiden gefallen, mir wurde ins Bein gebissen.. Seit diesem Zeitpunkt haben sich die beiden nicht gesehen. Ich muss dazu sagen das ich, angefangen mit den ersten Beissereien, schlimme Albträume bekam und immer Angst vor neuen Attacken hatte, noch heute bin ich unentspannt wenn wir Hunden begegnen. Somit komme ich auch zum aktuellen Problem: Buffy reagiert agresiv auf einige Hunde, besonders auf solche die ihre Grösse haben, kleine Hunde kümmern sie wenig. Mit agresiev meine ich das sie sogar Hunde die auf der anderen Strassenseite gehen anknurrt und attakieren will. Das hat sich in den letzten Monaten noch verschlimmert, schon wenn wir das Haus verlassen bekommt sie eine Bürste und ist total angespannt. Selbst wenn sie kontakt zu anderen Hunden sucht und spielen will, hat sie dabei immer eine Bürste! Als ob sie keinem Hund vertraut und immer “in Bereitschaft” ist.
Nun meine Frage; ist es möglich Buffy irgendwie zu therapieren? Ich möchte gern zu meinem langjährigen Freund ziehen, doch er hat auch einen Hund und ich möchte auf keinen Fall das so etwas erneut passiert!
Vielen Dank das Ihr euch die Zeit nehmt dies durchzulesen!
Liebe Grüsse,
Katrin -
2. Juli 2008 um 17:45
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kann die agresivität bei meinem hund therapiert werden? - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Hallo Katrin,
ich denke grundsätzlich kann fast jede Verhaltensauffälligkeit von Hunden therapiert werden.
Dazu braucht es aber
1) einen sehr guten Trainer vor Ort
2) einen Hundehalter der SICH ändern will, der bereit ist an sich und mit dem Hund zu arbeiten
3) Zeit, mindestens soviel wie das Verhalten vorher geduldet wurde.Okay, Du hast den ersten Schritt getan. Du hast erkannt das es Euer Fehler war das sich Buffy so entwickelt hat. Und das Du Dich auch in den Beißsituationen falsch verhalten hast.
Und ich denke, daß Du wegen Deiner Alpträume ohnehin an Dir arbeiten musst. Sonst wächst Deine Angst und überträgt sich irgendwann auch auf andere Hunde, z.B. den Deines Freundes.
Egal was Deine nächsten Schritte sein werden - Dein Hund braucht professionelle Hilfe. Selbst wenn Du überlegst ihn abzugeben, er läßt sich viel leichter in gute Hände vermitteln wenn vorher etwas mit ihm gearbeitet wurde.
lg
susa -
Danke für die schnelle Antwort Susa!
Ich haben mich schon mal nach einem Trainer/ Psychologen erkundigt, leider kann ich mir das nicht leisten :/ und mit ihr in einer Gruppe zu trainieren hab ich Angst.
Du hast Recht, meine Angst überträgt sich auf jeden Fall auf Buffy. Desswegen hatten wir überlegt die Hunde zusammenzuführen wenn ich nicht dabei bin, sondern nur mein Freund und meine beste Freundin, die Buffy sehr gut kennt. Aber das ist im Moment wohl keine so gute Idee oder? Ich denke selbst wenn sich die beiden verstehen würden, hätte ich immer Angst das doch irgendwann etwas passieren könnte und das will ich auf keinen Fall!
lg, Katrin -
hallo katrin,
geh doch mal auf einen hundeplatz, schaue dir an, wie gearbeitet wird. sprich mit dem ausbildungsleiter und schildere dein problem.
vielleicht besteht die möglichkeit, erst mal im einzelunterricht und dann langsam mit anderen hunden zu arbeiten.ich habe einen hund mit gleichem/ähnlichem problem. wir haben einen trainer auf dem hundeplatz, erst mal allein für uns, dann mit noch einem hund und jetzt sind wir zu dritt. es klappt wirklich gut.
gruß marion
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Hallo Katrin nochmal,
das ist natürlich Mist wenn das Geld zu knapp ist.
Denn ich glaube das Du erstmal Hilfe brauchst bevor Du Deinem Hund helfen kannst.
Mir persönlich haben vor einem Jahr drei Einzelstunden gereicht um den Grundstein zu legen für unsere weitere Arbeit. Für mich ist das Geld bis heute noch sehr gut angelegt - dafür hab ich auf anderes verzichtet.Ich würde zum jetzigen Zeitpunkt Buffy noch garnicht mit dem Hund Deines Freundes in Kontakt bringen. Diese Begegnung ist für Euch alle viel zu wichtig, die Spannung überträgt sich auf die Hunde - das muss ja in die Hose gehen.
Erstmal muss Buffy lernen mit anderen Hunden gut zurecht zu kommen, sie muss gutes hündisch lernen. Leider hat sie ja bisher nur rumpöbeln gelernt :/
Auf Hundeplätzen kenn ich mich nicht so aus - der ortsansässige Schäferhundverein wäre aber z.B. nix für mich. Also da musst Du sehr genau gucken wie die Leute dort so drauf sind.
Wie hast Du denn bislang Deine Buffy erzogen? Komplett alleine?
Vieviel Erfahrung hat Dein Freund? Kann er Dir helfen?lg
susa - Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Hallo Katrini,
schreib doch mal:
der Hund Deiner Mutter
der Hund Deines Freundes
Dein HundAlter, Geschlecht, Rasse, Ausbildung
leider hat sich wohl zwischen Deinem Hund und dem Deiner Mutter regelrechter Hass entwickelt.
Aber: wie oft haben eigentlich "Krümel" auf dem Boden gelegen?
Du hast schon jahrelang einen Freund und die Hunde kennen sich gar nicht?
Das kennenlernen sollte man natürlich nur auf "neutralem" Boden machen!!!
Und vor allem: DU must Deine Angst in den Griff kriegen
Übe mal folgendes:
Du gehst mit Deinem Hund spazieren (an der Leine)
auf der anderen Sraßenseite kommt Dir ein Hund entgegen, Kommando Fuß, Du schaust stramm geradeaus - egal was Dein Hund macht.
Keine weiteren Kommandos.
Stell Dir im Kopf rechenaufgaben und rechne laut vor Dich hin.
So kann man seine eigene Psyche überlisten, weil Du Dich ja auf das Rechnen konzentrieren mußt
Durch das laute vorsagen beim rechnen bleibt Deine Atmung ruhig, Dein Körper verspannt sich nicht.
Luft anhalten und verspannter Schritt bei Hundebegegnungen überträgt sich sofort auf Deinen Hund.Außerdem: Kommando Fuß heißt Fuß
kein zappeln, kein drehen, kein stänkern, kein knurren!Probier es mal, wirst sehen es klappt.
lg
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ZitatAlles anzeigen
Übe mal folgendes:
Du gehst mit Deinem Hund spazieren (an der Leine)
auf der anderen Sraßenseite kommt Dir ein Hund entgegen, Kommando Fuß, Du schaust stramm geradeaus - egal was Dein Hund macht.
Keine weiteren Kommandos.
Stell Dir im Kopf rechenaufgaben und rechne laut vor Dich hin.
So kann man seine eigene Psyche überlisten, weil Du Dich ja auf das Rechnen konzentrieren mußt
Durch das laute vorsagen beim rechnen bleibt Deine Atmung ruhig, Dein Körper verspannt sich nicht.
Luft anhalten und verspannter Schritt bei Hundebegegnungen überträgt sich sofort auf Deinen Hund.Außerdem: Kommando Fuß heißt Fuß
kein zappeln, kein drehen, kein stänkern, kein knurren!Probier es mal, wirst sehen es klappt.
lg
....und wenn dein hund anfängt spannung aufzubauen, in die entgegengesetzte richtung abdrehen. also eine enge linkskurve, oder rechtskurve. wenn sie in die leine springt, nichts sagen, einfach rechts rausdrehen und weitergehen.
viel glück.
gruß marion -
Guten Morgen und danke für die vielen Tipps!
Also ich war mit Buffy im Welpenalter ein Paar mal auf dem Hundeplatz, fand den Trainer aber ganz schrecklich und habe es dann auf einene Faust gemacht. Das hat mich auch viel Zeit und Gedult gekostet, ich erinnere mich das sie sehr lange gebraucht hat um Stubenrein zu werden und oft hat sie die ganze Wohnung auf den Kopf gestellt und damit meine ich das sie wirklich alles zerstört hat!Buffy: 6 Jahre, Weibchen, Staffordhire Terrier, keine professionelle Ausbildung
Ding Dong ist der Hund meiner Mutter (ich weiss der Name ist schlimm..): 12 Jahre, Weibchen, Staffordhire Terrier, keine professionelle Ausbildung
Bruno der Hund von meinem Freund: 3 1/2 Jahre, Rüde, Labrador, keine professionelle AusbildungZwischen Buffy und Ding Dong kam es insgesammt bestimmt 5 Mal zu Kloppereien. Danach kam es noch einmal zu einem Vorfall. Ich habe vor ca. 1 1/2 Jahren 2 vernachlässigte Welpengeschwister bei mir aufgenommen um einen neuen Besitzer zu finden. Für das Weibchen hatte ich schnell eine neue Mami gefunden, der Rüde war noch 2 Wochen länger bei mir. Wenn ich nicht da war blieb der kleine auf meiner Terrasse, also von Buffy getrennt und bei meiner Anwesenheit waren wir alle zusammen in der Wohnung. Eines Morgens stand ich in der Küche und war das Früstück für die beiden am vorbereiten, als ich plötzlich den kleinen quitschen hörte. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern was passierte da ich unter Schock stand. Ich kann mich aber noch erinnern das ich Buffy auf die Terrassee ausgesperrt hab und sie dann total agresiev gebellt hat. Der kleine hat nicht mehr aufgehört zu schreien und war blutüberströmt. Wenn ich mich daran zurück erinnere muss ich fast weinen.. Ich raste zum Tierarzt und der kleine wurde am Kopf mit mehreren Stichen genäht und musste noch 2 Tage unter Aufsicht bleiben.
Der Tierarzt sagte mir das sie ihn nicht töten wollte, sondern nur ungünstig erwischt hat, eine Erleichterung war das aber nicht. Nach dem Vorfall war es für mich sehr schwer überhaubt wieder lieb zu Buffy zu sein :/
Ab dem Zeitpunkt ist Buffy ohne Leine nie wieder in die Nähe eines anderen Hundes gekommen und desshalb hab ich sie auch nie zu meinem Freund mitgenommen weil ich so Angst habe das sie ihn beisst.Was das trainieren beim Spazierengehen angeht, mache ich glaube ich mehr oder weniger das was macho schildert, denn solange kein Hund ohne Leine auf uns zukommt, bin ich relativ entspannt.
Beim schreiben merke ich gerade das ich mich stark von meiner Angst hab leiten lassen und mich vor den Problemen versteckt hab anstatt was dagegen zu tun :blush2:
Gruss, Katrin
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Hi,
na, also ich meine: Buffy und Bruno, das müßte gehen.
Rüde und Hündin.Buffy und Ding Dong = 2 Hündinnen oh, je.
Gleichgeschlechtliche Hunde, kann gut gehen - muss nicht.
Kommt auf viele Faktoren an.Jedoch, 2 Weiber die sich mal ordentlich gehabt haben würde ich auf keinen Fall wieder zusammen lassen.
(Auch nicht mit Maulkorb) - wozu?Also, kennenlernen von Buffy und Bruno auf einer neutralen Wiese.
Kein Futter - kein Spielzeug dabei!Ähm, was meinst Du mit professioneller Ausbildung?
Ich meine: Fuß, Sitz, Platz, Hier, Nein, Aus sollte jeder Hund können.
Das fällt bei mir unter: normaler Gehorsam.
Du willst ja nicht irgendwelche Prüfungen ablegen.Aaaalso...
nun mach Dich mal von den Gedanken aus der Vergangenheit frei.
Übe jetzt, mit frischem Mutdas wird!!!!
lg
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Oh, achso. Das kann Buffy alles und noch ein Paar Kunststückchen

Sie gehorcht auch wenn sie am fressen ist. Alledings wenn andere Hunde eine Rolle spielen, ist die Erziehung vergessen.
Bei Ding Dong ist die Ausbildung gleich.
Bruno ist noch ein bisschen ungestüm und es fällt ihm oft schwer zu gehorchen denn eigentlich möchte er den ganzen Tag nichts anderes ausser spielen und mein Freund ist meiner Meinung nach auch nocht konsequent genug.
Vor 1 Monat haben wir Bruno auf mein Drängen hin kastrieren lassen, er ist seitdem um einiges ruhiger geworden.
gruss, Katrin - Vor einem Moment
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