Autofahren...schnelle Hilfe nötig

  • Hab ein Problemchen mit dem kleinen Scheißer...

    Als wir ihn von der Züchterin geholt haben, saß er im Auto auf meinem Schoß und hatte kein Problem.

    Vor 2 tagen war ich kurz bei Bäcker, da wurde das heulen nach einigen Metern eingestellt und geschlafen.

    Dachte er hätte damit kein Problem :???:

    Als ich heute eine längere Strecke gefahren bin, hat er komplett durchgeweint, mit kratzen, richtig panisch. Hatte ihn hintem im Kofferaum, weil ich allein gefahren bin, kann ihn ja da nicht auf dem Schoß haben..

    Hab dann angehalten und ihn in den Arm genommen, er war völlig fertig. :no:

    Später ging es dann, aber er hatte richtig Angst.

    -

    Was kann ich außer Füttern im Auto noch tun? Selbst das geliebte gemüse wurde immer wieder stehen gelassen, weil er aus dem Auto wollte :verzweifelt:

  • Ich hab Carly damals in einen Kennel gepackt und den neben mich auf den Sitz gestellt. Fand sie zwar echt blöde, hat geheult und gekläfft, aber nachdem wir immer erst ausgestiegen sind, wenn sie ruhig war, hat sich das bald gegeben.

    Füttern im Auto ist ja schon super. Ich würde dann eben noch den Kennel in ERwägung ziehen, da kann man ab und zu die Hand reinhalten. Und wenn er nur protestiert (was ich mir nach dem frechen Blick auf den Bildern gut vorstellen könnte :D ) würde ich ihn wirklich ignorieren, bis er sich beruhigt, und dann erst loben.

    Bei Panik natürlich nicht, aber ich könnte mir denken, dass ihm das bloß unheimlich war so alleine und er kein Trauma hat oder so.

    Aber hier gibts bestimmt gleich noch viel mehr Tipps - das kriegt ihr schon hin! :D

    LG Langnase

  • Hallo Morrigan,

    hast du vielleicht Platz für eine Box in deinem Auto? In einer Box fühlen sich die Hunde eigentlich sehr wohl. Da hatten wir bisher nie Probleme.
    Übrigens hatte ich früher auch einen Airedale-Terrier.Seit 5 Wochen lebt jetzt ein kleiner Irish-Terrier bei uns. Ist dein Airedale aus Rüdnitz?

    Gruß BBTerry

  • in meinen augen sind hier 2 fehler gemacht worden...

    zum einen sollte der welpe in einen kennel untergebracht werden und zum anderen nicht anhalten und auf den arm nehmen und trösten... das merken sie sich schneller als alles andere und wissen dann, wie sie ihren willen durchsetzen können...

    ich habe heir auch so einen schreihals gehabt...
    es wird besser und ich fahre jeden tag mit ihr auto...

  • Hallo.

    1. Die Idee mit der Box ist ja schon mehrfach erwähnt worden. Hier reist HUndi auch sicherer.
    2. Immer nur kurze Strecken fahren. Alle reinsetzen, Auto anmachen und kurz fahren. Auch gerne mal an einer spannenden neue Stelle anhalten und HUndi rauslassen. So entsteht auf Dauer die Verknüpfung Auto / Ziel = Toll + Spaß

    3. Kein TamTam beim Ein- oder Aussteigen machen. Ganz cool. Ist nix besonderes. Wir fahren Auto. Tür zu - Auto an und los.
    ;)

  • Terry: ja genau! :schauen: woher weist du das? Den Irisch find ich klasse, leider ist er mir zu klein

    Platz für eine Box im Kofferaum haben wir leider nicht. Wir haben einen smart for four. Zwecks Sicherheit haben wir jetzt so ein Autoanschnaller gekauft für den Rücksitz. Müsste in ein paar Tagen kommen.

    Mein Problem ist, das ich schlecht einschätzen kann, ob er nur sauer ist oder wirklich Angst hat. Bin überhaupt kein Weichei und greife auch durch.
    Als ich ihn dann auf dem Arm hatte, hat er sich ganz eng angedrückt und ist bis zu meinem Hals hochgekrochen :no:

    Eigendlich ist es überhaupt nicht meine Art, bei Angst zu trösten, weil man sie so ja eher verstärkt. Aber das war nicht schön :verzweifelt:

    Unser Großer fährt unheimlich gerne Auto, also in Punkto Problembewältigung hab ich da gar keine Erfahrung.

    Ihr meint also, jeden Tag rein, Füttern, loben wenn er ruhig ist und einfach brüllen lassen?

  • also bei uns war das folgendermassen: wir haben unsere Hündin mit 8 Wochen geholt. Abholen auf dem Schoß sitzen (1h Autofahrt) war kein Problem. Am 3. Tag zu Hause haben wir Ministrecken (1-2 Min.) im Auto zurückgelegt und sie hinten in der Box (die wir zuvor im Wohnzimmer hatten und die sie schon "kannte").

    Was soll ich sagen: es war ein Gejaule, Geschreie, Gewimmere. Mir wurde schon ganz anders und ich dachte: oh je, hoffentlich verscherze ich mir das Autofahren nicht auf ewig... :kopfwand:
    Meine Kinder hielten sich die Ohren zu und ich war wirklich unsicher, ob ich auf dem richtigen Weg war, weil die Kleine echt Panik zu haben schien...

    Wir haben aber weiter kleine Strecken zurücklegen müssen (Termine der Kinder etc.) und hatten keine andere Chance. Wir haben mit Worten getröstet, es ignoriert - nichts hat geholfen.

    Nach 2 Wochen hab ich dann (als Beifahrer) mich einmal umgedreht und laut geschrieen: RUNTER (das kannte sie vom Sofa ;) )MOTTE, ES REICHT! Und sie ist runtergegangen und seitdem ist... Ruhe!

    Wirklich wahr!

    Ich glaube, manchmal muß man einfach dranbleiben und Dinge als gegeben vorgeben sozusagen. Und wenn man das immer wieder macht, dann wird es selbstverständlich. Vielleicht hat sie gemerkt, daß egal was sie macht, die Fahrt trotzdem weitergeht. Zum Glück hat sie auch nie spucken müssen oder ähnliches... Also für uns war es der richtige Weg.

    Vielleicht hilfts Dir ja weiter :/

    Viele Grüsse und viel Erfolg weiterhin!

    schluschlu

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