Maria&Peggy&Leah und wie's weiter geht
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bluemoon -
27. Juni 2008 um 11:01
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Hallo alle zusammen,
Peggy bekommt jetzt seit Mittwochabend Schilddrüsenhormone (Forthyron) und Nierendiät. Es gäbe unglaublich viel zu berichten. Ich will mich aber aufs Nötigste beschränken. Wer Genaueres wissen will, schreibt mir bitte an: [email='drlinner@t-online.de'][/email]
Gleich nach der Einnahme der Tablette verstärkt sich manchmal ihr negatives Verhalten, aber nur kurz. In sich täglich mehrfach wiederholenden Situationen, in denen sie vorher regelrecht ausgestiegen ist, versucht sie zwar gelegentlich immer noch aufzudrehen. Ich kann's aber sofort unterbinden und sie beruhigen, weil sie nicht mehr abschaltet und ich gut zu ihr durch komme. Die Augen sind sofort klar und signalisieren Verständnis, Szene erledigt!
Ich weiß nicht, was noch kommt und nach der langen Leidenszeit will ich nicht zu optimistisch sein, aber so wie es jetzt ist, komme ich schon prima mit ihr zurecht. Es ist, als sei sie aus einem anderen Film hier bei mir angekommen und genießt und erholt sich regelrecht. Am liebsten ganz nah bei mir sitzen, liegen, sich ausruhen, schmusen, dösen und schlafen oder allein zu zweit Natur genießen.
Jetzt gibt es viele Hunde, die ganz normal sind und wesentlich "verhaltensgestörter" in ihren Eigenheiten wirken, als meine süße Peggy.
Nicht nur, dass ihre wütenden Beissattacken in der Form nicht mehr stattfinden, auch das Bellen hat sich drastisch reduziert und wird bestimmt noch etwas weniger werden. Im Vergleich zu Leah wird sie das intensivere Plaudertäschle bleiben, aber damit kann ich leben. Sie ist Peggy und wäre sie ein Mensch, würde man sagen: Sehr sensibel, extrovertiert, fröhlich, mitteilsam, neugierig, wissensdurstig, optimistisch, einerseits frech (keck, auffordernd, lockeres Mundwerk), aber gleich zu verunsichern weil schnell ängstlich, Schutz suchend, anlehnungsbedürftig und ungeheuer liiiiiiebenswert.
Seit Mittwochabend fanden sich nirgendwo hinterlistige Hinterlassenschaften - nur noch da, wo sie hingehören, ohne dass ich Peggy dazu begleite und kontrolliere. Am Schlaf hat sich nichts geändert, insgesamt mit der Nachtzeit kommt sie in 24 Stunden auf 17-20 Stunden Schlaf und Dösen.
Peggy hört und folgt altersgemäß, wobei sie eben schon ein Schlitzohr ist, was aber mehr zur allgemeinen Heiterkeit beiträgt - wie geschrieben: Jugend forscht - nur ist das leicht als ihr individueller Charakter einzuschätzen und auch altersentsprechend ganz normal, erwachsen ist sie ja noch lange nicht.
Es gibt sicherlich noch viel zu erziehen, was bei gut erzogenen Hunden dieses Alters oft schon kein Thema mehr ist, aber das stört mich nicht. Wenn ich bei ihr ankomme und sie bereit ist mitzuarbeiten, was derzeit seltenst ein Problem darstellt, brauchen wir dazu allerhöchstens noch ca. 3 Wochen.
"Lustiger" Nebeneffekt: Clickern kann ich aktuell nicht. Sobald sie den Clicker einmal hört, beginnt sie fürchterlich zu sabbern und fixiert schmatzend meine Hand. Fuuuuutter!
Jetzt bitte ich Euch um möglichst viele gute Gedanken, dass es wirklich "nur" die Schilddrüse ist und nicht die Hypophyse und dass vor allem durch die bessere Durchblutung und die Entspannung, die Niere sich wieder erholt und die Glomerulonephritis verschwindet.
Für "Fräuleinwolle" hätte ich nach wie vor persönliche Nachrichten.
Liebe Grüße und einen schönen Sonntag, den wir genießen werden,
Maria & Peggy & Leah

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hoi maria
habe dir kürzlich ein mail geschrieben, da ich mich für peggy und ihr verhalten interessiere. (habe ähnliche probleme mit meinem murphy)
leider habe ich keine antwort erhalten. würde mich wirklich über eine kontaktaufnahme deinerseits freuen per pn.liebe grüsse
sandra&murf
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