Beim spielen mit einem Hund geht er plötzlich ins Unterholz.

  • Hallo, bin vom morgendlichen Spaziergang zurück. Vielen Dank für den Link, leider ist diese Hundeschule arg weit weg von uns....werde aber sicherlich gleich mal googeln.

    Habe Mickie heute wie angekündigt nicht abgeleint. Er war während des Spaziergangs wie immer. Ansprechbar und aufmerksam. Nur scheint er im Moment das Signal der Pfeife zum Kommen immer häufiger zu ignorieren :???:

    Hatte auch die Tröte mit, doch die Karnickel haben sich ausgerechnet heute versteckt :kopfwand: War extra in ein Kaninchenreiches Gelände gegangen. Naja dennoch wollte ich die Tröte ausprobieren. Wie gesagt daheim und im Garten fährt er tierisch darauf ab. Als er dann eine besonders interessante Duftmarke entdeckt hatte und sich voll darauf konzentriert hat, habe ich mal "getrötet". Er warf mir einen flüchtigen Miniblick zu und wandte sich direkt wieder ab zur Duftmarke, somit wird die Tröte auch nicht das Zeug zum SuperduperSpielzeug haben......

  • Zitat

    Als er dann eine besonders interessante Duftmarke entdeckt hatte und sich voll darauf konzentriert hat, habe ich mal "getrötet". Er warf mir einen flüchtigen Miniblick zu und wandte sich direkt wieder ab zur Duftmarke, somit wird die Tröte auch nicht das Zeug zum SuperduperSpielzeug haben......

    Wie hast du in dieser Minisekunde reagiert?


    LG Conny

  • Mach gute Stimmung. Belohne ihn für diesen Miniblick. Feeeiiin. Mach dich zum Affen. Zeig ihm die Trötte und rufe ihn, aber verliere nicht den Blickkontakt.

    Also ganz einfach gesagt: Mach dich interessanter als die Spur (in diesem Falle).

    Ich weiss das ist sehr leicht hier hingeschrieben aber versuche es.

    LG Conny mit Einstein

  • Wir haben das gleiche Problem - unser Lobo verhält sich genauso.
    Beim Antijagdtraining haben wir angefangen einen Superpfiff mit Hilfe eines Futterdummys aufzubauen. Der einfach Stoffbeutel hat bei uns nicht gereicht, ich habe einen mit echtem Kaninchenfell dran. Lobo ist jetzt total scharf auf diesen Beutel und ich kann dadurch seine Aufmerksamkeit schon ein bißchen besser auf mich ziehen (man ist ja schon mit Kleinigkeiten zufrieden :roll: )

    Schleppleine bleibt grundsätzlich dran. Jedes Abhauen ohne Leine bringt mich wieder ziemlich an den Anfang des Trainings. Meine Trainerin meinte, es dauert mindestens ein Jahr, eher 1,5 Jahre bis eine gute Abrufbarkeit bei Wild erreicht ist :gott:

    Mein nächster Kurs in der Hundeschule wird sicherlich ein Nasenarbeitskurs sein. Ich möchte ihn damit besser, seinen Fähigkeiten entsprechend, auslasten. Mit kleineren "Suchspielchen" haben wir bereits angefangen und seinen Futterdummy verstecke ich ab und an mal. Beides klappt gut und lenkt ihn auf Spaziergängen ab bzw. die Ausmerksamkeit zu mir. Vielleicht wäre das ja auch etwas für euch.

    Generell glaube ich, die Spaziergänge mit einem jagdlich ambitionierten Hund sind in der Erziehungsphase ziemlich anstrengend, da ich glaube, nur durch ausreichend interessante Beschäftgung bleibt der Hund mental und körperlich bei mir.

    Der Halter sollte eben interessanter als der Hase sein :D

    LG
    Astrid mit Lobo :D

  • Hallo Astrid,

    vieles was Du schreibst kommt mir soo bekannt vor. Suchspiele machen wir regelmäßig. Leider ist unser Garten nicht sonderlich groß und Mickie findet alles viel zu schnell. Beim Spaziergang sucht er seine mit Leckerlie gefühlte Tasche nicht, da ist ihm diese zu uninteressant :kopfwand:

    Wir werden nicht aufgeben und weiterhin am Ball bleiben.

    Thanks

    Mark

  • Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein hungriger Hund viel mehr auf Frauchen achtet :D

    Wir fährten regelmäßig samstags am späten Vormittag. Frühstück gibt es für Arco an diesem Tag nicht, dafür sind dann die Leckerlies auf der Fährte um so interessanter :D

  • Über das Futter zu gehen war die Idee des ersten Trainers. Er hatte uns sogar geraten Mickie solange nichts zu geben, bis er mitarbeitet. Nach 2,5 Tagen ohne einen Bissen habe ich es nicht mehr ausgehalten. Er ist sehr schwierig übers Futter zu bekommen, zudem ist er erst Abends richtig.

    Beim Apportieren verwende ich die Hundewürste von Alsa, das klappt ganz gut......

  • Zitat

    Nach 2,5 Tagen ohne einen Bissen habe ich es nicht mehr ausgehalten. Er ist sehr schwierig übers Futter zu bekommen, zudem ist er erst Abends richtig.

    Es ist noch kein gesunder Hund vor dem vollen Fressnapf verhungert. ;-) Wenn er gesund ist, kannst du ihn ruhig ein paar Tage hungern lassen. Das macht ihm nichts aus. Nur wenn er anfängt zu kotz** solltest du ihm eine Kleinigkeit geben.

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