Nicht mal ne Ansage?

  • Hallöchen alle mit einander,

    ich mal wieder.
    So langsam mache ich mir echt Gedanken um Einstein. Bisher fand ich seine liebenswürdige Art und Weise ja total toll. Keine Pöbeleien von seiner Seite, dumm anmachen (also ein Knurren) von anderen Hunden begegnet er mit Ignoranz. Spielen ist Welt. Mit kleinen Hunden geht er sehr vorsichtig um, mit Hunden in seiner Größe wird gerannt und getobt.
    Wir fahren ja 4 mal die Woche in unsere HS zum spielen. Dort ist dann auch immer ein Beagle Kumpel mit dem er sehr gern spielt. Der Beagle ist ein totaler "Kampfbeagle". Hört sich lustig an ich weiß ist aber so. Teilweise beisst er im Spiel so dolle zu das Einstein dann auch mal quietscht. Dann wird der Beagle von ihm runtergeflückt. Nun ist es aber schon so schlimm, dass Einstein im Gesicht ein paar kleine Fleischwunden hat, welche am verschorfen sind, aber durch die nächsten "Spielchen" auch wieder aufgehen.
    Und da liegt mein Problem.
    Warum kann Einstein dem kleinen Kerl nicht mal ne Ansage machen?
    Der kleine Beagle ist gut sozialisiert. Bei fast allen anderen Hunden von denen er eine Ansage bekommt, benimmt er sich.
    Genauso der Riesenschnauzer auf dem Platz. Bekommt er ne Ansage benimmt er sich. Bei Einstein wird provoziert was das Zeug hält. Kopf auf's Genick oder Rücken usw..
    Kommt das noch oder hab ich da in der Erziehung / Sozialisierung was falsch gemacht?


    LG Conny mit Einstein

  • Hallo Conny,


    Du hast nix falsch gemacht :D . Einstein hat einfach die Ruhe weg.

    Ich würde beim nächsten Mal die kleine Kampfratte entfernen und Einstein sagen " so , jetzt haben wir ihn zusammen besiegt ".

    Unternehmen würde ich auf jeden Fall was, ansonsten verliert Einstein bei dem Unsin die Lust am " liebsein ". Daher würde ich eingreifen.

    L. G. Burgit

  • Hallo Conny!

    Wenn es so krass ist, dass es zu Fleischwunden kommt, würde ich persönlich das Spiel unterbrechen, bevor es soweit kommt.

    Maja ist auch so ein Hund, der sich alles gefallen lässt. Man kann natürlich nicht pauschalisieren, dass sich jeder Hund so entwickeln wird, aber eigentlich ist bei ihr noch einiges an Selbstbewusstsein gekommen, als ich bald nimmer damit gerechnet habe. Sie ist fast 3 und seit sie 2 Jahre alt ist (so um den Dreh rum) fängt sie schonmal an zu zeigen, dass sie jetzt nicht mag. Knurren tut sie dabei aber nicht. Meist geht sie einfach weiter und geht dem Störenfried aus dem WEg. Nervt der sie penetrant weiter, dann fängt sie mit Lefzen hochziehen und leichtem Schnappen (sie beißt nciht zu, sondern reißt bloß die Schnauze auf und kommt damit dem anderen nahe, berührt ihn aber nciht, besser kann ich es nicht beschreiben) zu warnen an.

    Es ist bei ihr so wie bei deinem Einstein: Würde sie bestimmten Hunden mal zeigen, dass sie sich nicht alles gefallen lässt, ließen die sie auch in Ruhe. Tut sie aber nciht. Hier sind 3 Hündinnen, die sie mehr oder weniger mobben, sobald sie Maja sehen, stürmen sie los und sie unterwirft sich, noch bevor die Hündinnen dann bei ihr sind. Alle drei Besitzer schwören STein und Bein, dass ihre Mädels "so klein mit Hut" wären, wenn von Maja mal ne Ansage käme. Macht sie aber nicht. Und eigentlich bin ich froh drum, das deeskaliert viele Situationen.

    Ich bin dazu übergegangen, dass ich mir das zu einem gewissen Grad ansehe, dann gehe ich dazwischen und regle das, wenn ich merke, ihr wird das zu unangenehm und sie traut sich nciht, noch stärker zu zeigen, dass sie das nicht will. Wie gesagt, ich bin froh drüber dass sie sich das eigentlcih nciht traut, denn für manche Hunde wäre das ja dann erst recht ein Grund, eine Keilerei anzufangen.

    Ich kann mir also schon vorstellen, dass dein Einstein auch noch auf den Trichter kommt, dass man sich nicht alles gefallen lassen muss.

    LG, Henrike

  • Zitat

    Hallo Conny,

    Unternehmen würde ich auf jeden Fall was, ansonsten verliert Einstein bei dem Unsin die Lust am " liebsein ". Daher würde ich eingreifen.

    L. G. Burgit

    Ja Burgit, eingegriffen wird dann ja vom Halter des Beagles. Was aber uninteressant ist, weil entweder er oder Einstein sucht dann die Nähe des anderen wieder. Da passe ich dann auch schon meistens auf und gehe mit Einstein woanders hin.

    Danke Henrike, ich schrieb ja auch gleich am Anfang das ich seine liebenswürdige Art und Weise ja total toll finde. Ich möchte ja auch nicht das sich daran grundsätzlich was ändert.

    Meine Befürchtung geht einfach dahin, dass vielleicht doch mal ein Schalter im Kopf umschlägt. Und dann?

    Aber das was du über Maja geschrieben hast lässt ja doch ein wenig hoffen.

    LG Conny

  • Hallo Conny,

    offensichtlich hab ich mich quer ausgedrückt.

    Rede mit dem Beaglehalter. DU musst den Beagle wegtun und dann " so, jetzt haben wir den Zwerg besiegt " versuch es mal.

    Was das Schalter umlegen angeht. Einstein ist ein vernünftiger Hund, hilf ihm einfach und er wird es verstehen ;) .

    L. G. Burgit

  • Hi Conny,

    ich würde und mache es auch so wie Burgit es schreibt.

    Du greifst ein, wenn der Kampfbeagle eine Attacke läuft, damit Dein Hund sieht, dass er sich auf Dich verlassen kann.

    DAgo ist auch so ein Held, der sich alles gefallen lässt und da muss ich dann schon mal eingreifen und dem fremden Hund eine Ansage machen.

    Deine Befürchtung, dass sie Dein Hund irgendwann ändert, kann ich gut verstehen und das sollte ja nicht sein.

  • Hallo,

    wenn bei uns im Training so was läuft, wird der andere Hund vom Hundeführer abgerufen. Das heißt Beaglefrauchen muss in so einem Fall dringend eingreifen. Der Hund muss lernen, irgendwann aufzuhören und weg zu gehen. Sie ist für den Hund verantwortlich und sonst niemand. Auch ein Trainer aknn dazw. gehen. Du selber kannst den Hund wegschicken.

    Man kann aber so einen Hund auch mal mit Wasser abspritzen. Es ist nicht ok, dass dein Hund sogar Schrammen bekommt. Da muss man als Mensch vorher eingreifen. Man kann dem Beagle auch ein Nein sagen.

    Wenn dein Hund sich nicht wehren kann, müssen das die Menschen übernehmen. Und wenn dann eines Tages dein Hund doch mal zuviel hat und richtig verwarnt, dann hat er vollkommen recht und Beagle wird endlich wissen, wo seine Grenzen sind. Habt ihr keinen älteren Hund im Kurs, der da mal dazwischen geht und splittet? Wenn ja, dann lasst das bitte zu.

    Du selber hast sicherlich nichts falsch gemacht.
    LG Schopenhauer

  • Danke euch,

    ja es ist schon so das da immer dazwischen gegangen wird.
    Aber irgendwie sucht auch Einstein die Nähe vom Beagle. Sowas durchgeknalltes habt ihr noch nicht gesehen.

    @Schopenhauer

    Ja wir haben immer einen Chef auf dem Gelände. Der ist auch recht schnell zur Stelle und der Beagle benimmt sich sofort. Aber ist er woanders kennt er kein pardon.

    Aber ihr habt jetzt mein Selbstbewußtsein doch wieder etwas aufpoliert und wir fahren jetzt zur Spielstunde. Und wenn sich dieser Beagle nicht benimmt, dann bekommt er von mir eine Ansage.

    LG Conny

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