Hund flippt aus, wenn er einem "Kläffer" begegnet
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Zunächst mal, nichts gegen kleine bellende Hunde, ich hatte selbst 10 Jahre einen und weiß wie das ist, er wurde auch von großen gebissen und einmal fast totgemacht. Von daher kenne ich die Problematik kleiner Rüde - großer Rüde.
Nun ist es umgekehrt. Wir haben ja seit einem knappen Jahr einen Labrador-Mix aus dem TH, nun 2 Jahre alt. Siehe auch meine anderen Beiträge. Kürzlich hat er leider einen kleinen "Kläffer" ins Bein gebissen, da das Halsband aufgegangen war. Den konnte er von Anfang an nicht ausstehen. Die Beißerei ist dann harmlos ausgegangen, dem anderen gehts wieder gut.
Mein Problem, wie kann ich den Hund richtig erziehen, habt Ihr Tipps hierzu: Jedesmal wenn wir nun von weitem DEN Hund sehen oder er ihn nur riecht, zerrt er an der Leine, anderer Hund bellt, unser Hund bellt und kriegt sich nicht wieder ein, zieht wie verrückt, will hinspringen, beruhigt sich nun gar nicht mehr.
Erst wenn der andere aus der Sichtweite ist, gehts langsam wieder. Leider geht die HH nicht zurück, wie gestern, drei Schritte rückwärts und der Hund wäre außer Sichtweite gewesen. Ich hatte mal gelesen, dass ein Richtungswechsel in solchen Situationen richtig wäre. Ihr Sohn hat in der Hundeschule was anderes gehört. Wie sähe das vor dem Hund aus, wenn er zurückgehen würde. Von daher machen sie es nicht und es kommt dann zur Konfrontation, die wir natürlich vermeiden. Dann gehen wir halt woanders hin.Mit anderen Hunden hat er keine Probleme, wird kurz ausdiskutiert, wenn sie sich begegnen. Muss noch dazu sagen, dass ihm offenbar als Welpe und später keine Sozialisierungsverhalten beigebracht wurde, er wurde offenbar 1 Jahr im Keller gehalten..
Könnt Ihr mir Tipps geben, bin für jeden Ratschlag dankbar. Hundeschule geht derzeit nicht, da diese nur in der Woche Training anbieten und nicht am Wochenende. Privattrainer ist leider ziemlich teuer.
Hund bekommt nun noch Herzmedis und muss einige Behandlungen kriegen, von daher reichts bei mir nicht für Einzeltraining zu Hause.
Liebe Grüße
Petra mit Max -
6. Juni 2008 um 08:14
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Hallo
Mein Jacko macht das auch. Hier gibt es einen Hund , den seh ich noch nicht aber Jacko riecht ihn schon oder keine Ahnung wie er ihn bemerkt,da stellen sich schon die Nackenhaare auf. Er grummelt vor sich hin. Und wenn dann die HH kommt , dann zerrt der andere Hund an der Leine und kläfft und erwürgt sich bald. Da muß ich manchesmal höllisch aufpassen , daß der Hund uns nicht mal wieder ohne Leine begegnet.
ist schon passiert. Und bös ausgegangen.
Ich halte es nun immer so: Wenn besagter Hund kommt,dann lasse ich Jacko Platz machen, lobe ordentlich mit Leckerlie und sage immer: Siehst du der bellert doch bloss.Ist doch garnichts. Bisher klappt es gut.
Nur eben ohne Leine wäre ein Dilemma.
Ich glaub es liegt sehr oft an den HH .Der Hund hier hat überhaupt keinen Gehorsam. Sieht auch bissel sehr struppig ungepflegt aus. Soviel ich weiß,lebt er im Schuppen und Hof und die Frau läuft jeden Tag,äh der Hund läuft jeden Tag mit Frau an der Leine,den selben Weg. Sind komische Leute. Färbt wohl ab. (Schäm mich ja schon, daß ich sowas sage).
Ich glaub auch, so wie bei uns Menschen, gibt es bei Hunden auch sowas wie:Nicht riechen können oder nicht leiden mögen.
LG Simone -
Wir haben einen schwarzen Schäferhund in der Nachbarschaft, der auf JEDEN Vierbeiner extrem aggressiv losgeht. Der Hund ist angeblich "scharf" gemacht, und wenn Mücke DIESEN Kollegen wittert, geht der auch ab wie ein Zäpfchen.
Der andere natürlich auch. Und ich bin mir fast sicher, dass die Beißerei, die resultieren würde, ernst wäre. Den Hovi einer anderen Nachbarin hatte er schon dazwischen und der wurde auch verletzt.
Ich weiß, dass der Hund auch körperlich gezüchtigt wird, er muss auch mit Kettenwürger am Rad laufen, wenns Herrchen zu faul zum laufen ist...
Von daher:Ich geh da absolut keine Kompromisse ein, dreh sofort um, wenn der Hund in Sichtweite ist bzw. geh einen anderen Weg, so dass kein Blickkontakt mehr besteht.
Jetzt kenn ich deinen Hund nicht...d. h. hast du das Gefühl, er ist auf Dauer beeinflussbar und du kannst die Situation immer kontrollieren, dann kannst du üben, mir ist es in meiner Situation zu riskant mit dem Kinderwagen und 60kg-Hund, von daher lass ich mich auf keine Experimente ein.
Letztens war der Hund auf seinem Hof und wir auf der anderen Strassenseite, da ging es einigermaßen, wobei es auch da schon brenzlig wurde.Ich stell mich immer so vor meinen Hund, dass er von meinem Körper ganz abgeschirmt wird und auch keinen Blickkontakt mehr hat, dann das Kommando "Weiter" und in der Sekunde, wo er mit mir geht, lob ich ihn. Er ist dann zwar immer noch aufgeregt, geht aber ordentlich weiter und das ist ja das was zählt.
Es gibt übrigens viele Hund, die in dieser angespannten Situation nicht mehr empfänglich sind für jegliche Form von Leckerchen...das wollte ich mal gesagt haben, denn der Tipp ist gut gemeint und sicherlich bei manchen Hunden sinnvoll, aber Mücke würde NIE bei so hoher Aufregung ( ich red jetzt von RICHTIG Stress mit nem anderen Rüden ) nur ansatzweise auf ein Leckerchen reagieren.
Der STresspegel wäre viel zu hoch.Wichtig ist, denke ich, dass du selber die Situation gut einschätzt und schaust, worauf dein Hund am besten reagiert und wie "aussichtsvoll" deine Interventionen sind.
P.S.: Umzudrehen /Richtungswechsel ist keine Schande !!!!
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hallo petra,
mein rüde ging auch extrem in die leine, als ich ihn bekam, egal, welcher hund auch nur annähernd in sichtweite kam.da ich ihn nicht in solche situationen bringen wollte, bin ich fürs erste immer abgedreht, dann ging es. nach einiger zeit, als er vertrauen aufgebaut hat, habe ich den abstand zum "feind" ganz langsam verringert. er war dann zwar ncoh nervös, aber ging nicht mehr ab.
das klappte soweit ganz gut und ich hatte glück, dass ich keinen direkten hundekontakt hatte. ich bin auch nur die strecken gegangen, wo ich sicher ausweichen konnte.
nun haben wir ja auch noch das glück, dass unser direkter nachbarshund am zaun randaliert vom feinsten. am anfang war das ganz schlimm, denn ich konnte meinen hund nicht wirklich ausbremsen. hab jeden tag mit ihm geübt.
unser ist jetzt bis auf einmal zurückblaffen ruhig - auch wenn der andere abgeht wie ein zäpfchen
allerdings hab ich ihn an der schlepp.zuhause habe ich mit ihm auf der terrasse mit absitzen und leckerlie geübt. draußen hatte das keinen sinn. er war nicht mehr ansprechbar - darum weitläufiges ausweichen.
einen großen fortschritt haben wir wir gemacht, seitdem wir auf den hundeplatz gehen. dort wird er langsam an andere hunde gewöhnt. er merkt dabei, dass von seinem "gegner" keine gefahr ausgeht, er nicht angegriffen wird. es ist so schön, zu sehen, wie entspannt er dabei sein kann.
ich wünsche dir viel glück, vielleicht findest du ja doch noch einen hundeplatz. die meisten bieten doch auch unterricht am wochenende am.
gruß marion
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Erstmal danke für Eure superschnellen Antworten und guten Tipps. Unser Hund schaltet auch voll auf Durchgang, keine Chance mit Leckerlie etc.
Ich geh dann auch immer schnell woanders lang, aber leider macht die andere HH keine Anstalten dazu, im Gegenteil. Sie geht ja in die Hundeschule... das ist so ihre Antwort, auch nach dem Hundebiss.
So nachdem Motto, ihr Hund ist ja so klein und man muss verstehen, dass der so kläfft, nun schaut mal, wie der große Hund so böse reagiert.Kein Einlenken, dass vielleicht auch bei ihr Fehler liegen könnten, zumal ihr Sohn der eigentliche HH ist und ständig im Ausland weilt. Nun kommt er Ende Juni wieder, da wird sie im Horrorgeschichten auftischen von unserem Hund.
Ich hoffe, ich kann ihr immer ausweichen, denn auch ihr Hund ist erst 2 Jahre alt.. Üben geht schon mit meinem Hund, aber leider hat er den anderen ja mal erwischt und zugebissen, von daher hat er seinen Erfolg gehabt und ihm eins auswischen können, da ist er nun obenauf und gestern hat er sich kaum eingekriegt.
Die andere HH lässt den Hund immer im Grundstück und dort kläfft er ständig wie ein Irrer, obwohl er uns nicht sehen kann, ganz viele Büsche und Bäume ringsrum. Unser Hund kriegt voll die Panik und will schnell vorbei und jault dann hinterher. Wenn wir ihm nun live draußen begegnen ist es dann ganz aus. Dann SIEHT er seinen Feind.
Ist leider ein schöner Weg und ich geh ihn gerne. Nun überleg ich, ob ich eine andere Runde gehen muss, um den Stress von meinem Hund abzuwenden.Liebe Grüße
Petra mit Max -
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Ich versteh das Problem... wenn ein anderer Hund kläfft/bellt, ist unserer gleich dabei (wenn beide oder er an der Leine sind/ist)... mittlerweile gehts teilweise nur mit Murren, teilweise mit einem Beller vorbei, dann ist er zwar aufgedreht, aber zumindest führt er sich nicht mehr ganz so auf... hab das so gemacht, dass ich komplett an Rand des Weges gegangen bin, und zwar vor ihn, mein Oberschenkel also genau in seinem Gesicht...dadurch sieht er zwar den anderen Hund immer noch, aber er regt sich nicht ganz so auf...Die kleinen Kläffer (das ist nicht pauschal), machen uns allerdings zu schaffen..Benji geht jetzt schon auf alles was klein ist ab, solange er und/oder der andere Hund an der Leine ist/sind... da braucht der andere schon gar nix mehr machen..bei uns leben leider sehr viele verzogene Klein(st)hunde, die schon knurren und kläffen, wenn sie ihn nur riechen... tja... mit kleinen Hunden an der Leine hat ers gar net...aber wir arbeiten..manchmal verzweifle ich..mein Ziel scheint in weiter Ferne, dass er einfach vorbei läuft, ohne mit der Wimper zu zucken... oder mal weniger utopisch, einmal bellen und weiter...
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Zitat
Die andere HH lässt den Hund immer im Grundstück und dort kläfft er ständig wie ein Irrer, obwohl er uns nicht sehen kann, ganz viele Büsche und Bäume ringsrum. Unser Hund kriegt voll die Panik und will schnell vorbei und jault dann hinterher.hallo petra,
so ist es auch bei uns. aber mein kleiner kann jetzt daran vorbeigehen, ohne darauf zu reagieren, denn er hat gelernt, dass sein "feind" nicht kommen kann. er sieht ihn auch nicht, hört ihn nur.am anfang habe ich ihn kaum an dem grundstück vorbei gekriegt. habs dann in einer einzeltrainerstd. mit ihm geübt. sie hat mir dem tipp gegeben, leckerlie zu rollen
früh genug "schau" leckerlie zeigen und das leckerchen auf dem weg rollen lassen. der hund kann dann streß durch bewegung abbauen und ist beschäftigt. mit 5 leckerchen bin ich dann am grundstück "vorbeigerollt"
he, das muß bei dir auch klappen, hab schließlich 40 euro für den tipp bezahlt *grööööööhl*jetzt mache ich es so, dass er viel leine bekommt, wenn er lieber doch etwas schneller an dem grundstück vorbei möchte.
hoffe, es hilft dir weiter.
gruß marion -
Bisher hat es super geklappt, auch kein direkter Kontakt mit unserem "Kläffer". Mit Leckerli auch ab und zu abgelenkt, alles gut verlaufen, die letzten Tage.
Problem heute, meine Tochter geht seelenruhig den Weg wie immer. Zuvor hatte er noch mit einem anderen Hund spielen können. Dann den üblichen Weg lang. Unser Hund muss gerochen haben, dass der andere "Kläffer" draußen ist und ist wie wild in die Leine gegangen, sodass sie meiner Tochter aus der Hand geglitten ist, der andere Hund war in seinem Grundstück. Unser Hund ist wie wild am Zaun rauf und runter (da sind viele Büsche dazwischen) und meine Tochter musste den Hund dort rauszerren. Gott sei Dank war der Zaun dazwischen, der hätte sonstwas mit dem anderen angestellt.
Er hat überhaupt nicht mehr gehört, voll der Nullblick.
Nun müssen wir den Weg meiden, geht einfach nicht mehr. Habt Ihr noch eine Idee, was heute in unseren Hund gefahren ist? Nun gänzlich den Hund meiden, damit kein Kontakt (auch nicht mit Riechen) mehr möglich ist, soweit machbar?! Was kann ich noch tun???
Drei Häuser weiter ist gleich der andere kleine Kläffer. Der ist erst am Samstag von einem Yorkshire Terrier angefallen worden (der kam aus dem Haus raus und war nicht angeleint) und beide waren ineinander verkeilt, toll was? Offenbar haben hier alle ihr Problem mit den Hunden untereinander.Petra
nun doch etwas verzweifelt... -
hallo petra,
sei nicht verzweifelt, es reicht, dass es dein hund manchmal ist.
es gefällt ihm sicher auch nicht, dass er "reagieren muß".ihr solltet unter allen umständen versuchen, solche situationen zu vermeiden, wo er "abgehen muß".
hol dir hilfe. das stärkt dich und du kannst an deinem timing arbeiten. man macht manchmal sachen, die dann "zeitlich nicht mehr stimmen", denn man ist ja selber angespannt und das merkt der hund.wie gesagt, mir hat der hundeplatz sehr geholfen - und meinem hund auch.
wir sind allerdings noch weit davon entfernt, dass wir ruhig an einem anderen hund verbeigehen können, aber der abstand wird immer kleiner.auf rücksicht anderer hundehalter kannst du getrost lange warten
darum zieh dein ding durch und stehe zu deinem hund - und zeig es ihm auch. sei stark für ihn und er wird es auch werden. 
ich wünsche euch ein gutes händchen.
gruß marion -
Hallo,
unsere Hündin schmeißt sich auch voll ins Geschirr, auch wenn der entgegenkommende Hund nicht bellt.....
Wir üben gezielt die Begegnungen mit anderen Hunden mit unserer Hundetrainerin, heißt also wir gehen dem Problem nicht aus dem Weg, sondern wollen erreichen, dass Inuschka an lockerer Leine an anderen Hunden vorbeigeht.
Begegnen wir einem anderen Hund muss Inuschka "bei mir" gehen (nicht Fuss), heißt an lockerer Leine. Hängt sie sich dann ins Geschirr und zieht an der Leine, drehe ich mich wortlos um und gehe in die andere Richtung, bis sie wieder locker an der Leine läuft. Umdrehen wieder in Richtung des Hundes.....fängt sie wieder an, umdrehen usw. usw. Das ist ein langwieriges Unterfangen und muss bei jedem Hund wiederholt werden. Deshalb bringt meine Hundetrainerin immer andere Hunde zum Üben mit. Der Erfolg stellt sich langsam ein. Sie ist schon viel entspannter bei Hundebegegnungen und gebärdet sich nicht mehr allzu heftig. Das ist natürlich bei ihren "Erzfeinden" nicht der Fall, ob das da jemals klappt, wird sich zeigen. Noch sind wir ganz am Anfang und da Inuschka als Husky nun mal auch ein ziemlicher Sturkopf ist, heißt das eben, dass ich noch sturer sein muss. Fällt mich echt schwer, aber ich habe auch keine Lust immer das Weite suchen zu müssen, wenn wir anderen Hunden begegnen. Also heißt das Üben, Üben und noch mal Üben......
Und wenn sie dann erst mal an lockerer Leine dran vorbei ist, gibt ein riesen Lob und natürlich Leckerchen. Inzwischen reagiert sie auch, wenn ich beim Vorbeigehen an anderen Hunden mit einem Leckerchen vor dem Maul ablenke...aber auch das war harte Arbeit.Viele Grüße
Silke - Vor einem Moment
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