Fuchsbandwurm und Hund
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Hallo
ich habe bisher den Fuchsbandwurm nicht mit Hunden oder Katzen in Verbindung gebracht. Nun ich habe einen spanischen Windhund adoptiert, wahrscheinlich war Frieda früher ein Straßenhund, ich weiß nichts über sie. Sie ist ziemlich verfressen, was ja noch nicht das Problem ist. Auch nicht dass sie alles mögliche von der Straße aufnimmt, wenn man mal einen Moment unaufmerksam ist. Sie fängt Mäuse und was das allerschlimmste für mich ist: Sie frisst Kot von jeglichen Arten von Tieren. Bei Vogel- Hunde- Igelkot hab ich weniger bedenken. Aber da wir auf dem Land leben, gibt es hier auch viele Füchse, es wurden bei Stichproben auch bandwurmbefallene Füchse festgestellt. Nun hat Frieda im Februar Fuchskot gefressen, ich hatte in diesem Moment gerade nicht aufgepasst (sonst lass ich sie beim Gassigehen nicht aus den Augen, das ist ganz schön anstrengend). Im April hatte ich sie dann entwurmt. Wie schon erwähnt hab ich an den Fuchsbandwurm nie gedacht, bis ich mit einer Bekannten über Friedas Macke gesprochen habe und sie mich fragte, ob ich keine Angst vor dem Fuchsbandwurm hätte. Nun hab ich panische Angst mich zwischen Februar und April von meinem Hund infiziert zu haben. Dem Hund macht der Wurm ja laut meinen Recherchen im Internet nichts.
Kennt jemand das Problem oder wohnt auch jemand in Risikogebieten und wie macht ihr das. - Vor einem Moment
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Hi,
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du brauchst keine angst haben das du dich infiziert hast. wenn dann solltest du dir sorgen um deinen hund machen.
der fuchsbandwurm hat mehrere stadien, wenn der fuch ihn ausscheidet ist es eine larve, wenn sie von einem tier aufgenommen wird entwickelt sie sich zu einer finne, die sich im gewebe einnistet und tötlich sein kann. erst wenn dein hund fleisch frisst, das eine finne enthält kann sich ein bandwurm daraus entwickeln.
es muss aber nicht zwangsläufig sein das dein hund nun eine finne hat. wenn du das genau abklären willst müsstest du zum teirarzt gehen. soweit ich weiß ist das eher selten, kann auch sein das eine finne gar nicht stört.
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Hallo,
zum Fuchsbandwurm kenne ich folgende Info:
ZitatFuchsbandwurm befällt Hunde
Der Hund ist ein guter Wirt für den Fuchsbandwurm, deshalb müssen Hunde alle drei Monate entwurmt werden. Das raten Tierärzte allen Hundehaltern, die in ländlicher Umgebung wohnen und ihren Hund in Gebieten laufen lässt, in denen auch Füchse beheimatet sind. Dabei muss bedacht werden , dass Füchse sich praktisch überall aufhalten, wo sie Abfälle "erbeuten" können.Hunde infizieren sich vor allem wenn sie Mäuse fressen. Nachlässiges Entwurmen der Hunde erhöht die Übertragung des Fuchsbandwurmes auf den Hundebesitzer und natürlich besonders auf Kinder. Regelmäßiges Entwurmen reduziert das Risiko einer Übertragung der Eier an die Menschen. Händewaschen vor dem Essen verhindert außerdem, dass der Mensch die Wurmeier über den Mund aufnimmt.
Entgegen der weit verbreiteten Meinung kann man Heidelbeeren und andere Waldfrüchte ohne Angst vor dem Fuchsbandwurm essen. Es gibt keinen Beleg dafür, dass beim Verzehr von Waldbeeren ein Risiko besteht, sich mit dem Fuchsbandwurm zu infizieren. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen ist lediglich die die Hundehaltung ein ernst zu nehmender Risikofaktor.
Die Inkubationszeit (beim Menschen) beträgt mehr als zehn Jahre, erläuterte der Humanmediziner. Dabei breitet sich die Larve des Fuchsbandwurms in der Leber aus schädigt aber den Körper nicht sehr. Nur wenn die Larven wichtige Gefäße angreifen, kommt es zu akuten Problemen, die stationär behandlungsbedürftig sind. Infizierte Personen müssen lebenslang ein Chemotherapeutikum einnehmen, damit sich der Parasit in der Leber nicht weiter ausbreitet.
(Quelle: http://www.haustier-magazin.de/hund-katze/fuc…-d20070724.html)Liebe Grüße
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