nach OP an der Wirbelsäule immernoch gelähmt
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Danke erstmal an die vielen lieben Worte und Tipps.
Ich denke auch, wir müssen einfach nochmal genau mit der Klinik reden, wie groß die Verletzungsgefahr ist, wenn er sich zu doll freut/aufregt.Aber man muss doch auch beachten, dass jedes Tier anders ist, und unser ist eben ein kleiner verwöhnter, der selten länger als 3 Stunden allein ist, weil mein Vater arbeitslos ist und nur zum Einkaufen o.ä. mal weg ist.
Wie schon in einigen Beiträgen richtig erkannt, spielt das bestimmt eine große Rolle in Bezug auf den Heilungsprozess, wenn er so einsam ist.Wir werden heute auf jeden Fall auch mal nachfragen, was die Klinik selbst macht, die können ihn doch nicht da liegen lassen und warten, dass von alleine was passiert. Da müsste man doch jetzt schon physiotherapeutisch was machen.
Mit Akupunktur meinte ich auch, ob das jetzt als begleitende Therapie das Beste ist? Habe dazu im Internet einiges gelesen, dass dadurch eben die Nerven angeregt werden und da eine gute Heilungschance besteht.Wir wollen, dass er so schnell wie möglich wieder nach Hause kann, aber dazu muss man eben auch so früh wie möglich seinem Körper helfen und ihn dabei unterstützen die Kraft wieder zu finden, aufzustehen, oder?
Das Schlimme ist ja, selbst so ein Hunde-Rolli würde uns nichts bringen, da der Hund ja auch seinen Harnfluss von alleine hinkriegen muss...
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Hallo
Es tut mir sehr leid, dass Euer Hund so krank ist. Leider kann ich mit Erfahrungen bei Lähmungen nicht aufwarten. Ich habe jedoch einen Kater, der eine Blasenlähmung nach Nierenversagen hatte - da dauerte es 14 Tage, bis er selbständig Urin lassen konnte. Meiner Katze (ich habe den Kater in diesem Zustand von meiner Tierärztin anvertraut bekommen, weil die damaligen Besitzer ihn einschläfern wollten) hat damals Homöopathie geholfen. Ihm geht es heute, drei Jahre danach super.
Zum Besuchen der Hunde habe ich die Erfahrung gemacht, dass es sehr, sehr belastend für den Hund ist, wenn man geht und ihn wieder nicht mitnimmt.
Mein Hund Jule, sehr anhänglich war auch längere Zeit in der Klinik. Ich habe so lange das Personal dort angenörgelt, bis man mir einen Besuch gestattete.
Natürlich hat sich mein Hund so sehr gefreut. Leider hat er sich auch seeeeeeehr aufgeregt. Am Schlimmsten war jedoch, als wir wieder gehen mussten, dass er nicht mehr aufhörte zu schreien. Der Hund hat sich überhaupt nicht mehr beruhigt, nur noch geschien - wirklich geschrien.
Insgesamt habe ich nach dem Besuch 4 Mal in der Klinik angerufen und meinen Hund im Hintergrund gehört. Wir mussten ihn dann abholen. Er hat sich nicht mehr beruhigt. Und so ging der Stress nämlich richtig los: zu den Infusionen mussten wir mehrmals täglich hinfahren. Meinem Hund habe ich mit diesem Besuch zu viel zugemutet. Aber es ist natürlich alles eine Einzelfallentscheidung. Hätte ich vorher gewusst, was ich mit dem Besuch dem Tier antue- wäre ich wohl nicht hingefahren.
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Habe gerade erfahren, dass meine Mutter ihn morgen besuchen darf. Die Klinik wird ja jetzt nach einer Woche auch langsam einsehen, dass man es zumindest versuchen muss.
Ich denke schon, dass er dadurch Mut bekommt.
Das Risiko, dass er dann beim Weggehen sehr traurig ist, muss man einfach eingehen. Wir glauben, dass es für Shorty schlimmer ist, dass er und wochenlang nicht sieht, als wenn er jeden Tag ein paar Stunden besucht wird. So merkt er wenigstens, dass wir ihn nicht vergessen und ihm in dieser Zeit, wo es ihm sowieso schlecht geht, beistehen.
Jetzt sind wir gleich wieder etwas optimistischer
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Hunde leben im Hier und Jetzt und nicht im Heut und Morgen.
Hoffentlich wird es ihn nicht noch mehr traumatisieren, wenn Ihr ohne ihn die Klinik verlässt. Dem Hundi alles Gute !
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Hallo,
mein Hund hatte genau so eine OP genau vor einem Jahr. Da war sie 4 1/2 Jahre alt. Da die Klinik 200km weg war, durfte ich unseren Hund sofort mit nach Hause nehmen. Ich musste halt die OP-Nadel selber ziehen, weil TA an dem Wochenende nicht da war.
Unser Hund wäre in der Klinik durchgedreht und das wußte auch der Arzt, der unseren Hund als ängstlich einstufte. Der sagte nur, die kann man eh nicht da lassen, die flipt aus und wir kommen mit ihr nicht klar. Er meinte das sehr positiv.
So kam mein großes Monster, ähnlich groß wie ein Hovi, gleich wieder mit nach Hause. Die Schmerzen waren irre. Auf dem Rücken hatte sie einen 15cm langen Schnitt. Die Drainage mussten wir selber aktiv halten. Das war blöd und einmal riß ein Stück ab. Aber der TA holte sie wieder. Damit sich nichts entzündete bekam sie vorsorglich ein Antibiotika. Sie bekam sehr starke Schmertabletten, denn die Schmerzen waren irre. Sie konnte nicht aufstehen, weil es so weh tat. Zum Hinlegen mussten wir sie zu zweit umwerfen. Sie stand da und zitterte. Jedesmal war sie dankbar, wenn wir ihr halfen. Sie durfte keine Treppen laufen, so musste sie immer durch den Garten. Pinkeln, sich lösen, heim. Und das ging nur mit schmerztabletten. Das erste Kot absetzen war ein großer Erfolg!
Das ging 10 Tage so bis die Fäden und die Drainage weg waren. Ab da ging es aufwärts. Sie musste langsam an der kurzen Leine gehen. 8 Wochen lang. Dann wurde aufgebaut. Richtig rennen konnte sie nicht mehr richtig. Traben ja. Es fehlte die Kraft in den Hinterbeinen. Von Baumstämmen fiel sie runter. Nach 8 Monaten plötzlich wurde sie viel beweglicher. Nerven brauchen alnge bis sie sich erholen. Kürzlich kam ein Einbruch, da sprang ihr ein Hund auf den Rücken. Aberinzw. rennt sie wie früher, springt sogar ab und an über den Zaun. Wir machen weiterhin Obedience und am Donnerstag wird sie mit meinem Sohn (12 Jahre) versuchen die Begleithundeprüfung zu bestehen. Manchmal hat sie noch Koordinationsprobleme, egal, wir haben gelernt mit ihr umzugehen.
So, du siehst, am Anfang ist es megaübel. Dann gehts aufwärts. Es braucht einfach Zeit, vor allem weil es am Anfang so weh tut. Einen Blasenkatheter brauchten wir nie. Ich hätte auch nie meinen Hund so lange in der Klinik gelassen. Denn jeder Tag wo der Hund dort ist, kostet richtig Geld!!! Und die Klinik verdient daran. Ich würde an eurer Stelle sofort zu dem Hund fahren und ihn mir angucken und evtl. auf eigene Verantwortung mit nach Hause nehmen. Mein Hund hätte es keinen Tag dort ausgehalten. Und wir konnten das meiste eh selber Managen. Um die Narbe zu schützen haben wir einen Body umgebunden. Vor allem die Sonne war heftig, da ja alles rasiert war.
Ich weiß nicht, ob ein Hund so lange in der Tierklinik bleiben muss. Jedenfalls würde ich täglich hinfahren, um zu sehen, wie es dem Hund geht. Auf ein Telefonat würde ich mich nicht verlassen.
Wünsch euch alles Gute.
Grüße Schopenhauer
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Hallo,
ein Wunderheilmittel ist Akupunktur sicherlich nicht, sie hat ihre Grenzen. Aber ich habe schon einige Hunde gesehen, denen bei einem Bandscheibenvorfall, Cauda Equina oder bei degenerativer Myelopathie zu einer OP geraten wurde als einzige Möglichkeit. DIe Besitzer hatten sich dagegen entschieden und gaben der Akupunktur bzw. Goldakupunktur eine Chance und den Hunden geht es super, die Lähmungen sind weg.
Allerdings sollte man dazu a) zu einem Spezialisten gehen und b) wird dieser auf Garantie zu einem MRT raten, da man hier noch besser als beim CT beurteilen kann. Erst dann wird er genau sagen können, ob eine GI oder klassische Akupunktur Sinn macht oder nicht, so war es zumindest bei dem Hund meiner Schwester mit CECS. Die Hündin ist nun 11, alle Lähmungserscheinungen sind weg.
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Gute Neuigkeiten, Shorty hat heut mehrmals von alleine gepullert! Und seine Hinterläufe haben zwar noch unkontrolliert gezuckt, aber das ist schon ein gutes Zeichen. Sein Gehirn sendet Impulse durch die Nervenbahnen. Bestimmt schafft er es in den nächsten 2 Tagen, aufzustehen
Einfach weiter hoffen.
Am Freitag kann er vielleicht schon nach Hause! Das ist so krass, als ich das heut gehört habe, dass er diese Fortschritte macht, war es, als ob eine tonnenschwere Last von mir abfällt.
Ich liebe dieses Tier so unendlich, das ist Wahnsinn.Schön zu wissen, dass hier Menschen sind, die einen verstehen. Danke.
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Hi Quick,
super, das hört sich schon viel besser an, als am Anfang.
Dann hoffen wir mal, dass Du uns am Freitag schreiben kannst, dass Shorty wieder zuhause ist bei seiner Familie.
Wünsche ihm weiterhin gute Besserung und die Daumen und Pfoten bleiben selbstverständlich erstmal gedrückt.
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Hi,
das sind schöne Neuigkeiten! Das wird bestimmt wieder ganz gut. Aber es wird brauchen! Freu mich für dich.
Grüße Schopenhauer
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