hund rastet bei seinesgleichen aus
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habe seit 2 monaten einen ca. 3 jahre alten mops-terrier mix, namens gomez, aus dem tierheim geholt.
eigentlich ist er ein super hund, lieb, verschmust und hört auch gut - allerdings fast nur daheim.mein größtes problem ist allerdings das gassi-gehen, sobald er einen anderen hund nur sieht, rastet er total aus ... d.h. fängt an mit knurren übergehen ins bellen bishin zum in die leine springen und auf den hinterpfoten dahinrennen wollen. *schrecklich*
was soll ich da noch machen, hab schon verschiedene sachen versucht angefangen, vom ignorieren und aus sagen, über sitzen lassen (was so gut wie nie klappt, da er nur noch auf den hund fixiert ist), bishin ihn am nacken zu packen - aber selbst das ist dem kleinen egal!viele andere hundebesitzer belächeln mich und sind der meinung, dass man das gar nicht mehr aus dem hund rausbekommen kann - ich muß aber - denn so kann das nicht weiter gehen - ist ja auch anstrengend.
andere meinen ich soll ihn kastrieren lassen, damit er ruhiger wird und ein wenig den jagtinstinkt verliert - soll ich das glauben?
weiteres problem er zeiht immer - bin schon am üben.
dies mach ich, ohne leine (wenn es möglich ist - wegen anderen hunden) und lass ihn brav bei mir gehen, lob ihn und es gibt leckerli - klappt auch schon ganz gut. oberwohl er sich gern ablenken lässt ... gibts noch andere möglichkeiten?so, ich glaub das reicht erstmal. danke im voraus!
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24. April 2008 um 19:15
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hund rastet bei seinesgleichen aus - Vor einem Moment
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Ohweija. Ich schätze, da haben die Vorherigen Besitzer 'gute' Arbeit geleistet.
Versuche ihn abzulenken, sobald ein anderer Hund kommt, Augenkontakt oder 'bei Fuß' gehen, damit er sich Konzentrieren muss. Oder mach immer wenn er anfängt zu bellen oder ähnliches einen Richtungswechsel.
Aber da kommen bestimmt noch bessere Tips.
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Was mir noch nicht ganz klar ist:
Ist er ohne Leine verträglich und zeigt nur eine Leinenaggression?
Ist er gar nicht verträglich?
Oder ist das ganze Theater an der Leine evtl. gar nicht aggressiv gemeint? -
hihi .. richtungswechsel ist gut ... gerade, wenn ich an ner straße bin, wo der einzige wechsel, der weg zurück wäre.
ach ja noch ne anmerkung, sobald wir an dem anderen hund vorbei sind, ist auch ruhe ... dann gibt er keinen ton mehr von sich.auch ablenkung ist schlecht, mich ignoriert er da ganz einfach. :kopfwand:
also an er geht immer ab, egal ob leine oder nicht.
war heute zum beispiel mit ihm draussen, hab ihn frei laufen lassen und auf einmal kam ein ganzes stück weg auch ein hund ... er ist sofort losgerannt, so schnell konnt ich gar nicht gucken, und hat dann den übelsten terz gemacht.er hat dem anderen hund nichts weiter getan, aber man weiß ja nie ...
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Hehe, die selben Probleme hatte ich die ersten paar Wochen auch, nachdem ich meine "ach so soziale" Hündin aus dem Tierheim holte..
Das "Angreifen" des anderen Hundes konnte ich mit Ablenkung alleine nicht lösen, denn sie war vollkommen fixiert. Egal ob der Hund nun noch 50m weit weg war oder auf der anderen Straßenseite, es wurde hingezogen und geknurrt ohne Ende. War wirklich anstrengend, daher verstehe ich dich

Ich habs bei ihr so rausbekommen, dass ich erstmal jeglichen Hundekontakt an der Leine unterbunden habe und ihr fürs erste ne Maulschlaufe umgelegt habe (Jaa, vielleicht nicht die beste Lösung, aber meine Hündin konnte nun nicht mehr angreifen und nach 2 Tagen und mehreren Spaziergängen mit dem Ding, musste ich es nur noch mitnehmen und ihr zeigen, wenn sie anfing zu knurren).
Wohlbemerkt war ich mit den 20kg am Ende der Leine etwas überfordert, wenn sie auf Angriffsstellung ging und ich sie nicht mehr halten konnte. Daher war die Maulschlaufe mehr als Sicherheit gedacht, aber sie hat geholfen.Das Leinengezerre habe ich mit Stehenbleiben herausbekommen. Sobald die Leine straff wird -> stehen bleiben
Wenn Hundi dann zu dir kommt und die Leine sich entspannt -> weiterlaufen
Erfordert etwas geduld, aber bei mir funktionierts. -
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meinst du, dass das mit der maulschleife ernsthaft hilft? würds gern probieren.
hast du ihr die maulschleife gleich vor beginn des spazierganges angelegt oder erst, wenn ein hund in sicht war? -
Hallo!
Kopf hoch, das wird schon mit entsprechendem Training. Bei manchen kanns nur ein wenig länger dauern. Ich bin mit meinem Hund am Anfang auch deswegen belächelt worden....
Erstmal - jedesmal, wenn er zu kläffen oder zu knurren anfängt, warst DU zu langsam, dass du seine Aufmerksamkeit bekommst. Dann hat er nämlich schon sein Erfolgserlebnis, weil er meint, durch sein Bellen und Knurren konnte er den anderen in die Flucht schlagen. Er weiß ja nicht, dass die so und so an euch vorbeigegangen wären. Vergiss also deine "Strafen".
Zweitens: Gib mal in der Suchfunktion "Leinenbegegnungen" ein. Hier gibt es schon sehr viele gute threads zu dem Thema. Auch zum Thema "Leinenführigkeit".
Drittens: Hast du schon rausgefunden, für was er seine "Seele" verkaufen würde? Spielzeug? Wurst? Käse? Hühnerherzen? Pansen? Futtertube? Bei Tobi ists getrocknete Leber (aber nicht aus Zoomärkten, sondern von einem bestimmten Laden) Probier mal aus, jeder Hund hat eine "Schwachstelle" - du musst sie nur finden. DU musst interessanter werden als die Artgenossen.
Viertens: Nimm Kontakt zu einem Hundetrainer auf, damit du Leinenbegegnungen mit souveränen Hunden üben kannst und auch so an seinem Gehorsam unter Ablenkung arbeiten kannst.
Fünftens: Welche Motivation hast DU, wenn du spazieren gehst? Gehst du spazieren, weil der Hund raus muss und sich bewegen soll? Oder gehst du spazieren, weil du gerne spazieren gehst und der Hund darf mit? Das war bei mir nämlich auch so ein Punkt. Ich hab mich bei den Spaziergängen viel zu viel vom Hund leiten (führen) lassen....Hundi schnuppert da und dort und hupps...dahinten...ganz hinten....man, da riechts aber auch toll....und Frauchen hinten dran an der Leine....

Sechstens: Solange er an der Leine nicht unter deiner Führung ist, würde ich persönlich (meine Meinung, kann ein anderer ganz anders sehen) ihn nicht ohne Leine laufen lassen und ihm im momentanen Stadium auch keinen Kontakt zu fremden Hunden gewähren. Das wäre mir zu gefährlich, da du ihn ja in solchen Siuationen absolut nicht unter Kontrolle hast... Schön wäre es, wenn du Bekannte mit Hunden hättest, mit denen er sich verträgt, damit er seine Sozialkontakte dennoch ausleben kann.
Viel Spass beim Üben!
LG
Floweret -
so habs jetzt echt durchgezogen, meinen hund versucht zu erziehen, aber anscheinend bin ich untalentiert.
gomez machte am anfang den anschein, als ob es gut anschlägtg, aber mittlerweile ignoriert er.
wenn andere hunde kommen, macht er jetzt schon fein sitz, aber das geknurre geht dennoch weiter,
auch finde ich, dass er wieder extremer zieht.werde mir jetzt nen hundetrainer an land ziehen ... kann so nicht weiter gehen.
habt ihr noch andere ideen?
habe auch von einem bekannten erfahren, dass es so eine art online-hundenanny gibt - schon mal was drüber gehört und was haltet ihr davon?
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Ohje, ein bisschen mehr Geduld wirst Du schon brauchen. Du arbeitest jetzt seit drei Wochen an demThema. Du wirst aber viel mehr Zeit einplanen müssen.
Einen Hundetrainer zu kontaktieren halte ich für sinnvoll. Er kann Dir sagen, warum Dein Hund so reagiert, Dir helfen ihn besser zu lesen und Dir auch Tipps zum Umgang mit der Situation geben.
Ein paar Tipps vielleicht noch:
Lasse Deinen Hund nochmal von einem Tierarzt durchchecken (falls nicht schon geschehen). Wenn es ein gesundheitliches Problem gibt (Schilddrüsenüber- oder Unterfunktion, Schmerzen, schlechtes Sehvermögen, ...) wird dich Training alleine evtl.nicht weiter bringen.
zum Training:
Versuche möglichst den Abstand zum anderen Hund so groß zu wählen, das Dein Hund noch nicht reagiert und noch in der Lage ist Leckerlies anzunehmen und (ausreichend erlernte) Kommandos auszuführen. Versuche möglichst solche Situationen zu suchen, wo Du den Abstand so einhalten kannst. z.B. in der nähe einer Hundeschule Tierarztpraxis oder an sonstigen Gebieten, wo andere Hunde in der Regel angeleint anzutreffen sind. Wenn er in solch einer Situation regiert und sich setzt, oder dich anschaut etc. fürstlich loben. Am besten mit irgendetwas, was es sonst für ihn nicht gibt (Leberwurst, Wiener, Käse, tolles Spiel). Wenn das gut klappt kannst Du dich ein wenig näher an die Hunde heran wagen. Das Ganze geht dann so lange, bis Du entspannt an anderen Hunden vorbeigehen kannst.
Dein Hund lernt so auf positive Weise, ein Ersatzverhalten zu etablieren. Versuche möglichst unkontrollierte Begegnungen zu vermeiden. Dazu kanst Du notfalls auch mal umdrehen, Dich hinter Autos verstecken oder weiträumig ausweichen.
Bei dem Ganzen ist es wichtig, das Dein Hund den anderen noch wahrnimmt. Wenn er den anderen Hund nicht sieht, oder Du ihn ablenkst, bringt das gar nichts.
Ich würde auch noch an einem Schau-Kommando arbeiten,mit dem Du die Aufmerksamkeit (und den Blick) deines Hundes auf Dich richten kannst.
Wenn Du mit Deinem Hund clickerst, kannst Du auch den ruhigen Blick zum anderen Hund beclickern.
Wenn es doch mal (und der Alltag sieht ja nunmal so aus) zu einer Hundebegegnung kommen sollte, dann nimm Deinen Hund aus der Situation, warte ein wenig, bis er sich beruhigt und lassihn dann sitzen (Lob nicht vergessen). So beendest Du die Situation noch etwas positiv.
Superwichtig ist es auch, dass Du selber ruhig bleibst. Wenn Du selber angespannt bist, wenn euch ein Hund begegnet wird sich das auf Deinen Hund übertragen. Versuche Dir ggf. Strategien zu überlegen, mit denen Du selber ruhig bleibst. Mir selber hat es gut gehelfen, mich auf irgenein Ziel zu konzentrieren (hinter dem anderen Hund).
Ich hoffe, das hilft Dir vielleicht ein wenig. Viel Glück beim Training.
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Ich glaub alle guten Ratschläge haben die anderen ja schon gegeben, die mir jetzt so spontan einfallen.
Du hast geschrieben, wenn ihr vorbei seid, hört er sofort auf...
Macht er denn nur Terror, wenn ihr frontal auf andere Hunde zugeht bzw. er hinrennt oder auch, wenn zb. ein anderer Hund hinterherläuft?
Wenn er das besser vertragen würde, könnte man sich ja sozusagen von hinten oder von der Seite immer weiter annähern.
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