Hund meiner Freundin knurrt mich ständig an! ;(
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Schönen guten Tag,
ich habe echt ein sehr großes Problem und freue mich schon auf eure tollen Ratschläge!

Als ich vor etwas mehr als 2 Jahren meine Freundin kennenlernte, begann ich auch bald darauf sehr viel Zeit bei ihr zu verbringen. Seit ca. 1 1/2 Jahren wohne ich praktisch bei ihr, bin also Tag und Nacht da (außer Schulzeit, Sport etc.).
Die Familie meiner Freundin hat einen 12 Jahre alten kniegroßen Mischling, der mir so manches Problem bereitet. Als ich die ersten Male zu ihr kam, knurrte und bellte er mich an. Na gut dachte ich mir, bin ja die ersten Male hier und der Hund muss sicher erstmal Vertrauen zu mir aufbauen und so. Aber dem ist/war leider nicht so. Heute nach 1 1/2 Jahren ist es nach wie vor das selbe Spiel.
So, jetzt beschreibe ich mal die ca. 20 x am Tag auftretende Situation:
Ich möchte gerne aus dem Zimmer meiner Freundin in die Küche gehen und muss dazu durch das Wohnzimmer laufen. Meistens ist auch die Mutter meiner Freundin, oder ihr Vater im Wohnzimmer und guckt Fern. Der Hund liegt auf seiner Decke in einer Ecke und beginnt sofort, wenn er mich sieht lautstark zu knurren oder zu bellen. Ich ignoriere das natürlich gekonnt und gehe weiter meinen Weg in die Küche. Der Hund wird sofort von jemandem, der sich im Wohnzimmer befindet angewiesen ruhig zu sein und wenn das nicht klappt, wird er ins Nebenzimmer geschickt und die Tür wird verschlossen. Aber solange der Hund meine Stimme hört, bellt und knurrt er auch im Nebenzimmer weiter.
Es ist wirklich immer diese Situation. Sonst verstehe ich mich super mit dem Hund. Er lässt sich problemlos von mir streicheln, freut sich über mich und hört auf mich.
Aber wenn mal keiner außer mir im Haus oder im Wohnzimmer/Küche ist, kann ich meistens problemlos in die Küche gehen. Entweder macht der Hund keinen Laut oder er läuft mir hinterher und freut sich.
Wir haben das Gefühl, dass der Hund versucht die anderen Familienmitglieder oder sein Futter in der Küche zu beschützen. Weil wenn niemand da ist, macht er wie gesagt nix.
Ich bin mittlerweile schon so lange im Haus, dass der Hund langsam gemerkt haben müsste, dass ich kein Feind bin. Oder kann es sein, dass der Hund mich im Rudel als ihm untergeordnet betrachtet?Na ja, es kam aber glücklicherweise noch nicht zu aggressiven Überfallen von Seiten des Hundes. Es bleibt halt nur beim knurren/bellen.
Wir sind echt schon fertig mit den Nerven, weil der Hund es wirklich jedes einzelne Mal tut, auch wenn ich 2x direkt hintereinander vorbei laufe, knurrt er auch 2x und das lautstark.
Bitte helft mir, sodass ich mal ohne knurren, welches meinen Auftritt untermalt, in der Küche erscheinen kann und auch anständige Unterhaltungen im Wohnzimmer führen kann, ohne das Knurren übertönen zu müssen!

Vielen Dank im Voraus für eure Antworten!
Liebe Grüße,
Maik
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14. April 2008 um 14:46
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Hallo Maik,
erst einmal ein herzliches Willkommen hier im Forum.

Das ist natürlich eine blöde Situation, aber immerhin scheint der Hund Deiner Freundin nicht wirklich aggressiv zu sein, da Du ja ansonsten ganz gut mit ihm umgehen kannst.
Die Ignoranzmethode ist sicherlich gut, aber funktioniert natürlich nur, wenn der Hund von ALLEN ignoriert wird und nicht nur von Dir.

Daher würde ich mal ausprobieren, wie der Hund denn darauf reagiert, wenn nicht nur Du ignorant an ihm vorbei gehst, sondern auch kein anderes Familienmitglied das Gegrummel/Bellen kommentiert (denn jegliches "Aus", "Nein", Wegsperren hat der Hund bisher so interpretiert, dass die anderen ja mitmachen und er daher ja scheinbar nicht zu Unrecht Dein Kommen/Gehen anzeigt). Sicherlich wird sich dadurch nicht alles von heute auf morgen ändern, da dieses Verhalten sich ja über viele Monate aufgebaut hat, aber vielleicht erkennt man ja eine positive Entwicklung innerhalb der ersten Tage.
Dann könntest Du noch in Absprache mit der Familie die Futterherrschaft übernehmen in den Tagen, die Du da bist.
D.h. nur Du gibst dem Hund in einer entspannten Situation sein täglichen Fressen und zwar nicht aus dem Napf, sondern aus der Hand (hoffentlich kriegt er kein Dosenfutter ;)).Das muss auch nicht auf einmal passieren, sondern Du kannst die Tages-Portion nach Deinem Gutdünken aufteilen, so dass er, wenn Du wieder mal in die Küche willst, ihm einen Teil auf dem Hin- und Her-Weg geben kannst, wenn er mal mind. 1sek ruhig ist.
Ich an Deiner Stelle würde dann mit dem Senior ein eigenes "Zauberwort" vereinbaren wie "Jetzt gibts Fressen!", es ihm nach und nach während der Handfütterung beibringen, um mich dann, wenn ich an ihm vorbei muss, gleich mal mit diesem Spruch anzukündigen (das musst Du ja nicht unbedingt auf Dauer machen, halt nur solange, bis der Hund Dich sofort mit "Es gibt Leckerlies, juchei!!" verknüpft hat).
Auf jeden Fall solltet Ihr bei beiden Trainingsmethoden ein wenig Geduld mitbringen und Rückschläge einkalkulieren, denn ein Senior verbiegt sich nicht gleich. Aber innerhalb von 4-6 Wochen sollte eine Tendenz zu sehen sein, ansonsten muss man sein Training nochmals überdenken.

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Das mit dem Ignorieren macht ihr wirklich super. Aber versucht wirklich alle mal ihn zu ignorieren. AUch wenn er schimpfe bekommt, bekommt er Aufmerksamkeit und irgendwo auch eine gewisse Bestätigung mit dem was er da fabriziert. Solange er keinen Anzeichen zeigt, gleich auf dich loszustürzen, dürfte das nicht so problematisch werden.
Falls so etwas vorkommen sollte könnte man ihn ja auch evtl an eine Schleppleine machen und im Notfall auch eingreifen.L.g. Helen
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Ich danke euch erstmal für eure netten und ausführlichen Ratschläge!

Die Idee, dass wir alle den Hund beim Knurren gänzlich ignorieren, hatte ich auch schon und das hatte ich beim "Familienrat" auch schon kund getan!
Und da ihr mir unabhängig davon auch beide diesen Tipp gegeben habt, fühle ich mich nun gänzlich darin bestätigt. Wir wollen das auch jetzt mal probieren und ich bin mir sicher, dass es nach einiger Zeit funktionieren wird. Aber wenn das nicht klappen sollte, dann müssen wir schwere Geschütze auffahren und ich muss dem Ratschlag von Souma mit dem Futter nachgehen! Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen! 
Aber habt ihr vielleicht eine Idee, warum der Hund das macht? Akzeptiert er mich nicht in der Familie? Das würde ich noch ganz gern wissen.... :^^:
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Zitat
Aber habt ihr vielleicht eine Idee, warum der Hund das macht? Akzeptiert er mich nicht in der Familie?
Das ist sehr schwer aus der Entfernung zu sagen ohne den Hund dabei mal beobachtet zu haben und ohne seine Vorgeschichte ausführlich zu kennen. Zumal ist er noch ein Senior und die haben manchmal so ihre liebgewonnen Macken entwickelt.

Generell zu akzeptieren scheint Dich der Wauzie schon, denn Du kannst ja auch ganz normal mit ihm umgehen.
Ich spekuliere mal (kann aber auch völlig daneben liegen ;)), dass da die Familie nicht konsequent genug bei der Erziehung im Laufe des bisherigen Hundelebens war. Du schriebst ja, dass Dich der Hund schon beim 1. Besuch gleich angebellt und angeknurrt hat, und ich nehme stark an, dass er das auch bei anderen Besuchern macht. Vor Dir hat das wahrscheinlich niemand wirklich gestört (Hund sollte ja ein wenig beschützen) und keiner hat damit gerechnet, dass es so ausarten kann.
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Zitat
Ich spekuliere mal (kann aber auch völlig daneben liegen ;)), dass da die Familie nicht konsequent genug bei der Erziehung im Laufe des bisherigen Hundelebens war. Du schriebst ja, dass Dich der Hund schon beim 1. Besuch gleich angebellt und angeknurrt hat, und ich nehme stark an, dass er das auch bei anderen Besuchern macht. Vor Dir hat das wahrscheinlich niemand wirklich gestört (Hund sollte ja ein wenig beschützen) und keiner hat damit gerechnet, dass es so ausarten kann.
Der Meinung bin ich auch. Der Hund denkt vermutlich er ist der Chef im Haus und du läufst einfach so herum ohne ihn vorher gefragt zu haben.
Die Methode mit dem Ignorieren würd ich auch ausprobieren. Wenn das nicht funktioniert würde ich mal versuchen dem Hund zu signalisieren, dass die Eltern deiner Freundin die Chefs sind, indem sie den Hund wortlos in eine Position hinter sich bringen. Wo genau ist denn das Körbchen vom Hund bzw. wo befindet sich der Hund, wenn er dich anknurrt? Liegt er dort, wo er alles im Blick hat, oder eher in einer Ecke? Ersteres signalisiert auch die Chefposition vom Hund. Er kontrolliert. -
Da der Thread von April 2008 ist, denke ich, dass das Thema durch ist.

LG Tina
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Zitat
Der Meinung bin ich auch. Der Hund denkt vermutlich er ist der Chef im Haus und du läufst einfach so herum ohne ihn vorher gefragt zu haben.
Die Methode mit dem Ignorieren würd ich auch ausprobieren. Wenn das nicht funktioniert würde ich mal versuchen dem Hund zu signalisieren, dass die Eltern deiner Freundin die Chefs sind, indem sie den Hund wortlos in eine Position hinter sich bringen. Wo genau ist denn das Körbchen vom Hund bzw. wo befindet sich der Hund, wenn er dich anknurrt? Liegt er dort, wo er alles im Blick hat, oder eher in einer Ecke? Ersteres signalisiert auch die Chefposition vom Hund. Er kontrolliert.Wo hast du den Unsinn denn gelernt :/ im übrigen ist der Thread aus 2008

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oh, hatte ich nicht gesehen. bin neu und hab es in der Übersicht auf der Startseite gesehen.
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Du antwortest hier auf einen Thread von 2008.
Ich denke das ist vergebliche Mühe.
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