Cortison unter allen Umständen?
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Hallo,
unser Hund Ronja, eine 12 jährige Beagledame, leidet seit Monaten unter Arthrose. Vor vier Wochen bekam sie bei unserem Tierazt nach eingehender Untersuchung vier Cortisonspritzen. Sie konnte nicht mehr laufen und ich mußte sie teilweise beim Gassigehen nach Hause tragen, da sie nicht mehr gehen konnte.Tatsächlich ging es ihr nach 5 Tagen wieder besser. Aber die Nebenwirkung von Cortison ist so heftig, dass wir unseren tollen, lieben, ausgeglichenen Hund nicht mehr wiedererkennen. Sie ist unruhig und versucht den ganzen Tag, an Essbares zu kommen. Mülleimer werden einfach umgekippt, selbst Zahnpastatuben werden stibitzt und zerbissen.
Die Wirkung der Spritzen läßt aber inzwischen nach und eine erneute Dosis Cortison wäre von Nöten, um Ronja Schmerzen zu ersparen.
Dennoch sind wir nicht sicher, ob wir das wollen: Ronja ist nicht mehr die, die wir kennen, sie ist irgendwie nicht mehr unser Hund. Ich glaube sogar, sie selbst merkt die Veränderung, sie wirkt fast traurig.Jeden Morgen geben wir ihr eine Schmerztablette, zusätzlich erhält sie Teufelskralle andere homöopathische Mittel.
Was sollen wir nun tun?
Gruß
huppi - Vor einem Moment
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Ehrlich gesagt huppi, ist es schwer, aber unser Roko hat auch eine Zeit Cortison bekommen und er hat so gelitten unter den Nebenwirkungen, das wir uns geschworen haben, erst alles andere zu probieren, bevor er jemals wieder Cortison bekommt, also ich würde nach Alternativen suchen, denn auf dauer macht das Zeug euren Hund verrückt unser Opi ist ein Schäfimix 58 cm 10 Jahre alt und hat sich durch eine Katzenklappe gequetscht um an das Katzenfutter zu kommen, hat sich dabei so überfressen, dass ihm der Magen ausgepumpt werden musste. Nie wieder!!!
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Cortison ist appetitanregend, unsere ist auch immer auf der Suche nach Essbarem, allerdings nicht so dramatisch wie eure.
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Hallo,
was meinst du denn damit, dass sie seit Monaten unter Arthrose leidet¿ Mit 12 Jahren hat sie die Arthrose doch bestimmt schon lange. Ist es jetzt schlimmer geworden¿ Vielleicht ist es ja zu der Arthrose etwas akutes, eine Entzündung oder so. Ich bin auch gerade auf der Suche nach alternativen Heilmethoden. Mein Hund hat starke HD. Die OP - eine DBO - hat leider nicht geholfen.
Ich habe gehört dass Hunde auch einen Hexenschuss bekommen können. Man hat doch bei Arthrose nicht einfach so plötzlich so massive Probleme, dass der Hund dann gar nicht mehr laufen kann. Entweder hat sich das lange schon entwickelt und gesteigert oder es ist etwas akutes, würde ich sagen.Hat denn hier jemand Erfahrung mit Akupunktur¿ Ich habe gehört dass es auch eine Art permantente Akupunktur geben soll aber ich weiß nicht wie das funktioniert und abläuft.
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Hallo,
bei Ronja handelt es sich, wie das wahrscheinlich auch normal ist, um einen schleichenden Vorgang.
Im Herbst stellte ich ein leichtes Hinken fest, das dann immer mehr zunahm.
Seit ca. Weihnachten glaube ich regelrechte Schübe feststellen zu können. Zuerst hinkte sie nur mit den Vorderläufen, dann "eierte" sie zusätzlich mit den Hinterläufen und zum Schluß konnte sie die drei Stufen in unseren Garten nicht mehr alleine gehen. Ein Hinhocken beim "Machen" ging dann auch nicht mehr.
Deshalb wurden ihr dann vier Cortisonspritzen gesetzt, die nach fünf Tagen tatsächlich wirkten und Ronja danach wieder relativ normal laufen konnte.
Dies war zuerst eine enorme Erleichterung, wir fürchteten nämlich schon ein nahes Ende. Wir wußten aber zu dieser Zeit noch nichts von den Nebenwirkungen. Sie war nur noch unruhig und ganz fremd. Wie gesagt, ein stressfreies Zusammenleben war nicht möglich!
Seit ein paar Tagen wird sie aber wieder ruhiger, sie bleibt bei uns, geht überall mit mir hin, ist aber nicht mehr so unruhig. So kennen wir sie.Gruß
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Hallo,
hat der Hund vor der Cortisonbehandlung kein anderes Medikament wie Rimadyl bekommen? Rimadyl ist ein nichtsteroides Antirheumatikum, was sowohl schmerlindernde als auch entzündungshemmende Eigenschaften hat.
Vielleicht solltest Du den TA darauf ansprechen.
Abgesehen davon gäbe es noch die Alternative, das Cortison zu schlucken, Damit bekommt der Hund nicht direkt die volle Dröhnung und die Nebenwirkungen sind nicht so ausgeprägt.
Dago bekam bei einer Sehnenscheiden- und schleimbeutelentzündung tägl. 5 mg Prednisolon und hatte gar keine Nebenwirkungen.
Dass Teufelskralle bei einer aktivierten Arthrose wirkt, wage ich zu bezweifeln.
Gibst Du dem Hund nahrungsergänzende Sachen wie Grünlippmuschelextrakt?
Wäre ev. empfehlenswert -
Ich kann sehr gut verstehen, dass Du Cortison nicht regelmäßig bei Deinem Hund anwenden möchtest. Meine Hündin wird seit Nov. letzten Jahres mit Cortison behandelt, mit eben den fatalen Nebenwirkungen.
Hast Du dich schonmal mit Goldakupunktur auseinandergesetzt?
http://www.gold-akupunktur.eu/3.html -
Das mit der Goldakupunktur hört sich ja super an, ich glaube das ist auch das, wovon ich schon gehört habe. Ich hatte beim Gassigehen neulich im Wald eine Frau getroffen, die sagte etwas von Dauerakupunktur, die bei ihrem Hund als einziges geholfen hatte.
Ich habe jetzt auch hier im Forum mal ein wenig gestöbert und es gibt ja auch hier schon einige Erfahrungen. Da wurde von einem TA gesprochen, der bei mir in der Nähe in Berlin ist und wohl auf diese Akupunktur spezialisiert sein soll.
Unser Hund ist doch noch so jung, er möchte rennen und toben und ich möchte ihn nicht immer bremsen müssen. Und ein Hundeleben lang Medikamente - das will ich auch nicht.
Ich glaube, ich werde mich mal mit der Praxis hier in Verbindung setzen, auf seiner Internetseite hörte sich das sehr interessant an. Ich hoffe nur, dass es auch für Hunde, die schon operiert sind noch Hoffnung gibt oder eine Möglichkeit, diese Methode anzuwenden.
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