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Hundchen flippt aus- vor und während dem Üben...

  • :help: Hallo ihr Lieben,


    ich weiß Hunderziehung ist ein Geduldsspiel und unser Familienzuwachs ist nicht der erste und einzige Hund den wir haben bzw. hatten. Unsere Cheyenne mit ihren 9 Jahren lernt noch immer fröhlich lauter neue Sachen, nur raubt mit unser 6 1/2 Monate alter Jungspunt manchmal tierisch den letzten Nerv.


    Das fängt schon an wenn ich dabei bin mich mit Leckerli zu präparieren, dann wissen meine beiden schon, gleich gehts ab. Meine Kleine flippt dann schon völlig aus. Dann gehts raus auf unsere Wiese (ziemlich grosses Grundstück) da lass ich die beiden erstmal schnüffeln und sich ein wenig austoben. Wenn ich dann zum Üben rufe, sind auch beide gleich zur Stelle. Ich übe abwechselnd mit den beiden, mit der Älteren sowie mit der Jüngeren fängt es erstmal mit Grundkomandos an, die sie schon gelernt haben, um langsam einzusteigen und Gelerntes zu wiederholen, dann fang ich mit Cheyenne was Neues an und während Nita die Kleine mit Üben dran ist, bleibt die Große geduldig sitzen und wartet.


    Jetzt zu dem Problem, Nita beherrscht die Grundkomandos Sitz, Platz, Aus! Das locker an der Leine laufen üben wir noch, allerdings beherrscht sie bereits Pfote geben und den High five (Beides hat sie von sich aus gern angeboten)
    Das Problem ist ihre Konzentration und ihre tierische Hektik beim Üben. Ich bin ein sehr ruhiges und geduldiges Frauchen, die Kommandos kommen von mir nur ein- bis zweimal mit ruhiger Stimme und sie erhält auch erst ihr Leckerli wenn sie die Position auch beibehält die sie aufgetragen bekommen hat. Dennoch in Hektik frisst sie mir fast die ganze Hand, statt nur das Leckeri, springt wie eine wilde um mich rum und es dauert eine ganze Weile bis ich sie konzentiert auf mich beruhigen kann, damit wir die Übungen überhaupt machen können, bzw. weitermachen können.


    Dazu sei gesagt, sie steht gern im Mittelpunkt und drängt sich gern auch dazwischen, wenn ich mit der Älteren übe, was eventuell dadurch behoben werden kann, in dem man einzeln mit ihnen übt.


    Hat jemand Tipps wie ich mein kleines Energiebündel etwas zügeln kann, damit die Übungen etwas ruhiger ablaufen. Ich vermute langsam dass es eventuell Rassespezifisch ist. die Kleine ist ein Berner Senne. Vielleicht hat hier auch jemand Erfahrungen selber damit gemacht.


    Liebe Grüsse
    Pandora & die Weiberbande

    "Das geschriebene Wort, ist meine Leidenschaft mit der Fantasie der Leser ein Kopfkino zu drehen."


    In Gedanken & im Herzen immer dabei
    Dakota +2004 Nita +2006 Cheyenne +2008


    FOTOGALERIE DER USERHUNDE...: Seite 13

  • Hallo Pandora!


    Ich hab hier auch so eine Hyperaktive zu sitzen, und wenn ich sie damals nicht bekommen hätte, sondern jemand anderes, dann wäre sie bestimmt schon 33 Mal im Tierheim gelandet.


    Dass du so ein ruhiges Gemüt hast, ist ja schon mal ne gute Grundvorraussetzung. Und du weißt bestimmt auch, dass sich dieses ganze überdrehte Gehabe mit der Zeit wieder legt.


    Zu den Übungen speziell kann ich dir folgende Tipps geben:
    Lass die beiden vielleicht wirklich erst mal richtig austoben, nicht nur schnüffeln. D.h. auch mal einen Ball werfen oder so.


    Das Kommando "Warte" beibringen, d.h. sie soll abwarten und einfach gar nix machen, bzw. in der Position ausharren, in die du sie zuvor gebracht hast. Solange, bis du ihr den geplanten Befehl (Platz, Pfötchen...) gibst. Dies soll nicht allzu lange dauern, nur ein paar Sekunden, innerhalb der Übung.
    Außerdem das Kommando "Langsam": Beim Leckerli aus deiner Hand nehmen soll sie vorsichtig sein, wenn nicht, ziehst du immer wieder blitzschnell die Hand mit dem Leckerli paar Zentimeter weg. Das ein paar mal, und sie beruhigt sich, weil sie genau weiß, sie bekommt es nur, wenn sie nicht mit dem Kopf vorschnellt und deine Hand einsaugt.
    Zusätzlich zu "Warte" kannst du auch noch "Steh" beibringen. Das heißt, sie soll sich entweder aus dem Sitz oder Platz hinstellen (oder aus der Bewegung) oder einfach stehenbleiben und nix machen, wenn sie vor lauter Ungeduld schon den Ansatz macht, das nächste auszuprobieren.
    Ebenso (bei kläffenden Hunden) das Kommando "Ruhig" bzw. "Psst!" (mit Finger auf Mund) (funktioniert wirklich richtig gut).
    Bei erwünschtem Verhalten (Ruhe) natürlich bei jeder dieser Übungen Leckerli.


    Diese Kommandos sind schwierig beizubringen, aber sehr hilfreich, deinen Hund bei Konzentrationsübungen in Schach zu halten.


    Versuche vielleicht auch nicht nur ein bis zwei mal die Befehle zu geben (Sitz, Platz, etc..) sondern zusätzlich beruhigend auf sie einreden. Wie bei einem nervösen Pferd. Das funktioniert ganz gut.


    Gruß/Esmeralda

  • Hallo
    rein intuitiv wuerde ich sie beim ueben trennen.
    Ich wuerde auch mit ihr in einem anderen stiel arbeiten. Nicht das du selber hektisch werden sollst, behalte dein ruhiges gemuet...


    Doch wuerde ich nicht so viel statisches von der kleinen am anfang fordern... du sagst das leinen ghen klappt noch nicht so gut, da wuerde ich da ansetzen, ein paar fussuebungen machen kreise, Schlangenlinien, kurzes setzen vielleicht auch kurzes ablegen mit viel spielen zur belohnung zwischen drin. die konzentrationsspanne ist noch nicht sehr gross in dem alter, spielpausen, wenn auch nur ganz kurz foerdern die aufmerksamkeit und faehigkeit sich zu konzentrieren. dann wenn du merkst sie koennte sich beruhigen, beginne mit den etwas statischeren aufgaben, wenn sie eher zur ruhe neigt.
    Viel bewegung und spiel wurde ich in die arbeit miteinbauen, du wirst dir sicher mit der kleinen einen anderen stiel aneignen muessen als mit der aelteren. Wie genau du was machen sollst, nun ja das kann ich dir von hier aus nicht sagen aber ich denke du hast einen eindruck bekommen von dem was ich dir nahe gelegt habe...
    ich hoffe ihr habt viel spass beim ueben

    "Alles wissen, die Gesamtheit aller Fragen und Antworten, sind im Hund."
    Franz Kafka

  • Zitat von "Kiddo"

    spielpausen, wenn auch nur ganz kurz foerdern die aufmerksamkeit und faehigkeit sich zu konzentrieren. dann wenn du merkst sie koennte sich beruhigen, beginne mit den etwas statischeren aufgaben


    Ganz genau! Mir will das ja keiner glauben.. :gut:

  • Ich habe selbst so ein Wirbelwind, und hätte mir das was Kiddo gesagt hat, jemand in diesem sch. Hundeverin gesagt, wäre ich mit meiner Hündin sehr viel weiter.


    sie ist jetzt 3 (habe sie mit 5mon bekommen) und fast noch genauso beim üben, ich mache es jetzt seit etwa 1 jahr so wie kiddo gesagt hat, und es klappt super.


    vorher hat sie mir total den Nerv geraubt, und teilweise habe ich sogar schon aufgegeben sie zu erziehen.


    einem solchen Hund musst du dich extrem individuell anpassen. eventuell mit anderen, nicht so erstrebenswerten leckerlis u.s.w. u.s.f.


    ganz neu lernen, dich in den Hund einfühlen.


    edit
    sorry hab nicht aufs datum geschaut, aber vielleicht ists ja immernoch aktuell?
    ist schwierig aber es geht, und da du schon hunderfahrung hast, bestimmt auch eher leichter für dich.


    Leila ist ja meine Erste Hündin..


    viel Glück wünsch ich dir

    • Neu

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  • Erstmal Danke Ihr Lieben für die Tipps. :gut:


    Kiddo:


    Die Trennung der beiden beim Üben war mir eigentlich schon klar, hab es jetzt auch mal ausprobiert mit dem Erfolg, dass Nita nun ständig während dem Üben quer über die Wiese zurück zum Haus rennt um nachzuschauen wo ihre große Sister steckt, die natürlich wiederum alles andere als hoch erfreut über diesen Zustand im Haus warten zu müssen. (Selbst wenn sie als erste beim Üben dran war) *tierseufz* :wink:



    Ruhiger wurde das Üben ehrlich gesagt durch die Trennung auch nicht und ich hab beide immer sich erst gut austoben lassen bevor es überhaupt los ging (und tu es auch noch) Allerdings hat die Kleine nunmal Reserven dass es die wahre Wonne ist. Kaum denkt man, jut jetzt isse erstmal ausgepowert, schon fetzt sie wieder an dir vorbei, das dir ganz Schwindelig wird. *grins*


    Ich mein, einerseits sieht man halt daran auch, wie viel Spaß ihr das Ganze macht, nur ist es halt nicht so leicht da wirklich die Nerven zu behalten, wenn die Freude gar nicht enden mag. Ich habs ja sogar versucht mit Clicker, das konditionieren ging ganz prima, allerdings ist es wie beim "normalen" Üben das gleiche in Grün.


    Das Leinenlaufen, ähm funktioniert mittlerweile auch besser, allerdings beim Üben hüpft sie mehr neben mir hier, als das sie läuft und ich hab dabei das Gefühl ich hab nen Hasen an der Leine. Mein Mann hat schon einige Lachkrämpfe am Wochenende hinter sich deswegen. *grins* Beim normalen Spaziergang geht es mittlerweile, sie zieht nicht mehr so arg und da ich sie frei laufen lassen kann, ist da eh kaum Thema.


    Und trotz der Hektik beim täglichen Üben bei dem ich denke, das kann ja kaum was bringen, überrascht mich dieser kleine Terrorist dann doch zu Hause wieder mit folgsam ausgeführten Kommandos, die ich zwischenzeitlich auch mal zu Hause abrufe.


    Ausgelastet sind sie beide denke ich recht gut. Die Übungen dauern meist auf der Wiese ca. 15 bis 20 Minuten nach dem sie sich ausgetobt haben Auch mit einem kleinen Frisbee oder Ballspiel, nach dem Üben gibts entweder eine Schnüffelspielrunde mit versteckten Leckerli auf der Wiese, oder je nachdem worauf sie Lust haben, erneut Frisbee oder Ball... im Haus gibts zwischendurch auch Suchspiele nach Ball, Lieblingsstofftier oder Leckerli usw.


    Die Übungen im Haus gehen relativ ruhiger ab, allerdings muss ich dazu sagen, wir leben in einem 300 Seelendorf wo selbst kaum Leute unterwegs sind und kaum Ablenkung auf der Wiese herrscht. Daran kann es also nicht liegen, zumal sie einfach ein ziemlicher Feger ist und eine Energie besitzt die ich selbst an unserer verstorbenen Huskylady nie gesehen hab.


    Hinzu kommt, dass wir da auch noch ein kleines Sensibelchen haben, bei der ein barscher Ton eher bewirkt, dass sie den Schwanz einkneift und sich vor Schreck gar nicht bewegt ( was wohl im Junghundalter eher typisch ist für Berner Sennen). Die Erfahrung hat mein Mann am Wochenende gemacht. Sie verweigerte danach jegliches Kommando meines Mannes, rannte auf mich zu und hat sich hinter mir versteckt. Die Situation ihrer hektischen Freude übers Üben wurde einfach mit einem barschen lauten Nein von meinem Mann unterbunden. Er wollte sie nur ruhig stellen und eigentlich hat er ein recht gutes Händchen mit Hunden, nur diesmal und bei diesem kleinen Feger scheint das nicht zu funktionieren.


    Ich werde trotzdem am Ball bleiben, ich weiß ja dass sie ein kleiner Intelligenzbolzen ist und ich denke es braucht wohl noch etwas Einspielphase und noch mehr Geduld bis sich das richtig eingespielt hat. Und auch wenns mir manchmal echt den letzten Nerv raubt, mag ich ihre Freude daran nicht wirklich bremsen schliesslich hat sie nen Höllenspass damit und ich denke da muss ich wohl durch. *grins*


    Trotzdem Lieben Dank für Tipps ich werd mal das eine oder andere versuchen.


    Liebe Grüsse


    Pandora & die Weiberbande

    "Das geschriebene Wort, ist meine Leidenschaft mit der Fantasie der Leser ein Kopfkino zu drehen."


    In Gedanken & im Herzen immer dabei
    Dakota +2004 Nita +2006 Cheyenne +2008


    FOTOGALERIE DER USERHUNDE...: Seite 13

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