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  • Hallo ihr,


    mich würde mal interessieren, ob es hier jemanden gibt, der schon mal von der Organisation "familienlos" gehört hat...


    Mein Interesse hat folgenden Hintergrund: Ich habe eine Bekannte, die einen Schäferhund-Husky-Mix von dieser Vermittlungstelle aufgenommen hat. Er war bis auf die Knochen abgemagert. Sie hat den Hund jetzt vier Wochen.
    Schon kurz nachdem sie ihn aufgenommen hat, hat er angefangen links vorne zu lahmen - schon nach wenigen Minuten ohne Belastung.
    Inzwischen war sie in der Tierklinik. Das Ergebnis - OCD - und das schon sehr ausgeprägt, und auf dem Röntgenbild deutlich zu erkennen.
    Als sie ihn in der Pflegestelle besucht hat, bevor sie ihn aufgenommen hat, hat er nicht gelahmt.
    Die Pflegestelle stellt sich dumm. Im Gegenteil - sie fragt noch, was meine Bekannte in der kurzen Zeit mit dem Hund gemacht hätte.
    Eine OCD in dem Ausmass kommt nicht in vier Wochen. Er hat hundertprozentig vorher schon gelahmt.
    Ob eine Operation dem Hund das Leben leichter macht, ist die Frage.
    Es kann passieren, dass er eingeschläfert wird.
    Er kann wirklich kaum laufen.


    Kennt jemand die Organisation? Weiß jemand, wie man in so einem Fall vorgeht?
    Weil - ganz abgesehen davon, dass meine Bekannte inzwischen eine Beziehung zu dem Hund aufgebaut hat, und ihn liebt, hat sie verdammt viel Geld da rein gesteckt...


    Ich danke euch jetzt schon mal für Antworten!


    Liebe Grüße,


    Eva

  • Hallo Eva,
    also ich hab da noch nie was von gehört, hab mal so auf die schnelle im Net geguckt,
    und hab einen Link gefunden,
    http://www.familienlos.de
    weiß aber net sorecht was ich davon halten soll...... alleine schon diesen merksatz mit drin...
    Man, tut mir echt leid, der arme kerl.


    LG
    Tanja

  • Hallo Eva!


    Sowas ist immer schwer zu sagen. Es kann ja wirklich sein, daß der Hund einfach eine gute Phase in der Pflegestelle hatte. Wie lange war er denn dort?


    Es ist für eine Pflegestelle immer schwer, alle Macken und Probleme des Hundes sofort zu erkennen. Ich spreche da aus Erfahrung. Ich hatte z. B. mal einen Pflegehund, den ich nach 3 Wochen Aufenthalt hier total verwurmt in sein neues Heim gegeben habe. Hier ist nichts aufgefallen - nichts. Kein Durchfall, kein gar nichts - nur wenige Tage nach dem Umzug ging es los. Eine andere Hündin war 6 Wochen bei mir - topfit, alles ok, sie war eben etewas ruhig. Nur 2-3 Monate später im neuen Heim stellte sich ein schwerer Herzfehler heraus.


    Es ist wirklich immer schwer. Z. B. braucht der Hund ja nur wegen etwas anderem Medikamente bekommen zu haben, die Schmerzen lindern (z. B. nach einer Kastration oder sonst irgendwas) und das Lahmen ist nicht aufgetreten.


    Außerdem war es ja vor 4 Wochen noch recht warm draußen, wo Hunde ja generell eher weniger Gelenksprobleme haben, dann wurde es kalt und die Beschwerden können sich vermehrt haben.


    Bitte nicht immer direkt den Vermittlungen den schwarzen Peter zuschieben. Ja - es kann sicher sein, daß sie es gewußt haben - aber es bringt ja nichts, das jetzt auf Teufel komm raus den Leuten in die Schuhe schieben zu wollen. Ich fände da eher ein Miteinander besser. Zusammen überlegen, wie man dem Hund helfen kann. Alles weitere werdet ihr eh nicht beweisen können, es sei denn, es gibt ein tierärztiches Gutachten, in dem gesunde Knochen bescheinigt wurden.

    Liebe Grüße
    Silvia und die Mogwais

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