Labby mit wahrscheinlichem Bandscheibenvorfall
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Hallo,
ich hab zwar schon über den Vorfall berichtet... aber da ich auf meine eigenen Einträge nicht antworten kann, eröffne ich mal ein neues Thema.
Ich hoffe, dass ist OK? (*schiel zu den Admins und Mods*)Browny konnte ja Montag Morgen (18.02.08 ) nur noch im Sitzen zum Futter rutschen.
Als ich mit ihm zum Tierarzt fuhr, konnte er die Hüfte mühsam wieder etwas heben.Ich war ja wie gesagt beim Tierarzt und auch in der Klinik. Beide konnten nur einen Verdacht auf Bandscheibenvorfall äußern, weil Browny mega-aggressiv bei den Untersuchungen war (Maulkorb war um, er hatte einfach Angst). Dafür hat er in der Klinik auch gleich erst mal eine ans Maul bekommen (fand ich sehr unkompetent).
Na ja, jedenfalls hab ich mich für die medikamentöse Behandlung und Ruhe-Haltung entschieden. Er bekam in der Klinik zwei Spritzen und ab Dienstag (19.02.) täglich 3 St. Rimadyl (50 mg), also 150 mg. Browny zeigt kaum noch etwas von dem Vorfall... ist zwar vorsichtig, beim Einsteigen in den Korb, aber sonst sieht man fast nix mehr...
Kommt das ausschließlich von den Schmerztabletten oder geht es ihm wohl wirklich wieder besser?
Ich kann ihn auch überall anfassen, ohne dass er mault.Seit gestern bekommt er nur noch 100 mg Rimadyl. Ich hoffe mal, dass es sich jetzt nicht verschlechtert. Er soll die Rimadyl nur noch fünf Tage bekommen. Ob er dann wohl schmerzfrei bleibt?
Außerdem habe ich von der TTouch-Massage gelesen, die ich momentan anwende... und er genießt es.
Er könnte schon wieder Bäume ausreißen, wenn ich ihn ließe, so gut geht es ihm.
Was kann man noch tun? Wie seht ihr den Verlauf momentan?
Würde mich sehr über eure Meinung freuen.
Liebe Grüße
Die Labbylady - Vor einem Moment
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Frage deinen Tierarzt mal, was er von einer Vitamin B Kur hält. Vitamin B12 wirkt bei Bandscheibenvorfällen sehr gut.
Dann ist die Frage welche Art von Vorfall ist, eventuell ist eine OP eine Möglichkeit.
Ich persönlich würde eine Mylographie machen lassen. Dafür muss der Hund in Narkose versetzt werden und es wird ein Kontrastmittel in den Rückenmarkskanal gegeben und dann geröngt. Vielleicht kann man dann auch direkt ein CT machen. Dort kann man dann sehen, ob und wie weit das Rückenmark beschädigt ist oder über wie viele Wirbel das Rückenmark blockiert ist.
Das ist zwar eine sehr teure Untersuchung, aber es lohnt sich.p.s. auf eigene Beiträge kannst du nicht antworten, aber du kannst sie editieren und so noch etwas hinzufügen.
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Hallo Cerridwen.
Vielen Dank für deine Antwort.
Ja, von der Vitamin-B-Kur hab ich auch schon gehört. Will den TA gleich auch nochmal anrufen und fragen. Hab ich gestern nämlich schon wieder vergessen... Ich sollte mir aufschreiben, was ich immer fragen will...Außderdem stellt sich mir die Frage, ob ich mit LupoSan Gelenkkraft auch schon "hantieren" darf oder erst mal abwarten soll, wie sich jetzt alles entwickelt...
Ein CT und diese Dinge wurden mir ja auch als Möglichkeit gegeben. Ich wurde aber auch auf eventuelle Gefahren hingewiesen, so dass ich mich sehr schwer getan hab mit meiner Entscheidung.
Und als der TA in der Klinik nicht wirklich nett mit ihm umging und Browny mich anschaute, unter dem Motto...Los, wir zwei fahren jetzt wieder nach Hause, hab ich ihn mitgenommen.
Hatte aber auch gefragt, ob eine OP im Nachhinein auch noch möglich ist, wenn die medikamentöse Behandlung nichts bringt... Wollte Browny, wenn es möglich ist, den Stress der OP (mit 9 Jahren) ersparen und es halt medikamentös versuchen.
Ob meine Entscheidung richtig ist, frage ich mich jeden Tag... ich hoffe es....
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Bei meinem Hund wurde eine CT gemacht und dann operiert. Die ganzen Schmerztabletten haben nur die Symptome unetrdrückt. Der Arzt hat zwar auch einen Maulkorb rumgemacht, aber den Hund frei laufen lassen, um zu sehen wie er sich bewegt. Alles wurde auf Video aufgenommen. Die Menschen dort waren extrem freundlich und sagten nur, dass mein Hund ängstlich sei.
Nach der Op ging alles sehr langsam. Es brauchte rund 9 Monate bis sich der Bewegungsablauf normalisiert hatte. Nerven brauchen extrem lange. Heute springt die Nuss sogar wieder über die höchsten Zäune. Dabei soll sie gar nimmer springen. Gut tut ihr lange zügig zu laufen, z. B. am Tretroller. Mit Schwimmen haben wir damals die ersten Erfolge gehabt.
Heute würde ich mir sicherlich eine Tierphysiologin suchen. So heißt das glaube ich. Halt jemand, der Krankengymnsatik mit dem Hund macht. Das würde ich dir auch raten. Und wenn es ohne Tabletten nix ist, ab zum CT. Ne OP kann vieles helfen, wenn man nicht zu spät geht. Aber das habe ich dir glaube ich schon mal gesagt.
Die OP kostete damals 1700,-€ und wurde von der OP-Versicherung bezahlt. Hätte ich damals nicht operieren lassen, hätte ich den Hund einschläfern müssen. Die OP-Prognose war gut bis sehr gut! Hat gestimmt, aber es dauerte wirklich lange. Ob ich das aber bei einem 9 Jahre alten Hund gemacht hätte, kann ich echt nicht sagen. Da hätte ich mich bestimmt auf das Urteil des Operateurs verlassen.
LG Schopenhauer
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Hallo Schopenhauer,
das ist nämlich das Problem. Beide Ärzte sagten, es ist eine Frage, ob man es einem 9 Jahre alten Hund antun kann und will. Man weiß eben nie, wie er sich von einer OP erholen würde.
Da war die Entscheidung wirklich sehr schwer und mir schien die medikamentöse Behandlung die schonendste...
Oh mann, wenn ich nur wüsste, wie es wird....
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Wie fit ist dein Hund sonst? Hat er irgendwelche Probleme? Eine Freundin von mir, muss grad ständig ihren 10jährigen Hund am Knie operieren lassen und er steckt es erstaunlich gut weg.
Wenn das Herz deines Hundes ok ist, würde ich es vermutlich riskieren. Aber ruf doch mal ganz unverbindlich hier an: http://www.tierneurologie.de Die können dir Auskunft geben und vielleicht einen Spezialisten in deiner Nähe sagen. So einen kompetenten Arzt auf diesem Gebiet kann man sich nur wünschen. Ich bin da raus und dachte nur, wenn wir Menschen in so eine tolle Praxis kämen.
Auch später konnte ich immer wieder anrufen. Bei sehr schweren Fällen, wo Not am Mann ist, operieren die sogar noch nachts.
Wie gesagt, meine TA empfahl ihn mir, weil der Knochenspezialist bei uns in der Nähe, alle derartigen Fälle dahin schickt. Allen konnte bisher geholfen werden. Die Fahrt von 200km war kein Thema. Ich kann deine Zweifel verstehen, bin selber damals fast verrückt geworden. Leider war es nach 3 Tagen mit Tabletten so schlecht, dass die Op die einzigste Chance war. Das Kreuzbein hatte sich nie verknöchert, war runtergekippt und drückte auf die Bandscheibe. Purer Verschleiß. Der Hund hatte wohl schon immer Schmerzen und hat es unterdrückt und war deshalb oft mies drauf.
Meine TA sagte mir aber später, dass sie mich bewundert hätte. Die wenigsten hätten das alles in Kauf genommen und anschließend so geduldig wieder aufgebaut.
In diesen schwierigen Tagen wurde mir zum ersten Mal so richtig bewußt, wie wir alle an unserem Hund hängen und wie schlimm es wäre ihn zu verlieren und wie schnell es gehen kann. Heute freue ich mich, dass mein Hund endlich schmerzfrei leben darf und er das Glück hat es auch noch genießen zu können. Und die positiven Veränderungen bzgl. fremden Menschen ist unglaublich.
Ich kenne aber Fälle, auch hier im DF, wo der Hund eingeschläfert werden musste.
Ich drück euch die Daumen, dass es wieder wird!
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Na ja, wie gesagt. Er ist super gut drauf. Wollte gestern übers Sofa springen, will Gassi gehen. Ich darf ihn überall anfassen (das geht nicht, wenn er Schmerzen hat). Lässt sich liebend gern von mir massieren (TTouch-Massage). Es funktioniert alles, was das Geschäft verrichten angeht... und und und
Ich hatte mir überlegt, jetzt zu schauen, wie das mit der Schmerzmittelreduzierung klappt und dann evtl. erst mal röntgen lassen.
Es gibt nämlich auch schon einige, die sagten, dass mit der medikamentösen Behandlung alles wieder gut geworden ist...
Aber dir erst mal vielen Dank für die lieben Wünsche, die können wir brauchen...Und den Link, den du mir das gegeben hast, den schau ich mir gleich auch noch genauer an.
Viele liebe Grüße
Die Labbylady -
Hallo Labbylady,
sorry, d . ist jetzt keinerlei Kritik also bitte ohne Ärger lesen
.Das was Du beschrieben hast in der Tierklinik ist aus meiner Sicht nicht tragbar. Es ist ja kein Wunder d. Du Dich so schwer tust mit Deiner Entscheidung.
Vielleicht wäre es doch besser die Adresse die "Schoppenhauer" Dir gegeben hatte im letzten Thread mal anzurufen und dort eine Kontrolle vornehmen zu lassen.
So eine Bandscheibengeschichte kann wirklich absolut üble Folgen haben und ein TA d. nicht mal in Ruhe mit dem Hund umgeht wenn der eh schon Schmerzen hat ist für mich auch nicht tragbar.
Also würde ich an Deiner Stelle lieber eine wirklich kompetente Zweitmeinung einholen. So hättest Du die innere Ruhe und vorallem Gewissheit.
Mir wäre d. Eisen so zu heiß. Ganz liebe Grüße. Burgit
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Hallo Aporebu,
ja, ich war ehrlich gesagt auch erstaunt, dass so in einer Tierklinik gehandelt wird (zumal ja auch keine Gefahr bestand, weil Browny einen Maulkorb auf hatte).
Der Tierarzt, der mich dorthin überwiesen hat, war auch erstaunt, denn der ging wirklich lieb und ruhig mit Browny um, obwohl Browny bei ihm genauso war.
Die Klinik, die mir Shopenhauer empfohlen hat, ist definitiv zu weit weg von mir, die Autofahrt würde Browny so nicht mitmachen (selbst 10 Kilometer zu meinen Eltern sind schon Stress, und die 45 Minuten bis zur Klinik, wo ich war, hat Browny nur "über sich ergehen lassen", weil er eh schon so KO war, es ist einfach Stress pur für ihn).
Aber ich werde auf jeden Fall noch zu meinem TA mit ihm fahren, um dort noch weiter abklären zu lassen, wie es weiter geht.
Ach ja: Ich lese sowas nicht mit Ärger, es ist ja schließlich lieb gemeint von euch. Bin ja für alles dankbar, was mir weiterhilft.
Liebe Grüße
Edit am 07.03.2008
Juchhuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu, es ist kein Bandscheibenvorfall!!!! Der Auslöser für das Hängenlassen der Hüfte kann zwar ein Hervortreten von Bandscheibenmasse gewesen sein (ich glaub, so hat die Tierärztin das gesagt), aber das ist dann wieder zurück gegangen. Browny hat VORBILDLICHE Bandscheiben.
Was nicht so schön ist, sind seine Hüfte. Also die Gelenkkugeln müssten eigentlich eingefasst sein in der Hüftschale, aber das sind sie nicht. Das ist aber einfach was, womit er leben kann. Ich soll Futterergänzungsmittel mitfüttern und Browny wieder seines Lebens erfreuen lassen!!!! Ist das nicht toll??? :ua_clap:
Jetzt liegt Browny im Körbchen mit raushängender Zunge und schläft seinen Rausch aus
Ich bin soooo glücklich!
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Huhu,
habe leider eine Woche nicht reinschauen können und bin deshalb nicht auf dem neuesten Stand
Das ist ja super klasse, daß er keinen Bandscheibenvorfall hat. Die Veränderung der Hüfte haben bestimmt viele Hunde und keine Probleme damit

Drück Euch die Daumen, daß es weiter so gut läuft!!!
- Vor einem Moment
- Neu
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