• Hilfe, mein Hund ist ein extremer Angsthase. Er will vor allen Menschen am liebsten ganz weit weglaufen. Inzwischen ist er zwar soweit dass wir ohne wildes Gezerre an manchen Leuten vorbeikommen, aber er schaut sich immer nervös um. In die Stadt gehen ist gar nicht. Habe schon alles mögliche versucht, in die Stadt gehen und besondere Leckerlies verteilen bzw. gar nicht mehr in die Stadt gehen. Jeder sagt ja was anderes. In die Stadt gehen ist auch für mich mit extremen Stress verbunden so dass ich es nicht mehr gemacht habe, weil der hund auf meinen Stress natürlich auch reagiert.
    Vielleicht hat ja jemand von euch einen Tip für mich :roll:

  • schau mal hier:
    Angsthase

  • Hallo Uschi,
    willkommen im Forum!!
    Hast Du es schon mit abendlichen Gängen durch die City probiert, wenn kaum Menschen unterwegs waren??
    Ich würde erstmal so reizarm wie möglich üben und dann nach und nach weitergehen, wenn er in den reizarmen Situationen ruhiger geworden ist.

    Wie ist es denn mit Menschen, die er kennt??

  • Schau mal hier:

    Zitat

    Ich heisse Uschi und habe einen kleinen Münsterländer, geb. 10.12.05.
    Wir haben ihn mit 9 Wochen bekommen. Er hat sich leider zu einem Angsthasen (Angst vor Menschen - Fahrradfahren) usw. entwickelt.
    Hoffe das wir dieses Problem mit der Zeit in den Griff bekommen.
    Sonst ist es ein ganz lieber :rollsmile:

  • Danke Bibi

    Nun in diesem Fall würde ich dir auch vorschlagen, den Hund nicht mehr mit in die Stadt zu nehmen.
    Und wenn es denn sein muss, dann nur noch zu ruhigen Zeiten.

    Ich nehme meinen Hund nie mit in die Stadt, ist mir zu stressig.

    Woher hast du den Hund.

  • Ich kann meine Hunde inzwischen immer mit in die Stadt nehmen, aber ich habe auch spätabends bzw. sonntags mit ihnen in der ruhigen und leeren Stadt geübt, wo uns nur wenige Menschen begegnet sind!!

    Heutzutage können die Beiden mit ins Kaufhaus, sie legen sich dort hin und warten, bis Frauchen fertig ist mit gucken ;)

  • hallo kleinohrhase,

    mein einjähriger rüde ist sehr ängstlich. er ist aus dem ausländischen tierheim vor knapp drei wochen zu uns gekommen.

    ich habe mir eine hundetainerin gesucht die einmal in der woche zu uns kommt. das unterstützt sehr und wuffi macht große fortschritte.

    vertrauen aufbauen, sicherheit geben und ausstrahlen ist eine der großen lektionen für mich. das schaffe ich u.a. mit leberwurst auf die hand streichen und lecken lassen. ich schaue genau, was ihm angst macht und habe immer die leberwurst parat. ein gestresster hund kann nicht lecken und lecken entspannt. ich gehe mit ihm ganz kleine schritte und baue so die angst langsam ab. es ist viel geduld und ausdauer von mir angesagt!

    meine hausmittelchen wie bachblüten, schüssler-salze, aura-soma... was es halt so gibt, kommen ebenso zum einsatz.

    wenn er in der angsthaltung ist, halte ihm mit lockeren aber guten griff unterm fang. auch zwischen die beine nehmen und ihn an der brust mit sicherem griff halten. nicht streicheln, so reagierst DU dich an IHM ab.

    es würde mich interessieren, wie du mit ihm weiterkommst.

    viel glück!

    fix und foxi

  • Hallo Bibi,

    haben eigentlich schon fast alles versucht. Waren auch abends mit ihm im
    im Ort. Alle Geräusche haben ihn schon erschreckt. Dreht den Kopf nur
    hin und her, so nach dem Motto, was kommt hinter mir und was kommt von vorne.
    Langsam wird es, zumindest manchmal, besser.

  • Hast du schonmal probiert, wenn du ihm einfach (Halsband, wo er nicht rausschlüpfen kann) fröhlich pfeifend, gar nicht auf den Hund achtest, einfach mal ne Straße runterläufst, un dann (weiß nicht ob das bei dir möglich ist) bei einem Feldweg angelangst, den er kennt und sich darüber freut und dann ausgiebig spielst ect. ?

    Bei unserem Hund hats geklappt, die hat wie sie klein war warscheinlich gar nichts gelernt, hat Angst vor Halsband, Leine, nahm keine Leckerlies ect. ich hab sie einfach "mitgeschleift" (nicht wörtlich nehmen) und gar nicht auf ihre Angst reagiert, mittlerweile (3 Jahre danach) bringt sie fast nichts mehr aus der Ruhe und wenn doch kommt sie einfach zu mir und läuft fuß neben mir her, baut ganz oft Blickkontakt ...
    Natürlich ist es für sie immernoch eine Tortur irgendwo angebunden zu sein o.ä., aber sie erträgt es und ist sofort wieder entspannt, wenn man sie losmacht und weiterläuft

    Weiß nicht, ob dein Hund damit was anfangen kann, bei uns hats so geklappt, du darfst ihn nur niemals in seiner (unbegründetetn) Angst bestätigen. Ich hab mich schon mit dem Hund sooft zum Affen gemacht, bin schon zu einem Traktor gerannt und hab ihn umarmt, mich draufgesetzt, bis sie ruhig war ect. :ops:

    Liebe Grüße

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