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Rettungshundeausbildung als Sport
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Ich habe das gerade in einem der Threads gelesen. Es gibt Vereine, die Rettungshundearbeit als Sport machen? Ist das richtig? So ohne "Einsatzhintergedanken"?
Was denkt Ihr Rettungshundler darüber?
Ich finde das ja gut - aber eigentlich eher, wenn der "Sport" innerhalb der "richtigen" Staffel stattfindet. Also gegen Mitgliedsbeitrag (aus dem die Staffel sich dann auch ein wenig finanzieren kann) eine interessante Beschäftigung anbieten und die richtig guten Teams dann weiter zur Einsatzreife trainieren. Wird sowas gemacht oder ist das zeitmäßig für die Ausbilder nicht möglich?Irina
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1. Januar 2008 um 21:28
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Hi Irina,
sicherlich gibt es genügend Vereine die sowas anbieten. Aber man kann definitiv nicht als Rettungshundearbeit/-sport davon sprechen. Eher schon Suchhundesport o.ä.
Denn zur Rettungshundearbeit gehört weit aus mehr, als nur den Hund auszubilden (was sicherlich der Hauptteil) ist.
Ich als Ausbilder/Staffelleiter, kann da nur sagen, dass wir als Staffel niemanden in die Staffel aufnehmen, der das Ganze nur als Sport machen will. Ziel ist nun einfach mal von vornherein, die Einsatzfähigkeit von Hund und Mensch. Und die Zeit, die ich in jemanden stecke, der es nur als Sport machen will, fehlt einfach dann für die Teams, die einsatzfähig werden wollen und dieses Ziel haben! Nicht zu vergessen ist dabei, dass die ganze Sache ja ehrenamtlich läuft und man seinen ganz normalen Alltag (Beruf, Familie etc.) hat.
Grüße
Kai -
Zitat
Und die Zeit, die ich in jemanden stecke, der es nur als Sport machen will, fehlt einfach dann für die Teams, die einsatzfähig werden wollen und dieses Ziel haben!So dachte ich mir das auch...
Ich habe vor vielen Jahren Rettungshundearbeit gemacht und hätte das damals rigoros abgelehnt ... aber als ich das jetzt gelesen habe, fand ich es dann doch nicht mehr so doof! Vor allem, weil ich der Zeit sehr nachtrauere und das gerne wieder machen würde aber mittlerweile meinen eigenen Ansprüchen nicht mehr genüge
Das ist meiner Meinung nach die schönste Ausbildung mit Hund, die man machen kann - gerade weil man selber auch 'ne Menge lernen muß.Aber die Verantwortung, die man da (eigentlich von Anfang an) auf sich nimmt, ist schon immens! Von daher kann ich sehr gut verstehen, daß eine Staffel eben nicht wertvolle Zeit auf "Suchhundesportler" verwendet!
Irina
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Ich kann die Aussagen von Kai nur voll und ganz unterstreichen, denn es ist eine ehrenamtliche Aufgabe, hinter der man, wie bei jeder anderer, voll und ganz stehen sollte und nicht das Engagement einer Gruppe zu seinem Eigennutz missbrauchen sollte.
Aber vielleicht kannst Du ja mal Deine Ansprüche mit einer örtlichen Gruppe abgleichen, so dass Ihr dennoch zu einer für alle passende Übereinkunft kommt.

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Na ja, einerseits würde ich es gerne (ernsthaft) machen, bin aber zeitlich einfach nicht mehr so "zuverlässig" wie früher (z.B. sind Wochenendseminare ohne Hund heute nur sehr schwer machbar) andererseits war es gerade dieser "volle Einsatz" der damals so unheimlich befriedigend war... Ich war damals beim THW und habe außer meiner Helfergrundausbildung 'nen Haufen anderen Kram neben der Hundearbeit gemacht.
Ich finde es echt super, daß Ihr das mit Job und Familie so hinbekommt!
Irina
- Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Ich kann Euch einerseits verstehen. Wenn man den Hund und den Menschen zum Rettungsdienst ausbildet ist das bestimmt ein langer Weg.
Und viele Hunde und auch Menschen sind sicher auch gar nicht geeignet dafür. Aber das ist doch der springende Punkt. Wißt Ihr, ich ziehe den Hut vor Menschen und Hun den, die diese Arbeit machen. Ich könnte das nicht, auch wenn ich wollte. Denn ich kann kein Blut sehen und ich denke, in dieser Arbeit sieht man noch ganz andere Dinge als Blut und muss sehr starke Nerven haben.Ich würde aber meinen Hund geistige Arbeit bieten wollen. Viele Menschen, die Hunde haben gehen mit ihgrem Hund einmal um den Block und das war es dann. Es gibt aber soviele Hunde, denen es Spass macht, gefördert zu werden, auch z.B. mit der Nase, dabietet sich doch Rettungshundarbeit als Sport an, für diejenigen, die eben aus nervlichen oder anderen guten Gründen, diese Arbeit nicht machen können.
Ich denke, das Eine ist mit dem Anderen überhaupt nicht vergleichbar, trotzdem muss es doch nicht Schlechter sein, als das andere! (?)
Liebe Grüße von Cafedelmar
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Hallo,
von schlechter hat auch keiner was gesagt. Nur um den Hund und HF zu beschäftigen ohne das Ziel der Einsatzfähigkeit, fehlt definitiv in der Ausbildung die Zeit, bzw. fehlt bei den Teams die später in den EInsatz gehen.
Abgesehen davon gehören auch Ausbildungen des HF dazu. Diese verursachen Kosten für die Staffel. Und auch wir unterliegen (zumindest teilweise einer Kosten/Nutzen-Rechnung.
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Ach so, dann hatte ich das falsch verstanden. So ist das verständlich

Lg Cafedelmar
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