Mastzelltumor vor 2 Monaten, jetzt wieder Knubbel entdeckt

  • Hallo,
    vor 2 Monaten entdeckten wir bei unserem 5jährigen Golden Retriever an der linken Schulter einen erbsengroßen Knubbel. Dieser wurde entfernt und es stellte sich heraus, dass es ein Mastzelltumor war.

    Ich habe unseren Hund seitdem immer sehr genau abgetastet und vor ca. 2 Wochen mit Schrecken wieder einen Knubbel entdeckt, vielleicht 25 cm von der Stelle, wo der andere entfernt wurde. Er ist sehr winzig - vielleicht stecknadelkopfgroß und fühlt sich eigentlich auch nicht so an wie der andere Knubbel, er ist auch nicht rund, eher oval. Und ich habe das Gefühl er verändert sich in Größe und Form. Manchmal ist er gar nicht zu fühlen. So auch beim Tierarzt, der konnte ihn nichtmal finden und meinte nur, wir sollten das weiter beobachten. Gestern nun fühlten wir an der Stelle plötzlich eine ca. haselnussgroße Geschwulst und waren natürlich total schockiert, wahrscheinlich ist der Knubbel da angeschwollen gewesen, denn ein paar Stunden später war er wieder genauso klein wie vorher. Heute das gleiche. Und komischerweise war die Stelle immer angeschwollen, wenn er sich viel bewegt hatte, also wenn wir draußen waren.
    Sonst geht es ihm gut, er ist wie immer, nur ich mach mir jetzt natürlich große Sorgen, dass es wieder so ein Tumor sein könnte. Wir haben zwar erst am Frteitag einen Termin beim Tierarzt, wollen aber sehen, dass wir für morgen noch einen Termin bekommen, nur was, wenn der Knubbel dann wieder nicht zu fühlen ist?

    Hat jemand schonmal was ähnliches bei seinem Hund gehabt?

    Lg Chrissie

  • Hallo Chrissie,

    ich kann gut verstehen, dass du dir Sorgen machst.
    Ich kenne die Knubbel nur als gutartige Gebilde, so dass ich dir speziell dazu nichts sagen kann.
    Nur zu gut weiß ich aber wie alarmiert man ist, wenn eine Krankheit des Hundes fortzuschreiten droht.
    Da hört man das Gras wachsen.

    Du achtest gut auf deinen Hund und er ist unter ärztlicher Beobachtung.
    Sehr viel mehr kannst du gar nicht tun.
    Wenn es dich beruhigt, versuche einen früheren Termin beim TA zu bekommen.

    Ich hoffe sehr, dass alles gut geht.

    Friederike

  • Hallo Friederike,
    danke für deine Antwort. Ja, du hast recht, viel mehr machen kann ich im Moment nicht, obwohl ich es gern würde. Ich werde morgen versuchen, einen früheren Termin zu bekommen, um dann wenigstens vielleicht Klarheit zu bekommen und dann zu sehen, was man machen kann.

    Danke nochmal,
    Chrissie

  • Hallo Chrissie,

    unser erster Hund hatte auch einen Mastzelltumor. Leider ist das eine ganz aggressive Tumorart aber bei frühzeitiger Erkennung und großflächiger OP, kann es auch gut gehen.
    Bei unserem Bill wurder der Tumor in seinem 6ten oder 7ten Lebensjahr festgestellt - er ist noch fast 16 geworden.
    Wichtig ist, dass die Tumore immer rechtzeitig erkannt und entfernt werden. Deshalb zeig jede auch noch so kleine Stelle deinem TA.

    Ich drück euch die Daumen, dass dein Hundi soviel Glück hat wie unser Billy und noch ein langes und glückliches Leben hat.

    LG
    Ulli

  • Hallo Ulli,
    etwas verspätet danke auch für deine Antwort. Es ist immer mutmachend, wenn man hört, dass andere Hunde auch recht alt damit geworden sind.
    Wir waren heute beim TA und es wurde eine Probe entnommen, was laut TÄ sehr schwierig war, weil der Knubbel wirklich SEHR klein ist. In ca. einer Woche sollen wir das Ergebnis bekommen. Also heißt es jetzt warten. Habt ihr das bei eurem Hund nur rausschneiden lassen und keine weitere Behandlung machen lassen? Der erste Tumor bei Jamie wurde auch großflächig rausgeschnitten, aber die TÄ meinte, es wäre ratsam, dann evtl. noch Chemotherapie zu versuchen...

    LG
    Chrissie

  • Zu Bills Zeiten war die Tiermedizin noch nicht so weit wie heute und eine Chemotherapie war noch nicht möglich.
    Unser TA hat den Tumor grobflächig entfernt. Es musste soviel entfernt werden, dass etwa eine Wunder in der Größe eines fünf Markstücks offen geblieben ist. Das musste dann langsam verheilen.
    Billy hatte über einen sehr langen Zeitraum mit Schmerzen in der Pfote, aus der der Tumor entfernt wurde zu kämpfen. Die Schmerzen haben wir mit Serpalgin (ein Schlangengift) behandelt. Dann haben wir eine sehr aufwendige und schmerzhafte Disteltherapie (ich glaube es war Distel) gemacht. Billy bekam Spritzen unmittelbar in die befallene Stelle. Leider weiß ich den Namen des Arztes nicht mehr - es war im Raum Köln-Bonn aber Adresse oder so hab ich leider nicht mehr.

    Ich drücke ganz fest die Daumen.

    Gruß
    Ulli

  • Danke fürs Daumendrücken. Bei deinem Hund war der Tumor in der Pfote? Da ist es ja besonders schwierig, das großflächig zu entfernen. Bei Jamie saß der im Oktober entfernte in der linken Schulter und der Knubbel jetzt sitzt am Rumpf auch links. Ich hoffe natürlich sehr, dass es nicht wieder ein MZT ist. Aber ich hab so ein ungutes Gefühl. Bis wir das Ergebnis bekommen, haben wir jetzt ein wenig Zeit, um zu planen, was wir unternehmen, falls es wirklich wieder einer sein sollte.

    LG Chrissie

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